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	<title>Ludwig Pelzer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T03:41:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ludwig_Pelzer&amp;diff=1437434&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Datumsangabe korrigiert, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-01-06T20:24:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Datumsangabe korrigiert, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ludwig Peltzer.jpg|mini|hochkant|Ludwig Pelzer als Ehrenpräsident des Deutschen Katholikentags, Aachen, 1912]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ludwig Pelzer.jpg|mini|hochkant|Ludwig Pelzer (vor 1901)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:20220426132221!Aachen Stadtwald Pelzerturm 001, refreshed.jpg|mini|hochkant|Pelzerturm]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ludwig (Matthias Franz Stefan) Pelzer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (seltener auch &amp;#039;&amp;#039;Peltzer&amp;#039;&amp;#039;; * [[11. Juni]] [[1835]] in [[Hamm]]; † [[1. März]] [[1915]] in [[Aachen]]) war [[Oberbürgermeister]] von Aachen und [[Preußen|preußischer]] Parlamentarier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Der Sohn des Appellationsgerichtsrates und Mitglieds des preußischen Abgeordnetenhauses [[Andreas Pelzer]] (* 17. August 1804 in Aachen; † 14. Juli 1859 in Inselbad bei [[Paderborn]]) und dessen Ehefrau Bernardine geborene Vuellers (* 24. Oktober 1811 in Paderborn; † 13. September 1866 in Düsseldorf) sowie Neffe des ehemaligen Aachener Oberbürgermeisters [[Arnold Edmund Pelzer]] und Enkel des Stadtsyndikus [[Matthias Goswin Pelzer]] besuchte von 1845 bis 1849 das Gymnasium in Aachen und von 1949 bis 1853 das Gymnasium in Köln. Danach studierte er von 1853 bis 1856 [[Rechtswissenschaften]] in Berlin, Heidelberg und Bonn und war Gründungsmitglied des Katholischen Lesevereins Berlin (jetzt [[KStV Askania-Burgundia Berlin]]), der ersten Studentenverbindung des [[Kartellverband]]s. August 1856 wurde er Auskulator beim [[Landgericht Köln]] und leistete gleichzeitig von Mai bis November 1858 seinen Militärdienst beim 30. Infanterieregiment (Köln). 1859 wurde er Vize-Feldwebel beim 28. Landwehrregiment und dort im Oktober 1859 Sekondeleutnant. Im Jahr 1866 nahm er im [[Infanterie-Regiment „von Lützow“ (1. Rheinisches) Nr. 25|1. Rheinischen Infanterieregiment Nr. 25]] am [[Deutscher Krieg|Preußisch-Österreichischen Krieg]] teil und wurde 1867 Premierleutnant. 1869 nahm er aus gesundheitlichen Gründen seinen Abschied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Dezember 1858 bis 1862 war Pelzer Gerichtsreferendar. Nach Ablegung seines juristischen [[Staatsexamen]]s trat er 1862 eine Stelle als [[Advokat]] an, zunächst am [[Appellationsgerichtshof Köln]] und dann ab 1864 beim [[Landgericht Aachen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1871 bis 1873 war Pelzer für den Wahlkreis [[Kempen]] zunächst als fraktionsloses Mitglied im [[Reichstag (Deutsches Kaiserreich)|Deutschen Reichstag]] tätig und ab 1873 als Abgeordneter des Wahlkreises Erkelenz-Geilenkirchen-Heinsberg für die [[Deutsche Zentrumspartei]] im [[Preußisches Abgeordnetenhaus|Preußischen Abgeordnetenhaus]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bernhard Mann (Historiker)|Mann, Bernhard]] (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch für das Preußische Abgeordnetenhaus. 1867–1918.&amp;#039;&amp;#039; Mitarbeit von [[Martin Doerry]], [[Cornelia Rauh]] und [[Thomas Kühne]]. Düsseldorf : Droste Verlag, 1988, S. 297 (Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien : Bd. 3); zu den Wahlergebnissen siehe Thomas Kühne: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Wahlen zum Preußischen Abgeordnetenhaus 1867–1918. Wahlergebnisse, Wahlbündnisse und Wahlkandidaten&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien.&amp;#039;&amp;#039; Band 6). Droste, Düsseldorf 1994, ISBN 3-7700-5182-3, S. 795–797.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1879 bis 1884 war er darüber hinaus noch Mitglied des [[Provinziallandtag der Rheinprovinz|Rheinischen Provinziallandtages]] für die Stadt Aachen und des Provinzialverwaltungsrates. Schließlich wurde er von 1884 bis 1896 Mitglied des [[Preußisches Herrenhaus|Preußischen Herrenhauses]]. 1912 fungierte er als Ehrenpräsident des [[Deutscher Katholikentag|Deutschen Katholikentags]] in Aachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommunalpolitik ==&lt;br /&gt;
Pelzer widmete sich ab 1877 verstärkt der [[Kommunalpolitik]] in Aachen, zunächst als Stadtverordneter, ab 1883 als Beigeordneter und von 1884 bis März 1896 als Oberbürgermeister der Stadt Aachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinen herausragenden Leistungen als Beigeordneter und Oberbürgermeister und in einer Zeit der stetig wachsenden Einwohnerzahl und anwachsender Wirtschaftskraft in Aachen gehörte unter anderem eine umfassende Reform der Stadtverwaltung einschließlich des Ankaufs oder der Anmietung neuer Gebäude oder Räume für den erhöhten Verwaltungsbedarf. Ferner unterstützte er die Erneuerung des öffentlichen Kanalsystems zur Wasserver- und Entsorgung, die Einführung eines umfassenden Elektrizitäts- und Gasleitungssystems, einer modernen Straßenplanung einschließlich eines Schienensystems für die neue Straßenbahn sowie erstmals die Anlage von mit Bordsteinen abgetrennten Gehwegen. Auch die infrastrukturelle Anbindung an benachbarte Städte und Gemeinden sowie ins nahe Ausland wurde hierbei berücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin setzte er sich für die Restaurierung und Renovierung der zahlreichen und vom Verfall bedrohten historischen Bauten wie beispielsweise das [[Aachener Rathaus]] selbst, das [[Grashaus]], Reste der alten [[Stadtmauer Aachen|Aachener Stadtmauer]], -Türme und -Tore sowie mehrerer Kirchen ein. Ebenso wurde in seiner Amtszeit sowohl der Neu- oder Ausbau städtischer Krankenhäuser, Schulen, Kultureinrichtungen und öffentlicher Bäder veranlasst, wie auch die Erneuerung der städtischen Friedhofs-, Park- und Erholungsanlagen einschließlich eines ausgeklügelten Wegesystems und neuer attraktiver Ausflugsziele im [[Aachener Wald]] einschließlich des später nach ihm benannten [[Pelzerturm]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Hauptverdienst war aber die Vorbereitung des Vertrages zur Eingemeindung mit der wirtschaftlich konkurrierenden und aufstrebenden Nachbarstadt [[Burtscheid]]. Nach jahrelangen und zähen Verhandlungen wurde dann am 28. Januar 1896, wenige Monate vor Pelzers Amtsende, der Vertrag über die [[Eingemeindung]] Burtscheids sowohl von der Stadtverwaltung als auch von der königlichen Staatsregierung beschlossen und genehmigt. Das daraus resultierende Gesetz wurde daraufhin am 24. Dezember 1896 von Pelzers Nachfolger dem Oberbürgermeister [[Philipp Veltman]] und dem Burtscheider Bürgermeister Karl Middeldorf unterzeichnet und vom König von Preußen [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm II.]] am 29. März 1897 gegengezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seine vielseitigen Verdienste wurde Ludwig Pelzer bereits im Jahre 1893 der Titel eines [[Geheimer Regierungsrat|Geheimen Regierungsrates]] verliehen sowie beim Ausscheiden aus dem Amte der [[Roter Adlerorden|Rote Adlerorden]] 2. Klasse mit Schleife. Wenige Wochen nach seinem Tod wurde der 1899 neu errichtete Aussichtsturm im Aachener Wald ihm zu Ehren [[Pelzerturm]] genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstätte Ludwig Pelzer.JPG|mini|hochkant|Grabstätte Familie Ludwig Pelzer]]&lt;br /&gt;
Ludwig Pelzer war zunächst mit Adele Henoumont (* 23. August 1835 in Düsseldorf; † 20. Juli 1867 in Aachen) verheiratet (die Hochzeit fand am 23. August 1862 in Düsseldorf statt), mit der er einen Sohn hatte, der aber bereits im Alter von zwei Jahren verstarb. Nach dem plötzlichen Tod seiner Frau heiratete er am 21. Oktober 1873 in Düsseldorf in zweiter Ehe Therese Maria Franziska Chéruit (* 17. August 1850 in Düsseldorf; † 13. Dezember 1930 in Aachen), die ihm noch fünf Mädchen gebar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ludwig Pelzer fand seine letzte Ruhestätte auf dem [[Westfriedhof (Aachen)|Westfriedhof II]] in Aachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hermann Friedrich Macco]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Genealogie der Familien Peltzer, Beiträge zur Genealogie rheinischer Adels- und Patrizierfamilien&amp;#039;&amp;#039;, Band 3, S. 253 ff, Aachen, 1901.&lt;br /&gt;
* Hermann Crüger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Chronik des preußischen Herrenhauses zur Erinnerung an das dreißigjährige Bestehen des Herrenhauses.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1885, S. 191&lt;br /&gt;
* {{NDB|20|168|170|Familienartikel Peltzer|Hans Joachim Ramm|14272730X}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Festschrift Askania-Burgundia Berlin 1853–2003&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Vera Torunsky]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Abgeordneten der Rheinischen Provinziallandtage und Landschaftsversammlungen&amp;#039;&amp;#039;, Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Die Abgeordneten der Provinziallandtage und ihre Stellvertreter 1825–1888&amp;#039;&amp;#039;, ISBN 3-7927-1749-2, S. 359–360.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ludwig Peltzer}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|13361655X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Oberbürgermeister von Aachen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=138739668|VIAF=90995912}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pelzer, Ludwig}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberbürgermeister (Aachen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Provinziallandtages der Rheinprovinz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Herrenhauses]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beigeordneter (Aachen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 2. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zentrum-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im KV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geheimer Regierungsrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Familie Peltzer|Ludwig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1835]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1915]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Pelzer, Ludwig&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Pelzer, Ludwig Matthias Franz Stefan; Peltzer, Ludwig Matthias Franz Stefan&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (Zentrum), Oberbürgermeister (Aachen), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Juni 1835&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamm]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. März 1915&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Aachen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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