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	<title>Ludwig Streit - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;17387349L8764: Lit. verb.</title>
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		<updated>2025-04-18T14:29:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lit. verb.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ludwig Paul Ary Evert Streit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. Juni]] [[1938]] in [[Leipzig]]) ist ein theoretischer und mathematischer [[Physiker]] mit deutscher und österreichischer Staatsbürgerschaft. Er gilt als einer der Begründer der [[Weißes Rauschen|&amp;#039;&amp;#039;White Noise Analysis&amp;#039;&amp;#039;]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ludwig Streit ging auf die Wilhelmschule (heute [[Wilhelmsgymnasium Kassel]]) in [[Kassel]], wo er an einem Testprogramm mit Schwerpunkt Gesellschaftskunde teilnahm. Er schloss hierbei als Jahrgangsbester (13 mal Note „sehr gut“) am 26. Februar 1957 ab und legte dort auch ein Jahr später am 6. März 1958 sein großes Latinum ab. Hieran konnte man bereits sein großes Sprachtalent erkennen. So spricht er [[Englische Sprache|Englisch]], [[französische Sprache|Französisch]] und [[portugiesische Sprache|Portugiesisch]] fließend und besitzt Grundkenntnisse in vielen anderen Sprachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Wintersemester 1957 begann er als Student der Mathematik und Physik an der naturwissenschaftlichen Fakultät der [[Universität Göttingen]]. Im Sommer 1960 ging er an die [[Universität Graz]] und studierte dort theoretische Physik mit den Nebenfächern Mathematik, Philosophie und Psychologie und erlangte dort sein [[Absolutorium]] am 17. April 1962.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er im Wintersemester 1961/62 am II. Institut für Theoretische Physik an der [[Universität Hamburg]] gearbeitet hatte, begann er seine Promotion an der Universität Graz bei [[Wolfhart Zimmermann]] und [[Paul Urban (Physiker)|Paul Urban]]. Am 3. Juli 1963 wurde er „mit Auszeichnung“ promoviert (&amp;#039;&amp;#039;Über analytische Eigenschaften der exakten Streuamplitude&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.mathgenealogy.org/id.php?id=97421 Mathematics Genealogy Project]&amp;lt;/ref&amp;gt;. In den Folgejahren arbeitete er als Post-Doktorand wieder am II. Institut für Theoretische Physik an der Universität Hamburg (1963–1965) sowie als DFG-Forschungsstipendiat am Seminar für theoretische Physik an der [[ETH Zürich]] (1965–1967).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1967 war er am Physikfachbereich der [[Syracuse University]], USA, wo er von 1968 bis 1969 als Assistent Professor tätig war. Nach einem kurzen Aufenthalt an den [[Bell Telephone Laboratories]] in Murray Hills, [[New Jersey]] 1969–1970, ging er als Associate Professor zurück an die Syracuse University. Seit 1972 ist er Professor am Fachbereich Physik der [[Universität Bielefeld]]. Hier war er von 1981 bis 1985 Direktor des [[Zentrum für interdisziplinäre Forschung|Zentrums für interdisziplinäre Forschung]] (ZiF) und zusätzlich ab 1984 Direktor des Forschungszentrums BiBoS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem hat er seit 1973 eine Honorarprofessur an der Universität Graz. In Portugal hatte er von 1989 bis 1991 eine Professur für mathematische Physik an der Universidade do Minho inne. Seit 1991 hat er eine Professur für Mathematik und Physik an der [[Universidade da Madeira]], [[Funchal]], Portugal. Dort leitete er ab 1995 auch das Centro de Ciências Matemáticas. Er war zudem Gastprofessor in Tunesien, Taiwan, Italien, Japan, China, Burundi, Portugal und den Philippinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1963 ist er auch österreichischer Staatsbürger. Er ist in zweiter Ehe mit der Mathematikprofessorin (Universidade da Madeira) Dr. Margarida Maria Coelho Ribeiro de Faria verheiratet und hat drei Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der theoretischen Physik arbeitete er in [[Quantenfeldtheorie]], [[Quantenmechanik]] sowie [[Kernphysik]] und [[Polymerphysik]]. In der Mathematik befasste er sich mit unendlich-dimensionaler Analysis und trug maßgeblich zur Entwicklung der Theorie der stochastischen Prozesse und der stochastischen Analysis ([[Weißes Rauschen (Physik)|weißes Rauschen]]) bei. Hierbei entwickelte und nutzte er zum Beispiel Methoden der White Noise Analysis zur mathematischen Begründung der Theorie der [[Pfadintegral]]e (mit Takeyuki Hida) in der Physik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bücher ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Many Degrees of Freedom in Field Theory |Hrsg=L. Streit |Verlag=Springer US |Ort=Boston, MA |Datum=1978 |ISBN=978-1-4615-8926-6 |DOI=10.1007/978-1-4615-8924-2}}&lt;br /&gt;
* Herausgeber &amp;#039;&amp;#039;Mathematics + Physics. Lectures on recent results&amp;#039;&amp;#039;, 2 Bände, World Scientific 1985&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Taktische Kernwaffen: Die fragmentierte Abschreckung |Hrsg=Philipe Blanchard, Reinhart Koselleck, Ludwig Streit |Verlag=Suhrkamp Verlag |Ort=Frankfurt am Main |Datum=1987 |Reihe=edition suhrkamp 1195 |BandReihe=195 |ISBN=3-518-11195-7}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Takeyuki Hida, Hui-Hsiung Kuo, Jürgen Potthoff, Ludwig Streit |Titel=White Noise |Verlag=Springer Netherlands |Ort=Dordrecht |Datum=1993 |Sprache=en |ISBN=978-90-481-4260-6 |DOI=10.1007/978-94-017-3680-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Sergio Albeverio]] (Hrsg.) &amp;#039;&amp;#039;Mathematical physics and stochastic analysis: Essays in Honor of Ludwig Streit&amp;#039;&amp;#039;, World Scientific 2000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://ekvv.uni-bielefeld.de/pers_publ/publ/PersonDetail.jsp?personId=40318 Homepage]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123687284|LCCN=n/80/90031|VIAF=108273259}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Streit, Ludwig}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Bielefeld)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1938]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Streit, Ludwig&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Streit, Ludwig Paul Ary Evert (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-österreichischer Physiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Juni 1938&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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