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	<title>Ludwig Strauss - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ludwig_Strauss&amp;diff=223907&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ulf Heinsohn: Stil</title>
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		<updated>2025-11-28T11:15:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stil&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Ludwig Strauss 0.jpg|mini|Ludwig Strauss (1930)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arieh Ludwig Strauss&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (eigentlich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Strauß&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, Pseudonym Franz Quentin, Strawotsch, Arijeh ben Menachem)&amp;lt;ref name=&amp;quot;DB&amp;quot;&amp;gt;Hans Otto Horch: &amp;#039;&amp;#039;Strauss, Ludwig&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Neue Deutsche Biographie&amp;#039;&amp;#039; Band 25 Jahrgang 2013, S. 513–514. [https://www.deutsche-biographie.de/gnd118619101.html Online] Auch alle anderen nicht abweichend nachgewiesenen Fakten stammen aus dieser Quelle.&amp;lt;/ref&amp;gt; (geboren [[28. Oktober]] [[1892]] in [[Aachen]]; gestorben [[11. August]] [[1953]] in [[Jerusalem]]) war ein deutscher [[Schriftsteller]] und [[Literaturwissenschaftler]] jüdischer Herkunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ludwig Strauss war der Sohn des Aachener Kaufmanns Emanuel Strauß (1858–1921) und dessen Ehefrau Henriette, geborene Lorsch (1857–1936), die beide aus hessischen [[Judenassimilation|assimilierten]] [[Landjudenschaft|Landjudenfamilien]] stammten. Seine älteren Geschwister waren [[Max Strauß (Übersetzer)|Max Strauß]], erster Übersetzer von [[S. J. Agnon]], und Aenne Frankenberg (1889–1939). Als Schüler des Realgymnasiums in Aachen gehörte er zum Freundeskreis um [[Walter Hasenclever]], [[Karl Otten]], [[Philipp Keller]] und [[Julius Talbot Keller]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl Otten]]: &amp;#039;&amp;#039;Europa lag in Aachen&amp;#039;&amp;#039;. Zitiert nach: Gregor Ackermann, Werner Jung (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Verstaubte Liebe. Literarische Streifzüge durch Aachen.&amp;#039;&amp;#039; Aachen 1992, Seite 145.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1908 veröffentlichte er Lyrik unter dem Pseudonym &amp;#039;&amp;#039;Franz Quentin&amp;#039;&amp;#039;, zunächst im von Otten herausgegebenen &amp;#039;&amp;#039;Aachener Almanach&amp;#039;&amp;#039; (1910). Bis 1927 entstanden vier Gedichtsammlungen, wie &amp;#039;&amp;#039;Wandlung und Verkündigung&amp;#039;&amp;#039; (1918).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ludwig Strauss studierte ab 1913 [[Neuphilologie|Neuere Philologie]] und Philosophie zunächst in [[Berlin]], ab 1914 in [[München]]. Noch im selben Jahr [[Erster Weltkrieg|wurde er eingezogen]]. Nach einer [[Grabenkrieg im Ersten Weltkrieg|Verschüttung]] wurde er 1916 schwer traumatisiert aus dem Heer entlassen. Er nahm sein Studium nicht wieder auf, sondern lebte seit 1919 als freier Schriftsteller in Berlin, wo er u. a. als Lektor beim Welt-Verlag beschäftigt war, später auch in [[Bensheim]]. Er war seit 1918 Mitglied der [[HaPoel HaZair]], deren [[Sozialistischer Zionismus|sozialistisch-zionistische]] Anschauungen er sein Leben lang teilte. Seine [[Kulturzionismus|kulturzionistische]] Einstellung schlug sich in Übersetzungen aus dem [[Jiddisch]]en (&amp;#039;&amp;#039;Ostjüdische Liebeslieder&amp;#039;&amp;#039;, 1920) und [[Ivrit|Neuhebräischen]] nieder ([[Chaim Nachman Bialik]]: &amp;#039;&amp;#039;Gedichte&amp;#039;&amp;#039;, 1921) sowie in Artikeln für jüdische Zeitschriften (&amp;#039;&amp;#039;Die Freistatt&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Die Arbeit (Deutschland)|Die Arbeit]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Jüdische Rundschau]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Der Jude (1916–1928)|Der Jude]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Die Kreatur&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Horen-Verlag|Die Horen]]&amp;#039;&amp;#039;). 1924 unternahm er eine erste Reise nach [[Eretz Israel|Palästina]]. 1925 zog er nach [[Düsseldorf]], um dort die Stelle eines [[Dramaturg]]en am [[Düsseldorfer Schauspielhaus|Schauspielhaus]] anzunehmen. Dort wohnte er im Haus der Witwe [[Else Sohn-Rethel]] in der [[Goltsteinstraße (Düsseldorf)|Goltsteinstraße]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/pageview/8553351?query=Georg%20van%20Meeteren Goltsteinstraße 23, E Sohn, Karl, Witwe, U1 Strauß, Ludwig, Dramaturg], in Adressbuch der Stadt Düsseldorf, 1926, S. 99&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Freund [[Fritz Mordechai Kaufmann]], mit dem er sich in der [[Jüdische Jugendbewegung|jüdischen Jugendbewegung]] engagiert hatte, wurde 1919 auch sein Schwager, als er dessen Schwester Riwka (Rebekka) heiratete. Die Ehe mit der Bildhauerin wurde schon nach vier Jahren geschieden. 1925 heiratete er erneut, Eva (Chawa) Buber (1901–1992), die Tochter [[Martin Buber]]s. Mit ihr hatte er die Söhne Emanuel (1926–2007), später Gewerbelehrer in [[Jerusalem]], und Michael (* 1931), später Hochschullehrer in [[Haifa]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Dialogphilosophie seines späteren Schwiegervaters Martin Buber, den er schon 1913 kennen und schätzen gelernt hatte, hatten auch die sozialpolitischen Ideen von [[Gustav Landauer]] großen Einfluss auf Strauss&amp;#039; Weltanschauung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1928 wurde er mit der Dissertation &amp;#039;&amp;#039;[[Friedrich Hölderlin|Hölderlins]] Anteil an [[Friedrich Wilhelm Schelling|Schellings]] [[Das älteste Systemprogramm des deutschen Idealismus|frühem Systemprogramm]]&amp;#039;&amp;#039; bei [[Franz Schultz (Philologe)|Franz Schultz]] in [[Universität Frankfurt am Main|Frankfurt am Main]] zum Dr. phil. [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. 1929 [[Habilitation|habilitierte]] er sich an der [[TH Aachen]] mit der Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Das Problem der Gemeinschaft in Hölderlins [[Hyperion (Hölderlin)|Hyperion]]&amp;#039;&amp;#039; (gedruckt 1933). Anschließend war er an dieser Hochschule Leiter des Deutschen Instituts. Neben seinen wissenschaftlichen Tätigkeiten als Hölderlin-Experte war er nach wie vor belletristisch aktiv. Die &amp;#039;&amp;#039;[[Bücherei des Schocken Verlags]]&amp;#039;&amp;#039; zählte zu ihren Autoren neben Martin Buber, S. J. Agnon, [[Kafka]], und vielen anderen &amp;lt;small&amp;gt;[[Liste der Werke der Bücherei des Schocken Verlags|(Liste hier)]]&amp;lt;/small&amp;gt;, auch Ludwig Strauss, der mehrere Bände als Verfasser oder Übersetzer beisteuerte: &amp;#039;&amp;#039;Botschaft&amp;#039;&amp;#039; (1934), &amp;#039;&amp;#039;Geschichtenbuch&amp;#039;&amp;#039; (1934, aus dem [[Ma&amp;#039;assebuch]]), &amp;#039;&amp;#039;Jüdische Volkslieder&amp;#039;&amp;#039; (1935), &amp;#039;&amp;#039;Land Israel&amp;#039;&amp;#039; (1935, Gedichtzyklus), &amp;#039;&amp;#039;Chassidische Erzählungen&amp;#039;&amp;#039; von [[Jizchok Leib Perez]] (1936), &amp;#039;&amp;#039;Kleine Nachtwachen&amp;#039;&amp;#039; (1937). &amp;#039;&amp;#039;Land Israel&amp;#039;&amp;#039; war das Resultat einer 1934 unternommenen zweiten Palästinareise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Frühjahr 1933 begannen auch an der RWTH Aachen die [[Denunziation]]smaßnahmen der Studentenschaft. Hierbei ließen der ASTA ([[Allgemeiner Studentenausschuss]]) und die Studentenführer dem hierfür extra eingesetzten Denunziationsausschuss bestehend aus [[Hermann Bonin]], [[Hubert Hoff]], [[Felix Rötscher]], [[Adolf Wallichs]] und [[Robert Hans Wentzel]] darüber Mitteilungen zukommen, welche der Dozenten und Professoren nicht arischer Abstammung waren oder vermeintlich oder tatsächlich eine unerwünschte politische Einstellung hatten. Strauss sollte nun gemäß dem [[Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums]] auf Grund seiner jüdischen Herkunft zusammen mit den anderen nicht „arischen“ Professoren [[Otto Blumenthal (Mathematiker)|Otto Blumenthal]], [[Arthur Guttmann (Chemiker)|Arthur Guttmann]], [[Walter Fuchs (Chemiker)|Walter Maximilian Fuchs]], [[Ludwig Hopf (Mathematiker)|Ludwig Hopf]], [[Theodore von Kármán]], [[Paul Ernst Levy]], [[Karl Walter Mautner]], [[Alfred Meusel]], [[Leopold Karl Pick]], [[Rudolf Ruer]] und [[Hermann Salmang]] die Lehrerlaubnis entzogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strauss wurde Ende April 1933 beurlaubt, konnte aber aufgrund des [[Frontkämpferprivileg]]s ab 1934 wieder Vorlesungen halten. „Da seine Vorlesungen von immer weniger Studenten besucht wurden und die Lage in Deutschland für ihn bedrohlicher wurde, bat er um Beurlaubung ab dem 1. Januar 1935 und um Entlassung ab 1. April desselben Jahres.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;RWTH-Strauss&amp;quot;&amp;gt;Ludwig Strauss: Biografische Information der RWTH Aachen&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:THE POET LUDWIG STRAUSS, A MEMBER OF KIBBUTZ HAZOREA, WORKING IN THE YARD OF THE KIBBUTZ. המשורר לודוויג שטראוס, עובד בשדות של קיבוץ הזורע.D16-107.jpg|mini|[[Zoltan Kluger]]: Strauss im Kibbutz [[Hazorea]] (1937)]]&lt;br /&gt;
Strauss wanderte 1935 mit Frau und Söhnen nach Palästina aus. Er lebte zunächst in [[Jerusalem]], danach im [[Kibbuz]] [[Hasorea|HaSoreʿa]] in der [[Jesreʿel-Ebene]], wo er als Forstarbeiter und im Straßenbau arbeitete. 1938 wurde er Lehrer im 1927 von dem aus Berlin gebürtigen Arzt und Erzieher [[Siegfried Lehmann (Pädagoge)|Siegfried Lehmann]] (1892–1958) in der Nähe von [[Lod]] gegründeten [[Kinder- und Jugenddorf Ben Shemen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Beate Lehmann: Siegfried Lehmann und das Jüdische Volksheim im Berliner Scheunenviertel, in: Sabine Hering, Harald Lordick, Gerd Stecklina (Hg.): Jüdische Jugendbewegung und soziale Praxis, Fachhochschulverlag, Frankfurt am Main, 2017, ISBN 978-3-943787-77-1, S. 103–122&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort wurden nach 1933 vor allem Kinder und Jugendliche aus Deutschland aufgenommen. 1946 wurde ihm als Wiedergutmachung eine Professorenstelle an seiner alten Hochschule in Aachen angeboten, die er zurückwies.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Strauss, Ludwig.&amp;#039;&amp;#039; In: Herbert A. Strauss, Werner Röder (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933.&amp;#039;&amp;#039; Vol. 2. &amp;#039;&amp;#039;The arts, sciences, and literature.&amp;#039;&amp;#039; Nachdruck. Saur, München 1999, ISBN 3-598-10087-6, ISBN 3-598-11420-6, S.&amp;amp;nbsp;1140, [https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/9783110968545-059/html Open Access]&amp;lt;/ref&amp;gt; Wegen einer zunehmenden Herzkrankheit ab 1949 wieder in Jerusalem, unterrichtete er als Dozent für [[Vergleichende Literaturwissenschaft]] an der [[Hebräische Universität von Jerusalem|Hebräischen Universität]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;RWTH-Strauss&amp;quot;/&amp;gt; Er publizierte nun auch hebräische Lyrik (&amp;#039;&amp;#039;Šāʾōt wa-dōr, Šı̄rı̄m, Stunde u. Epoche&amp;#039;&amp;#039;, Gedichte, 1951) und lieferte Beiträge für die wissenschaftliche Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Trivium&amp;#039;&amp;#039;. Er wurde 1953 am Friedhof [[Har HaMenuchot]] bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ludwig Strauss steht „als Dichter in der Tradition der klassischen Moderne. Frühe Gedichte lassen eine Nähe zum [[Stefan George|George]]-Kreis erkennen, von dem sich Strauss nach 1918 distanzierte. […] Wenngleich ihn die Unbedingtheit seines ethischen und ästhetischen Engagements mit dem [[Expressionismus (Literatur)|Expressionismus]] verband, entwickelte Strauss einen eigenständigen, auf Maß und Harmonie gerichteten Stil.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;DB&amp;quot; /&amp;gt; Sein nach dem Tod vergessenes Werk traf in den 1980er Jahren erneut auf Interesse. In der Anthologie &amp;#039;&amp;#039;»[[Beständig ist das leicht Verletzliche]]«&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!--Die Anführungszeichen sind Bestandteil des Buchtitels und bleiben deshalb hier stehen!--&amp;gt; ist Ludwig Strauss mit dem Gedicht &amp;#039;&amp;#039;Bergwerksballade&amp;#039;&amp;#039; (1932)&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig Strauss: &amp;#039;&amp;#039;Gesammelte Werke in 4 Bänden&amp;#039;&amp;#039;, Band 3.1, &amp;#039;&amp;#039;Lyrik und Übertragungen&amp;#039;&amp;#039;, Wallstein Verlag, Göttingen, 2000.&amp;lt;/ref&amp;gt; vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen]] hat 1992 zu seinen Ehren am Germanistischen Institut die &amp;#039;&amp;#039;Ludwig-Strauss-Professur für deutsch-jüdische Literaturgeschichte&amp;#039;&amp;#039; eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke von Ludwig Strauss ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|VZV}} Sechs Zeilen von Ludwig Strauss ===&lt;br /&gt;
Aus: &amp;#039;&amp;#039;Bergwerksballade&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem style=&amp;quot;margin-left: 1em; border: 1px solid #999999; display: table; padding: 0 .5em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus dunklen Dienstes      dumpfen Schächten,&lt;br /&gt;
ihr Leidstarken,          steigt auf ins Lied!&lt;br /&gt;
Ragend tragt ihr          auf treuen Schultern&lt;br /&gt;
der Menschenwelt          geborstene Wölbung.&lt;br /&gt;
Haltet, Helden,           mit Herzmächten&lt;br /&gt;
stürzende Firste          über uns fest!&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Als Verfasser ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ludwig Strauss Der Mittler.jpg|mini|Ludwig Strauss: &amp;#039;&amp;#039;Der Mittler&amp;#039;&amp;#039; (Novellen). Berlin 1916]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Mittler&amp;#039;&amp;#039; (Novelle) Berlin, 1916.&lt;br /&gt;
* (als Mitautor): &amp;#039;&amp;#039;Die Opfer des Kaisers, Kremserfahrten und die Abgesänge der hallenden Korridore&amp;#039;&amp;#039; Leipzig, 1918.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wandlung und Verkündigung&amp;#039;&amp;#039; (Gedichte) Leipzig, 1918.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Flut. Das Jahr. Der Weg. Gedichte 1916–1919&amp;#039;&amp;#039; Berlin, 1921.  &lt;br /&gt;
* (mit [[Albrecht Schaeffer]]): &amp;#039;&amp;#039;[[Leukothea (Mythologie)|Leukothea]]: Ein Jahrbuch&amp;#039;&amp;#039; Berlin, 1923. &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Tiberius]]&amp;#039;&amp;#039; (Drama) München, 1924.  &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Reiter&amp;#039;&amp;#039; (Novelle) Frankfurt am Main, 1929.  &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nachtwache, Gedichte: 1919–1933&amp;#039;&amp;#039; Hamburg, 1933.  &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Land Israel]]. Gedichte&amp;#039;&amp;#039; Berlin, 1935.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Shaot wa-dor. Shirim&amp;#039;&amp;#039; [Stunde und Epoche] (Gedichte). Jerusalem 1951&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heimliche Gegenwart: Gedichte 1933–1950&amp;#039;&amp;#039; Heidelberg, 1952. &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wintersaat&amp;#039;&amp;#039; ([[Aphorismus|Aphoristische Kurztexte]]) Zürich 1953.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fahrt und Erfahrung: Geschichten und Aufzeichnungen&amp;#039;&amp;#039; Heidelberg, Darmstadt, 1959. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Als Herausgeber ===&lt;br /&gt;
* mit [[Nahum Norbert Glatzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein Jüdisches Lesebuch. Sendung und Schicksal. Aus dem Schrifttum des nachbiblischen Judentums.&amp;#039;&amp;#039; Schocken Verlag, Berlin 1931. &lt;br /&gt;
*  &amp;#039;&amp;#039;Geschichtenbuch. Aus dem jüdisch-deutschen [[Ma&amp;#039;assebuch|Maaßebuch]] ausgewählt und übertragen von Ludwig Strauß.&amp;#039;&amp;#039;, Schocken Verlag, Berlin 1934 [Bücherei des Schocken Verlags, Band 18].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktuelle Ausgaben ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ein jüdisches Lesebuch Schocken 1931 Titel.jpg|mini|hochkant|&amp;#039;&amp;#039;Ein jüdisches Lesebuch&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1931. ]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dichtungen und Schriften&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. von Werner Kraft. München: Kösel-Verl. 1963.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Briefwechsel Martin Buber – Ludwig Strauß 1913–1953&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. von [[Tuvia Rübner]] und Dafna Mach. Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M.: Luchterhand 1990. (Veröffentlichungen der [[Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung|Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung]], Darmstadt. 64)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das verpasste Verbrechen und andere Prosa&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. und mit einem Nachw. versehen von Gregor Ackermann (u.&amp;amp;nbsp;a.). Aachen: Alano-Verlag 1990.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Land Israel. Gedichte&amp;#039;&amp;#039;. (1935) Neu hrsg. und mit einem Nachw. versehen von Hans Otto Horch. Aachen: [[Rimbaud Verlag]] 1991. ISBN 3-89086-880-0&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gesammelte Werke&amp;#039;&amp;#039;. In vier Bänden. Hrsg. von Tuvia Rübner und Hans Otto Horch. Göttingen: Wallstein 1998–2001. (Veröffentlichungen der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung Darmstadt. 73) ISBN 3-89244-198-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|25|513||Strauss, Ludwig|[[Hans Otto Horch]]|118619101}}&lt;br /&gt;
* [[Richard Faber (Soziologe)|Richard Faber]]: &amp;#039;&amp;#039;Von Aachen nach Jerusalem – und nicht wieder zurück. Zum 100. Geburtstag von Ludwig Strauß.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für Religions- und Geistesgeschichte]]&amp;#039;&amp;#039; 45 (1993), S. 152–167&lt;br /&gt;
* Hans Otto Horch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ludwig Strauß. 1892–1992. Beiträge zu seinem Leben und Werk&amp;#039;&amp;#039;. Mit einer Bibliographie. Tübingen: Niemeyer 1995 (= Conditio Judaica, 10)&lt;br /&gt;
* Hans Otto Horch: &amp;#039;&amp;#039;Strauß, Ludwig.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Andreas B. Kilcher]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Metzler Lexikon der deutsch-jüdischen Literatur. Jüdische Autorinnen und Autoren deutscher Sprache von der Aufklärung bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Metzler, Stuttgart/Weimar 2000, ISBN 3-476-01682-X, S. 557–558.&lt;br /&gt;
* Rudolf Lennert: &amp;#039;&amp;#039;Über das Leben der deutschen Sprache in Jerusalem&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Sammlung]]&amp;#039;&amp;#039; 6 (1966), S. 617–627 (über Ludwig Strauss, [[Ernst Simon (Philosoph)|Ernst Simon]] und [[Werner Kraft]]).&lt;br /&gt;
* Bernd Witte (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ludwig Strauss. Dichter und Germanist. Eine Gedenkschrift&amp;#039;&amp;#039;. Aachen 1982. 132 S.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Strauss, Aryeh Ludwig.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Werner Röder]]; [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;International Biographical Dictionary of Central European Emigrés 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 2,2. Saur, München 1983, S. 1137.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ludwig Strauss Der Reiter.jpg|mini|Ludwig Strauss: &amp;#039;&amp;#039;Der Reiter&amp;#039;&amp;#039; (Novelle) Frankfurt am Main, 1929.]]&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118619101}}&lt;br /&gt;
* [http://www.archiv.rwth-aachen.de/web/rea/Seite/biographien_vert_strauss.htm Ludwig Strauss: Biografische Information der RWTH Aachen]&lt;br /&gt;
* [http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=805&amp;amp;ausgabe=200002 Rezension aus dem Jahr 2000 zu den Gesammelten Werken] (Bd. 1 und 2 / Ausgabe von 1998).&lt;br /&gt;
* [https://archiv.adk.de/bigobjekt/25247 Ludwig-Strauss-Archiv] im Archiv der [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste, Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118619101|LCCN=n85234697|VIAF=32039188}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Strauss, Ludwig}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literaturwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (RWTH Aachen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Hebräisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzählung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Germanist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in Palästina zur Mandatszeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in Israel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1892]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1953]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Strauss, Ludwig&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Strauss, Arieh Ludwig; Strauß, Arieh Ludwig (vollständiger Name); Quentin, Franz (Pseudonym); Strawotsch (Pseudonym); Arijeh ben Menachem (Pseudonym)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schriftsteller und Literaturwissenschaftler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Oktober 1892&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Aachen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. August 1953&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Jerusalem]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ulf Heinsohn</name></author>
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