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	<title>Ludwig Schirmeyer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 11. April 2026 um 18:41 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ludwig Schirmeyer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. November]] [[1876]] in [[Osnabrück]]; † [[10. Oktober]] [[1960]] ebenda) war [[Gymnasialprofessor]] in Osnabrück und Heimat[[historiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Schirmeyer war Sohn eines Medizinalrates, bestand 1895 am [[Gymnasium Carolinum (Osnabrück)|Gymnasium Carolinum]] in [[Osnabrück]], wo er einer [[Schülerverbindung]] angehörte, das [[Abitur]]. Danach studierte er die Fächer Deutsch, Geschichte und Geographie in [[Freiburg im Breisgau]], [[Göttingen]] und [[Heidelberg]]. Er wurde in den dort jeweils ansässigen Korporationen des [[Kartellverband katholischer deutscher Studentenvereine|Kartellverbandes der katholischen Studentenvereine]] (KV) Brisgovia (Freiburg), [[KStV Winfridia Göttingen|Winfridia]] (Göttingen) und [[KStV Palatia Heidelberg|Palatia]] (Heidelberg) aktiv. &lt;br /&gt;
Nach seiner Promotion zum Dr. phil. im Sommer 1899 bei [[Paul Fridolin Kehr]] in Göttingen über den spätkarolingischen Kaiser [[Lambert von Spoleto]] legte er im November 1900 sein Referendarexamen ab. Nach dem ersten Probejahr in Göttingen und dem zweiten Probejahr am Gymnasium Carolinum in Osnabrück war Schirmeyer für den Schuldienst befähigt. Er blieb als [[Pädagoge]] am Carolinum, wo er 1902 Wissenschaftlicher Hilfslehrer, 1903 Oberlehrer, 1914 Gymnasialprofessor und 1926 Oberstudienrat und Stellvertretender Direktor wurde. &lt;br /&gt;
Zwar trat er 1938 auf eigenen Wunsch aus dem Schuldienst aus, doch erforderte der Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]], dass wehrfähige Lehrer eingezogen wurden. So stellte Schirmeyer sich bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges als Lehrer zur Verfügung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch sein Elternhaus war Schirmeyer von Jugend auf in altosnabrücker Tradition aufgewachsen; diese setzte er im Rahmen seiner zahlreichen Vereins-Mitgliedschaften fort. Außer im KV, dessen Philisterzirkel in Osnabrück er mehrere Jahre leitete, war er im Historischen Verein zu Osnabrück (1912 Stellvertretender Vorsitzender, 1929 Vorsitzender), im Carolingerbund (einem Verein ehemaliger Schüler des Gymnasiums Carolinum, den er 1921 mitbegründete), im [[Dürerbund]] und im [[Verein für das Deutschtum im Ausland]]. Die Historische Kommission für Niedersachsen berief ihn im Gründungsjahr 1910 zum Mitglied. Mit seiner Mitgliedschaft im [[Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten|Stahlhelm]] zählte Schirmeyer zur politischen Rechten, jedoch nie zum radikalen Flügel. Dennoch stand er der [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen]] „[[Machtergreifung]]“ wohl positiv gegenüber. 1934 wurde der Stahlhelm in Osnabrück in die [[Sturmabteilung]] übergeführt, der auch Schirmeyer beitrat. Ohne in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] einzutreten, wurde er 1934 Ratsherr in Osnabrück. Gleich nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er mit der Neubearbeitung seines Schulbuches für den Geschichtsunterricht beauftragt. In seinen Veröffentlichungen beschäftigte er sich mit der Geistesgeschichte des 18. und 19. Jahrhunderts; hier ist besonders auf seine Beiträge zur [[Justus Möser|Justus-Möser]]-Forschung hinzuweisen. In Vereinsorganen und weiteren Schriften trug er dazu bei, die Erinnerung an bedeutende Persönlichkeiten der Region und an Episoden aus der Geschichte Osnabrücks wachzuhalten. Damit wirkte er weit über den Osnabrücker Raum hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Leben lang blieb er mit dem Historiker [[Karl Brandi]], dem Kunstmaler [[Franz Hecker]] und dem Schriftsteller [[Ludwig Bäte]] in Freundschaft verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Grabstätte befindet sich auf dem [[Hasefriedhof]] seiner Heimatstadt [[Osnabrück]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Für sein Verdienst um das kulturelle Leben Osnabrücks in der Weimarer Zeit und in den Nachkriegsjahren erhielt Schirmeyer neben Ehrenmitgliedschaften und Ehrenvorstandsämtern in den Vereinen, in denen er wirkte, manche Auszeichnungen, darunter:&lt;br /&gt;
* 1944 [[Justus-Möser-Medaille]]&lt;br /&gt;
* 1953 Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Festspiel vom Kaiser Karl. Zur Elfhundertjahrfeier des Gymnasium Carolinum in Osnabrück (Osnabrück 1904).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Georg Ludwig von Bar]], „der beste französische Dichter Deutschlands“, ein Vorbild Wielands und Freund Mösers.&amp;#039;&amp;#039; In: [[s:Mitteilungen des Vereins für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück|Osnabrücker Mitteilungen]] 1907.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Heinrich August Vezin]]. Ein Beitrag zur Kultur- und Geistesgeschichte Osnabrücks im 18. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; In: Osnabrücker Mitteilungen 1909.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Justus Gruners Anteil an der deutschen Erhebung&amp;#039;&amp;#039;, in Osnabrücker Mitteilungen 1916 und 1917.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Osnabrücker Sagenbuch&amp;#039;&amp;#039; (Osnabrück 1. Auflage 1920, 4. Auflage 1967).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Osnabrücker Land. Ein geschichtlicher Durchblick&amp;#039;&amp;#039; (Osnabrück 1929).&lt;br /&gt;
* mit [[Albert Maier (Pädagoge)|Albert Maier]]: &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Geschichte für höhere Schulen&amp;#039;&amp;#039;, Diesterweg, (1926 u. ö.).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Möserbild nach neuen Briefen.&amp;#039;&amp;#039; In: Osnabrücker Mitteilungen 1939.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Westerfeld zum Gedächtnis&amp;#039;&amp;#039; (ebd., 1941).&lt;br /&gt;
* [Bearb. mit anderen:] &amp;#039;&amp;#039;[[Justus Möser]], Sämtliche Werke IV–X&amp;#039;&amp;#039; (Hannover 1943ff.).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gedenkworte auf [[Karl Brandi]],&amp;#039;&amp;#039; In: Osnabrücker Mitteilungen 1947.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Verein für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück&amp;#039;&amp;#039; (ebd.).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Osnabrück und Osnabrücker Land. Geschichtliche Durchblicke&amp;#039;&amp;#039; (1948); &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Justus Möser.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Merian (Reisemagazin)|Merian]] (Osnabrück 1951).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Gymnasium Carolinum von der Gründung bis 1800.&amp;#039;&amp;#039; In: 1150 Jahre Gymnasium Carolinum Osnabrück (Osnabrück 1954).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Deutung der Urkunde vom 19. Dezember 804&amp;#039;&amp;#039; (ebd.)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der berühmteste Lehrer des Carolinums&amp;#039;&amp;#039; (ebd.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Ferdinand Schirmeyer, &amp;#039;&amp;#039;In Memoriam. Ludwig Schirmeyer. 1876–1960&amp;#039;&amp;#039; (Schola Carolina. Mitteilungsblatt des Carolingerbundes, 1961).&lt;br /&gt;
* Günter Wrede, &amp;#039;&amp;#039;Ludwig Schirmeyer zum Gedächtnis.&amp;#039;&amp;#039; In: Osnabrücker Mitteilungen, 1961.&lt;br /&gt;
* [[Joseph König (Archivar)|Joseph König]], &amp;#039;&amp;#039;Ludwig Schirmeyer.&amp;#039;&amp;#039; In: Niedersächsisches Jahrbuch, 1961.&lt;br /&gt;
* K.-A. Recker, &amp;#039;&amp;#039;„…meinem Volke und meinem Herrgott dienen“. Das Gymnasium Carolinum zwischen partieller Kontinuität und Resistenz in der NS-Zeit. Ein Beitrag zur Bildungsgeschichte der Stadt und des Bistums Osnabrück zwischen 1848 und 1945&amp;#039;&amp;#039; (Osnabrück 1989).&lt;br /&gt;
* [[Michael F. Feldkamp]]: &amp;#039;&amp;#039;Ludwig Schirmeyer.&amp;#039;&amp;#039; In: Siegfried Koß, Wolfgang Löhr (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon des KV. 3. Teil&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Revocatio historiae.&amp;#039;&amp;#039; Band 4). SH-Verlag, Schernfeld 1994, ISBN 3-89498-014-1, S. 92f.&lt;br /&gt;
* Rainer Hehemann: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Handbuch zur Geschichte der Region Osnabrück]]&amp;#039;&amp;#039;. Osnabrück 1990, S. 260.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{BBF Personaldaten|177992}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117276375|VIAF=59857200}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schirmeyer, Ludwig}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Stahlhelm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im KV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Osnabrück)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1876]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1960]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schirmeyer, Ludwig&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Historiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. November 1876&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Osnabrück]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Oktober 1960&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Osnabrück]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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