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	<title>Ludwig Sieger - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T08:34:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ludwig_Sieger&amp;diff=1938353&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rauenstein: /* Erster Weltkrieg */</title>
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		<updated>2025-10-11T20:21:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Erster Weltkrieg&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ludwig Sieger 1918 Vilimek.jpg|mini|[[Jan Vilímek]]: Ludwig Sieger (1918)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ludwig Sieger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. September]] [[1857]] in [[Zülpich]]; † [[15. November]] [[1952]] auf [[Burg Gladbach]]) war ein [[Königreich Preußen|preußischer]] [[General der Artillerie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Sieger wurde als achtes von neun Kindern des Fabrikanten [[Heinrich Xaver Sieger]] geboren. Er überlebte alle Geschwister. Am 23. Juni 1884 heiratete er in [[Bonn]] Anna Wachendorff und bekam mit ihr von 1885 bis 1892 drei Kinder. Elfriede, das zweite Kind, heiratete am 7. Mai 1912 den Offizier [[Rudolf Schniewindt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Abitur]] und zwei [[Semester]]n an der [[Technische Universität Berlin|Technischen Hochschule (Berlin-)Charlottenburg]] trat Sieger am 1. August 1878 als [[Fahnenjunker]] in das [[Westfälisches Fußartillerie-Regiment Nr. 7|Westfälische Fußartillerie-Regiment Nr. 7]] ein und wurde hier am 14. Februar 1880 zum [[Leutnant|Sekondeleutnant]] befördert. Vom 1. Oktober 1880 bis 30. September 1882 absolvierte er die [[Vereinigte Artillerie- und Ingenieurschule]] und fungierte ein Jahr später bis zum 30. September 1886 als [[Adjutant]] des II. Bataillons seines Stammregiments. Später wurde er Adjutant der [[Artillerieschule#Historische deutsche Artillerieschulen des Heeres|Artillerie-Schießschule]] in [[Hannover#Preußische Provinzhauptstadt|Hannover]], dann der [[Inspektion (Behörde)|2. Fußartillerie-Inspektion]], bevor er zum [[Kompaniechef]] im [[Feldartillerie-Regiment „Generalfeldmarschall Graf Waldersee“ (Schleswigsches) Nr. 9|Schleswigischen Feldartillerie-Regiment „Generalfeldmarschall Graf Waldersee“ Nr. 9]] ernannt wurde. 1894 wurde er Adjutant der [[Generalinspektion der Fußartillerie]]. 1896 wurde er ins [[Preußisches Kriegsministerium|Kriegsministerium]] versetzt. Er wurde zum [[Artillerie|Artillerieoffizier vom Platz]] in [[Koblenz]] ernannt, danach zum [[Kommandeur|Abteilungskommandeur]] in seinem alten Regiment, dem Schleswigischen Feldartillerie-Regiment „Generalfeldmarschall Graf Waldersee“ Nr. 9. Daraufhin wurde er 1. Artillerieoffizier vom Platz in [[Metz]]. 1905 wurde er zum [[Oberstleutnant]] befördert und zum Kommandeur des [[Feldartillerie-Regiment „von Holtzendorff“ (1. Rheinisches) Nr. 8|1. Rheinischen Feldartillerie-Regiments „von Holtzendorff“ Nr. 8]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 102-00235, Berlin, Kriegsministerium in der Leipziger Strasse.jpg|miniatur|Preußisches Kriegsministerium]]&lt;br /&gt;
Als [[Abteilungschef]] kehrte er 1906 ins Kriegsministerium zurück. Im Jahr 1907 wurde er zum [[Oberst]] befördert. 1910 wurde er mit der [[Wahrnehmung]] der Geschäfte des [[Präsident (Verwaltung)|Präses]] der [[Artillerie-Prüfungskommission]] beauftragt. Nachdem er zum [[Generalmajor]] befördert worden war, wurde er endgültig in diese Stellung berufen. Im Februar 1914 wurde er zum [[Generalleutnant]] befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Präses der Artillerie-Prüfungs-Kommission zeichnete er sich in Entwicklung und Ausbau der schweren Artillerie aus. So beispielsweise an der Einführung des [[Mörser (Geschütz)|42cm-Mörsers]], [[Friedrich Krupp AG|Krupps]] [[Dicke Bertha|Dicker Berta]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erster Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gruba Berta stacjonarna.jpg|miniatur|&amp;#039;&amp;#039;Dicke Bertha&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Bei der [[Mobilmachung]] trat er als Chef des Feldmunitionswesens zum [[Generalstabschef|Chef des Generalstabs]] des [[Deutsches Heer (Deutsches Kaiserreich)|Feldheeres]] über. Als solcher war er verantwortlich für die Verteilung der durch das Ministerium hergestellten oder beschafften [[Munition]] auf die Frontabschnitte. Er genoss hierbei das besondere Vertrauen [[Erich von Falkenhayn|Falkenhayns]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. Juni 1916 wurde er zum Kommandeur der [[16. Reserve-Division (Deutsches Kaiserreich)|16. Reserve-Division]] ernannt, die er im November in der [[Schlacht an der Somme]] führte. Nachdem sie abgelöst wurde, kam sie zur [[7. Armee (Deutsches Kaiserreich)|7. Armee]] an der [[Aisne]]. Dort lag sie am 21. April 1917 bei [[Mercy-le-Haut]] dem französischen [[Oberbefehlshaber]] [[Robert Nivelle|Nivelle]] gegenüber. Nach ihrer Ablösung kämpfte die Division ab Anfang Juli an der [[Ostfront (Erster Weltkrieg)|Ostfront]] in der [[Bukowina]] und erstürmte am 27. August zusammen mit der [[8. Königlich Bayerische Reserve-Division|8. bayrischen Reserve-Division]] den Höhenzug Dolzok bei [[Czernowitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaiser [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm II.]] ernannte ihn am 11. September 1917 zum Kommandeur des in [[Bessarabien]] kämpfenden [[XVIII. Reserve-Korps (Deutsches Kaiserreich)|XVIII. Reserve-Korps]]. Im Dezember wurde das [[Korps]] nach [[Flandern]] zur [[4. Armee (Deutsches Kaiserreich)|4. Armee]] verlegt. Hier kämpfte es im April in der Schlacht um den [[Kemmelberg|Kemmel]]. Für diese [[Schlacht]] zeichnete ihn Wilhelm II. persönlich mit dem Orden [[Pour le Mérite]] aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang Juli verließ er Flandern und wurde mit seinem Korps der [[18. Armee (Deutsches Kaiserreich)|18. Armee]] unterstellt. Mit dieser wurde er Anfang September auf die [[Siegfriedstellung]] zurückgedrängt. Seine Leistungen veranlassten das [[Armeeoberkommando]] (AOK) 18, den General unter der Befürwortung des Kronprinzen [[Rupprecht von Bayern]] zur Verleihung des Eichenlaubs zum Pour le Mérite vorzuschlagen, den er durch [[Kabinettsorder|A.K.O.]] vom 3. November 1918 erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weimarer Republik ===&lt;br /&gt;
Nach der [[Demobilisierung]] des XVIII. Reserve-Korps kehrte Sieger am 3. Januar 1919 in seine Friedensstellung als Präses der Artillerie-Prüfungs-Kommission zurück. Am 30. Januar wurde er in [[Zustimmung|Genehmigung]] seines [[Abschied (Militär)|Abschiedsgesuches]] zur [[Z. D. (Militärsprache)|Disposition]] gestellt. Mit [[Dienstalter]] von diesem Tage erhielt er am 16. September 1919 den [[Charakter (Titel)|Charakter]] als General der Artillerie. Als Präses&amp;lt;ref&amp;gt;Deutscher-Offiziers-Bund: &amp;#039;&amp;#039;Ehren-Rangliste des ehemaligen Deutsches Heeres auf Grund der Ranglisten von 1914 mit den inzwischen eingetretenen Veränderungen&amp;#039;&amp;#039;, E. S. Mittler &amp;amp; Sohn, Berlin Dezember 1926, S. 561.&amp;lt;/ref&amp;gt;  der Artillerie-Prüfungskommission Berlin unterstand ihm u. a. der [[Heeresversuchsanstalt Kummersdorf|Schießplatz Kummersdorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Tätigkeiten ==&lt;br /&gt;
Ludwig Sieger war außerdem als [[Aufsichtsrat]]smitglied der [[Rudolph Koepp]] &amp;amp; Co., Chemische Fabrik A.G. in [[Oestrich (Rheingau)|Oestrich]] tätig. Dieses Unternehmen war im Besitz von Verwandten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Roter Adlerorden]] II. Klasse mit Eichenlaub&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rangliste&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Rangliste der Königlich Preußischen Armee und des XIII. (Königlich Württembergischen) Armeekorps für 1914&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg.: [[Preußisches Kriegsministerium|Kriegsministerium]], E. S. Mittler &amp;amp; Sohn, Berlin 1914, S. 497.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Kronenorden (Preußen)|Kronenorden]] II. Klasse mit Stern&amp;lt;ref name=Rangliste/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Dienstauszeichnung|Preußisches Dienstauszeichnungskreuz]]&amp;lt;ref name=Rangliste/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Militärverdienstorden (Bayern)|Bayerischer Militärverdienstorden]] II. Klasse mit Stern&amp;lt;ref name=Rangliste/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Albrechts-Orden|Komtur I. Klasse des Albrechts-Ordens]]&amp;lt;ref name=Rangliste/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz]] (1914) II. und I. Klasse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karl-Friedrich Hildebrand, Christian Zweng: &amp;#039;&amp;#039;Die Ritter des Ordens Pour le Mérite des I. Weltkriegs.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;P–Z.&amp;#039;&amp;#039; Biblio Verlag, Bissendorf 2011, ISBN 3-7648-2586-3, S. 312–314.&lt;br /&gt;
* Hanns Möller: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Ritter des Ordens »pour le mérite« im Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; Band II: &amp;#039;&amp;#039;M–Z.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Bernard &amp;amp; Graefe, Berlin 1935, S. 336–338.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=12784516X|VIAF=23174723}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sieger, Ludwig}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:General der Artillerie (Königreich Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Preußischen Königlichen Kronenordens 2. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Militärverdienstordens (II. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Albrechts-Ordens (Komtur 1. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befehlshaber im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Ordens Pour le Mérite mit Eichenlaub]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 2. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Vettweiß)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1857]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1952]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sieger, Ludwig&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=preußischer General der Artillerie&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. September 1857 &lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Zülpich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. November 1952&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Burg Gladbach]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rauenstein</name></author>
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