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	<title>Ludwig von Gienanth - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T18:43:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ludwig_von_Gienanth&amp;diff=1541590&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-97840: enzyklopädischer Stil, +Wikilinks, Typografie</title>
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		<updated>2025-06-30T10:53:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;enzyklopädischer Stil, +Wikilinks, Typografie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ludwig von Gienanth1.jpg|mini|hochkant|Ludwig von Gienanth mit dem Verdienstorden der Bayerischen Krone]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabmal Ludwig von Gienanth 1848.jpg|mini|hochkant|Grabmal für Ludwig von Gienanth auf dem Friedhof [[Hochstein (Winnweiler)|Hochstein]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gienanth Emblem Kaiserslautern4.JPG|mini|hochkant|Gienanth–Signet (1829) vom Grab des Sohnes August von Gienanth (Auf dem Amboss ist ein „G“ zu sehen)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kaiserslautern, Gienanth Grab 1.JPG|mini|hochkant|Gusseisen-Grabmal des Sohnes August von Gienanth auf dem Hauptfriedhof Kaiserslautern]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann Ludwig Michael Gienanth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Jean-Louis&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Louis&amp;#039;&amp;#039; genannt, ab 1817 &amp;#039;&amp;#039;[[Ritter (Ordenskunde)|Ritter]] von Gienanth&amp;#039;&amp;#039;, ab 1835 &amp;#039;&amp;#039;[[Freiherr]] von Gienanth&amp;#039;&amp;#039;, (* [[15. Oktober]] [[1767]] in [[Hochstein (Winnweiler)|Hochstein]]; † [[13. Dezember]] [[1848]] in [[Schönau (Pfalz)|Schönau]]) war ein deutscher [[Unternehmer]] in der [[Montanindustrie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gienanth entstammte einer Hüttenbesitzerfamilie, deren Familienname ursprünglich &amp;#039;&amp;#039;Guinand&amp;#039;&amp;#039; lautete.&amp;lt;ref&amp;gt;Gusseiserne Plakette an der ehemaligen Eisenschmelze in Winnweiler&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war ein Sohn des [[Kurpfalz|kurpfälzischen]] Bergrats und Hüttenbesitzers Johann Jakob Gienanth und dessen Ehefrau Maria Magdalena Gienanth geborene Rettig. Nach einem kurzen Besuch der Schule in [[Alsenbrück-Langmeil|Alsenbrück]] ging er in die [[Lateinschule]] in [[Grünstadt]]. Er studierte an der [[Hohe Kameral-Schule zu Lautern|Hohen Kameral-Schule zu Kaiserslautern]], an der [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg]] und der [[Bergakademie Clausthal]]. Von seinem Vater übernahm er eine kleine Schmelze oberhalb des [[Rhein]]s. 1791 [[Pachtvertrag (Deutschland)|pachtete]] er vom [[Grosser Rat (Bern)|Großen Rat von Bern]] das Eisenwerk bei [[Meiringen]] im [[Berner Oberland]]. Sein Vater war bereits 1777 verstorben und seine Mutter verwaltete seither den Familienbesitz. Nach dem Tod der beiden älteren Brüder kehrte Ludwig Gienanth 1793 in die Pfalz zurück und übernahm aus dem väterlichen Besitz die Eisenwerke in Hochstein, [[Unterhammer (Trippstadt)|Trippstadt]] und [[Altleiningen]]. 1800 kaufte er das [[Eisenwerk Gienanth|Eisenwerk]] in [[Eisenberg (Pfalz)]] und wurde so zum größten Arbeitgeber der Pfalz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der [[Französische Besatzungszeit|französischen Besatzungsmacht]] wurde er am 15. Oktober 1802 zum &amp;#039;&amp;#039;Conseiller Général de Commerce d’Agriculture et des Arts&amp;#039;&amp;#039; ernannt. Ab 1802 gehörte er dem [[Départementrat|Departementsrat]] an und ab 1805 war er Spezialkommissar für [[Straßen- und Wegebau|Straßenbau]] im [[Departement Donnersberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Übergang der Pfalz an das [[Königreich Bayern]] 1816 leitete Gienanth die Wahlen zum [[Bezirksverband Pfalz|pfälzischen Landrat]], dem er auch selbst angehörte. 1817 erhielt er das Ritterkreuz des [[Verdienstorden der Bayerischen Krone|Verdienstordens der Bayerischen Krone]] und wurde in den [[Adelsstand]] erhoben, seit 1819 war er [[Reichsrat (Bayern)|Reichsrat der Krone Bayerns]]. 1833 gründete er für seine Arbeiter eine [[Betriebskrankenkasse (Deutschland)|Betriebskrankenkasse]]. Im Mai 1835 kaufte er die Schmelze in [[Schönau (Pfalz)|Schönau]] und die [[Weiße Grube Imsbach|Imsbacher Erzgrube]]. Am 27. September 1835 verlieh König [[Ludwig I. (Bayern)|Ludwig I.]] ihm die erbliche bayerische Freiherrenwürde nebst einem Wappen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Regierungsblatt für das Königreich Bayern&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 14 vom 30. April 1836. ([http://bavarica.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10345249_00133.html?contextType=scan&amp;amp;contextSort=sortKey%2Cdescending&amp;amp;prox=true&amp;amp;phone=true&amp;amp;contextRows=10&amp;amp;context=Gienanth&amp;amp;ngram=true&amp;amp;hl=scan&amp;amp;fulltext=Regierungsblatt+f%C3%BCr+das+K%C3%B6nigreich+Bayern%2C+Nr.+14%2C+M%C3%BCnchen%2C+30.+April+1836&amp;amp;mode=simple Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ludwig Gienanth war seit 1800 verheiratet mit Sophie Katharina geb. Stoeß (1783–1821) aus [[Mannheim]]. Die Familie lebte in Hochstein. Als männliche Nachkommen hatten sie die Söhne August (1802–1829), Friedrich (1805–1842) und [[Carl von Gienanth|Carl]] (1818–1890), dazu die Töchter Amalia (verheiratet mit Regierungsdirektor Friedrich von Neimans) und Juliane (verheiratet mit Gustav Freiherr von [[Gemmingen (Adelsgeschlecht)|Gemmingen]]-Hagenschieß). Im Alter übersiedelte Ludwig Gienanth nach Schönau und widmete sich dem dortigen Eisenwerk, das er den beiden Töchtern vermachte. Die Gemeinde Schönau verlieh ihm die [[Ehrenbürger]]würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem früh verstorbenen August von Gienanth, dem er 1822 den Trippstadter Betrieb überschrieben hatte, ließ der Vater in Kaiserslautern ein [[Klassizismus|klassizistisches]] Gusseisen-Grabmal in [[Tumba]]form errichten, das heute auf dem [[Hauptfriedhof (Kaiserslautern)|dortigen Hauptfriedhof]] steht. Neben einem frühen Emblem der Gienanthwerke trägt es die Inschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|&amp;#039;&amp;#039;Du starbst o Sohn zu früh für mich, zu früh auch für die Meinen, die wehmutsvoll mit mir um Dich, den edlen Bruder weinen. Doch tröstet uns das Wiedersehn in einem bessren Leben, wo Du verklärt, aus jenen Höh`n, uns wirst entgegen schweben.&amp;#039;&amp;#039;|Autor=Grabinschrift Hauptfriedhof Kaiserslautern}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zweite Sohn Friedrich übernahm ab 1823 die Leitung der Eisenberger und Altleininger Werke. Der zwischen 1826 und 1834 bei Eisenberg entstandene „Landschaftspark Friedrich von Gienanth“ erinnert noch heute an seinen ebenfalls jung verstorbenen Schöpfer.&amp;lt;ref&amp;gt;http://landschaftspark-von-gienanth.de/park.html.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war verheiratet mit Caroline von Stichaner, einer Tochter des pfälzischen Regierungspräsidenten [[Joseph von Stichaner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1841 übergab Ludwig von Gienanth die Leitung seiner Werke außer Schönau seinem jüngsten Sohn Carl, der schließlich als einzig überlebender [[Stammhalter]] das Erbe seiner Vorväter fortführte. Er war verheiratet mit Mathilde geb. von Horn (1822–1862), einer Tochter des Generals [[Wilhelm von Horn (Offizier)|Wilhelm von Horn]] (1784–1847), einem Neffen des Fürsten [[Carl Philipp von Wrede]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer von Ludwig von Gienanths Enkeln war der Forschungsreisende [[Richard von Neimans]] (1832–1858).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*  [[Karl Georg Leonhard Hollensteiner|Carl Hollensteiner]]: &amp;#039;&amp;#039;Ludwig von Gienanth, k. bayer. Reichsrath, Ritter und Hüttenwerksbesitzer in Schönau, nach seinem Leben und Wirken.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 1852.&lt;br /&gt;
* Kurt Baumann: &amp;#039;&amp;#039;Die Familie Gienanth. Ein Kapitel aus der Entwicklung der pfälzischen Eisenindustrie.&amp;#039;&amp;#039; [[Dissertation]], [[Georg-August-Universität Göttingen]], 1953.&lt;br /&gt;
* {{NDB|6|372|373|Gienanth, Johann Michael Ludwig Ritter von, Freiherr von|Kurt Baumann|11920682X}}&lt;br /&gt;
* Alexandra Plettenberg: &amp;#039;&amp;#039;Die Hohe-Kameral-Schule zu Lautern 1774–1784.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation, [[Ludwig-Maximilians-Universität München]], 1983, S. 220–222.&lt;br /&gt;
* Edgar Fried: &amp;#039;&amp;#039;Ein Mann von altem Schrot und Korn.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Rheinpfalz]]&amp;#039;&amp;#039;, Lokalausgabe Eisenberg, vom 31. Dezember 1998. (Artikel zum 150. Todestag)&lt;br /&gt;
* Paul Warmbrunn: &amp;#039;&amp;#039;Ludwig von Gienanth. Pfälzischer Industriepionier und Politiker zwischen Französischer und 1848/49er Revolution.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des Historischen Vereins der Pfalz&amp;#039;&amp;#039;, Band 104 (2006), S. 291–310.&lt;br /&gt;
* Gabriele B. Clemens: &amp;#039;&amp;#039;Freiherr Ludwig von Gienanth. Der Aufstieg eines pfälzischen Notabeln und Industriellen (1767–1848).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch für westdeutsche Landesgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Band 49 (2023), S. 65–75.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.gienanth.com/de/gienanth/historie/ Geschichte der Gienanth Werke Eisenberg]&lt;br /&gt;
* [http://www.landschaftspark-von-gienanth.de/ Landschaftspark von Gienanth, Eisenberg]&lt;br /&gt;
* {{HdBG Parlament|11920682X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11920682X|VIAF=30341657}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gienanth, Ludwig von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Montanindustrie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Bayerischen Reichsrates]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens der Bayerischen Krone (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nobilitierter (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Pfälzerwald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Donnersbergkreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger im Landkreis Südwestpfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gienanth|Ludwig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bayer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1767]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1848]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gienanth, Ludwig von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gienanth, Johann Ludwig von; Gienanth, Jean-Louis; Gienanth, Louis; Gienanth, Ludwig&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Unternehmer in der Montanindustrie&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Oktober 1767&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hochstein (Winnweiler)|Hochstein]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. Dezember 1848&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Schönau (Pfalz)|Schönau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-97840</name></author>
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