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	<title>Ludwig von Zanth - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;growthexperiments-addlink-summary-summary:2|0|0&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ludwig von Zanth.jpg|mini|Ludwig von Zanth]][[Datei:Zanth, Karl Ludwig von, Ansicht der Wilhelma von 1855.jpg|mini|hochkant=1.5|Ludwig von Zanth: Ansicht der [[Wilhelma]] (1855). Das [[Wilhelma-Theater]] (nicht im Bild) und die Wilhelma mit den Gartenanlagen und maurischen Gebäuden sind die Hauptwerke von Ludwig von Zanth.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Ludwig Wilhelm Zanth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ab 1844 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;von Zanth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, (auch &amp;#039;&amp;#039;Zandt&amp;#039;&amp;#039;; * [[6. August]] [[1796]] in [[Breslau]]; † [[7. Oktober]] [[1857]] in [[Stuttgart]]) war ein deutscher [[Architekt]], [[Architekturtheorie|Architekturtheoretiker]] und [[Aquarell]]maler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Ludwig Zanth war der Sohn des jüdischen Arztes &amp;#039;&amp;#039;Abraham Zadig&amp;#039;&amp;#039;, der in den Diensten des [[Hohenlohe (Adelsgeschlecht)#Neuensteiner Linie|Fürsten von Hohenlohe-Ingelfingen]] stand. Der Vater konvertierte 1820 zum [[Christentum]] und die Familie nahm den Namen &amp;#039;&amp;#039;Zanth&amp;#039;&amp;#039; an. Ludwig Zanth besuchte in Breslau die Kunst- und Bauschule. 1808 übersiedelte die Familie nach [[Kassel]]. Durch ein [[Stipendium]] des [[Königreich Westphalen|westphälischen Hofes]] konnte Ludwig Zanth im Sommer und Herbst 1813 in [[Paris]] die &amp;#039;&amp;#039;[[Lycée Condorcet|École polymatique]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!--NICHT: École polytechnique--&amp;gt; sowie das &amp;#039;&amp;#039;Lycée Bonaparte&amp;#039;&amp;#039; besuchen. Ende des Jahres 1813 schickte der Vater seinen Sohn nach Stuttgart, wo dieser seine Schulausbildung, vor allem in den klassischen Sprachen [[Latein]] und Griechisch, auf dem [[Gymnasium]] abschloss. Folgend absolvierte Ludwig Zanth eine Lehre im Architekturbüro des [[Hofbaumeister]]s Ferdinand von Fischer, dem Sohn [[Reinhard Fischer (Architekt)|Reinhard Ferdinand Heinrich Fischers]] (1746–1813). Nach Aufenthalten in [[Schwäbisch Hall]], [[Ellwangen]] und Paris, wo er an zwei Theaterbauten mitwirkte und vom evangelischen Glauben zum Katholizismus konvertierte,&amp;lt;ref&amp;gt;[[David August Rosenthal]]: &amp;#039;&amp;#039;Convertitenbilder aus dem neunzehnten Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. 2. Teil. S. 47, Schaffhausen, 1872.&amp;lt;/ref&amp;gt; ließ er sich 1831 als Architekt in Stuttgart nieder. Dort zeichnete er verantwortlich für die Inneneinrichtung des [[Wilhelmspalais]], das von 1834 bis 1840 entstand. Diesen im [[Klassizismus|klassizistischen Stil]] errichteten Prachtbau ließ König [[Wilhelm I. (Württemberg)|Wilhelm I.]] für seine Töchter Marie und Sophie erbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1835 beteiligte sich Zanth am Wettbewerb für den Neubau eines Königlichen Hoftheaters in Stuttgart. Das Projekt wurde jedoch nicht realisiert. 1835/36 plante er ein Haus für [[Adolf Goppelt]] in [[Heilbronn]] und 1836/37 das [[Berkheimer Schlössle]] für [[Friedrich Notter]] nahe Stuttgart. Dort entstanden 1838 ein Landhaus für [[Wilhelm von Taubenheim]] und die Villa Rebenberg für Ernestine Elise von Koenig-Warthausen. Im selben Jahr entwarf er die Pläne zum [[Wilhelma-Theater]] in [[Bad Cannstatt]], einen Bau im Stil der französischen Renaissance mit Ausmalung im „pompeianischen“ Stil, der 1840 fertiggestellt wurde. Folgend übertrug ihm König Wilhelm I. von Württemberg die Planung und Ausführung eines [[Badehaus]]es inmitten exotischer Gewächshäuser und Parkanlagen in unmittelbarer Nähe des Wilhelma-Theaters. Ab 1843 plante Zanth die Anlage im [[Maurischer Stil|maurischen Stil]], das auf Anweisung des Königs den Namen &amp;#039;&amp;#039;Wilhelma&amp;#039;&amp;#039; erhielt,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wilhelma.de/de/park-und-geschichte/geschichte-der-wilhelma/19-jahrhundert.html &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Wilhelma – 19. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;] Website der Wilhelma, abgerufen am 26. April 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; heute der Name des sich dort befindenden [[Wilhelma|zoologisch-botanischen Gartens]]. Die Einweihung als [[Maurisches Landhaus]] erfolgte 1846.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.monumente-online.de/de/ausgaben/2011/5/alles-alles-dem-koenig-und-uns.php#.Vx8dhY9OJ9A &amp;#039;&amp;#039;„Alles, alles, dem König und uns“&amp;#039;&amp;#039;] Monumente – Magazin für Denkmalkultur in Deutschland, Oktober 2011, abgerufen am 26. April 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Prachtbau war ein so großer Erfolg, dass der Architekt hierüber ein großformatiges [[Mappenwerk]] mit kolorierten Zeichnungen anfertigte. 1838 lieferte er einen prächtigen Entwurf für die heutige [[Staatsgalerie Stuttgart#Alte Staatsgalerie|Alte Staatsgalerie]] (&amp;#039;&amp;#039;Entwurf eines Kunstschul-Gebäudes für Stuttgart&amp;#039;&amp;#039;) und 1855 einen für den [[Königsbau]] gegenüber dem Neuen Schloss in Stuttgart. König Wilhelm I. von Württemberg ernannte ihn zum [[Hofbaumeister]] und zeichnete ihn 1844 mit dem Ritterkreuz des [[Orden der Württembergischen Krone|Ordens der Württembergischen Krone]] aus. Damit verbunden war die Erhebung in den persönlichen Adelsstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Architekt war auch ein begabter [[Zeichner]]. Ein noch erhaltenes [[Aquarell]] im [[Schloss ob Ellwangen|Ellwanger Schloss]] zeugt von seinem Talent.&lt;br /&gt;
[[Datei:Zanth, Karl Ludwig von, Grabstein.jpg|mini|hochkant|Zanths Grab auf dem Stuttgarter Hoppenlaufriedhof]]&lt;br /&gt;
Ludwig von Zanth fand seine letzte Ruhestätte auf dem [[Hoppenlaufriedhof]]. Die Inschrift auf seinem Grabstein ist jedoch bis zur Unkenntlichkeit verwittert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* mit Jacques Ignace Hittorff: &amp;#039;&amp;#039;Architecture antique de la Sicile ou recueil des plus intéressans monumens d&amp;#039;architecture des villes et des lieux les plus remarquables de la Sicile ancienne, mesurés et dessinés par J. Hittorff et L. Zanth.&amp;#039;&amp;#039; Paris [1827] ([http://arachne.uni-koeln.de/item/buch/2487 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* mit Jacques Ignace Hittorff: &amp;#039;&amp;#039;Architecture moderne de la Sicile ou Recueil des plus beaux monumens religieux et des édifices publics et particuliers les plus remarquables de la Sicile, mesurés et dessinés par J. J. Hittorf et L. Zanth Architectes.&amp;#039;&amp;#039; Paris 1835.&lt;br /&gt;
* mit Jacques Ignace Hittorff: &amp;#039;&amp;#039;Architecture antique de la Sicile. Recueil des monumens de Ségeste et de Sélinonte, mesurés et dessinés par J.-I. Hittorff &amp;amp; L. Zanth, Texte avec un atlas de 89 planches.&amp;#039;&amp;#039; Paris 1870 ([http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/hittorff1870ga Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Wilhelma. Maurische Villa Seiner Majestät des Königes Wilhelm von Württemberg. Entworfen und ausgeführt von Ludwig von Zanth.&amp;#039;&amp;#039; Autenrieth’sche Kunsthandlung, Stuttgart 1855–1856 ([http://digital.wlb-stuttgart.de/sammlungen/sammlungsliste/werksansicht/?no_cache=1&amp;amp;tx_dlf%5Bid%5D=2455&amp;amp;tx_dlf%5Bpage%5D=1 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Mathilde Boisserée: &amp;#039;&amp;#039;Sulpiz Boisserée. Briefwechsel/Tagebücher&amp;#039;&amp;#039;, 2 Bände. Stuttgart 1862, Faksimiledruck Göttingen 1970, Band 1, S. 790, 827–828, 848–850, 865.&lt;br /&gt;
* Judith Breuer, Wolfgang Mayer, Helmut F. Reichwald: &amp;#039;&amp;#039;Erweckung aus dem Zauberschlaf. Zur Restaurierung des Wilhelmatheaters in Stuttgart-Bad Cannstatt.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Denkmalpflege in Baden-Württemberg&amp;#039;&amp;#039; 16, 2, 1987, S. 65–86.&lt;br /&gt;
* Thomas L. Donaldson: &amp;#039;&amp;#039;Memoir of Louis Zanth.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Papers read at the Royal Institute of British architects, Session 1857–58.&amp;#039;&amp;#039; London 1858, S. 15–18 ([http://books.google.de/books?id=sPBEAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA15 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* Rolf Hofmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Maurische Villa in der Königlichen Wilhelma Gartenanlage. Ein Rückblick auf das Leben des Architekten Ludwig Zanth.&amp;#039;&amp;#039; Ohne Ort und Jahr ([http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%2062/ZANTH-LUDWIG.htm online])&lt;br /&gt;
* Karl Klöpping: &amp;#039;&amp;#039;Historische Friedhöfe Alt-Stuttgarts&amp;#039;&amp;#039;. Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Sankt Jakobus bis Hoppenlau. Ein Beitrag zur Stadtgeschichte mit Wegweiser zu den Grabstätten des Hoppenlaufriedhofs.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1991, S. 314–315, 317 Nr. 1109.&lt;br /&gt;
* [[Georg Kaspar Nagler]] (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Zanth, Ludwig von.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Neues allgemeines Künstler-Lexicon&amp;#039;&amp;#039;, Band 22. München 1852, S. 221–222. ([http://books.google.de/books?id=qovrAAAAMAAJ&amp;amp;pg=PA221 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* Bertold Pfeiffer: &amp;#039;&amp;#039;Der Hoppenlau-Friedhof in Stuttgart.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1912.&lt;br /&gt;
* Annemarie Roeder, Michael Wenger u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Karl Ludwig von Zanth. Der Erbauer der Wilhelma in seiner Zeit. Begleitbuch zur Ausstellung im Haus der Heimat.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 2012.&lt;br /&gt;
* Frank Scholze: &amp;#039;&amp;#039;Karl Ludwig Wilhelm von Zanth und die Wilhelma. Eine kurze Einführung zum 200. Geburtstag des Architekten.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1996 ([http://elib.uni-stuttgart.de/opus/volltexte/1999/267/ Volltext])&lt;br /&gt;
* Michael Wenger: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.stadtlexikon-stuttgart.de/article/5b142c05-89dc-43dc-8b95-8d312e40f9a6/1/Karl_Ludwig_von_Zanth.html Karl Ludwig von Zanth (1796-1857)]&amp;#039;&amp;#039;. In: Stadtarchiv Stuttgart (Hg.): [https://www.stadtlexikon-stuttgart.de/dts/ digitales Stadtlexikon], publiziert am 16. März 2022.&lt;br /&gt;
* {{ADB|44|689|690|Zanth, Ludwig|[[August Wintterlin]]|ADB:Zanth, Ludwig}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nekrolog des Dr. Ludwig v. Zanth, Königl. Würt. Hofbaumeister.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schwäbische Kronik&amp;#039;&amp;#039; vom 3. Januar 1858, S. 13f. – Nachdruck: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift des Architecten- und Ingenieur-Vereins für das Königreich Hannover]]&amp;#039;&amp;#039; 1858, Sp. 372–375 ([http://books.google.de/books?id=WtovAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA372 Digitalisat])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ludwig von Zanth}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|119440644}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.hdhbw.de:80/?Ausstellung_%27%27Karl_Ludwig_von_Zanth%27%27 | wayback=20121003234902 | text=Ausstellung in Stuttgart}}&lt;br /&gt;
* [http://elib.uni-stuttgart.de/opus/volltexte/1999/267/pdf/267.pdf Karl Ludwig Wilhelm von Zanth und die Wilhelma – zum 200. Geburtstag des Architekten] (PDF; 112&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119440644|LCCN=n/86/812987|VIAF=51705748}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Zanth, Ludwig von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekturtheoretiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wilhelma)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Stuttgart)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der Württembergischen Krone (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nobilitierter (Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1796]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1857]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Zanth, Ludwig von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Zanth, Karl Ludwig Wilhelm von (vollständiger Name); Zanth, Ludwig (bis 1844); Zandt, Ludwig von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt, Architekturtheoretiker und Aquarellmaler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. August 1796&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Breslau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Oktober 1857&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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