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	<title>Ludwig Suhl - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T10:50:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ludwig_Suhl&amp;diff=1125852&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Shaun92 am 31. Dezember 2024 um 18:03 Uhr</title>
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		<updated>2024-12-31T18:03:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Suhl 001.jpg|mini|rechts|Ludwig Suhl, Miniaturporträt von [[Friedrich Carl Gröger]] (ca. 1798)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:SuhlMeister.jpg|mini|Ludwig Suhl als Meister vom Stuhl]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ludwig Suhl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Ludewig&amp;#039;&amp;#039; Suhl, * [[11. November]] [[1753]] in [[Lübeck]]; † [[3. Januar]] [[1819]] ebenda) war ein Lehrer, Bibliothekar, Pastor, Jurist und einer der führenden Vertreter der [[Aufklärung]] in Lübeck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ludwig Suhl war Sohn des Pastors der Lübecker [[Aegidienkirche (Lübeck)|Ägidienkirche]] Ludwig Suhl (1721–1782) und seiner Frau Anna Elisabeth, geb. Fischer (1732–1777), die aus einer Lübecker Kaufmannsfamilie stammte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beruflicher Werdegang ===&lt;br /&gt;
[[Datei:GrPetersgrube27.JPG|mini|Suhls Wohnhaus als Petripastor in der [[Große Petersgrube|Gr. Petersgrube 27]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MemPlaqueGemeinnützige.JPG|mini|Erinnerungstafel in der Gr. Petersgrube 27]]&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch des [[Katharineum zu Lübeck|Katharineums zu Lübeck]] studierte er Theologie in Jena und Leipzig. 1779 wurde er zum [[Subrektor]] des Katharineums berufen. Mit dieser Stelle war die Leitung der [[Stadtbibliothek (Lübeck)|Stadtbibliothek]] verbunden. Nach nur vier Jahren in diesem Amt wurde er 1783 Diaconus an der [[Petrikirche (Lübeck)|Petrikirche]] und rückte 1787 zum Archidiaconus, also zum zweiten Geistlichen der Kirche nach dem Pastor auf. 1793 legte er sein Amt nieder, offiziell wegen einer Brust- und Lungenkrankheit. In den folgenden Jahren arbeitete er für das Lübecker [[Domkapitel]] und war für das Kirchen-, Schul- und Armenwesen in den Kapitelsdörfern des [[Hochstift Lübeck|Hochstifts]] zuständig. Mit der Auflösung des Kapitels durch den [[Reichsdeputationshauptschluss]] endete dieses Dienstverhältnis. Suhl wandte sich schließlich der Juristerei zu, ging 1808 zum Studium nach Kiel und wurde hier 1809 zum Dr. iur. utr. [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. In der [[Lübecker Franzosenzeit]] arbeitete er von 1811 bis 1813 als [[Friedensgericht|Friedensrichter]] und anschließend bis zu seinem Tod als [[Rechtsanwalt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Außerberufliches Engagement ===&lt;br /&gt;
Suhl war einer der bedeutendsten [[Vordenker der Aufklärung|Vertreter der Gedanken der Aufklärung]] in Lübeck. Bereits 1775 wurde er während seines Theologiestudiums in der [[Freimaurerloge]] &amp;#039;&amp;#039;[[Minerva zu den drei Palmen]]&amp;#039;&amp;#039; in Leipzig aufgenommen und trat 1780 in die im Jahr zuvor gegründete Lübecker Freimaurerloge &amp;#039;&amp;#039;[[Freimaurerloge Zur Weltkugel|Zur Weltkugel]]&amp;#039;&amp;#039; ein. 1789 wurde er in ihr Meister vom Stuhl. 1802 schloss sich die Loge unter seiner Führung der Großen Landesloge von Hamburg und Niedersachsen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1788 gehörte Suhl gemeinsam mit [[Johann Julius Walbaum]] und [[Christian Adolph Overbeck]] zu den Gründern einer Literarischen Gesellschaft, aus der wenig später (1793) die &amp;#039;&amp;#039;[[Gesellschaft zur Beförderung gemeinnütziger Tätigkeit]]&amp;#039;&amp;#039; hervorging, die bis heute unter diesem Namen existiert, im Alltag abgekürzt als die „&amp;#039;&amp;#039;Gemeinnützige&amp;#039;&amp;#039;“. Suhl war in den folgenden Jahren mehrfach ihr Direktor, redigierte das &amp;#039;&amp;#039;Lübeckische Gemeinnützige Wochenblatt&amp;#039;&amp;#039; und war aktiv an der Gründung von Projekten der Gesellschaft wie dem Lübecker Lehrerseminar (1807) und der Navigationsschule (1808) beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ludwig-Suhl-Preis ==&lt;br /&gt;
Zur Erinnerung an Suhl stiftete die &amp;#039;&amp;#039;Gemeinnützige&amp;#039;&amp;#039; 2003 den Dr.-Ludwig-Suhl-Preis, der mit 2500 Euro dotiert ist. Mit dem Preis, der alle zwei Jahre verliehen wird, werden Lehrer für ihr ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis der vor 1500 gedrukten, auf der öffentlichen Bibliothek zu Lübeck befindlichen Schriften / Zuerst gesammlet und herausgegeben von Johann Georg Gesner iezt aufs neue mit den Originalen verglichen, mit einigen Veränderungen, Zusätzen und einer Vorrede zum Druck befördert von Ludwig Suhl.&amp;#039;&amp;#039; Lübeck: Donatius 1782. ([https://books.google.de/books?id=WW1UAAAAcAAJ&amp;amp;redir_esc=y&amp;amp;hl=de Digitalisat] des Exemplars der Österreichischen Nationalbibliothek)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis der von 1500 bis 1520 gedrukten, auf der öffentlichen Bibliothek zu Lübeck befindlichen Schriften / Zuerst gesammlet und herausgegeben von Johann Georg Gesner iezt aufs neue mit den Originalen verglichen, mit einigen Veränderungen und Zusätzen zum Druck befördert von Ludwig Suhl.&amp;#039;&amp;#039; Donatius, Lübeck 1783&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die historie vā reynaert de vos. Nach der Delfter Ausgabe von 1485.&amp;#039;&amp;#039; Zum genauen Abdrucke befördert von Ludwig Suhl, Stadtbibliothekar und Subrector am Gymnas. in Lübeck. Lübeck und Leipzig, 1783 ([https://books.google.de/books?id=6UECAAAAQAAJ&amp;amp;redir_esc=y&amp;amp;hl=de Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kurze Nachricht vom [[Lübecker Totentanz|Lübeckischen Todtentanze]].&amp;#039;&amp;#039; Lübeck 1783 ([https://books.google.de/books?id=VmAPAAAAQAAJ&amp;amp;redir_esc=y&amp;amp;hl=de Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Predigten.&amp;#039;&amp;#039; Lübeck und Leipzig 1792&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aechte Darstellung der wahren und einzigen Ursache meiner Amtsveränderung. Ein offener Brief zunächst an die Gemeine zu St. Petri und dann für alle Bewohner Lübecks.&amp;#039;&amp;#039; Lübeck 1793 ([https://gdz.sub.uni-goettingen.de/id/PPN548784426 Digitalisat Göttingen])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* H.H. von der Hude: &amp;#039;&amp;#039;Ihrem unvergeßlichen Lehrer Herrn Ludwig Suhl am Tage der Einführung zu seinem neuen Lehramte gewidmet von den Mitgliedern der ersten Ordnung des Gymnasiums: Lübeck, den 29sten Junii 1783.&amp;#039;&amp;#039; Lübeck:Green 1783 ([https://dibiki.ub.uni-kiel.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:8:2-931157  Digitalisat] der UB Kiel)	&lt;br /&gt;
* [[Björn R. Kommer]]: &amp;#039;&amp;#039;Ludwig Suhl: Sammlung einiger selbstbiographischer Bemerkungen.&amp;#039;&amp;#039; In: Z&amp;#039;&amp;#039;eitschrift des Vereins für Lübeckische Geschichte und Alterstumskunde&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 69 (1989), S. 121–150 ([https://vlga.de/file/zvlga_69_1989.pdf Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* [[Franklin Kopitzsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Suhl, Ludwig.&amp;#039;&amp;#039; In: Alken Bruns (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lübecker Lebensläufe&amp;#039;&amp;#039;. Neumünster: Wachholtz 1993, ISBN 3-529-02729-4, S. 386–390.&lt;br /&gt;
* Otto Werner Förster: &amp;#039;&amp;#039;Matrikel der Freimaurerloge Minerva zu den drei Palmen 1741–1932&amp;#039;&amp;#039;. Taurus, Leipzig 2004.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=140292179|VIAF=103824290}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Suhl, Ludwig}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufklärer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibliothekar (Lübeck)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsbibliothekar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Geistlicher (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herausgeber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Geistlicher (Lübeck)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1753]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1819]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Lübecker Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lehrer am Katharineum zu Lübeck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Suhl, Ludwig&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Suhl, Ludewig&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Pastor und Jurist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. November 1753&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lübeck]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Januar 1819&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Lübeck]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Shaun92</name></author>
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