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	<title>Ludwig von Reuter - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: Leerzeichen vor Zahl eingefügt, Links normiert</title>
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		<updated>2026-02-20T18:59:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor Zahl eingefügt, Links normiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Hermann Ludwig von Reuter&amp;lt;ref&amp;gt;Eintrag im Kirchenbuch der [[Klosterkirche Uetersen]] vom 14. Juni 1898 anlässlich seiner Trauung mit Henriette von Rumohr (* 1875)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. Februar]] [[1869]] in [[Guben]]; † [[18. Dezember]] [[1943]] in [[Potsdam]]) war ein deutscher [[Admiral]]. Bekannt wurde er als Befehlshaber der in [[Scapa Flow]] internierten Hochseeflotte durch seinen Befehl zu ihrer [[Selbstversenkung der Kaiserlichen Hochseeflotte in Scapa Flow|Selbstversenkung]] am 21.&amp;amp;nbsp;Juni 1919.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Von Reuter entstammte einer alten Offiziersfamilie. Sein Großvater [[Johann Wilhelm Ferdinand von Reuter]] (1782–1860) war ein preußischer Generalmajor, der zuletzt Kommandant der Festung Saarlouis war und 1826 in den preußischen Adelstand erhoben wurde. Dessen Sohn, Johann Wolfgang Eduard von Reuter (1826–1870), fiel in der [[Schlacht bei Spichern]] als Oberst und Kommandeur des Grenadier-Regiments Nr. 12. Er war der Vater Ludwig von Reuters, der somit im Alter von einem Jahr Halbwaise wurde. Ludwig von Reuters Mutter Helene (1839–1900) war 1856, zwei Jahre vor ihrer Hochzeit mit seinem Vater, als von Sternheim nobilitiert worden. Sie war eine uneheliche Tochter von [[Ernst II. (Sachsen-Coburg und Gotha)|Ernst II.]], Herzog von Sachsen-Coburg und Gotha (vgl. [[Stammliste des Hauses Wettin#Haus Sachsen-Saalfeld (ab 1735 Haus Sachsen-Coburg-Saalfeld, ab 1826 Haus Sachsen-Coburg und Gotha)|Stammliste des Hauses Wettin]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sandner&amp;quot;&amp;gt;[[Harald Sandner]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Haus Sachsen-Coburg und Gotha 1826 bis 2001; Eine Dokumentation zum 175-jährigen Jubiläum des Stammhauses in Wort und Bild&amp;#039;&amp;#039;. Druck- und Verlagsanstalt Neue Presse, Coburg 2001, ISBN 3-00-008525-4, S. 103.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erster Weltkrieg ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ludwig von Reuter kommandierte zu Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] den [[Großer Kreuzer|Großen Kreuzer]] &amp;#039;&amp;#039;[[Derfflinger (Schiff, 1914)|Derfflinger]]&amp;#039;&amp;#039;. Er führte dieses Schiff auch beim [[Gefecht auf der Doggerbank]]. Im September 1915 wurde er [[Kommodore]] und zugleich Befehlshaber der IV.&amp;amp;nbsp;Aufklärungsgruppe, die aus den fünf [[Kleiner Kreuzer|Kleinen Kreuzern]] &amp;#039;&amp;#039;[[Stuttgart (Schiff, 1908)|Stuttgart]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Hamburg (Schiff, 1904)|Hamburg]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[München (Schiff, 1905)|München]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Stettin (Schiff, 1907)|Stettin]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Frauenlob (Schiff, 1903)|Frauenlob]]&amp;#039;&amp;#039; bestand. Mit diesem Verband nahm er an der [[Skagerrakschlacht]] teil. Im September 1916 übernahm von Reuter das Kommando über die II.&amp;amp;nbsp;Aufklärungsgruppe. Am 25.&amp;amp;nbsp;November wurde er zum [[Konteradmiral]] befördert. Am 17.&amp;amp;nbsp;November 1917 stießen die Kreuzer der II.&amp;amp;nbsp;Aufklärungsgruppe sowie die beiden [[Dreadnought|Großlinienschiffe]] &amp;#039;&amp;#039;[[Kaiser (Schiff, 1912)|Kaiser]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Kaiserin (Schiff)|Kaiserin]]&amp;#039;&amp;#039; auf britische Einheiten. Es kam zum [[Seegefecht bei Helgoland (1917)|zweiten Seegefecht bei Helgoland]]. Im Januar 1918 wurde von Reuter stellvertretender [[Aufklärungsstreitkräfte der Kaiserlichen Marine#Befehlshaber der Aufklärungsschiffe der Hochseeflotte|Befehlshaber der Aufklärungsschiffe der Hochseeflotte]] und II. Admiral der I. Aufklärungsgruppe. Im August 1918 löste er Admiral [[Franz von Hipper]] als Befehlshaber ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Waffenstillstand von Compiègne (1918)|Waffenstillstand im November 1918]] erhielt von Reuter den Befehl über die Verbände der kaiserlichen Hochseeflotte, die nach §&amp;amp;nbsp;23 des Waffenstillstandsvertrages bis zum Abschluss eines Friedensvertrages in einem neutralen Hafen [[Internierung|interniert]] werden sollten. Tatsächlich wurden sie von den Briten sogleich in britisches Hoheitsgebiet beordert, zunächst in den Firth of Forth, dann in den [[Marinestützpunkt|Kriegshafen]] Scapa Flow. Admiral Hipper, Befehlshaber der [[Hochseeflotte]], hatte sich geweigert, dieses Kommando auszuüben. Von Reuter führte den Verband zunächst vom Schlachtschiff &amp;#039;&amp;#039;[[Friedrich der Große (Schiff, 1912)|Friedrich der Große]]&amp;#039;&amp;#039;. Am 25.&amp;amp;nbsp;März 1919 verlegte er seine Befehlsstelle wegen zunehmender Unruhen unter den Besatzungen auf den Kleinen Kreuzer &amp;#039;&amp;#039;[[Emden (Schiff, 1917)|Emden]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 21. Juni 1919, dem letzten Tag der Frist, der der deutschen Regierung für die Unterzeichnung des [[Vertrag von Versailles|Versailler Friedensvertrags]] gesetzt worden war, ließ von Reuter per [[Flagge]]nsignal den 74 Schiffen der in Scapa Flow ankernden Flotte den Befehl „Paragraph Elf. Bestätigen.“ übermitteln, ein zuvor von den Offizieren in Anlehnung an [[Paragraph 11]] „Es wird fortgesoffen!“ des [[Biercomment]]s der Studentenverbindungen vereinbartes Codewort, um eine Beschlagnahme der Flotte durch die Siegermächte zu verhindern. Die Vorbereitungen zur Selbstversenkung waren bereits zuvor getroffen worden, ohne dass die britischen Bewacher es bemerkt hatten. Auf von Reuters Befehl versenkten sich innerhalb weniger Stunden zehn Großlinienschiffe, fünf Große Kreuzer, fünf Kleine Kreuzer und 32 [[Torpedoboot]]e. Lediglich das Großlinienschiff &amp;#039;&amp;#039;[[Baden (Schiff, 1916)|Baden]]&amp;#039;&amp;#039;, die drei Kleinen Kreuzer &amp;#039;&amp;#039;Emden&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Nürnberg (Schiff, 1917)|Nürnberg]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurt (Schiff, 1915)|Frankfurt]]&amp;#039;&amp;#039;, der [[Minenkreuzer]] &amp;#039;&amp;#039;[[Bremse (Schiff, 1916)|Bremse]]&amp;#039;&amp;#039; sowie vierzehn Torpedoboote konnten durch das Eingreifen britischer Seeleute an der Selbstversenkung gehindert und in seichtes Wasser geschleppt werden. Nur vier Torpedoboote blieben schwimmfähig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neun deutsche Seeleute verloren ihr Leben; sie fielen entweder im Handgemenge mit britischen Marinesoldaten (wie der Kommandant der &amp;#039;&amp;#039;[[Markgraf (Schiff, 1914)|Markgraf]]&amp;#039;&amp;#039;, Korvettenkapitän Walter Schumann, der auf seinem Schiff erschossen wurde) oder wurden in ihren Rettungsbooten erschossen. Es waren die letzten deutschen Kriegstoten des Ersten Weltkriegs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Reuter und die verbliebenen 1773 Offiziere und Mannschaften der Rumpfbesatzungen wurden in Großbritannien sieben Monate als Kriegsgefangene interniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkriegszeit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland wurde von Reuter als Held gefeiert, der die Ehre der deutschen Flotte gerettet habe. Er ging in Pension und nahm nicht mehr am öffentlichen Leben teil. 1921 veröffentlichte er seine Memoiren &amp;#039;&amp;#039;Scapa Flow. Das Grab der deutschen Flotte.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstein Ludwig von Reuter 1975.jpg|mini|Grabstein Friedhof Bornstedt-Potsdam, Grab E 32-34]]&lt;br /&gt;
Am 27. August 1939, dem sogenannten [[Schlacht bei Tannenberg (1914)|Tannenbergtag]], erhielt Reuter den [[Charakter (Titel)|Charakter]] als Admiral verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Admiral von Reuter wurde auf dem [[Bornstedter Friedhof]] in [[Potsdam]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Roter Adlerorden]] II. Klasse mit Eichenlaub und Schwertern&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rangliste&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Rangliste der Kaiserlich Deutschen Marine für das Jahr 1918.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg.: [[Marinekabinett|Marine-Kabinett]], [[E.S. Mittler &amp;amp; Sohn|Mittler &amp;amp; Sohn Verlag]], Berlin 1918, S. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Kronenorden (Preußen)|Kronenorden]] II. Klasse&amp;lt;ref name=Rangliste/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Königlicher Hausorden von Hohenzollern|Ritterkreuz des Königlichen Hausordens von Hohenzollern]] mit Schwertern&amp;lt;ref name=Rangliste/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz]] (1914) II. und I. Klasse&amp;lt;ref name=Rangliste/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Preußisches [[Dienstauszeichnungskreuz]]&amp;lt;ref name=Rangliste/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Militärverdienstorden (Bayern)|Bayerischer Militärverdienstorden]] III. Klasse mit Krone und Schwertern&amp;lt;ref name=Rangliste/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Hanseatenkreuz]] Hamburg&amp;lt;ref name=Rangliste/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Friedrich-August-Kreuz]] I. Klasse&amp;lt;ref name=Rangliste/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Albrechts-Orden|Komtur II. Klasse des Albrechts-Ordens]] mit Schwertern&amp;lt;ref name=Rangliste/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* [[Datei:Admiral Ludwig von Reuter Scapa Flow Grave of Imperial German Navy.jpg|mini|Memoiren von Admiral von Reuter über die Selbstversenkung der deutschen Kaiserlichen Marine im Jahr 1919, 1921.]]&amp;#039;&amp;#039;[https://archive.org/details/Scapa Scapa Flow. Das Grab der deutschen Flotte].&amp;#039;&amp;#039; Koehler, Leipzig 1921&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Dermot Bradley]] (Hrsg.), [[Hans Hildebrand (Marinehistoriker)|Hans H. Hildebrand]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutschlands Admirale 1849–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;P–Z (Packroß bis Zuckschwerdt).&amp;#039;&amp;#039; Biblio Verlag, Osnabrück 1990, ISBN 3-7648-2482-4.&lt;br /&gt;
* Andreas Krause: &amp;#039;&amp;#039;Scapa Flow. Die Selbstversenkung der wilhelminischen Flotte.&amp;#039;&amp;#039; Ullstein, Berlin 1999, ISBN 3-550-06979-0&lt;br /&gt;
* Christian Scheer, Hans-Jürgen Mende, Friedhof Bornstedt, trafo Literaturverlag, Edition Luisenstadt, Berlin 2014, S. 137f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116455594}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/014490}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116455594|VIAF=163904125}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Reuter, Ludwig von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konteradmiral (Kaiserliche Marine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Admiral, Charakter (Kriegsmarine der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befehlshaber im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Großer-Kreuzer-Kommandant (Kaiserliche Marine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 2. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Preußischen Königlichen Kronenordens 2. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Königlichen Hausordens von Hohenzollern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Militärverdienstordens (III. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Albrechts-Ordens (Komtur 2. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Hanseatenkreuzes (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1869]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Friedrich-August-Kreuzes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Reuter, Ludwig von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Reuter, Hans Hermann Ludwig von (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Admiral&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Februar 1869&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Guben]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. Dezember 1943&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Potsdam]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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