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	<title>Ludwig Wilhelm Minlos - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T08:58:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ludwig_Wilhelm_Minlos&amp;diff=1528231&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-03-06T13:30:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:WP Ludwig Wilhelm Minlos.jpg|mini|Ludwig Wilhelm Minlos]]&lt;br /&gt;
[[Datei:HL Damals – Lübecker Senatorenalbum – Ludwig Wilhelm Minlos.jpg|mini|Erwählter Senator]]&lt;br /&gt;
[[Datei:HL Damals - WmMinlos Lagerhaus.jpg|mini|Verblasstes Firmenschild des Unternehmens Wilhelm Minlos an Speicher A auf der [[Wallhalbinsel|Nördlichen Wallhalbinsel]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ludwig Wilhelm Minlos&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. April]] [[1826]] in [[Lübeck]]; † [[25. Juli]] [[1895]] in [[Bonn]]) war Kaufmann und Senator der Hansestadt Lübeck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Minlos war der Sohn des Lübecker Kaufmanns Wilhelm Minlos. Während seiner Tätigkeit in St. Petersburg verstarb 1852 sein Vater und 1854 seine Mutter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Laufbahn ===&lt;br /&gt;
Nachdem er zuerst die &amp;#039;&amp;#039;Großheim’sche Realschule&amp;#039;&amp;#039; und dann das [[Katharineum zu Lübeck|Katharineum]] besucht hatte, begann er Ostern 1841 als [[Lehrling]] im [[Handelsunternehmen|Handlungshaus]] [[Heinrich Wilhelm Haltermann|Haltermann &amp;amp; Brattström]] Zu seiner weiteren kaufmännischen [[Berufsausbildung|Ausbildung]], das [[Gros|En Gros-Geschäft]] mit [[Kolonialwaren]], trat er Ostern 1846 als [[Kommis]] in das Haus &amp;#039;&amp;#039;Ebeling &amp;amp; Co.&amp;#039;&amp;#039; in [[Rotterdam]] ein. Dann arbeitete er im [[Schiffsmakler]]geschäft von &amp;#039;&amp;#039;Bergh fils&amp;#039;&amp;#039; in [[Antwerpen]], war in [[Riga]] im Hause &amp;#039;&amp;#039;Wm. Strauß &amp;amp; Co.&amp;#039;&amp;#039; tätig und [[Etablissement|etablierte]] sich in [[Sankt Petersburg]] als [[Agentur|Agent]] für auswärtige Häuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode seiner Mutter kehrte Minlos nach Lübeck zurück und übernahm am 1. Januar 1855 das väterliche Handelsunternehmen in Firma &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Minlos&amp;#039;&amp;#039;. Neben diesem wendete er seine Aufmerksamkeit vielfach industriellen Unternehmungen zu und gab dadurch maßgebliche Impulse für Lübeckische Fabrik- sowie andere Unternehmungen. So war er Besitzer der verpachteten [[Glashütte]] in der [[Vorstadt]] [[Lübeck-St. Gertrud|St. Gertrud]], Begründer und Hauptinteressent der Dampfsägemühle in der [[Lachswehr]]allee, Mitbegründer der [[Lübecker Feuerversicherungsverein|Lübecker Feuerversicherungsgesellschaft]], [[Korrespondentreeder]] der [[Dampfschiff]]e &amp;#039;&amp;#039;Henriette&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Nautilus&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Alfred&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Freihandel&amp;#039;&amp;#039;, u. a. geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies sollte natürlich nicht ohne Anerkennung bleiben. So wurde er bürgerlicher [[Beigeordneter|Deputierter]] bei dem Departement für [[Indirekte Steuer]]n und beim [[Finanzamt|Finanzdepartement]], ab 1867 war er Mitglied der Lübecker [[Bürgerschaft (Vertretungsorgan)|Bürgerschaft]] und von 1868 bis 1870 auch Mitglied des [[Bürgerausschuss]]es. Als Mitglied der [[Kaufmannschaft zu Lübeck]] war er (1860–66 und 868-71) Mitglied der [[Industrie- und Handelskammer zu Lübeck|Handelskammer zu Lübeck]] und als solches Stellvertreter vom [[Präses]] derselben, zudem mehrerer andere öffentlicher Institute und Vereine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seiner in kaufmännischen Kreisen nicht gewöhnlichen Begabung, seine Ansichten in Wort und Schrift überzeugend darzulegen, hatte Minlos sich auch in der heimischen Presse mehrfach verdient gemacht. Außerdem bekleidete er die [[Behörde|Ämter]] des [[Großherzogtum Oldenburg]]ischen [[Konsul]]s und des [[Spanien|Königlich Spanischen]] Vizekonsuls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A 12. Juni 1871 wurde Minlos zum [[Senator]] erhoben. Als solcher ist er Präses des Departements für &amp;#039;&amp;#039;Indirekte Steuern&amp;#039;&amp;#039; gewesen, Mitglied der [[Gremium|Kommission]] für &amp;#039;&amp;#039;Handel und Schiffahrt&amp;#039;&amp;#039;, der Schuldeputation für das Katharineum, in der Baudeputation stand er an der Spitze des [[Lotse]]nwesens, in der Zentral-Armen-Deputation und der Rechnungsrevisions-Deputation. Im Frühjahr 1877 entschloss er sich, aus gesundheitlichen Gründen, von dem ihm verfassungsmäßig zustehenden Recht des Austrittes aus dem Senat Gebrauch zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über ein Jahrzehnt gehörte Minlos, bis zu seiner Wahl in den Senat, der [[Redaktion]] der [[Lübeckische Blätter|Lübeckischen Blätter]] an. Auch danach blieb er ihnen als Urheber diverser Artikel erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch nach seinem Ausscheiden aus dem Senat behielt Minlos sein hohes [[Prestige|Ansehen]] in der Stadt. Dies führte dazu, dass man ihn 1880 für die Vertretung der Freien und Hansestadt Lübeck im [[Reichstag (Deutsches Kaiserreich)|Reichstag]] nach der nächsten Wahl, [[Reichstagswahl 1881]], als [[Kandidat]]en zu gewinnen suchte. Erst als er erklärte, dass er die Wahl nicht werde annehmen können, ließ man die Absicht fallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls aus gesundheitlichen Gründen zog Minlos aus Lübeck nach Bonn, wo er 1894 verstarb. Nach seinem Tode wurde er auf dem [[Burgtorfriedhof|Allgemeinen Gottesacker]] in heimischer Erde beigesetzt. Das Grab&amp;lt;ref&amp;gt; Friedhofsposition: L/31/2 &amp;lt;/ref&amp;gt; existiert nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachwirken ==&lt;br /&gt;
Auch im Zuge der Entwicklung der Vorstädte Lübecks nach der Aufhebung der Torsperre 1864 entfaltete Minlos Interessen. Ihm gehörte am Ende der [[Roeckstraße]] ein großer Garten mit Sommerhaus an der [[Wakenitz]], heute Marlistraße 2–10 (gerade). Das klassizistische Sommerhaus im &amp;#039;&amp;#039;Minlosschen Garten&amp;#039;&amp;#039; hat sich nicht erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Zimmermann, S. 75 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Parzellierung des Grundstücks setzte bereits im 19. Jahrhundert ein, als der Architekt [[Karl von Großheim]] 1884 eine Villa in der Marlistraße 10 für den Lübecker Weinhändler [[Carl Tesdorpf]] errichtete, die heute von der &amp;#039;&amp;#039;DRK-Schwesternschaft Lübeck e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; mit der Nachbarbebauung als Fachkrankenhaus für Geriatrie genutzt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.drk-schwhl.de/ DRK-Schwesternschaft Lübeck]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am östlichen [[Trave]]ufer erwarb Ludwig Minlos ebenfalls im Stadtteil [[Lübeck-St. Gertrud|St. Gertrud]] ein großes Parkgrundstück flussabwärts der Ballastkuhle, heute Glashüttenweg 15. Der Park wurde im unteren Teil durch das [[Ostseesturmhochwasser 1872]] zerstört und der obere Teil anschließend sich selbst überlassen, später Gewerbegebiet.&amp;lt;ref&amp;gt;Uwe Müller: &amp;#039;&amp;#039;St. Gertrud&amp;#039;&amp;#039;, Lübeck 1986, S. 34.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Emil Ferdinand Fehling]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur Lübeckischen Ratslinie 1814-1914.&amp;#039;&amp;#039; Lübeck 1915, Nr. 68&lt;br /&gt;
* Emil Ferdinand Fehling: &amp;#039;&amp;#039;Lübeckische Ratslinie&amp;#039;&amp;#039;, Lübeck 1925, Nr. 1007.&lt;br /&gt;
* [[Jan Zimmermann (Historiker)|Jan Zimmermann]]: &amp;#039;&amp;#039;St. Gertrud 1860-1945. Ein photographischer Streifzug&amp;#039;&amp;#039;. Bremen 2007, ISBN 978-3-86108-891-2&lt;br /&gt;
* Jan Zimmermann: &amp;#039;&amp;#039;Das Gartenhaus von Joseph Christian Lillie am Glashüttenweg&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Der Wagen]] 2008.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Senator Ludwig Wilhelm Minlos.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Lübeckische Blätter&amp;#039;&amp;#039;, 15. Jg., No. 44, Ausgabe vom 14. Juni 1871 &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Senator Ludwig Wilhelm Minlos.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Lübeckische Blätter&amp;#039;&amp;#039;, 36. Jg., No. 60, Ausgabe vom 29. Juli 1894&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelbelege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1148919171|VIAF=3602151433037256420009}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Minlos, Ludwig Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaufmann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reeder (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bürgerschaft (Lübeck)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Senator (Lübeck)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1826]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1895]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Minlos, Ludwig Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Lübecker Kaufmann und Senator und Mitglied der Lübecker Bürgerschaft&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. April 1826&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lübeck]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. Juli 1895&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bonn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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