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	<title>Ludwig Watzal - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ludwig_Watzal&amp;diff=2335322&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Schulte im Walde: + Diss., https://portal.dnb.de/opac/showFullRecord?currentResultId=auRef%3D170078698%26any&amp;currentPosition=9</title>
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		<updated>2026-01-13T05:11:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ Diss., https://portal.dnb.de/opac/showFullRecord?currentResultId=auRef%3D170078698%26any&amp;amp;currentPosition=9&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ludwig Watzal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1950]]) ist ein [[Deutschland|deutscher]] [[Politikwissenschaft|Politikwissenschaftler]] und [[Journalist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach der Lehre als Großhandelskaufmann legte er das Abitur am [[Theodor Litt|Theodor-Litt]]-Kolleg in Kassel ab. Er studierte Politische Wissenschaften an der [[Freie Universität Berlin|Freien Universität in Berlin]] (Dipl. Pol.), Internationale Beziehungen an der [[University of Pennsylvania]] in Philadelphia (M. A.), Philosophie an der [[Hochschule für Philosophie München|Hochschule für Philosophie S. J. in München]] (M. A.) und [[Katholizismus|Katholische]] [[Theologie]] in [[Julius-Maximilians-Universität Würzburg|Würzburg]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;watzal.com&amp;quot;&amp;gt;[http://www.watzal.com/f_vita.html &amp;#039;&amp;#039;Lebenslauf/Vita&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Watzal war [[wissenschaftlicher Mitarbeiter]] für [[Politikwissenschaft]] und [[Internationale Beziehungen]] an der [[Universität der Bundeswehr München]], wo er auch zum Dr. phil. mit der Dissertation &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklungspolitik der katholischen Kirche in der Bundesrepublik Deutschland&amp;#039;&amp;#039; promoviert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er arbeitete von 2000 bis 2006 als Lehrbeauftragter an der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität]] in Bonn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Watzal war von 1986 bis 2016 Mitarbeiter der [[Bundeszentrale für politische Bildung]] (BPB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1986–2008 war er Redakteur der Zeitschrift &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;[[Aus Politik und Zeitgeschichte]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;, der Beilage zur Wochenzeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Das Parlament]]&amp;#039;&amp;#039;, die bis 2000 von der Bundeszentrale für politische Bildung und seit 2001 vom Deutschen Bundestag herausgegeben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er arbeitet als Redakteur und Journalist und kommentiert für Radio- und Fernsehstationen das Geschehen im Nahen Osten, die Außenpolitik der USA, die Europäische Integration und die Entwicklungspolitik.&amp;lt;ref name=&amp;quot;watzal.com&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Themengebiete ===&lt;br /&gt;
Ludwig Watzal gilt nach Einschätzung von [[Johannes Kuppe]] als Kenner der Nahost-Politik&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dradio.de/dlf/sendungen/politischeliteratur/131533/ &amp;#039;&amp;#039;Ludwig Watzal: Feinde des Friedens.&amp;#039;&amp;#039;] Deutschlandfunk, 10. Juni 2002&amp;lt;/ref&amp;gt; und hat seit den 1990er Jahren einige Bücher zum Nahostkonflikt veröffentlicht, neben Büchern zur Entwicklungspolitik und zu entsprechenden theoretischen Auseinandersetzungen. Zu seinen wichtigsten Nahostbüchern gehört ein zentrales Buch über die Lage der [[Menschenrechte]] der Palästinenser unter israelischer Besatzung,  sowie zwei weitere Bücher über den [[Friedensprozess im Nahen Osten|Friedensprozess]] (1998 und 2001, letzteres in zweiter Auflage 2002). Das Buch aus dem Jahre 1998 erschien 1999 unter dem Titel „Peace Enemies“ bei Passia in Jerusalem. Dazu kommen bis heute zahlreiche Zeitschriften- und Buchbeiträge sowie Zeitungsartikel und Buchbesprechungen zu weiteren internationalen, europäischen und deutschen politischen Fragen, d.&amp;amp;nbsp;h. zu Menschenrechten, zur europäischen Integration und zur deutschen und amerikanischen Außenpolitik.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.watzal.com/ &amp;#039;&amp;#039;Website Ludwig Watzal&amp;#039;&amp;#039;].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Antisemitismusvorwürfe ==&lt;br /&gt;
Watzal wurden wiederholt [[Geschichte des Antisemitismus seit 1945|antisemitische]] Tendenzen vorgeworfen. So veröffentlichte er Beiträge in linksradikalen Zeitschriften wie [[Campo Antiimperialista]], auf deren Internetseite er Israel als „wildgewordene Kolonialmacht“ bezeichnete und die Ursache für palästinensischen Terrorismus allein in der „brutalen israelischen Okkupation“ ausmachte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MP&amp;quot; /&amp;gt; Sowohl der Generalsekretär des [[Zentralrat der Juden in Deutschland|Zentralrats der Juden in Deutschland]], [[Stephan Kramer]], wie auch andere Vertreter jüdischer Organisationen forderten daher im Jahr 2008 bei Bundesinnenminister [[Wolfgang Schäuble]] seine Entlassung als Mitarbeiter der BPB. Deren Sprecher Raul Gersson erklärte, Watzal sei es wegen seiner einseitigen Sichtweise bereits seit 2005 nicht mehr erlaubt, Themen zu bearbeiten, die sich mit dem israelisch-palästinensischen Konflikt befassen. Ihm wurde zudem untersagt, bei privaten publizistischen Aktivitäten zu erwähnen, dass er für die BPB arbeitet, und er darf die Zentrale nicht mehr bei Israelreisen vertreten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/politik/juden-protestieren-bei-schaeuble/1204110.html &amp;#039;&amp;#039;Antisemitismus – Juden protestieren bei Schäuble.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Der Tagesspiegel.&amp;#039;&amp;#039; 5.&amp;amp;nbsp;April 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Watzal wies die Vorwürfe des Antisemitismus zurück und erklärte, er äußere sich lediglich kritisch über die „Besatzungspolitik Israels, die Menschenrechtsverletzungen gegenüber den Palästinensern und die Verstöße Israels gegen das Völkerrecht“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MP&amp;quot;&amp;gt;[http://www.morgenpost.de/printarchiv/politik/article260072/Extremismus_verharmlost.html &amp;#039;&amp;#039;Extremismus verharmlost.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Morgenpost.&amp;#039;&amp;#039; 10. Juni 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25. Mai 2011 kritisierte Watzal in einem Weblog-Kommentar das Niveau einer am gleichen Tag im Deutschen Bundestag abgehaltenen [[Aktuelle Stunde (Parlament)|Aktuellen Stunde]] über „Aktuelle sozialwissenschaftliche Untersuchungen zu möglichen antisemitischen und [[Antizionismus|israelfeindlichen]] Positionen und Verhaltensweisen in der Partei [[Die Linke]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.aldeilis.net/german/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=538:eine-qsternstundeq-im-deutschen-bundestag-qantisemitismusdebatteq&amp;amp;catid=240:zirkus-bundestag&amp;amp;Itemid=39 &amp;#039;&amp;#039;Eine „Sternstunde“ im Deutschen Bundestag: „Antisemitismusdebatte“&amp;#039;&amp;#039; von Ludwig Watzal]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der in diesem Kommentar genannte Abgeordnete [[Hans-Peter Uhl]] beschwerte sich bei Innenminister [[Hans-Peter Friedrich]] und forderte Watzals Entlassung. Im Juli 2011 kündigte die BPB den seit April 2010 bestehenden Telearbeitsplatz von Watzal und begründete dies auch mit der Vorgeschichte seiner israelkritischen Äußerungen. Diese Kündigung wurde am 12.&amp;amp;nbsp;Januar 2012 vom Arbeitsgericht Bonn für unwirksam erklärt, da die private Meinungsäußerung keinen Grund für eine Kündigung darstelle.&amp;lt;ref&amp;gt;Karin Leukefeld: [http://www.jungewelt.de/2012/01-13/055.php &amp;#039;&amp;#039;Eine eigene Meinung darf man haben.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Junge Welt&amp;#039;&amp;#039;, 13. Januar 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bücher (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Ethik – Kultur – Entwicklung. Zur Entwicklungskonzeption Albert Schweitzers&lt;br /&gt;
   |Verlag=Muster-Schmidt&lt;br /&gt;
   |Ort=Göttingen und Zürich&lt;br /&gt;
   |Datum=1985&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-7881-1741-9}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Entwicklungspolitik der katholischen Kirche in der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Reihe Entwicklung und Frieden / Wissenschaftliche Reihe&lt;br /&gt;
   |Band=36&lt;br /&gt;
   |Verlag=Grünewald und Kaiser&lt;br /&gt;
   |Ort=Mainz und München&lt;br /&gt;
   |Datum=1985&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-7867-1175-5&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Zugl.: München, Hochsch. d. Bundeswehr, Diss., 1983}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Bundeszentrale für Politische Bildung. Red.: Ludwig Watzal&lt;br /&gt;
   |Titel=Menschenrechte. Dokumente und Deklarationen&lt;br /&gt;
   |Verlag=Bundeszentrale für Politische Bildung&lt;br /&gt;
   |Ort=Bonn&lt;br /&gt;
   |Datum=1991&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-89331-100-9&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Weitere aktualisierte und erweiterte Auflagen: 1995, 1999, 2004}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Grundwissen Politik&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Bundeszentrale für Politische Bildung: Schriftenreihe. Studien zur Geschichte und Politik&lt;br /&gt;
   |Band=302&lt;br /&gt;
   |Verlag=Bundeszentrale für Politische Bildung&lt;br /&gt;
   |Ort=Bonn&lt;br /&gt;
   |Datum=1991&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-89331-111-4&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Völlig überarbeitete und aktualisierte Auflage: 1993}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Frieden ohne Gerechtigkeit? Israel und die Menschenrechte der Palästinenser&lt;br /&gt;
   |Verlag=Böhlau&lt;br /&gt;
   |Ort=Köln, Weimar, Wien&lt;br /&gt;
   |Datum=1994&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-412-02694-8&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Mit einem Vorwort von Arnold Hottinger&lt;br /&gt;
   |Online=http://www.watzal.com/download/fog_komplett.pdf&lt;br /&gt;
   |Abruf=2012-11-23}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Friedensfeinde. Der Konflikt zwischen Israel und Palästina in Geschichte und Gegenwart&lt;br /&gt;
   |Auflage=1.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Aufbau-Taschenbuch-Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=1998&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-7466-8031-X}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Feinde des Friedens. Der endlose Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern&lt;br /&gt;
   |Verlag=Aufbau-Taschenbuch-Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=2001&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-7466-8071-9&lt;br /&gt;
   |Online=http://www.watzal.com/download/Watzal_fdf_Gesamt.pdf&lt;br /&gt;
   |Abruf=2012-11-23}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|170078698}}&lt;br /&gt;
* [http://www.watzal.com/ Website von Ludwig Watzal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=170078698|LCCN=n/85/164551|VIAF=98293174}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Watzal, Ludwig}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politikwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuchautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1950]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Watzal, Ludwig&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politikwissenschaftler und Journalist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1950&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Schulte im Walde</name></author>
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