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	<title>Ludwig Schnur - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Commons hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Schnur Ludwig 1.jpg|miniatur|Ludwig Schnur (1973)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ludwig Schnur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, im Volksmund „de Fissääl Loui“&amp;lt;ref&amp;gt;„Fissääl“, ein vom französischen „la ficelle“ abgeleitetes [[Lehnwort]] in saarländischer Mundart für „Schnur“, Loui für Ludwig.&amp;lt;/ref&amp;gt; genannt (* [[11. Juli]] [[1909]] in Mühlfeld, heute Teil der [[Gemeinde]] [[Nonnweiler]]; † [[10. Januar]] [[1997]] in [[Püttlingen]]) war ein deutscher [[Politiker]] ([[Christliche Volkspartei des Saarlandes|CVP]], ab 1959 [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]). Er war von 1955 bis 1980 [[Abgeordneter]] im [[Landtag des Saarlandes|saarländischen Landtag]], ab 1975 dessen [[Landtagspräsident (Deutschland)|Präsident]] und von 1959 bis 1974 [[Minister]] in der [[Saarländische Landesregierung|Regierung des Saarlandes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ludwig Schnur stammte aus einer saarländischen Arbeiterfamilie, sein Vater war Maschinenwärter. Nach dem 1935 abgelegten [[Abitur]] absolvierte er bei der [[Saarbrücker Zeitung]] ein zweijähriges [[Volontariat]]. 1939 wurde er zur [[Wehrmacht]] eingezogen und war bis zum Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] aktiver Soldat (ab 1942 als Offizier). Nach Kriegsende 1945 war er kurze Zeit in [[Kriegsgefangener|Kriegsgefangenschaft]]. Nach seiner Entlassung aus der Gefangenschaft wurde Schnur Leiter des Wohnungsamtes der Gemeinde [[Friedrichsthal (Saar)]] und amtierte von 1946 bis 1955 als [[Bürgermeister]] der Gemeinde. Von 1951 bis 1955 hatte er das Ehrenamt des stellvertretenden Vorsitzenden des Saarländischen Städte- und Gemeindetages inne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnur wurde am 10. Juli 1975 mit dem [[Saarländischer Verdienstorden|Saarländischen Verdienstorden]] ausgezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;svo&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Titel=Bekanntmachung von Verleihungen des Saarländischen Verdienstordens | Sammelwerk=Amtsblatt des Saarlandes | Nummer=34 | Seiten=870 | Hrsg=Chef der Staatskanzlei | Verlag=Saarbrücker Zeitung Verlag und Druckerei GmbH| Ort=Saarbrücken | Datum=1975-07-11 | Online=https://www.amtsblatt.uni-saarland.de/hefte/1975/1975-034.pdf | Format=PDF | Abruf=2017-05-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war seit 1940 mit Maria Schu verheiratet, Vater von zwei Töchtern und lebte mit seiner Familie in Friedrichsthal, [[Saarbrücken]], [[Kleinblittersdorf]] und Püttlingen. Nach seinem Tod wurde er in Püttlingen beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landtagsabgeordneter ==&lt;br /&gt;
Bei der [[Landtagswahl im Saarland 1955|Landtagswahl am 18. Dezember 1955]] wurde Schnur als Abgeordneter der CVP in den [[Landtag des Saarlandes]] gewählt und gehörte diesem bis zum Ende der 7. [[Legislaturperiode|Wahlperiode]] am 20. Mai 1980 an. Am 2. August 1957 benannte sich die CVP-Fraktion im Landtag in CSU-Fraktion um; am 19. April 1959 trat die CSU-Fraktion der CDU-Fraktion bei. Vom 14. Juli 1975 bis zum 20. Mai 1980 amtierte Schnur als [[Landtagspräsident (Deutschland)|Präsident]] des Saarländischen Landtags der 7. Wahlperiode. Als ältestes Mitglied des Landtags wäre ihm auch das Amt des [[Alterspräsident]]en zugefallen, doch wegen seiner Kandidatur als Landtagspräsident verzichtete er auf das Amt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitglied der Landesregierung ==&lt;br /&gt;
Am 26. Februar 1959 trat Ludwig Schnur – bis zum 19. April 1959 noch CVP-Mitglied, danach der CDU angehörig – in die Regierung des Saarlandes ([[Kabinett Reinert II]]) ein. Bis zum 19. Juli 1965 amtierte er als Minister für Öffentliche Arbeiten und Wohnungsbau. Ab dem [[Kabinett Röder II|17. Januar 1961]] war Schnur gleichzeitig [[Saarländisches Ministerium für Inneres, Bauen und Sport|Minister des Innern]], ein Amt, das er bis zu seinem Ausscheiden aus der [[Kabinett Röder IV|Regierung Röder IV]]  am 19. Dezember 1973 ausübte.&lt;br /&gt;
Vom 9. Februar 1960 bis zum 17. Januar 1961 amtierte Schnur auch als [[Finanzministerium|Minister für Finanzen und Forsten]] im [[Kabinett Röder I]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seiner Amtszeit als Minister des Innern zeichnete er unter anderem im Jahr 1969 für das Verbot eines [[Parteitag|Bundesparteitages]] der [[Nationaldemokratische Partei Deutschlands|NPD]] in Saarbrücken verantwortlich&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.spiegel.de/politik/haertester-einsatz-a-dbecb279-0002-0001-0000-000045317913?context=issue|titel=Härtester Einsatz|autor=|hrsg=|werk=Der Spiegel Nr. 48/1969|seiten=36–41|datum=1969-11-24|sprache=|zugriff=2017-01-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und setzte eine umfassende [[Gebiets- und Verwaltungsreform im Saarland 1974|Gebiets- und Verwaltungsreform im Saarland]] um, die am 1. Januar 1974 in Kraft trat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.zeit.de/1974/04/massvolles-konzept/komplettansicht|titel=„Maßvolles Konzept“|autor=Norbert Weiter|hrsg=|werk=Die Zeit|datum=1974-01-18|sprache=|zugriff=2017-01-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Gegen erhebliche kommunale Widerstände setzte Schnur die Reform durch und erwarb sich in der Bevölkerung einen Namen als „Vater der Kommunalreform“. In den Jahren 1969 und 1970 hatte Schnur turnusgemäß den Vorsitz der [[Innenministerkonferenz|Ständigen Konferenz der Innenminister und -senatoren der Länder]] inne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Mitglied der saarländischen Landesregierung gehörte Schnur – vom 4. März 1959 bis zum 14. Juli 1970 als stellvertretendes, anschließend bis zum 23. Januar 1974 als ordentliches Mitglied – auch dem [[Bundesrat (Deutschland)|Bundesrat]] an. Vom 21. Dezember 1962 bis zum 22. Dezember 1966 amtierte er dort als Vorsitzender des [[Bundesrat (Deutschland)#Ausschüsse|Ausschusses für Innere Angelegenheiten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Schnur, Ludwig: &amp;#039;&amp;#039;Was wir wollen – kommunalpolitisches Arbeitsprogramm des Landesverbandes der CDU.&amp;#039;&amp;#039; Rede auf dem Landesparteitag der CDU 1968 in Saarbrücken. Saarbrücken: CDU-Landesverband Saar, 1968. 40 S.&lt;br /&gt;
* Meiser, Gerd: &amp;#039;&amp;#039;Er war der Vater der Gebietsreform – ehemaliger Saar-Innenminister Ludwig Schnur (CDU) ist tot.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Saarbrücker Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; vom 13. Januar 1997, S. 2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{SaarBiogr|679|Schnur Ludwig}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Landtagspräsidenten (Saarland)&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Saarländische Innenminister&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Saarländische Finanzminister}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1068117761|VIAF=314889152}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schnur, Ludwig}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innenminister (Saarland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzminister (Saarland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagspräsident (Saarland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CVP-Mitglied (Saarland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Saarländischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Friedrichsthal (Saar)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Saarbrücken)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Püttlingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1909]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1997]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schnur, Ludwig&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Journalist und Politiker (CVP, CDU)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Juli 1909&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Mühlfeld, heute [[Nonnweiler]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Januar 1997&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Püttlingen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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