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	<title>Ludwig Sello - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T17:38:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ludwig_Sello&amp;diff=2698595&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tfjt: Apposition hinter der Klammer mit Komma geschlossen</title>
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		<updated>2023-02-22T12:37:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Apposition hinter der Klammer mit Komma geschlossen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ludwig Sello.jpg|miniatur|Ludwig Sello.&amp;lt;br&amp;gt; Gemälde von [[Hermann von Hanstein]], 1868]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christian Ludwig Samuel Sello&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Louis Sello&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. Februar]] [[1775]] in [[Potsdam]]; † [[8. März]] [[1837]] ebenda), war ein Königlicher Hofgärtner in [[Schloss Caputh|Caputh]] sowie im Terrassenrevier und dem Orangerierevier in der Potsdamer Parkanlage [[Sanssouci]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Ludwig Sello, genannt Louis, stammte aus der zweiten Ehe des Königlichen Hofgärtners [[Johann Samuel Sello]] mit der verwitweten Maria Louisa Wulf, geborene Kleist (1740–1791), Tochter des Brauereibesitzers Christian Kleist. Er wurde im Gärtnerhaus unterhalb des Schlosses Sanssouci geboren, wo sein Vater den Küchengarten, der sogenannte [[Marlygarten]] und ein an der heutigen Stelle der [[Bildergalerie (Sanssouci)|Bildergalerie]] errichtetes Treibhaus verwaltete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie sein achtzehn Jahre älterer Stiefbruder [[Carl Sello|Carl]] setzte auch Louis die Familientradition fort und erlernte den Gärtnerberuf. Nach der Lehrzeit &amp;#039;&amp;#039;erhielt [er] am 29. Juni 1793 von der Kgl. Garteninspection einen Paß zu seinen Reisen in die Fremde&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Georg Sello (Oldenburg)|Georg Sello]]: &amp;#039;&amp;#039;Potsdam und Sans-Souci. Forschungen und Quellen zur Geschichte von Burg, Stadt und Park&amp;#039;&amp;#039;. Breslau 1888, S. X.&amp;lt;/ref&amp;gt; und ging auf Wanderschaft, die ihn im Dezember 1794 nach [[Schlosspark Nymphenburg|Nymphenburg]] führte. Am kurfürstlichen Hof arbeitete er unter dem  Hofgärtner [[Johann Jacob Effner]], dem der „Große oder Erste Hofküchengarten“ unterstand, der unweit der Münchner Residenz im [[Lehel (München)|Lehel]], zwischen Stadtbefestigung und [[Isar]] lag.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Herzog: &amp;#039;&amp;#039;Hofgärtner in Bayern&amp;#039;&amp;#039;. In: SPSG: &amp;#039;&amp;#039;Preußisch Grün&amp;#039;&amp;#039;, S. 36.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1796 starb sein Stiefbruder, der als Nachfolger des Vaters den Küchengarten betreut hatte. In Erwartung das Amt übernehmen zu können kehrte Louis Sello nach Potsdam zurück. Als Nachfolger war jedoch schon der Baumschulgärtner [[Joachim Heinrich Voß]] aus [[Schloss Caputh|Caputh]] bestimmt worden, sodass er die Hofgärtnerstelle im frei gewordenen Caputher Revier übernahm. Nach 14-jähriger Tätigkeit übergab er das Amt 1810 an [[Friedrich Nietner]] und wechselte nach Sanssouci in das Terrassenrevier, das der im selben Jahr verstorbene Hofgärtner [[Johann Zacharias Saltzmann]] (1777–1810) bis dahin verwaltet hatte. Sellos Aufgabenbereich umfasste nun die sechs Weinbergterrassen auf der Südseite des Schlosses Sanssouci. Dort betreute er das [[Spalier|Spalierobst]] und die Weinreben, die an den Wänden und in den verglasten Nischen der [[Stützwand|Stützmauern]] wuchsen sowie das Spalierobst oberhalb der Mauern und 84 Orangenbäume in Kübeln, die in den Sommermonaten zwischen 96 [[Eiben|Taxus]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;pyramiden standen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Hofgärtner des im Westen an das Schloss grenzenden Orangeriereviers [[Anton Hillner]] (1749–1817) starb, wurde dessen Stelle eingespart und das Revier 1817 Sello unterstellt. Er hatte nun zusätzlich die Verantwortung für &amp;#039;&amp;#039;ein 496 Fuß (156 m) langes massives Orangenhaus, ein 415 Fuß (130 m) langes unbeheiztes Kirschtreibhaus (für Kirschen, Wein, Feigen und Aprikosen), ein kleines (nur 296 Fuß – 93 m – langes) Orangenhaus, ein Treibhaus mit Kanalheizung für Kirschen und Wein, eine Feigenmauer, ein kleines Kirschtreibhaus [und] eine lange Feigenmauer beim [[Antikentempel]] […].&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Gerd Schurig: &amp;#039;&amp;#039;Die Früchte der Hofgärtner&amp;#039;&amp;#039;. In: SPSG: &amp;#039;&amp;#039;Nichts gedeiht ohne Pflege. Die Potsdamer Parklandschaft und ihre Gärtner&amp;#039;&amp;#039;. Potsdam 2001, S. 291.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach seinem Tod übernahm der älteste Sohn [[Hermann Sello|Hermann]] die vereinigten Reviere und baute sie zu einer großen Gärtnerei aus, die von den [[Neue Kammern|Neuen Kammern]] auf der Westseite des Schlosses bis zum Knick der Maulbeerallee, der Westseite des heutigen [[Botanischer Garten Potsdam|Botanischen Gartens]] reichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dorothee Charlotte Sello.jpg|miniatur|Dorothee Charlotte Sello.&amp;lt;br&amp;gt;Gemälde von Hermann von Hanstein, 1868]]&lt;br /&gt;
Louis Sello heiratete am 15. Oktober 1799 Johanna Dorothee Charlotte Anger (1780–1858), Tochter des Berliner Dänischleder- und [[Saffian]]-Fabrikanten Friedrich Wilhelm Anger. Aus der Ehe gingen elf Kinder hervor, von denen zwei Söhne den Gärtnerberuf erlernten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 1800 geborene Ludwig &amp;#039;&amp;#039;Hermann&amp;#039;&amp;#039;, der später in Sanssouci Hofgärtner im Parkteil [[Schloss Charlottenhof|Charlottenhof]] und im Terrassenrevier wurde, legte 1844 auch den privaten „Sello-Friedhof“ auf dem [[Bornstedter Friedhof]] an, der für Familienmitglieder und nahestehende Bekannte vorgesehen war. Der 1816 geborene [[Emil Sello|Ludwig &amp;#039;&amp;#039;Emil&amp;#039;&amp;#039; Walter]] bekam das Hofgärtneramt in verschiedenen Revieren „außerhalb von Sanssouci“, am [[Neues Palais|Neuen Palais]] und dem Parkrevier Charlottenhof. Beide erhielten den Ehrentitel „Oberhofgärtner“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von seinen Töchtern heiratete die 1803 geborene Albertina, genannt Berta (auch Bertha) den ebenfalls aus einer [[Nietner (Gärtnerfamilie)|Hofgärtnerdynastie]] stammenden [[Theodor I. Nietner]], Hofgärtner in [[Schloss Paretz]] und [[Berlin-Niederschönhausen|Niederschönhausen]]. Die 1808 geborene Pauline ging mit dem „Architekten des Königs“ [[Ludwig Persius]] die Ehe ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Louis Sello 1837 starb, fand er, wie auch später seine Ehefrau, auf dem [[Bornstedter Friedhof]] die letzte Ruhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
[[Sello (Gärtnerfamilie)|Stammtafel der Gärtnerfamilie Sello]] (Auszug)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Preußisch Grün. Hofgärtner in Brandenburg-Preußen&amp;#039;&amp;#039;. Henschel, Potsdam 2004, ISBN 3-89487-489-9, S. 332&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=139262482|VIAF=100550797}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sello, Ludwig}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gärtner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hofgärtner (Potsdam)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Gärtnerfamilie Sello|Ludwig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1775]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1837]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sello, Ludwig&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Sello, Louis; Sello, Christian Ludwig Samuel&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Königlicher Hofgärtner in [[Sanssouci]]&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Februar 1775&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Potsdam]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. März 1837&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Potsdam]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tfjt</name></author>
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