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	<title>Ludwig Rhesa - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ludwig_Rhesa&amp;diff=775116&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;HahneA: Komma entfernt, hier gehörte keines hin.</title>
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		<updated>2026-04-18T16:33:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Komma entfernt, hier gehörte keines hin.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Liudvikas Rėza.jpg|mini|Ludwig Rhesa]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ludwig Jedemin Rhesa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch Martin Ludwig Rhesa, {{ltS|Martynas Liudvikas Gediminas Rėza }}) (* [[9. Januar]] [[1776]] in [[Karvaičiai|Karwaiten]]; † [[30. August]] [[1840]] in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]]) war Konsistorialrat und evangelischer [[Theologe]] und [[Lituanistik|Lituanist]] in Königsberg. Er gilt als Wegbereiter von [[Litauen]]s Kultur im deutschen Sprachraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Als Sohn des Strandaufsehers Reehse in Karwaiten (lit. Karvaičiai)&amp;lt;ref&amp;gt;Karwaiten war eines der größten Dörfer auf der Kurischen Nehrung. Noch 1748 wurden die Kirche und die Schule neu gebaut. Als die Düne das Dorf zu überwandern begann, gaben die Bewohner ihr Dorf 1791 auf. Einige zogen an den Südrand von [[Schwarzort]] und gaben der Siedlung den alten Namen&amp;lt;/ref&amp;gt; auf der [[Kurische Nehrung|Kurischen Nehrung]] geboren und gehörte in dem Geburtsdorf zur sprachlichen Minderheit der „Kuren“ (im 19. Jahrhundert [[Nehrungskuren]] genannt, deren Sprache [[Nehrungskurisch]] dem Lettischen nahesteht), identifizierte sich selbst aber trotz geringer Verständlichkeit zwischen Nehrungskurisch und Litauisch in seiner Autobiographie, dass er „vom litauischen Geschlecht stamme“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://annaberger-annalen.de/jahrbuch/2006/Annaberg%20Nr.14%20Kap2.pdf Nijolė Strakauskaitė: Simon Dach und Martin L. Rhesa im litauischen Kontext] ([[Annaberger Annalen]], 14.2006, S. 14, PDF-Datei; 104&amp;amp;nbsp;kB), S. 19 (pdf-Seite 6).&amp;lt;/ref&amp;gt; Er ging zum Theologiestudium nach [[Königsberg (Preußen)]]. Dort war er Stipendiat im [[Georg David Kypke|Kypkeanum]] und änderte die Schreibweise seines Namens in &amp;#039;&amp;#039;Rhesa&amp;#039;&amp;#039;. Zunächst Garnisonsprediger im [[Fort Friedrichsburg]], wurde er 1810 [[Professor]] und Direktor des [[Litauen|litauischen]] Seminars an der [[Albertus-Universität Königsberg]]. Er sammelte und übersetzte litauische Gedichte und &amp;#039;&amp;#039;Dainos&amp;#039;&amp;#039; (Volkslieder). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Deutschen bekannt geworden sind vor allem die &amp;#039;&amp;#039;Jahreszeiten&amp;#039;&amp;#039; von [[Kristijonas Donelaitis|Christian Donalitius]]. Rhesa erhielt dazu die Textabschriften von Pastor [[Johann Gottfried Jordan]] aus Walterkehmen. Dieser hatte das Manuskript von der Witwe Anna Regina Donaleit, geborene Ohlefant erhalten. Es stand ihm ebenfalls eine Abschrift des Pastors Johann Friedrich Hohlfeldt aus Gerwischkehmen zur Verfügung. Bedingt durch Anforderung als Professor und die Kriege Napoleons konnte Rhesa erst 1818 sein Buch &amp;#039;&amp;#039;Das Jahr in vier Gesängen&amp;#039;&amp;#039; herausgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zeit der Napoleonischen Kriege gab Rhesa das Buch &amp;#039;&amp;#039;Prutenia, Preußische Volkslieder&amp;#039;&amp;#039;, worin er auch seiner Königin gedenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rhesa ist ein Nachschlagewerk zu den evangelischen Predigern in West- und Ostpreußen zu verdanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Testamentarisch hinterließ er sein Vermögen der Rhesianischen Stiftung für ein Studentenheim &amp;#039;&amp;#039;Rhesianum&amp;#039;&amp;#039; nach dem Vorbild des von ihm besuchten Kypkeanums. Das Rhesianum wurde 1854 im Königsberger Stadtteil [[Mittelhufen]] gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Albinus, Königsberg-Lexikon, Würzburg 2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinem 200. Geburtstag wurde nahe dem im Nehrungssand untergegangenen Geburtsort Karwaiten ein Holzdenkmal errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* L. J. Rhesa, Christian Donaleitis: &amp;#039;&amp;#039;Das Jahr in vier Gesängen.&amp;#039;&amp;#039; Königsberg 1818  ([http://books.google.com/books?id=hEwAAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover Google Books]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kurzgefaßte Nachrichten von allen seit der Reformation an den evangelischen Kirchen in Westpreußen angestellten Predigern&amp;#039;&amp;#039;. Paschke, Königsberg 1834 ([https://books.google.de/books?id=zzQJMh918E0C&amp;amp;printsec=frontcover Google Books]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kurzgefaßte Nachrichten von allen seit 1775 an den evangelischen Kirchen in Ostpreußen angestellten Predigern&amp;#039;&amp;#039;. Paschke, Königsberg 1834 ([https://www.google.de/books?id=hTg1tEMgO4EC&amp;amp;printsec=frontcover Google Books]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.memelland-adm.de/Historische%20Ereignisse/Rhesa.html Ludwig Rhesa, ein preußischer Kure]&lt;br /&gt;
* [https://annaberger-annalen.de/jahrbuch/2006/Annaberg%20Nr.14%20Kap2.pdf Nijolė Strakauskaitė: Simon Dach und Martin L. Rhesa im litauischen Kontext] ([[Annaberger Annalen]], 14.2006, S. 14, PDF-Datei; 104&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [http://www.artve.lt/de/sehenswrdigkeiten/ Denkmal Ludwig Rhesa]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11650062X|LCCN=n/85/90367|VIAF=22267097}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rhesa, Ludwig}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Theologe (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Albertus-Universität Königsberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Litauische Sprache]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Ostpreußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1776]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1840]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rhesa, Ludwig&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Rhesa, Ludwig Martin (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=protestantischer Pfarrer, Professor, Dichter und Historiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Januar 1776&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Karvaičiai|Karwaiten]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. August 1840&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Königsberg (Preußen)|Königsberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;HahneA</name></author>
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