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	<title>Ludwig Roth von Schreckenstein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T17:56:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>87.165.239.177: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2025-03-30T14:50:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ludwig Roth von Schreckenstein (cropped).jpg|mini|General Freiherr Roth von Schreckenstein]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Münster, Überwasserfriedhof, Grabstätte &amp;quot;Roth von Schreckenstein&amp;quot; -- 2020 -- 6377.jpg|mini|Das Grabmal von Ludwig Freiherr Roth von Schreckenstein zu [[Münster]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ludwig Johann Karl Gregor Eusebius Freiherr Roth von Schreckenstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. November]] [[1789]] in [[Immendingen]]; † [[30. Mai]] [[1858]] in [[Münster]]) war ein [[Königreich Preußen|preußischer]] [[General der Kavallerie]] sowie [[Kriegsministerium|Kriegsminister]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Ludwig entstammte dem alten [[Schwaben|schwäbischen]] [[Reichsritter]]geschlecht [[Roth von Schreckenstein]], das seinen Stammsitz in Immendingen hatte. Er war der Sohn von Friedrich Freiherr Roth von Schreckenstein (1753–1808) und dessen Ehefrau Kunigunde, geborene [[Riedheim (Adelsgeschlecht)|von Riedheim]] (1767–1828).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militärkarriere ===&lt;br /&gt;
1806 wurde Schreckenstein [[Schildknappe|Page]] am Hof des [[Königreich Sachsen|sächsischen]] Königs [[Friedrich August I. (Sachsen)|Friedrich August]]. Am 16. April 1809 erhielt er sein [[Offizierspatent]], trat als [[Leutnant|Sekondeleutnant]] in das sächsische Kürassierregiment „von Zastrow“ ein und nahm 1812 am Feldzug [[Napoléon Bonaparte|Napoleons]] mit der [[Grande Armée]] in [[Russland]] teil. Dort gehörte er zum Stab des Generals [[Johann von Thielmann|von Thilemann]], wo er sich September 1812 beim Sieg in der [[Schlacht von Borodino]] große Verdienste erwarb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. Mai 1815 trat Schreckenstein als [[Rittmeister]] und [[Adjutant]] Thielemanns in [[Preußische Armee|preußische Dienste]]. Mit dem [[III. Armee-Korps (Deutsches Kaiserreich)|III. Armee-Korps]] kämpfte er 1815 in den [[Schlacht von Ligny|Schlachten von Ligny]] und [[Schlacht bei Wavre|Wavre]] während des belgischen Feldzuges. 1816 zum [[Major]] befördert, erhielt er 1824 seine Ernennung zum Stabsoffizier im [[Husaren-Regiment „Kaiser Nikolaus II. von Russland“ (1. Westfälisches) Nr. 8|8. Husaren-Regiment]] in [[Düsseldorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in Friedenszeiten konnte er sich stets der Gunst seiner Vorgesetzten und der „allerhöchsten Gnade“ zur „vorzugsweisen Beförderung“ versichern. Bis 1834 stieg Schreckenstein zum [[Oberst]] auf und wurde 1837 Kommandeur der [[13. Kavallerie-Brigade (Deutsches Kaiserreich)|13. Kavallerie-Brigade]] in [[Münster]]. 1841 wurde Schreckenstein zum [[Generalmajor]] befördert. Während der [[Märzrevolution]] 1848 war er zunächst ab 15. März Kommandeur der [[5. Division (Deutsches Kaiserreich)|5. Division]], danach vom 13. April bis zum 22. Juni Kommandeur der [[15. Division (Deutsches Kaiserreich)|15. Division]] in [[Köln]]. Um die revolutionären Kämpfe in [[Trier]] zu beenden, verhängte er über die Stadt den [[Belagerungszustand]] und löste die Bürgerwehr auf. Am 10. Mai 1848 wurde er zum [[Generalleutnant]] befördert und am 25. Juni als Nachfolger von [[August von Kanitz]] zum [[Preußisches Kriegsministerium|Kriegsminister]] ernannt. Nach einem Zusammenstoß von Bürgern und Militär am 31. Juli 1848 in [[Świdnica|Schweidnitz]] reichte Schreckenstein – auf Druck der [[Frankfurter Nationalversammlung]] – im September seinen Rücktritt ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.documentarchiv.de/nzjh/preussen/1848/antrag-stein-staatsministerium_schr.html &amp;#039;&amp;#039;Schreiben des preußischen Staatsministeriums von Auerswald an den Präsidenten der preußischen verfassunggebenden Nationalversammlung Grabow betreffend Annahme des „Antrags Stein“ durch die Nationalversammlung, der zum Rücktritt von Schreckenstein als Kriegsminister führte.&amp;#039;&amp;#039; - www.documentarchiv.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit ihm ging das gesamte Kriegsministerium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 19. April 1849 trat Schreckenstein erneut in den Truppendienst ein und übernahm als Kommandeur das [[Gardekorps]] während des [[Schleswig-Holsteinischer Krieg (1848–1851)|Schleswig-Holsteinischen Krieges]]. Im September desselben Jahres wurde ihm das Kommando über die in Baden, Hohenzollern und Frankfurt stationierten preußischen Truppen übertragen. Am 2. Juni 1853 wurde Schreckenstein zum General der Kavallerie und zum [[Kommandierender General|Kommandierenden General]] des [[VII. Armee-Korps (Deutsches Kaiserreich)|VII. Armee-Korps]] ernannt. 1857 erhielt er als einer der Ersten das Großkomtur des [[Königlicher Hausorden von Hohenzollern|Königlichen Hausorden von Hohenzollern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1858 begleitete er den preußischen Prinzen Friedrich Wilhelm von Preußen, späteren Deutschen Kaiser Friedrich III., zu seiner Vermählung am 25. Januar mit der Prinzessin Victoria von Großbritannien und Irland nach London. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er starb im [[Fürstbischöfliches Schloss Münster|Schloss von Münster]], sein [[Grabdenkmal]] mit der [[Liegefigur]] befindet sich auf dem aufgelassenen Friedhof an der Wilhelmstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
Er heiratete in Düsseldorf am 4. Oktober 1828 Luise Gräfin von [[Hatzfeld (Adelsgeschlecht)|Hatzfeldt]] (1800–1835), die Tochter des (ab 1803) Fürsten [[Franz Ludwig von Hatzfeldt]], Herr zu Trachenberg (1756–1827), preußischer Botschafter zu [[Wien]], und dessen Ehefrau Friederike Karoline, geborene Gräfin [[Schulenburg (Adelsgeschlecht)|von der Schulenburg-Kehnert]] (1779–1832). Das Paar hatte mehrere Kinder:&lt;br /&gt;
* Konrad Eusebius (1829–1905) ⚭ Cäcilie von Arnim, Tochter des Generals [[Gustav von Arnim (General, 1796)|Gustav von Arnim]] &lt;br /&gt;
* Maximilian (1831–1875), kgl. preuß. Oberst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Karl Roth von Schreckenstein]] war sein Neffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
Während der 1850er Jahre schrieb Roth von Schreckenstein einige militärtheoretische Werke:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gedanken über die Organisation und den Gebrauch der Cavallerie im Felde.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1849.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Cavallerie in der Schlacht an der Moskwa.&amp;#039;&amp;#039; Münster 1855. {{digitalisat|GB=8KWfAAAAMAAJ}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vorlesung über den Sicherheitsdienst im Felde nebst Betrachtung über Taktik und Strategie.&amp;#039;&amp;#039; Münster 1858. {{digitalisat|GB=ExJhb_0-fvQC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Friedrich von Ehrenkrook]], Carola von Ehrenkrook, Friedrich Wilhelm Euler, Jürgen Thiedicke von Flotow, Walter von Hueck, [[Johann Georg von Rappard]], [[Hans-Jürgen von Witzendorff]]: &amp;#039;&amp;#039;Genealogisches Handbuch der Freiherrlichen Häuser. A (Uradel).&amp;#039;&amp;#039; Band II, Band 13 der Gesamtreihe &amp;#039;&amp;#039;GHdA&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg. Deutsches Adelsarchiv, C. A. Starke Verlag, Glücksburg (Ostsee) 1956, {{ISSN|0435-2408}}, S. 443 ff.&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Julius Asbach|Titel=Ludwig Freiherr Roth von Schreckenstein – Ein Lebensabriss|Ort=Köln|Verlag=Dumont|Jahr=1907}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|36|783|784|Schreckenstein, Ludwig Roth v.|[[Bernhard von Poten]]|ADB:Roth von Schreckenstein, Ludwig Freiherr}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser auf das Jahr 1866.&amp;#039;&amp;#039; Justus Perthes, Gotha Herbst 1865, [http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/zoom/8540343 S. 837.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Kalliope|Person|117646237}}&lt;br /&gt;
* [http://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/PERSON/wlbblb_personen/117646237/person Eintrag über Roth von Schreckenstein, Ludwig] in LEO-BW&lt;br /&gt;
* {{Findagrave|147159393}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Preußische Kriegsminister&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117646237|VIAF=59866726}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Roth Von Schreckenstein, Ludwig}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriegsminister (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:General der Kavallerie (Königreich Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person in den Koalitionskriegen (Sachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person in den Koalitionskriegen (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Großkomtur des Königlichen Hausordens von Hohenzollern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärtheoretiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freiherr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Preuße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1789]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1858]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Immendingen)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schreckenstein, Ludwig Roth von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schreckenstein, Ludwig Johann Karl Gregor Eusebius Freiherr Roth von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=preußischer General der Kavallerie sowie Kriegsminister&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. November 1789&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Immendingen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. Mai 1858&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Münster]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>87.165.239.177</name></author>
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