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	<title>Ludwig Stenglein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ludwig_Stenglein&amp;diff=1309146&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 10. April 2026 um 22:47 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Ludwig Richard Stenglein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. Dezember]] [[1869]] in [[Regensburg]]; † [[12. November]] [[1936]] in [[Köln-Lindenthal]]) war ein deutscher Jurist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Stenglein war der Sohn des Rechnungskommissars Johann Georg Stenglein und seiner Frau Luise, geborene Stiegler. Seit 1891 war er Mitglied des [[Corps Palatia München]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kösener Corpslisten]] 1960, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;111&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 1043.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als I 1898 wurde er zum dritten [[Staatsanwalt]] in [[Landshut]] und 1901 zum zweiten Staatsanwalt in [[Passau]] ernannt. Ab 1905 war er [[Landgerichtsrat]] in [[Ansbach]] und wurde 1913 [[Oberamtsrichter]] in [[Nürnberg]], wo er 1919 [[Amtsgerichtsrat]] wurde. Im Jahr 1923 wurde er dienstaufsichtsführender erster Staatsanwalt in [[München]] und wechselte 1926 als [[Landgerichtspräsident]] nach [[Landgericht Bamberg|Bamberg]]. 1928 war er Landgerichtspräsident in München, bis er 1933 zum [[Senatspräsident]]en am [[Bayerisches Oberstes Landesgericht|Bayerischen Obersten Landesgericht]] in München berufen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Schweitzers Terminkalender für die Bayerischen Juristen für das Jahr 1929.&amp;lt;/ref&amp;gt; Stenglein wurde am 1. Januar 1934 die Pensionierung nahegelegt, weil er gegen die politisch motivierte Zwangspensionierung des zweiten Staatsanwaltes [[Martin Dresse]] zum 1. Januar 1934&amp;lt;ref&amp;gt;BHStA, Reichsstatthalter 220: Bay. Justizministerium an [[Reichsstatthalter]] [[Franz Ritter von Epp|Epp]].&amp;lt;/ref&amp;gt; im Justizministerium intervenierte und die Verantwortung für dessen Verhalten im Prozess übernahm, woraufhin ihm beschieden wurde, wenn er sich mit Dresse solidarisch erklären wolle, dann könne auch er gehen; es bleibe ihm überlassen, ein Pensionsgesuch einzureichen. Nach seiner Pensionierung lebte er mit seiner Frau ab Mitte 1935 im [[Bad Godesberg]]er Stadtteil [[Mehlem]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stenglein trat zum 1. Mai 1933 der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 3.201.718).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/42950787&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Mitgliedschaft endete August 1936, weil er aufgrund nicht bezahlter Beiträge als Mitglied gestrichen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;!--das ist sicher groß, eine genauere Angabe daher möglicherweise sinnvoll--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stengelein wurde am 14. November 1936 auf dem Kölner [[Melatenfriedhof]] beerdigt und am 30. März 1954 auf den [[Nordfriedhof (München)|Nordfriedhof]] in München umgebettet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hitler-Prozess ==&lt;br /&gt;
Als erster Staatsanwalt in München war er 1924 Ankläger im [[Hitler-Prozess]]. Seine Mitarbeiter waren der zweite Staatsanwalt [[Hans Ehard]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wilhelm Hoegner]]: &amp;#039;&amp;#039;Der schwierige Außenseiter&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; und der zweite Staatsanwalt [[Martin Dresse]]. Stenglein forderte in seinem Strafantrag für [[Adolf Hitler]] acht Jahre [[Festungshaft]] wegen [[Hochverrat]]s. Das [[Volksgericht (Bayern)|bayrische Volksgericht]] unter dem Vorsitzenden [[Georg Neithardt]] folgte ihm nicht und verurteilte Hitler am 1. April 1924 zur Mindeststrafe von fünf Jahren. Eine vorzeitige Freilassung der Putschisten auf Bewährung lehnte Stenglein entschieden ab: „die Bewilligung einer Bewährungsfrist [ist] abzulehnen, da von einer Abkehr von den staatsgefährlichen Absichten bei den Verurteilten keine Rede sein kann … und die Verurteilten sich während der Zeit der Strafvollstreckung nicht so aufgeführt haben, dass die Erwartung gerechtfertigt wäre, sie würden sich auch ohne die ganze Vollstreckung künftig wohlverhalten“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://andreas-stenglein.de/veroeffentlichungen/hintergruende/ludwig-stenglein-anklaeger-im-hitler-prozess-1924/ Der Hitlerprozess 1924 Ludwig Stenglein, Ankläger im Hitler-Prozess 1924 ...] auf der Homepage von [[Andreas Stenglein]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Dessen ungeachtet wurden Hitler und die weiteren noch in Haft befindlichen Mittäter am 20. Dezember 1924 aus der [[Justizvollzugsanstalt Landsberg|Festung Landsberg]] auf Bewährung entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=122311396|VIAF=62426354}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stenglein, Ludwig}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Bayerisches Oberstes Landesgericht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (deutsche Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1869]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1936]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präsident (Landgericht Bamberg)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stenglein, Ludwig&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Stenglein, Georg Ludwig Richard (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=bayerischer Jurist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. Dezember 1869&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Regensburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. November 1936&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Köln-Lindenthal]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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