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	<title>Ludwig Pielen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2024-10-05T00:13:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege}}&lt;br /&gt;
[[File:Grab Ludwig Pielen.jpg|thumb|Das Grab von Ludwig Piele und seiner Ehefrau Gerda geborene Piehl im Familiengrab auf dem [[Zentralfriedhof Bad Godesberg]] in Bonn.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ludwig Pielen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. März]] [[1910]] in [[Aachen]]; † [[18. November]] [[1998]] in [[Bonn]]) war ein deutscher [[Pflanzenbauwissenschaft]]ler. Er hielt Vorlesungen über [[Saatgut]] an der [[Universität Bonn]]. Ab 1956 betreute er das Referat für Acker- und Pflanzenbau im [[Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten]], seit 1965 leitete er dort die Abteilung „Landwirtschaftliche Erzeugung“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ludwig Pielen studierte [[Landwirtschaft]] an der [[Universität Bonn]] und promovierte 1939 bei [[George Sessous]] an der [[Universität Gießen]] mit einer [[Dissertation]] über die Möglichkeiten der [[Futtermittel|Eiweißfuttererzeugung]] durch [[Zwischenfrüchte|Zwischenfruchtbau]] auf [[Erdreich|schwerem Boden]]. 1944 habilitierte er sich in Gießen mit einer Arbeit über pflanzenbauliche Maßnahmen beim Anbau von [[Weizen|Winterweizen]] und erwarb die [[Venia legendi]] für die Fachgebiete Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung. Von 1948 bis 1955 arbeitete er als Referent für Saatgut und Pflanzenzüchtung bei der [[Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen|Landwirtschaftskammer Rheinland]] in [[Bonn]]. Während dieser Zeit hielt er als [[Privatdozent]], ab 1953 als [[Professor|außerordentlicher Professor]] Vorlesungen über [[Saatgut]] an der Universität Bonn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1956 wurde Pielen als Referatsleiter in das [[Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten]] berufen, wo er als [[Ministerialrat]] 1957 die Unterabteilung „Pflanzliche und tierische Produktion sowie Agrartechnik“ übernahm. Seit 1965 leitete er dort als [[Ministerialdirektor]] die Abteilung „Landwirtschaftliche Erzeugung“. In diesen Funktionen war er auch zuständig für das [[Saatgut]]wesen. Seine engen Verbindungen zur Wissenschaft hat er jedoch stets weiter gepflegt und als Lehrbeauftragter an der Landwirtschaftlichen Fakultät der [[Universität Bonn]] in jedem Wintersemester [[Vorlesung]]en über [[Saatgut|Saatgut und Sortenkunde]] abgehalten. 1970 wurde ihm der Titel [[Honorarprofessor]] verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Beauftragter des Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten gehörte Pielen mehreren wissenschaftlichen Gremien und Beiräten deutscher Forschungseinrichtungen an. Auch auf internationalen [[Tagung]]en übernahm er staatliche Hoheitsaufgaben und vertrat dort besonders die Interessen der deutschen [[Saatgut]]wirtschaft. Im Rahmen kultureller und wirtschaftlicher Austauschprogramme zwischen der Bundesrepublik Deutschland und anderen Staaten organisierte Pielen [[Forschungsreise|landwirtschaftliche Studienreisen]] und veröffentlichte darüber Berichte. Mehrere Beiträge über Saatgut publizierte er in der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Saatgutwirtschaft&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren nach 1950 hat sich Pielen engagiert dafür eingesetzt, in Deutschland eine eigenständige wissenschaftliche Fachgesellschaft für landwirtschaftlichen Pflanzenbau zu etablieren. In der 1956 gegründeten [[Gesellschaft für Pflanzenbauwissenschaften]] war er bis 1963 erster [[Geschäftsführung (Deutschland)|Geschäftsführer]] und seit 1993 [[Ehrenmitglied]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pielen war Mitglied der katholischen Studentenverbindung K.St.V. Rheno-Borussia Bonn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1972: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Verdienstkreuz]] der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
* 1975: Großes Verdienstkreuz mit Stern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Möglichkeiten der Eiweißfuttererzeugung durch Zwischenfruchtbau auf schwerem Boden.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation. Universität Gießen 1939. In: &amp;#039;&amp;#039;Landwirtschaftliche Jahrbücher.&amp;#039;&amp;#039; Band 87, 1939, S. 774–838.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Versuche über den Einfluß der Bestandesdichte, insbesondere der Drillweite und Saatstärke auf Entwicklung, Ertrag und Kornausbildung des Winterweizens in Hinsicht auf die Möglichkeit arbeitssparender Pflegemaßnahmen.&amp;#039;&amp;#039; Habilitationsschrift. Universität Gießen 1944.&lt;br /&gt;
* mit A. Grisbeck, K. Weller, H. G. Prien: &amp;#039;&amp;#039;Saatguterzeugung und Saatgutversorgung, Pflanzenzüchtung und Pflanzenprüfung in Schweden.&amp;#039;&amp;#039; Kommentator, Frankfurt am Main 1953. Herausgegeben im Auftrag des Land- und Hauswirtschaftlichen Auswertungs- und Informationsdienstes = &amp;#039;&amp;#039;Bericht über Studienreisen im Rahmen der Auslandshilfe der USA.&amp;#039;&amp;#039; Heft 40.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Möglichkeiten der Erzeugung von Futterpflanzensaatgut in USA.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Saatgutwirtschaft&amp;#039;&amp;#039; Band 12, 1960, S. 67–70.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das deutsche Saatgutgesetz, die Grundlage für hochwertiges Saatgut.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Saatgutwirtschaft.&amp;#039;&amp;#039; Sondernummer zum Weltsaatgutjahr 1961, S. 7–9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ackerbaulich-bodenkundliche Studienreise in die UdSSR vom 20. 6. 1960 bis 13. 7. 1960.&amp;#039;&amp;#039; Zusammengestellt von L. Pielen. Herausgegeben vom Land- und Hauswirtschaftlichen Auswertungs- und Informationsdienst = &amp;#039;&amp;#039;Berichte über Studienreisen.&amp;#039;&amp;#039; Heft 1. Bonn 1961.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Prof. Dr. Ludwig Pielen 50 Jahre.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Saatgutwirtschaft.&amp;#039;&amp;#039; Band 12, 1960, S. 80.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ministerialdirektor Professor Dr. Pielen 60 Jahre.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Saatgutwirtschaft.&amp;#039;&amp;#039; Band 22, 1970, S. 222 (mit Bild).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nachruf auf Prof. Dr. Ludwig Pielen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Nachrichten der Gesellschaft für Pflanzenbauwissenschaften.&amp;#039;&amp;#039; 3/99, Dezember 1999, S. 1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=172319293|VIAF=189855944}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pielen, Ludwig}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarwissenschaftler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzenbauwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerialdirektor (Bund)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im KV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1910]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1998]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Pielen, Ludwig&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Pflanzenbauwissenschaftler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. März 1910&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Aachen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. November 1998&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bonn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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