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	<title>Ludwig Weisshappel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-12-07T12:26:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox_Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = L. Weisshappel KG &lt;br /&gt;
| Logo             = Weisshappel Logo.svg&lt;br /&gt;
| Unternehmensform = [[Kommanditgesellschaft]]&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 1739&lt;br /&gt;
| Auflösungsdatum  = 26. Juni 2009&lt;br /&gt;
| Sitz             = [[Wien]]&lt;br /&gt;
| Leitung          = Michael Weisshappel (bis 2009)&lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl  = &lt;br /&gt;
| Branche          = Gastronomie, Restaurant&lt;br /&gt;
| Homepage         = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:L.Weisshappel Vienna.JPG|mini|Ansicht vom L. Weisshappel am Wiener Petersplatz, 2008]]&lt;br /&gt;
[[Datei:L. Weisshappel interior.JPG|mini|Innenansicht, Mai 2009]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Oesterreichs Illustrierte Zeitung Kaiser-Festnummer 1908-150-09 Weishappel.jpg|mini|L. Weishappel in einer Huldigung der k.u.k. Hof- und Kammerlieferanten zum Thronjubiläum 1908]]&lt;br /&gt;
Das Unternehmen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ludwig Weisshappel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch: &amp;#039;&amp;#039;Weißhappel&amp;#039;&amp;#039;) war bei seiner Schließung 2009 einer der ältesten Betriebe [[Wien]]s und ehemaliger [[k.u.k. Hoflieferant]]. Es hatte seinen Sitz am Petersplatz 1 im 1. Wiener Gemeindebezirk [[Innere Stadt (Wien)|Innere Stadt]]. Das Unternehmen wurde 1739 gegründet und befand sich bis zur Schließung in Familienbesitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Familie Weisshappel kam ursprünglich aus [[Vohenstrauß]] bei Nürnberg. Geschrieben wurde der Name damals „Weißheuppel“ und geht bis 1550 zurück. In den Wiener Bürgereidbüchern findet sich der Name mehrmals, hauptberuflich waren die Weisshappels [[Fleischer (Beruf)|Fleischhauer]], [[Käsestecher]], [[Viehhändler]] usw. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gründungsjahr der Fleischselcherei ist 1739 angegeben. Die Familie ist damals laut Archiven im [[Wiener Rathaus]] bereits sehr erfolgreich gewesen. Verbürgt ist der Name Johann Weisshappel (1773–1841&amp;lt;ref&amp;gt;[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien-evang-dioezese-AB/wien-innere-stadt-lutherische-stadtkirche/STB05/?pg=165 Sterbebuch Wien A.B., Bd. 5, S. 319 (1841, RZl. 88)]&amp;lt;/ref&amp;gt;), der vor 1797 von Deutschland nach Wien kam.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien-evang-dioezese-AB/wien-innere-stadt-lutherische-stadtkirche/TRB01/?pg=48 Trauungsbuch Wien A.B., Bd. 1, S. 86 (1797, RZl. 4a)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Unternehmen war zuerst im [[Augarten]] ansässig, der Sohn Johann Adam Weisshappel (1803–1865&amp;lt;ref&amp;gt;[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien-evang-dioezese-AB/wien-innere-stadt-lutherische-stadtkirche/TFB01/?pg=270 Taufbuch Wien A.B., Bd. 1, S. 264 (1803, RZl. 41)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien-evang-dioezese-AB/wien-innere-stadt-lutherische-stadtkirche/STB08/?pg=223 Sterbebuch Wien A.B., Bd. 8, S. 437 (1865, RZl. 189)]&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ab 1829 auch in der [[Leopoldstadt]] tätig. 1834 wurde in die Magdalenenstraße im 6. Bezirk übersiedelt, dort wurde eine große Selcherei mit Fabrik und Geschäft eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Mitte der 1800er Jahre bis 1858 durfte Johann Adam Weisshappel den Wiener Hof mit seinen Waren beliefern, wenn auch er keinen offiziellen Titel als [[Hoflieferant]] erhielt. Nach seinem Tod übernahm der Sohn Ludwig Weisshappel (1832–1903&amp;lt;ref&amp;gt;[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien-evang-dioezese-AB/wien-innere-stadt-lutherische-stadtkirche/TFB05/?pg=146 Taufbuch Wien A.B., Bd. 23, S.286 (1832, RZl. 46)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien-evang-dioezese-AB/wien-innere-stadt-lutherische-stadtkirche/STB23/?pg=77 Sterbebuch Wien A.B., Bd. 23, S. 147 (1903, RZl. 546)]&amp;lt;/ref&amp;gt;) das Unternehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ludwig Weisshappel wanderte als Geselle viel durch Europa bis nach Paris. Er bewarb sich erfolgreich für den offiziellen Hoflieferantentitel. Er war Abgeordneter im [[Wiener Gemeinderat]] wie sein Vater und bekämpfte den [[Antisemitismus (bis 1945)|Antisemitismus]] stark. Er bekleidete auch das Amt des Meisters der Fleischselcher[[innung]]. Das Geschäft am Petersplatz wurde 1850/55 eröffnet. Sein Sohn Ludwig (1860–1893), der ebenfalls den Hoflieferantentitel erhielt, übernahm den Laden nur kurz. Nach seinem frühzeitigen Tod übernahm seine Witwe Elise den Betrieb. Elise Weisshappel († 1945) war für ihre resolute Art bekannt und war ein Wiener Original. Als alleinerziehende Witwe von drei Töchtern gelang es ihr trotzdem, sich wieder erfolgreich für den Hoflieferantentitel zu bewerben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weisshappel verkaufte nicht nur, sondern präsentierte sich auch aktiv an Ausstellungen und Messen. Auf der [[Jagdausstellung von 1910]] erhielt Weisshappel sogar seinen eigenen Pavillon, wo die Zubereitung vor dem Publikum dargeboten wurde. Nicht nur den Wiener Hof wurde durch das Hofwirtschaftsamt beliefert, sondern auch das [[Österreich-Ungarns Armee im Ersten Weltkrieg|k.u.k. Heereskommando]] an der Ostfront während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]]. Nach dem Zusammenbruch der Monarchie konnte Weisshappel trotzdem weiterbestehen. Nach Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] verlor Weisshappel die Manufaktur an der Magdalenenstraße. Die Tochter von Elise Weisshappel, Leopoldine, führte zusammen mit ihrer Schwester Lisl den Betrieb weiter. Ihr Sohn Wilhelm (1916–1975) und dessen Sohn – wiederum Michael Weisshappel (* 1942) – führten die Geschäfte fort. Außer dem Fleischladen im Erdgeschoß befand sich im zweiten Stock ein kleines Restaurant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. Juni 2009 wurde das Traditionsgeschäft geschlossen, da in der Familie keine Nachfolger für den Betrieb gefunden werden konnten. Das Ladenlokal soll zu einem Restaurant umgebaut werden, das ab Herbst 2009 von der Thai-Restaurant-Kette Patara betrieben werden soll.&amp;lt;ref&amp;gt;{{internetquelle&lt;br /&gt;
|autor= Anne-Catherine Simon&lt;br /&gt;
|hrsg= [[Die Presse]]&lt;br /&gt;
|url= https://diepresse.com/home/panorama/wien/490759/index.do?_vl_backlink=/home/panorama/index.do&lt;br /&gt;
|format= &lt;br /&gt;
|sprache= &lt;br /&gt;
|titel=  Weisshappel hat zugesperrt: Des Kaisers liebste Würste&lt;br /&gt;
|werk= &lt;br /&gt;
|seiten= &lt;br /&gt;
|datum= 27. Juni 2009&lt;br /&gt;
|archiv-url= &lt;br /&gt;
|archiv-datum= &lt;br /&gt;
|zugriff= 30. Juli 2009&lt;br /&gt;
|kommentar= &lt;br /&gt;
|zitat= Eine Ära österreichischer Gewerbegeschichte ist zu Ende: Mit dem Weisshappel hat am Freitag eines der längstgedienten Wiener Paradeunternehmen zugesperrt. Damit fehlt der Stadt ein Gustostück alter Fleischertradition.&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weisshappel als Institution ==&lt;br /&gt;
Das Unternehmen fand Eingang in die Kunst und Literatur. In [[Fritz von Herzmanovsky-Orlando]]s Werk &amp;#039;&amp;#039;Scoglio Pomo oder Rout am Fliegenden Holländer&amp;#039;&amp;#039; wird es erwähnt. Weiters kommt Weisshappel als Verballhornung (&amp;#039;&amp;#039;Weisskappel&amp;#039;&amp;#039;) in der Operette &amp;#039;&amp;#039;Auf Befehl der Herzogin&amp;#039;&amp;#039; von [[Leopold Jacobson]] und [[Robert Bodanzky]] als Wurstmacher vor. Der Tenor [[Leo Slezak]] und der Schriftsteller [[Wilhelm Maximilian Kisch|Wilhelm Kisch]] erwähnen es ebenfalls in ihren Werken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* János Kalmár, Mella Waldstein: &amp;#039;&amp;#039;K.u.K. Hoflieferanten Wiens&amp;#039;&amp;#039;. Stocker, Graz 2001, ISBN 3-7020-0935-3. S. 38–39.&lt;br /&gt;
* Ingrid Haslinger: &amp;#039;&amp;#039;Kunde – Kaiser. Die Geschichte der ehemaligen k. u. k. Hoflieferanten&amp;#039;&amp;#039;. Schroll, Wien 1996, ISBN 3-85202-129-4.&lt;br /&gt;
* Fritz von Herzmanovsky-Orlando, Klaralinda Ma-Kircher (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Scoglio Pomo oder Rout am Fliegenden Holländer&amp;#039;&amp;#039;. Residenz, Wien 2007, ISBN 978-3-7017-1469-8.&lt;br /&gt;
* Michael Weisshappel, Hermine Weisshappel, Ingrid Haslinger: &amp;#039;&amp;#039;Gulasch&amp;#039;&amp;#039;. Norka, Wien, ISBN 978-3-85050-078-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ludwig Weisshappel}}&lt;br /&gt;
* {{internetquelle |hrsg= Falter |url= http://www.falter.at/web/wwei/detail.php?nr=1546&amp;amp;ref=(zus%3D10022%26teil%3D24) |titel= Weisshappel Stüberl |werk= Der beste Lokalführer Wiens |datum= 2009 |zugriff= 10. Februar 2009}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=48/12/32.9/N|EW=16/22/12.9/E|type=landmark|region=AT-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Weisshappel, Ludwig}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innere Stadt (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:K.u.k. Hoflieferant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebensmittelhersteller (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fleischwarenhersteller (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1739|Ludwig Weisshappel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 2009|Ludwig Weisshappel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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