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	<title>Ludwig Schupmann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Traktorminze: wikilink</title>
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		<updated>2026-01-12T15:11:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Allagen St. Johannes 2.jpg|mini|Pfarrkirche St. Johannes in Allagen, von Ludwig Schupmann 1887 entworfen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Château d&amp;#039;eau, Colmar.jpg|mini|hochkant|Wasserturm in Colmar, von Ludwig Schupmann 1883 entworfen]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ludwig Ignaz Schupmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. Januar]] [[1851]] in [[Geseke]]; † [[2. Oktober]] [[1920]] ebenda) war ein deutscher [[Architekt]] und [[Hochschullehrer]], der außerhalb seiner beruflichen Tätigkeit als [[Konstrukteur]] von [[Teleskop]]en hervortrat. Bekannt wurde er durch die von ihm entworfenen [[Schupmann-Kandelaber]] und durch das von ihm konstruierte [[Schupmann-Medial-Fernrohr]] (ein Hybrid aus Linsen- und Spiegelfernrohr).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schupmann-Kandelaber-Zeichnung-1888.png|mini|hochkant|Entwurf der Schupmann-Kandelaber von 1888]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kandelaber Unter den Linden.jpg|mini|hochkant|Nachbau des Schupmann-Kandelabers [[Unter den Linden]] (Bild von 2006)]]&lt;br /&gt;
Schupmann studierte Architektur an der [[RWTH Aachen|Technischen Hochschule Aachen]]. Nach seinem Abschluss beschäftigte er sich vor allem mit der Gestaltung von öffentlichen Gebäuden, wobei ihm zahlreiche Auszeichnungen zuteilwurden und er 1881 zum [[Regierungsbaumeister]] ernannt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ZentralblBauverw |Autor=- |Titel=Ernennung zum Regierungs-Baumeister |Jahr=1881 |Heft=9 |Seiten=73 |zlb=78}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund seiner Talente und angeeigneten Kenntnisse seit April 1881 erhielt er neben [[Karl Bethge]] (1847–1900) sowie weiteren am 17. Juni 1882 eine Reise-Prämie von 1800 [[Mark (1871)|Mark]] zugesprochen. Zweckbestimmung war, eine längere Studienreise zur Vervollkommnung der Ausbildung zu ermöglichen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ZentralblBauverw |Autor=- |Titel=Ertheilung von Reise-Prämien an Regierungs-Baumeister und Regierung-Bauführer in Preußen |Jahr=1882 |Heft=26 |Seiten=225 |Kommentar=Königliche technische Ober-Prüfungs-Commission |zlb=459}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1887 gewann Schupmann einen Berliner Wettbewerb für die Gestaltung repräsentativer [[Bogenlampen-Kandelaber]], die [[Schupmann-Kandelaber|nach ihm benannt]] wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1889 wurde Schupmann zum Ordinarius für Hochbau an die Technische Hochschule Aachen berufen und später zum Geheimen Baurat ernannt. Nach seiner Berufung an die Hochschule hat er bis auf eine Ausnahme nicht mehr an Wettbewerben teilgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ZentralblBauverw |Autor=[[Max Schmid-Burgk]] |Titel=Ludwig Schupmann † |Jahr=1921 |Heft=16 |Seiten=99 f. |zlb=117}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;!--Entgegen der Aussage im Nachruf haben wir aber nun schon zwei Wettbewerbsteilnahmen nach 1889.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Neffe war der westfälische Heimatforscher [[Josef Lappe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauten und Entwürfe ==&lt;br /&gt;
* 1880: Vereinshaus für die Berliner Kunstgenossenschaft (Entwurf, [[Schinkelpreis]] des [[Architekten- und Ingenieur-Verein zu Berlin|Architekten- und Ingenieur-Vereins zu Berlin]])&amp;lt;ref&amp;gt;[https://delibra.bg.polsl.pl/Content/38727/BCPS_41908_1911_Wochenschrift-des-Ar.pdf &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis der preisgekrönten Wettbewerbsentwürfe um den Schinkelpreis.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 1,6&amp;amp;nbsp;MB) In: &amp;#039;&amp;#039;Wochenschrift des Architekten-Vereins zu Berlin.&amp;#039;&amp;#039; 6. Jg., 11. März 1911, Nr. 10, S.&amp;amp;nbsp;54; abgerufen am 11. Januar 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1882: [[Reichstagsgebäude]] in [[Berlin]] (Entwurf, dritter Preis im Wettbewerb zum deutschen Reichstagsgebäude)&amp;lt;ref&amp;gt;{{ZentralblBauverw |Autor=- |Titel=Die Concurrenz für Entwürfe zum neuen Reichstagsgebäude. I |Jahr=1882 |Heft=26 |Seiten=229 ff. |Kommentar=Die preisgekrönten Entwürfe |zlb=463}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{ZentralblBauverw |Autor=- |Titel=Die Concurrenz für Entwürfe zum neuen Reichstagsgebäude. III |Jahr=1882 |Heft=28 |Seiten=251 |Kommentar=Entwurf von Schupmann, Grundriss vom Hauptgeschoss und Aufteilung der Räume |zlb=511}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{ZentralblBauverw |Autor=- |Titel=Die Concurrenz für Entwürfe zum neuen Reichstagsgebäude. IV |Jahr=1882 |Heft=29 |Seiten=263 |Kommentar=Beschreibung von Schupmanns Entwurf |zlb=539}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1883: Hochreservoir (Wasserturm) der Stadt-Wasserleitung in [[Colmar]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{ZentralblBauverw |Autor=- |Titel=Außerordentliche Monatsaufgabe … Hochreservoir (Wasserturm) |Jahr=1883 |Heft=4 |Seiten=38 |zlb=45}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{ZentralblBauverw |Autor=- |Titel=Erster Preis für den Entwurf: Hochreservoir (Wasserturm) der Stadt-Wasserleitung in Colmar |Jahr=1883 |Heft=12 |Seiten=109 |zlb=116}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1884: Entwürfe zur Bebauung der [[Museumsinsel (Berlin)|Museumsinsel]] in Berlin&amp;lt;ref&amp;gt;[https://architekturmuseum.ub.tu-berlin.de/index.php?p=51&amp;amp;O=102400 Ludwig Schupmann: &amp;#039;&amp;#039;Wettbewerb Museumsinsel, Berlin.&amp;#039;&amp;#039;] [[Architekturmuseum der Technischen Universität Berlin]]; abgerufen am 11.&amp;amp;nbsp;Januar 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{ZentralblBauverw |Autor=Paul Küster |Titel=Die Preisbewerbung für generelle Entwürfe zur Bebauung der Museumsinsel Berlin |Jahr=1884 |Heft=21 |Seiten=209 |Kommentar=VI. Teil |zlb=217}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1885: Rathaus in [[Nauen]] (Entwurf;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://architekturmuseum.ub.tu-berlin.de/index.php?p=51&amp;amp;O=114995 Ludwig Schupmann: &amp;#039;&amp;#039;Rathaus, Nauen. Monatskonkurrenz August 1885.&amp;#039;&amp;#039;] [[Architekturmuseum der Technischen Universität Berlin]]; abgerufen am 11.&amp;amp;nbsp;Januar 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; ausgeführt wurde der preisgekrönte Entwurf von [[Hugo Hartung (Architekt)|Hartung]] &amp;amp; Schultze)&lt;br /&gt;
* 1887: Pfarrkirche St. Johannes in [[Allagen]], heute Ortsteil von [[Warstein]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.allagen.de/geschichte-unserer-pfarrkirche |text=&amp;#039;&amp;#039;Geschichte unserer Pfarrkirche.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20210801064009}} Allagen.de; abgerufen am 5. Januar 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1890: [[Kreuzbergkapelle (Sichtigvor)|Kreuzbergkapelle]] auf dem [[Loermund]] in [[Sichtigvor]], heute Ortsteil von [[Warstein]]&lt;br /&gt;
* 1895: Empfangsgebäude des [[Osnabrück Hauptbahnhof|Bahnhofs Osnabrück]] (Entwurf zusammen mit Bergmann, nach Überarbeitung von [[Hermann Eggert]] ausgeführt)&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Christoph Thiel: [https://www-docs.b-tu.de/fg-eisenbahn/public/0-9Personen.pdf &amp;#039;&amp;#039;Persönlichkeiten des Eisenbahnwesens, der Bahntechnik und der Bahnbaukunst – Ingenieure, Architekten, Baumeister.&amp;#039;&amp;#039;] (Skript 0-9 / 2021) (PDF; 0,5&amp;amp;nbsp;MB), S. 32. In: &amp;#039;&amp;#039;b-tu.de,&amp;#039;&amp;#039; [[Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg|BTU Cottbus-Senftenberg]], Lehrstuhl Eisenbahnwesen, abgerufen am 21. Juni 2023 (Stand 16. Mai 2021).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Grundriss-Skizzen und Entwürfe für das [[Reiff-Museum]] in [[Aachen]] (erbaut 1906–1908)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.reiff-museum.rwth-aachen.de/bauwerk/grundrisse.html &amp;#039;&amp;#039;Historische Grundrisse.&amp;#039;&amp;#039;] reiff-museum.rwth-aachen.de, [[RWTH Aachen]]; abgerufen am 5. Januar 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schupmann-Kandelaber ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Schupmann-Kandelaber}}&lt;br /&gt;
Im Jahr 1882 wurde in Berlin die elektrische Straßenbeleuchtung am [[Potsdamer Platz]] und in der [[Leipziger Straße (Berlin)|Leipziger Straße]] in Betrieb genommen. Die Firma [[Siemens#Geschichte des Konzerns|Siemens &amp;amp; Halske]] lieferte insgesamt 36 [[Kohlebogenlampe]]n.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Herbert Liman |Titel=Mehr Licht |TitelErg=Geschichte der Berliner Straßenbeleuchtung |Verlag=Haude &amp;amp; Spener |Ort=Berlin |Datum=2000 |ISBN=3-7759-0429-8 |Seiten=31 |Online={{Google Buch |BuchID=GWYfAQAAIAAJ |Hervorhebung=Siemens &amp;amp; Halske}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 1887 schrieb die Stadt Berlin einen beschränkten Wettbewerb für die Gestaltung von reich verzierten Bogenlampen-Kandelabern für den Boulevard [[Unter den Linden]] aus, den Ludwig Schupmann gewann.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ZentralblBauverw |Autor=- |Titel=Wettbewerbsergebnis: Lichtträger für elektrische Straßenbeleuchtung |Jahr=1888 |Heft=1 |Seiten=7–8 |zlb=15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Insgesamt wurden 104 Lampen mit einer Lichtpunkthöhe von 8&amp;amp;nbsp;m nach diesem Entwurf gebaut und im Jahr 1888 &amp;#039;&amp;#039;Unter den Linden&amp;#039;&amp;#039;, auf dem [[Pariser Platz]], auf dem [[Bebelplatz|Opernplatz]] und der [[Kaiser-Wilhelm-Straße (Berlin-Mitte)|Kaiser-Wilhelm-Straße]] aufgestellt, die später nach ihrem Schöpfer als [[Schupmann-Kandelaber]] benannt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ZentralblBauverw |Autor=Ludwig Schupmann |Titel=Lichtträger für elektrische Straßenbeleuchtung in Berlin |Jahr=1888 |Heft=18 |Seiten=195–196 |Kommentar=Bild bereits auf S. 194 |zlb=203}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://dingler.bbaw.de/articles/ar269099.html &amp;#039;&amp;#039;Die elektrische Beleuchtung der Straße „Unter den Linden“ und der Kaiser Wilhelmstraße in Berlin.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Polytechnisches Journal]]&amp;#039;&amp;#039;, 1888, Band 269, S. 418–420; abgerufen am 22.&amp;amp;nbsp;Juni 2023 (in der Titelaufnahme: „… der Strasse …“ und „… der Straſse …“).&amp;lt;!-- Band 269: https://dingler.bbaw.de/volumes/pj269.html --&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor den Olympischen Spielen 1936 wurden die Schupmann-Kandelaber &amp;#039;&amp;#039;Unter den Linden&amp;#039;&amp;#039; durch sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Biedermeierleuchten&amp;#039;&amp;#039; ersetzt. Lediglich am Pariser Platz und am Opernplatz blieben wenige Schupmann-Kandelaber erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Herbert Liman |Titel=Mehr Licht |TitelErg=Geschichte der Berliner Straßenbeleuchtung |Verlag=Haude &amp;amp; Spener |Ort=Berlin |Datum=2000 |ISBN=3-7759-0429-8 |Seiten=36, 84, 86 |Online={{Google Buch |BuchID=GWYfAQAAIAAJ |Hervorhebung=Biedermeier-Aufsatzleuchten}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Zweiten Weltkrieg war ein großer Teil der Berliner Schmuck-Kandelaber schwer beschädigt oder zerstört. Sie mussten abgebaut und durch schlichte moderne Lampen ersetzt werden. Nachbauten des einflammigen Schupmann-Kandelabers wurden 1992&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ddrbildarchiv.de/info/ddr-fotos/historischer-brunnen-bei-eroeffnung-nach-sanierung-pariser-platz-brandenburger-tor-berlin-20923.html &amp;#039;&amp;#039;Pressefoto 20923. Historischer Brunnen bei der Eröffnung nach Sanierung auf dem Pariser Platz am Brandenburger Tor in Berlin. Berlin Dezember 1992.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;ddrbildarchiv.de,&amp;#039;&amp;#039; abgerufen am 22. Juni 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; am Pariser Platz und 1998&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://archiv.berliner-zeitung.de/historische-laternen-unter-den-linden-15997736 |titel=Historische Laternen Unter den Linden |werk=[[Berliner Zeitung]] |datum=1998-10-27 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160720180448/https://berliner-zeitung.de/historische-laternen-unter-den-linden-15997736 |archiv-datum=2016-07-20 |abruf=2019-12-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter den Linden aufgestellt. Auf dem Pariser Platz und auf dem Platz vor dem Brandenburger Tor wurden etwas später Nachbauten zweiflammiger Schupmann-Kandelaber aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Astronomie und Teleskop-Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Neben der Architektur galt Schupmanns besonderes Interesse der [[Astronomie]] und der Technik von [[Teleskop]]en. Er beschäftigte sich intensiv mit der Verbesserung von [[Fernrohr]]en. Dazu ersann er ein Korrektursystem, das die [[Chromatische Aberration|Farbfehler]] der [[Linse (Optik)|Linsen]] kompensierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schupmann beabsichtigte, große Teleskope mit Objektivöffnungen von mehr als 1&amp;amp;nbsp;m für den professionellen Einsatz an [[Observatorium|Observatorien]] herzustellen, was sich allerdings nicht realisieren ließ. Obwohl [[Schupmann-Medial-Fernrohr]]e mit Öffnungen bis zu 38,5&amp;amp;nbsp;cm mit hervorragenden Abbildungseigenschaften hergestellt wurden –&amp;amp;nbsp;der Mondbeobachter [[Philipp Fauth]] benutzte ein solches Gerät&amp;amp;nbsp;– und sogar noch 1950 von [[Edwin Rolf]] in [[Rathenow]] ein [[Rathenower Refraktor|Riesen-Brachymedial]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hoffmann&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Susanne M. Hoffmann |Titel=Das Riesen-Schupmannteleskop von Rathenow: Höhepunkt oder Sackgasse der Technikgeschichte |Reihe=Uhura Uraniae |NummerReihe=4 |Verlag=Tredition |Ort=Berlin |Datum=2015 |ISBN=978-3-7323-4386-7}}&amp;lt;/ref&amp;gt; mit immerhin 70&amp;amp;nbsp;cm Öffnung gebaut und mit [[Maksutov-Teleskop|Maksutov]]- und [[Schmidt-Teleskop|Schmidt-Kamera]] für Forschungszwecke verglichen wurde, konnte sich dieser Fernrohrtyp aufgrund der relativ hohen Lichtverluste&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hoffmann&amp;quot; /&amp;gt; in der Optik nicht durchsetzen. Ab 1911 –&amp;amp;nbsp;mit der Inbetriebnahme eines 1,5&amp;amp;nbsp;m großen Teleskops am [[Mount-Wilson-Observatorium]]&amp;amp;nbsp;– traten die Reflektoren ([[Spiegelteleskop]]e) ihren Siegeszug an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den [[Vereinigte Staaten|USA]] existieren jedoch noch heute regelrechte [[Fan]]gemeinden von [[Amateurastronom]]en, die Schupmann-Medial-Fernrohre selber bauen. Die Geräte eignen sich besonders zur Beobachtung der [[Planet]]en und des [[Mond]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Schupmanns Gedenken wurde ein [[Einschlagkrater|Krater]] auf dem [[Mond]] benannt. Auf Initiative der amerikanischen Schupmann-Fangemeinde bekam der [[Asteroid]] 1990BC1 im Dezember 2007 den Namen „[[(5779) Schupmann]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Medial-Fernrohre. Eine neue Konstruktion für große astronomische Instrumente.&amp;#039;&amp;#039; B.&amp;amp;nbsp;G. Teubner Verlag, Leipzig 1899 ({{Google Buch |BuchID=Q1BOAAAAYAAJ}}).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Architectonische Entwürfe, angefertigt von Studierenden der Königlichen Technischen Hochschule zu Aachen unter Leitung von L. Schupmann. 48 Blatt in Lichtdruck.&amp;#039;&amp;#039; Komm.-Verlag der Mayer’schen Buchhandlung, Aachen 1903&amp;lt;!-- ({{Google Buch |BuchID=Z5Y4vwEACAAJ}} derzeit ohne Vorschau) --&amp;gt;.&amp;lt;ref&amp;gt;Buchrezension. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Bauzeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 17. August 1904, Nr. 66, S.&amp;amp;nbsp;415; [https://core.ac.uk/download/pdf/33433462.pdf#page=33 ac.uk] (PDF; 20,4&amp;amp;nbsp;MB); abgerufen am 5. Januar 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Medial-Fernrohr zu Landstuhl.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Astronomische Nachrichten]]&amp;#039;&amp;#039;, 1913, Band 196, S. 101, [[doi:10.1002/asna.19131960803]]; {{bibcode|1913AN....196..101S}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Philipp Fauth|P. Fauth]]: &amp;#039;&amp;#039;Anzeige des Todes von Ludwig Schupmann.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Astronomische Nachrichten]]&amp;#039;&amp;#039;, 1920, Band 212, S. 127, [[doi:10.1002/asna.19202120707]]; {{bibcode|1920AN....212..127F}}.&lt;br /&gt;
* Edgar Lüüs: &amp;#039;&amp;#039;Die Schupmanns.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Geseker Heimatblätter.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 21, 1973, {{ZDB|637845-6}}, S. 57–61.&lt;br /&gt;
* Edgar Lüüs: &amp;#039;&amp;#039;Geheimer Baurat Professor Ludwig Schupmann aus Geseke. Architekt und Erfinder&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte der Stadt Geseke.&amp;#039;&amp;#039; Band 12). Verein für Heimatkunde e.&amp;amp;nbsp;V., Geseke 2002; {{OCLC|1072128656}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* Jim Daley: [https://stellafane.org/history/modern/ludwig.html &amp;#039;&amp;#039;Ludwig Schupmann and some early Medial Telescopes.&amp;#039;&amp;#039;] stellafane.org (englisch).&lt;br /&gt;
* [https://architekturmuseum.ub.tu-berlin.de/index.php?p=58&amp;amp;D0=B&amp;amp;D1=U2NodXBtYW5u&amp;amp;D2=THVkd2ln Entwürfe und Projekte von Ludwig Schupmann] im Bestand des [[Architekturmuseum der TU Berlin|Architekturmuseums der TU Berlin]]&lt;br /&gt;
* {{archINFORM|arch|62216}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1012217930|LCCN=n2006071939|VIAF=14201522}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schupmann, Ludwig}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ludwig Schupmann| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Astronom (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Astronom (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regierungsbaumeister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ingenieur, Erfinder, Konstrukteur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (RWTH Aachen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßenbeleuchtung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1851]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1920]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schupmann, Ludwig&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schupmann, Ludwig Ignaz (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Januar 1851&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Geseke]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Oktober 1920&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Geseke]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Traktorminze</name></author>
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