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	<title>Ludwig Wilhelm Wichmann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T11:02:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ludwig_Wilhelm_Wichmann&amp;diff=492966&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schibo: /* Leben */ typo</title>
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		<updated>2026-01-12T10:15:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ludwig Wilhelm Wichmann (1788-1859), 1820 (D18).jpg|mini| Ludwig Wilhelm Wichmann 1820 von [[Johann Heusinger (Maler)|Johann Heusinger]] 1820 für den [[Berlinischer Künstler-Verein|Berlinischen Künstlerverein]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kreuzberg-Denkmal, Wilhelm I - Mutter Erde fec.jpg|mini|Der blutjunge spätere Kaiser Wilhelm I als [[Genius]], [[Nationaldenkmal für die Befreiungskriege|Kreuzberg-Nationaldenkmal]] (um 1821)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ludwig Wilhelm Wichmann - Leo von Klenze, 1831-1.jpg|mini|[[Leo von Klenze]], 1831]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wichmann-Tobias Feilner1840-Mutter Erde fec.jpg|mini|Büste seines Schwiegervaters [[Tobias Feilner]], Marmor, 1840]]&lt;br /&gt;
[[Datei:09030067 - Nike asists the wounded warrior - Wichmann, Ludwig Wilhelm - 1853.jpg|mini|Nike richtet den Verwundeten auf – Berlin Schloßbrücke – 1853]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ludwig Wilhelm Wichmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. Oktober]] [[1788]] in [[Potsdam]]; † [[29. Juni]] [[1859]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Bildhauerei|Bildhauer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ludwig Wichmann wurde 1788 geboren. Sein älterer Bruder war der Bildhauer [[Karl Wichmann]]. Ab 1800 lernte er als Schüler im Atelier von [[Johann Gottfried Schadow]], war er unter anderem an der Ausführung des [[Gebhard Leberecht von Blücher|Blücher]]-Denkmals in [[Rostock]] und am [[Martin Luther|Luther]]-Denkmal in [[Lutherstadt Wittenberg|Wittenberg]] beteiligt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren von 1809 bis 1813 lebte er in [[Paris]] und arbeitete in den Ateliers von [[François Bosio]] und [[Jacques-Louis David]]. Nach seiner Rückkehr nach Berlin war er wiederum im Atelier von Schadow tätig. 1814 gehörte er zu den 32 Gründungsmitgliedern des [[Berlinischer Künstler-Verein|Berlinischen Künstler-Vereins]]. In den Jahren 1818 bis 1826 beteiligte er sich am Statuenschmuck des von [[Karl Friedrich Schinkel]] entworfenen [[Nationaldenkmal für die Befreiungskriege|Nationaldenkmals für die Befreiungskriege]], acht [[Genius|Genien]] als [[Allegorie]]n der Siege in den [[Befreiungskriege]]n mit Porträtköpfen von Mitgliedern des Königshauses und von Heerführern. Aus Zeitdruck von [[Christian Daniel Rauch]] und [[Christian Friedrich Tieck]] zu dem Projekt hinzugezogen, führte er den &amp;#039;&amp;#039;Genius der [[Schlacht an der Katzbach|Schlacht von Katzbach]]&amp;#039;&amp;#039; und den &amp;#039;&amp;#039;Genius der [[Schlacht von Bar-sur-Aube]]&amp;#039;&amp;#039; nach eigenen und sechs weitere Genien nach Entwürfen der beiden anderen Künstler aus. 1818 wurde er nach dem Tod von [[Emanuel Bardou]] dessen Nachfolger als Lehrer der [[Bossieren|Bossier]]- und [[Modellieren|Modellierklasse]] an der [[Preußische Akademie der Künste]]. 1819 ernannte ihn die Akademie der Künste zu ihrem Mitglied und 1821 zum Professor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit seinem Bruder verbrachte er die Jahre von 1819 bis 1821 in [[Italien]], vor allem in [[Rom]]. Nach der Rückkehr gründeten die Brüder gemeinsam ein Atelier, das auf Porträtbüsten spezialisiert war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seinen Schwiegervater, den Tonwarenfabrikanten [[Tobias Feilner]], modellierte Ludwig Wichmann [[Terrakotta|Terrakotten]], unter anderem für dessen von Schinkel entworfenes Wohnhaus. Auch die Figur des Erzengels Michael an der [[Friedrichswerdersche Kirche|Friedrichswerderschen Kirche]] wurde nach seinem Modell in gebranntem Ton ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In späteren Jahren hielt er sich 1851/52, 1854/55 und 1857/58 abermals in Rom auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ludwig Wichmann starb 1859 im Alter von 70&amp;amp;nbsp;Jahren in Berlin und wurde auf dem [[Luisenstädtischer Friedhof|Luisenstädtischen Friedhof]] beigesetzt. Das Grabmal ist nicht erhalten geblieben.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Jürgen Mende: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Berliner Grabstätten.&amp;#039;&amp;#039; Haude &amp;amp; Spener, Berlin 2006. S.&amp;amp;nbsp;84.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war der Vater des Genremalers [[Otto Wichmann]] und des Komponisten und Schriftstellers [[Hermann Wichmann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* In [[Berlin-Tiergarten]] wurde 1873 die Wichmannstraße nach ihm benannt, die auch heute noch den Namen trägt.&lt;br /&gt;
* Er erhielt den [[Roter Adlerorden|Roten Adlerorden]] 4. Klasse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Reinhold Begas]] (1831–1911), dessen Taufpate und Lehrer Wichmann gewesen war, modellierte 1859 eine Porträtbüste Ludwig Wichmanns. Um 1876 in Marmor ausgeführt. Das formal noch der Rauchschule angehörende Werk zeigt in der stark veristischen Wiedergabe des üppigen [[Pelzkragen]]s und des dynamisch formulierten Halstuchs deutlich moderne – so genannt neubarocke – Tendenzen, für die Reinhold Begas bekannt werden sollte. Die Marmorbüste gelangte aus dem Nachlass der Witwe Wichmann (geb. Feilner) in die (Alte) Nationalgalerie und wird seit 2020 im Rahmen der Neupräsentation der Skulpturen der Berliner Bildhauerschule des 19. und frühen 20. Jahrhunderts in der [[Friedrichswerdersche Kirche|Friedrichswerderschen Kirche]] am Werderschen Markt in Berlin-Mitte ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* 1808: Büste &amp;#039;&amp;#039;[[Wilhelm I. (Deutsches Reich)|Prinz Wilhelm]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1818–1826: Beteiligung am Statuenschmuck des Kreuzbergdenkmals (&amp;#039;&amp;#039;Genius der [[Schlacht an der Katzbach]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Genius der Schlacht von [[Bar-sur-Aube]]&amp;#039;&amp;#039; und sechs weitere Genien nach Entwürfen von Rauch und Tieck)&lt;br /&gt;
* 1826: &amp;#039;&amp;#039;Amor und Psyche&amp;#039;&amp;#039;, [[Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg|SPSG]], Potsdam&lt;br /&gt;
* 1827: Büste &amp;#039;&amp;#039;[[Henriette Sontag]]&amp;#039;&amp;#039;, [[Mittelrhein-Museum]], [[Koblenz]]&lt;br /&gt;
* 1828: geflügelter [[Michael (Erzengel)|Erzengel Michael]] und zwei Engel als bauplastischer Schmuck des Portals der [[Friedrichswerdersche Kirche|Friedrichswerderschen Kirche]], Berlin&lt;br /&gt;
* 1828/1829: Terrakotten am Feilner’schen Wohnhaus, Berlin (zerstört)&lt;br /&gt;
* 1838: Porträtbüsten &amp;#039;&amp;#039;Tobias Christoph Feilner&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Jean Pierre Frédéric Ancillon|Johann Friedrich Ancillon]]&amp;#039;&amp;#039;, [[Nationalgalerie Berlin]]&lt;br /&gt;
* 1842: (Modell) &amp;#039;&amp;#039;Wasserholendes Mädchen&amp;#039;&amp;#039;, Nachguss [[Marlygarten]], Potsdam&amp;lt;ref&amp;gt;PNN, Jana Haase: [https://www.pnn.de/potsdam/neue-skulpturen-im-park-sanssouci-der-herzog-und-das-maedchen/21431182.html &amp;#039;&amp;#039;Neue Skulpturen im Park. Der Herzog und das Mädchen.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; (jetzt Marktplatz in [[Bad Liebenwerda]])&lt;br /&gt;
* 1840–1850: [[Winckelmann-Denkmal|Statue &amp;#039;&amp;#039;Johann Joachim Winckelmann&amp;#039;&amp;#039;]] in [[Stendal]] (Bronze), auch als Marmorstatue in der Nationalgalerie Berlin&lt;br /&gt;
* vier weibliche [[Attika (Architektur)|Attikafiguren]] als [[Akroterion|Akroterien]] am [[Altes Museum|Alten Museum]], Berlin&lt;br /&gt;
* 1846: &amp;#039;&amp;#039;Der Genius als Pilger&amp;#039;&amp;#039;, [[Friedenskirche (Potsdam)|Friedenskirche]], Säulenhalle am Friedensteich, Potsdam (1997/98 durch Bronzeabguss ersetzt)&lt;br /&gt;
* um 1849: &amp;#039;&amp;#039;Angelnder Knabe&amp;#039;&amp;#039;, am Gartenhaus der Villa Tieck, Potsdam&lt;br /&gt;
* um 1851: &amp;#039;&amp;#039;[[Carl Friedrich Rungenhagen]] (1778–1851)&amp;#039;&amp;#039;, Gips, [[Stiftung Stadtmuseum Berlin]]&lt;br /&gt;
* 1853: Figurengruppe &amp;#039;&amp;#039;Nike richtet den verwundeten Krieger auf&amp;#039;&amp;#039;, [[Schlossbrücke (Berlin-Mitte)|Schlossbrücke]] Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|42|314|316|Wichmann, Ludwig Wilhelm|Werner Weisbach|ADB:Wichmann, Ludwig Wilhelm}}&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker |Autor= |Lemma=Wichmann, Ludwig Wilhelm |Band=35 |Seite=509 |SeiteEnde=510}}&lt;br /&gt;
* Nationalgalerie Berlin: Das 19. Jahrhundert. Bestandskatalog der Skulpturen. Staatliche Museen zu Berlin (Seemann Verlag) Leipzig 2006, Bd. 2 ad voc.&lt;br /&gt;
* Ethos und Pathos: Die Berliner Bildhauerschule 1786–1914, Skulpturengalerie (Berlin), Hg. von [[Peter Bloch]], [[Sibylle Einholz]], Jutta von Simson, Berlin, Staatliche Museen Preussischer Kulturbesitz, Hamburger Bahnhof, Verlag Gebr.Mann, 1990, ISBN	3786115982&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Jan Mende |Hrsg=[[Susanne Kähler]], Wolfgang Krogel |Titel=Ludwig Wichmann, der Dritte im Bunde. Ein Berliner Bildhauer der &amp;quot;klassischen&amp;quot; 1820er Jahre |Sammelwerk=[[Jahrbuch des Vereins für die Geschichte Berlins]] |Reihe=Jahrbuch des Vereins für die Geschichte Berlins |NummerReihe=Jahr 2020 |Band=Band 70 |Verlag=Westkreuz-Verlag |Ort=Berlin |Datum=2020 |ISSN=0522-0033 |Seiten=57-80}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Rolf Bidlingmaier |Hrsg=[[Susanne Kähler]], Wolfgang Krogel |Titel=Porträtbüsten für Hof und Bürgertum. Die Berliner Bildhauerfamilie Wichmann und ihre Beziehungen zum preußischen Königshaus |Sammelwerk=[[Jahrbuch des Vereins für die Geschichte Berlins]] |Reihe=Jahrbuch des Vereins für die Geschichte Berlins |NummerReihe=Jahr 2020 |Band=Band 70 |Verlag=Westkreuz-Verlag |Ort=Berlin |Datum=2020 |ISSN=0522-0033 |Seiten=81-100}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://adk.de/mitglieder(slideout:akademie/mitglieder/ludwig-wilhelm-wichmann) Ludwig Wilhelm Wichmann]. In: Akademie der Künste, Mitglieder. Abgerufen am 5. Januar 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117575038|VIAF=74633864}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wichmann, Ludwig Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Preußischen Akademie der Künste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Preußische Akademie der Künste)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 4. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1788]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1859]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wichmann, Ludwig Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Wichmann, Ludwig&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bildhauer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Oktober 1788&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Potsdam]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. Juni 1859&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schibo</name></author>
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