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	<title>Ludwigstorff - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lorenz Ernst am 26. März 2026 um 14:53 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen der Freiherren von Ludwigstorff 1703.jpg|mini|Wappen der Freiherren von Ludwigstorff 1703]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ludwigstorff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der Name einer ursprünglich aus [[Holland]] stammenden Familie, die in [[Österreich]] bis zu dessen Abschaffung 1919 zum [[österreichischer Adel|Adel]] gehörte. Eine Stammesverwandtschaft zu den schlesischen [[Frankenberg (Adelsgeschlecht)|von Frankenberg und Ludwigsdorf]] besteht nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Geschichte der Familie reicht bis ins 15. Jahrhundert in Holland zurück, von wo sie stammten. Die Ludwigstorff hießen ursprünglich Katzy. Johann Katzy, latinisiert [[Katzius]], Doktor der Medizin, in kaiserlichen Diensten, wurde 1589 von Kaiser [[Rudolf II. (HRR)|Rudolf II.]] in den Adelsstand erhoben. Rudolf Katzy, der Großvater von Johann Rudolf, erhielt 1632 von Kaiser [[Ferdinand II. (HRR)|Ferdinand II.]] eine Bestätigung seines Adels und eine Wappenbesserung. Vater Karl Rudolf Katzy und Sohn Johann Rudolf waren beide landesfürstliche Beamte, und zwar als Regimentsräte des [[Regiment]]s (=Verwaltung) der niederösterreichischen Lande, der späteren [[Niederösterreich]]ischen [[Statthalter#Österreich|Statthalterei]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Rudolf Katzy wurde 1697 von Kaiser [[Leopold I. (HRR)|Leopold I.]] in den Reichsritterstand mit dem Prädikat „[[Edler]] von Ludwigstorff“ erhoben und 1699 unter die neuen Geschlechter des niederösterreichischen [[Ritter]]standes aufgenommen. Von ihm stammt der Rat, die bekannte [[Wiener Pestsäule]] auf dem [[Graben (Wien)|Graben]] aufzustellen. [[Johann Rudolph von Ludwigstorff|Johann Rudolph von Ludwigsdorf]]&amp;lt;!--sic!--&amp;gt;, der Käufer der [[Guntersdorf (Herrschaft)|Herrschaft Guntersdorf]], war ab 1686 als Sekretär im Niederösterreichischen Regiment tätig, wurde 1700 zum Regimentsrat befördert und erhielt mit 16. Jänner 1703 das ungarische [[Freiherr]]endiplom. Mit 28. Juni 1710 erlangte er für sich und seine Nachkommen das erblich-österreichische Freiherrendiplom mit dem Prädikat &amp;#039;&amp;#039;Freiherren von Goldlamp, Herren zu [[Schloss Deutsch-Altenburg|Deutsch-Altenburg]], Wankheim, Steinabrunn und [[Prellenkirchen]].&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Heinrich Kneschke: &amp;#039;&amp;#039;Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon.&amp;#039;&amp;#039; Band 6, Leipzig 1859, S.&amp;amp;nbsp;33f. ([[#Kneschke|Lit.]]).&amp;lt;/ref&amp;gt; 1712 wurde er in die alten Geschlechter des niederösterreichischen Ritterstandes übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Anton Ludwigstorff]], der sich um [[Deutsch-Altenburg]] verdient gemacht hat, wurde 1910 in den [[Graf]]enstand erhoben.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Schloss.&amp;#039;&amp;#039; In: Gertrude Geng-Sesztak et al.: &amp;#039;&amp;#039;Bad Deutsch-Altenburg: Bild einer Gegend.&amp;#039;&amp;#039; Wien 2013 ([[#Geng-Sesztak|Lit.]]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Als eines von 64 gräflichen Geschlechtern hatte die Familie einen erblichen Sitz im [[Herrenhaus (Österreich)|Herrenhaus]], das Oberhaus des [[Reichsrat (Österreich)|österreichischen Reichsrates]]. Mit dem Tod von Maria Ludwigstorff ist der Grafenstand ausgestorben, der ebenso wie die weiteren [[Adelstitel]] und [[Adelsprädikat]]e mit dem [[Adelsaufhebungsgesetz]] von 1919 obsolet geworden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Carl Hugo Ludwigstorff im Jahr 1990 gestorben war, übernahm sein Enkel Dominik Ludwigstorff die Besitzungen und wurde Familienchef. Er ist mit einer geborenen [[Kinsky]] verheiratet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Noen-20110411&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thomas Jorda |hrsg=[[Niederösterreichische Nachrichten]] |url=https://www.noen.at/niederoesterreich/gesellschaft/adel-verpflichtet/glueck-der-liebe-4901154 |titel=Glück der Liebe |werk=Adel verpflichtet (Serie) |datum=2011-04-11 |zugriff=2019-11-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Personen ==&lt;br /&gt;
* Mehrere Mitglieder der Familie waren unter anderem [[Rektor]]en der [[Universität Wien]].&lt;br /&gt;
* Graf [[Anton Ludwigstorff|Anton von Ludwigstorff]], Freiherr von Goldlamp, (1845–1929), Abgeordneter im Österreichischen Reichsrat (Kurie Großgrundbesitz), Erbliches Mitglied des Reichsrates, Erbliches Mitglied des Herrenhauses, Förderer der [[Museum Carnuntinum|archäologischen Sammlungen Carnuntum]], Präsident des Vereines „Carnuntum“ , Präsident der [[Anker-Versicherung|Versicherungsgesellschaft Der Anker]].&lt;br /&gt;
* Franziska Gräfin Zichy, geborene Gräfin von Ludwigstorff, Freifrau von Goldlamp (1873–1915). Fiel als Angehöriger der k.u.k. Armee im 1. Weltkrieg im Barackenspital von [[Munkacs]].&lt;br /&gt;
* Bailli Fra Carl Freiherr von Ludwigstorff (1880–1955), Fürstgroßprior des [[Souveräner Malteser Ritterorden|Souveränen Malteser Ritterordens]] ab 1927 von Böhmen und Österreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besitztümer ==&lt;br /&gt;
[[Datei:GuentherZ 2011-07-16 0056 Guntersdorf Schloss.jpg|mini|Schloss Guntersdorf]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bad Deutsch-Altenburg - Schloss.JPG|mini|[[Schloss Deutsch-Altenburg]]]]&lt;br /&gt;
Otto Christoph Teufel, Freiherr zu Guntersdorf, verkaufte am 1. Juni 1688 die Grundherrschaft Guntersdorf dem Johann Karl [[Serényi von Kis-Serény|Graf von Serenyi]] für 198.896 Gulden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Kaufvertrag vom 10. Dezember 1717 veräußerte Karl Anton Graf von Serenyi die Herrschaft wiederum an Johann Rudolf Freiherrn von Ludwigsdorff um 236.000 Gulden, mit [[Schloss Guntersdorf]] (nahe [[Hollabrunn]]), Maierhof, Brauhaus, dazu Zier- und Obstgärten, Ackerland – 620 Joch –, Wiesen, Weingärten und Wälder, weiters die Zahl der Untertanen der Herrschaft in den Ämtern Guntersdorf, Schöngrabern, Großnondorf, Grund, Watzelsdorf, Kalladorf, Obersteinabrunn und Wullersdorf mit allen ihren Abgaben, wie Haus- und Überländdienste, Wein- und Körnerzehent, Taz und Ungeld, sowie die Einkünfte aus dem [[Landgericht (Österreich)|Landgericht]], das die Gerichtsbarkeit über 850 Häuser ausübte.&amp;lt;ref&amp;gt;Anton Eggendorfer: &amp;#039;&amp;#039;Guntersdorf und Großnondorf im 17. und 18. Jahrhundert (1688–1780) – Vom Ende der Türkengefahr bis zum Regierungsantritt Kaiser Josephs II.&amp;#039;&amp;#039; In: Anton Eggendorfer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Guntersdorf und Großnondorf. Die Geschichte der Marktgemeinde Guntersdorf.&amp;#039;&amp;#039; Horn/Wien 2008, S. 1–2 und S. 6 ([https://www.guntersdorf.at/pages_file//de/85/gugron1718.pdf PDF] auf guntersdorf.at).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Herrenhaus (Schloss) wurde im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] schwer beschädigt und geplündert und wurde vor allem auf Betreiben von Maria Ludwigstorff, Großmutter des derzeitigen Eigentümers Dominik, wieder aufgebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Noen-20110411&amp;quot; /&amp;gt; Zum Schloss gehören rund 280 [[Hektar]] Ackerflächen und zwanzig Hektar Wald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem besaß die Familie den 280 Hektar großen [[Guntersdorfer Hauswald]], der durch das kinderlose Ehepaar Baron Kaspar von Kellersperg und Marie, geborene Gräfin von Spangen Uyternesse (1866–1948), deren Mutter eine geborene Ludwigstorff war,&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Remmé: [https://www.genealogieonline.nl/de/genealogie-richard-remme/I109553.php &amp;#039;&amp;#039;Marie Gräfin von Spangen Uyternesse.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;!--Bitte nicht entfernen, einzige und beste Quelle, die dazu zu finden ist.--&amp;gt; In: &amp;#039;&amp;#039;genealogieonline.nl,&amp;#039;&amp;#039; abgerufen am 3. April 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; über Vererbung an einen Neffen namens Leopold (Freiherr von) Ludwigstorff&amp;lt;ref&amp;gt;Gemäß Einschau [[Grundbuch#Österreich|Grundbuch]] Hollabrunn, 18. August 2016.&amp;lt;!--Siehe Bearbeitungskommentar in der Versionsgeschichte zur Artikelanlage Guntersdorfer Hauswald, 18. August 2016 um 20:32:33 Uhr--&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; gelangte. Durch Helene Possanner, geborene Ludwigstorff (†&amp;amp;nbsp;18. Oktober 2015;&amp;lt;ref&amp;gt;Todesmeldungen in: &amp;#039;&amp;#039;Schottenpfarrblatt.&amp;#039;&amp;#039; Pfarrblatt Nr.&amp;amp;nbsp;53, S.&amp;amp;nbsp;7, [[Schottenkirche (Wien)|Schottenpfarre]] (Hrsg.), Wien 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;), ging der Wald in weiterer Folge in das Eigentum der Familie [[Possanner von Ehrenthal|Possanner]] über. Heute ist der Wald im Besitz ihres und [[Hans-Georg Possanner]]s Sohnes Nikolaus Possanner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Anker|Kneschke}} [[Ernst Heinrich Kneschke]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon]].&amp;#039;&amp;#039; Band 6, &amp;#039;&amp;#039;Loewenthal – Osorowski.&amp;#039;&amp;#039; Friedrich Voigt’s Buchhandlung, Leipzig 1859, S.&amp;amp;nbsp;33f. ([https://archive.org/details/bub_gb_zsYTAAAAYAAJ/page/n38 Volltext Online, S.&amp;amp;nbsp;38]).&lt;br /&gt;
* {{Anker|Geng-Sesztak}} &amp;#039;&amp;#039;Das Schloss.&amp;#039;&amp;#039; In: Gertrude Geng-Sesztak, Walter Krems, Herbert Lachmayer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bad Deutsch-Altenburg: Bild einer Gegend.&amp;#039;&amp;#039; Hollitzer Wissenschaftsverlag, Wien 2013, ISBN 978-3-99012-037-8, ohne [[Paginierung]] ({{Google Buch | BuchID=cmh3DwAAQBAJ | Seite=286 | Linktext=Volltext | Hervorhebung=ludwigstorff}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.schlossguntersdorf.com/geschichte &amp;#039;&amp;#039;Geschichte. Über 900 Jahre Vergangenheit.&amp;#039;&amp;#039;] In: Website &amp;#039;&amp;#039;Schloss Guntersdorf&amp;#039;&amp;#039; (Hrsg. Dominik Ludwigstorff).&amp;lt;!--Abgerufen am 3. April 2019--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichisches Adelsgeschlecht (Hochadel)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lorenz Ernst</name></author>
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