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	<title>Ludwig der Springer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T06:22:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ludwig_der_Springer&amp;diff=105774&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-32531-06: https://www.manfred-hiebl.de/genealogie-mittelalter/weimar_grafen_von/ulrich_2_graf_von_weimar_1112/ulrich_2_graf_von_weimar_+_1112.html Mit dem in der Cronica Reinhardsbrunensis (MG SS 30/1), Seite 523, zu 1065 erwähnten Udalrico comiti ingenuo de Wymar ist offensicht Ulrich II. gemeint, wie die Nennung seiner Gemahlin Adelheid, Tochter Graf Ludwigs des Springers von Thüringen, andeutet, von der sich Ulrich II. später trennte.</title>
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		<updated>2026-01-14T10:50:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;https://www.manfred-hiebl.de/genealogie-mittelalter/weimar_grafen_von/ulrich_2_graf_von_weimar_1112/ulrich_2_graf_von_weimar_+_1112.html Mit dem in der Cronica Reinhardsbrunensis (MG SS 30/1), Seite 523, zu 1065 erwähnten Udalrico comiti ingenuo de Wymar ist offensicht Ulrich II. gemeint, wie die Nennung seiner Gemahlin Adelheid, Tochter Graf Ludwigs des Springers von Thüringen, andeutet, von der sich Ulrich II. später trennte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ludwig der Springer 22.03.2025 03.jpg|mini|hochkant|Darstellung Ludwigs auf seiner Grabplatte in der Georgenkirche (Eisenach)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ludwig der Springer 22.03.2025 01.jpg|mini|hochkant|Posthume Grabplatte Ludwigs des Springers als Teil der Landgrafensteine in der Georgenkirche (Eisenach)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Graf Ludwig von Schauenburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, genannt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ludwig der Springer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1042]]; † 6./8. Mai [[1123]] in [[Reinhardsbrunn]]) war [[Graf]] in [[Landgrafschaft Thüringen|Thüringen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergleichsweise wenig ist über ihn bekannt, jedoch ist er sagenumwoben. Ludwig gilt als Erbauer der [[Wartburg]], die später ins Zentrum der [[Landgrafschaft Thüringen]] rückte. Seine Nachkommen, beginnend mit seinem Sohn [[Ludwig I. (Thüringen)|Ludwig&amp;amp;nbsp;I.]], stellten die [[Landgraf]]en von Thüringen – von 1130 bis 1247 in [[Agnat|männlicher Linie]], als die sogenannten [[Ludowinger]], danach die Nachkommen seines Urururenkels Markgraf [[Heinrich III. (Meißen)|Heinrich III. von Wettin]] – bis die Landgrafschaft mit der [[Leipziger Teilung]] 1485 endgültig zerschlagen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Ludwig war als Sohn [[Ludwig der Bärtige|Ludwigs des Bärtigen]] und der [[Cäcilie von Sangerhausen]] ein Angehöriger des aus [[Herzogtum Franken|Franken]] stammenden Adelsgeschlechts der [[Ludowinger]]. Er stiftete zusammen mit seinem Bruder [[Beringer von Schauenburg|Beringer]] das Kloster [[Schönrain am Main]]. In einer Urkunde von 1100 nennen sich beide Brüder nach der (heute verfallenen) [[Schauenburg (Friedrichroda)|Schauenburg]] bei Friedrichroda, die Ludwig der Bärtige erbaut haben soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Legenden um Ludwig ===&lt;br /&gt;
Ludwig soll vom Erzbischof von Mainz Bardo in der Pfarrkirche von [[Altenbergen (Georgenthal)|Altenbergen]] getauft worden sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seinen Beinamen erhielt Ludwig der Sage nach durch einen kühnen Sprung in die Saale. Er soll versucht haben, die [[Pfalzgrafschaft Sachsen]] (das Saale-Unstrut-Gebiet westlich der Saale und nördlich der Unstrut; Stammsitz war die Burg Goseck bei Weißenfels) zu erlangen, und erstach daher den Pfalzgrafen [[Friedrich III. (Pfalzgraf von Sachsen)|Friedrich&amp;amp;nbsp;III.]] Daraufhin wurde er auf der [[Burg Giebichenstein]] bei [[Halle (Saale)|Halle]] eingekerkert. Im dritten Jahr seiner Gefangenschaft drohte die Hinrichtung, daraufhin nutzte er einen Aufenthalt auf dem Burgturm zu seinem Sprung in die darunter fließende [[Saale]]. Dort erwartete ihn bereits ein Diener mit einem Boot und seinem schneeweißen Lieblingspferd „Schwan“. Als Sühne für seine Mordtat ließ er in [[Sangerhausen]] die Kirche [[St. Ulrici (Sangerhausen)|St. Ulrici]] erbauen. Später gründete er das [[Kloster Reinhardsbrunn]], das sich zum Familienkloster der Ludowinger entwickelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich handelt es sich bei der Sage um die Herkunft des Namens „Springer“ um eine Fehlinterpretation des lateinischen Namens [[Salicus]]. Dieser bedeutet hier, dass Ludwig ein [[Salier]] ist und wurde in früherer Zeit fälschlicherweise mit Springer übersetzt. Ludwig war möglicherweise nie auf dem Giebichenstein festgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Sage rankt sich auch um die Gründung der Wartburg. Im Jahre 1067 soll Ludwig auf einer Jagd ihren späteren Standort entdeckt und ausgerufen haben: „Wart’, Berg, du sollst mir eine Burg tragen!“ Da der Burgberg nicht zu seinem Territorium gehörte, ließ er von dort Erde auf den Berg schaffen, auf der dann die Wartburg erbaut wurde. Um vor dem Kaiser seine Rechte auf die Wartburg zu bekräftigen, musste er mit zwölf seiner getreuesten Ritter „Schwurschwerter“ in die Erde stecken und bei seiner Ehre schwören, dass dies sein rechtmäßiger Grund und Boden sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verhältnis zu Heinrich IV. und Heinrich V. ===&lt;br /&gt;
Ludwig der Springer zählte spätestens 1096 zu den Gegnern [[Heinrich IV. (HRR)|Heinrichs&amp;amp;nbsp;IV.]] Ab 1112 wurde er auch zum Gegner [[Heinrich V. (HRR)|Heinrich&amp;amp;nbsp;V.]], den er zunächst unterstütze und im Frühjahr 1105 mit anderen nach Sachsen und Thüringen einlud, zur [[Investiturstreit|Investitur]] neuer Äbte und Bischöfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der ausgeprägt kaiserfeindlichen Haltung, der herausragenden politischen Stellung und weiteren Lebensdaten des Ludowingers basiert die vom Heimatforscher Wolfgang Hartmann vertretene Ansicht, dass sich unter den berühmten Stifterfiguren im [[Naumburger Dom]] auch die Ludwigs des Springers und seiner Gattin [[Adelheid von Stade|Adelheids von Stade]] befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehe und Nachkommen ===&lt;br /&gt;
Kinder von Ludwig und Adelheid von Stade sind (wahrscheinlich):&lt;br /&gt;
* Hermann († 1114 in kaiserlicher Gefangenschaft)&lt;br /&gt;
* [[Ludwig I. (Thüringen)|Ludwig I.]] († 1140)&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Raspe I.]] († 1130)&lt;br /&gt;
* [[Udo I. von Thüringen]], Bischof von Naumburg († 1148)&lt;br /&gt;
* Kunigunde († 1118), verh. mit Graf Wichmann († nach 1123); Stifter vom Augustinerchorherrenstift Kaltenborn bei Emseloh, Landkreis Mansfeld-Südharz&lt;br /&gt;
* Cäcilia († 1141), verh. mit [[Grafschaft Veldenz|Graf Gerlach I. von Veldenz]]&lt;br /&gt;
* Adelheid († 1146), zeitweise verh. mit [[Ulrich II. (Weimar)|Ulrich II.]], Graf von Weimar und [[Istrien]]&lt;br /&gt;
* Konrad († um 1100)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|15|418|419|Ludwig der Springer|[[Walter Heinemeyer]]|122886216}}&lt;br /&gt;
* [[Steffen Raßloff]], [[Lutz Gebhardt]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Thüringer Landgrafen. Geschichte und Sagenwelt&amp;#039;&amp;#039;. Rhino Verlag, Ilmenau 2017, ISBN 978-3-95560-055-6.&lt;br /&gt;
* Wilfried Warsitzka: &amp;#039;&amp;#039;Die Thüringer Landgrafen&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Dr. Bussert &amp;amp; Stadeler, 2002, ISBN 3-932906-22-5.&lt;br /&gt;
* {{ADB|19|589|590|Ludwig der Springer|[[Karl Wenck]]|ADB:Ludwig der Springer}}&lt;br /&gt;
* Wolfgang Hartmann: &amp;#039;&amp;#039;Vom Main zur Burg Trifels – vom Kloster Hirsau zum Naumburger Dom. Auf hochmittelalterlichen Spuren des fränkischen Adelsgeschlechts der Reginbodonen&amp;#039;&amp;#039; = Veröffentlichungen des Geschichts- und Kunstvereins Aschaffenburg Bd. 52, Aschaffenburg 2004, {{ISSN|0433-843X}}.&lt;br /&gt;
* Manfred Orlick: &amp;#039;&amp;#039;Ein tollkühner Sprung&amp;#039;&amp;#039;. In &amp;#039;&amp;#039;Wahre Geschichten um die Straße der Romanik&amp;#039;&amp;#039;, S. 53–60, Tauchaer Verlag 2016, ISBN 978-3-89772-276-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|122886216}}&lt;br /&gt;
* [https://www.manfred-hiebl.de/genealogie-mittelalter/ludowinger_landgrafen_von_thueringen/ludwig_2_der_springer_graf_1123/ludwig_2_der_springer_graf_in_thueringen_+_1123.html genealogie-mittelalter.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=122886216|VIAF=283431587}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Graf (HRR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied der Ludowinger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1042]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1123]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ludwig der Springer&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ludwig von Schauenburg&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Graf in Thüringen&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1042&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Mai 1123 oder 8. Mai 1123&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Reinhardsbrunn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-32531-06</name></author>
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