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	<title>Ludwig Moroder - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-21T21:08:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ludwig_Moroder&amp;diff=1137557&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Moroder: /* Leben */</title>
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		<updated>2026-02-22T15:09:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ludwig-Moroder.jpg|mini|hochkant|Ludwig Moroder im Alter von 20 Jahren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ludwig Moroder&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch Ludwig Moroder-Lenert, Ludwig Moroder dl Mëune oder Lodovico Moroder genannt, (* [[7. November]] [[1879]] in [[St. Ulrich in Gröden]]; † [[10. August]] [[1953]] ebenda) war ein [[Südtirol]]er Bildschnitzer, [[Bildhauerei|Bildhauer]] und Kunstlehrer aus der bekannten Künstlerfamilie [[Moroder]] in Gröden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Moroder war Schüler von [[Franz Haider (Bildhauer)|Franz Haider]], [[Josef Moroder-Lusenberg]] und [[Franz Tavella]], bei dem er nach seiner Lehrzeit 1900 eingetreten&amp;lt;ref&amp;gt;[[Werner Scheurer]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Altäre der Offenburger Altarbauer [[Moroder]].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Medizinhistorische Mitteilungen. Zeitschrift für Wissenschaftsgeschichte und Fachprosaforschung.&amp;#039;&amp;#039; Band 36/37, 2017/2018 (2021), S. 147–182, hier: S. 157.&amp;lt;/ref&amp;gt; war. Schließlich wirkte er in der Werkstatt der Firma &amp;#039;&amp;#039;Gebrüder Moroder&amp;#039;&amp;#039; im Hause Lenert in St. Ulrich in Gröden und als Technischer Leiter in deren Atelier in [[Offenburg]] ([[Baden (Land)|Baden]]) (ehemals Werkstatt von [[Franz Joseph Simmler]]). In Baden wurden zahlreiche Kirchen mit Altären der Gebrüder Moroder und Statuen in Ludwig Moroders spätgotischem Stil ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er beteiligte sich maßgeblich an der Ausführung der Gruppe der [[Elisabeth von Thüringen|Hl. Elisabeth]] von [[Rudolf Moroder]] in der Pfarrkirche von St. Ulrich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tochter&amp;quot;&amp;gt;Quelle: persönliche Mitteilung der Tochter des Künstlers.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Prof. Ludwig Moroder dl Mëune de Urtisei&amp;#039;&amp;#039;. Calënder de Gherdëina 1949, S. 20.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Alex Moroder]]: &amp;#039;&amp;#039;100 Ani capeles dla dlieja de Urtijëi&amp;#039;&amp;#039;. Calënder de Gherdëina 2007, S. 73.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bettlerelisabeth.jpg|hochkant|mini|Bettler aus der Gruppe Hl. Elisabeth des Rudolf Moroder]]&lt;br /&gt;
Er heiratete 1911 [[Adele Moroder]], eine entfernte Verwandte, die Tochter [[Franz Moroder]]s, des Inhabers und Gründers der Fa. Gebrüder Moroder und Schwester von Rudolf Moroder. Ludwig bezog deren Werkstatt zu Lenert, nachdem mehrere Brüder seiner Frau entweder im Ersten Weltkrieg gefallen oder an Krankheit verstorben waren. Aus der Ehe gingen fünf Kinder hervor: Alexander 1913, Maria 1914, Carlo 1917, Pauli 1919 und Alex 1923. Zwei seiner Söhne, Carlo und Pauli, wurden selbst Bildhauer. [[Alex Moroder|Alex]] wurde ein Verfechter des [[Latiner|ladinischen Volkstums]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ludwig Moroder wurde noch 1918 von der Wiener Regierung Professor für Zeichnen, Modellieren und Bildhauerei an der Kunstschule in St. Ulrich in Gröden, wo er 27 Jahre lang unterrichtete, ernannt. Ludwig Moroder wurde künstlerisch von [[Guido Balsamo Stella]], dem Direktor der Kunstschule und Münchner Akademiker, in den Jahren 1924 bis 1927 beeinflusst, und seine Werke erfuhren in der Folgezeit eine weichere und eher klassizistische Stilgebung. Dazu trugen auch häufige Reisen Moroders in die Kunststädte Italiens bei. Ludwig Moroder war 1920 Mitbegründer des Ausstellungsvereins in St. Ulrich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Anerkennung seiner Verdienste in der Bildhauerei und Kunsterziehung wurde Ludwig Moroder am 24. April 1935 durch den italienischen König [[Viktor Emanuel III.|Vittorio Emanuele III.]] der Titel &amp;#039;&amp;#039;[[Orden der Krone von Italien|Cavaliere dell&amp;#039;Ordine della Corona d’Italia]]&amp;#039;&amp;#039; verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1938 stellte Moroder auf der [[faschistisch]]en Kunstbiennale in Bozen aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Katalog &amp;#039;&amp;#039;VII Sindacale d’arte Bolzano, agosto–settembre XVI&amp;#039;&amp;#039; (= 1938). Bozen 1938, S. 38 und 77.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem 1943 Südtirol von den deutschen Truppen besetzt wurde und er bei der [[Option in Südtirol|Option]] 1939 für den Verbleib in Südtirol votierte, wurde er aus dem Schuldienst entlassen und erst wieder 1945 im Unterricht eingesetzt. 1949 trat er aus Altersgründen in den Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Holzstatue des Künstlers, eine Frau mit Ähren ([[Jahreszeiten (Ikonographie)|Allegorie des Sommers]]) und dem &amp;#039;&amp;#039;Fascio&amp;#039;&amp;#039; ([[Rutenbündel]]) darstellend, wurde 2005 bei [[Christie’s]], anlässlich der Auktion der Sammlung der Prinzessin Maria Beatrice di Savoia versteigert. Die Statue wurde dem zukünftigen König von Italien [[Umberto II.]] 1936 bei einem Besuch in Gröden überreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1943 wurde eine Statue des Ludwig Moroder, den [[Franziskus von Sales Bauer|Hl. Franziskus von Sales]] darstellend, dem [[Pius XII.|Papst Pius XII]] überreicht&amp;lt;ref&amp;gt;[[:File:Dono di statua di Ludwig Moroder a Papa Pio XII 1943.jpeg|Zeitungsartikel &amp;quot;L&amp;#039;Avvenire d&amp;#039;Italia&amp;quot; 1943.]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schüler in seiner Werkstatt waren der Sohn Paul, der seine Werkstatt übernahm, und Franz Mersa (1909–1974), Bildhauer in Brixen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Paulus.jpg|mini|hochkant|Statue des [[Paulus von Tarsus|Apostels Paulus]] in der Pfarrkirche in St. Ulrich, 1907]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sacred Heart of Jesus Christ by Ludwig Moroder Urtijëi.jpg|mini|hochkant|[[Herz-Jesu-Verehrung|Herz-Jesu]] in der Pfarrkirche in St. Ulrich, 1914]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutende Werke sind in der [[Pfarrkirche St. Ulrich in Gröden]] ausgestellt: Der überlebensgroße hl. Ulrich, die Herz Jesusstatue, der hl. Paulus, die Kreuzigung am Tabernakel des Hauptaltars, der hl Antonius von Padua. In der anliegenden Gefallenenkapelle, gezeichnet von Prof. Adolf Keim, steht eines seiner Meisterwerke die [[Pietà]]. In St. Ulrich sind das Johann Baptist Purger Denkmal (Erbauer der [[Grödner Straße]]), im Friedhof 1923 ein lebensgroßes Kruzifix am Familiengrab des [[Franz Moroder]], der hl. Franziskus, entstanden 1914 in der [[St.-Antonius-Kirche (St. Ulrich in Gröden)|Antoniuskirche]] und im [[Museum Gherdëina]] der Einsiedler zu sehen.&lt;br /&gt;
Die neugotische Grödner Schnitzschule prägten Josef (1846–1936?) und Ludwig Moroder (1879–1953).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Reinhard&amp;quot;&amp;gt;Reinhard Rampold: &amp;#039;&amp;#039;Kirchenausstattungen vom Historismus bis zum Jugendstil.&amp;#039;&amp;#039; In: Paul Naredi-Rainer, Lukas Madersbacher (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kunst in Tirol.&amp;#039;&amp;#039; Verlagsanstalt Tyrolia Innsbruck / Verlagsanstalt Athesia Bozen 2007, ISBN 978-3-7022-2776-0 / ISBN 978-88-8266-409-1, S. 495.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1943 wurde eine Holzstatue des Künstlers, die den hl. Franziskus von Sales darstellt, von den Journalisten der Tageszeitung „Avvenire d’Italia“ [[Papst Pius XII.]] als Geschenk überreicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Avvenire&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Avvenire d’Italia.&amp;#039;&amp;#039; 21. März 1943&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1956 wurde das Purger-Denkmal von Ludwig Moroder durch eine Spendenaktion&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;Cumitè de Gherdeina per unerè G.B. Purger.&amp;#039;&amp;#039; Nos Ladins, 15. Mai 1956 (ladinisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; von [[Vigil Pescosta]] nachmodelliert und in Bronze gegossen.&amp;lt;ref&amp;gt;B. (Bruno Moroder): &amp;#039;&amp;#039;100 ani stradon de Gherdeina.&amp;#039;&amp;#039; Nos Ladins, 1. November 1956.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{AKL|90|523|524|Moroder, Ludwig|Annette Wagner-Wilke}}&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker |Autor= |Lemma=Moroder, Ludwig |Band=25 |Seite=163 |SeiteEnde=}}&lt;br /&gt;
* {{Vollmer|Band=3|Seite=425 &amp;lt;!-- aktuell hier nicht erlaub: ff --&amp;gt;|Lemma=Moroder, Bildhauer- und Maler-Familie}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Prof. Ludwig Moroder dl Mëune de Urtisei&amp;#039;&amp;#039;. Calënder de Gherdëina 1949, S. 18–21.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Moroder. Ein altladinisches Geschlecht aus Gröden-Dolomiten. Vom 14. bis zum 20. Jahrhundert. Ursprung – Geschichte – Biographien – Anhang. Beitrag zur tirolischen Familienforschung.&amp;#039;&amp;#039; Eigenverlag, St. Ulrich in Gröden 1980, S. 260–265.&lt;br /&gt;
* Edgar Moroder: &amp;#039;&amp;#039;50 ani do la mort dl gran scultëur prof. Ludwig Moroder dl Mëune (1879–1953).&amp;#039;&amp;#039; Calënder de Gherdëina. Union di Ladins de Gherdëina, St. Ulrich 2003, S. 220–223 (ladinisch).&lt;br /&gt;
* Sen. Cristl Moroder, Rudolf Moroder Rudolfine, Danila Serafini: &amp;#039;&amp;#039;Ludwig Moroder 1879–1953 Sculteur y Maester, Bildhauer und Fachlehrer, Scultore e insegnante d’arte. Gedächtnisschrift zum 50. Jahrestag des Todes.&amp;#039;&amp;#039; Herausgeber: Museum Gherdëina. St. Ulrich in Gröden 2003.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Ed Parish Sanders]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Paul&lt;br /&gt;
   |Verlag=Sterling Publishing Company, Inc.&lt;br /&gt;
   |Ort=London / New York&lt;br /&gt;
   |Datum=2009&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-1-4027-6885-9&lt;br /&gt;
   |Seiten=30–31, 218&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Leseprobe&lt;br /&gt;
   |Online=[https://books.google.it/books?id=dyXnwVC2SdgC&amp;amp;pg=PA30&amp;amp;lpg=PA218&amp;amp;hl=it books.google.it]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Bildhauerei in Gröden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Pfarrkirche St. Ulrich in Gröden}}&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20160316093451/http://lusenberg.com/ludvig/ludvig.html Bilder einiger Werke des Ludwig Moroder und weitere Informationen zu seinem Leben]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2023-05-31}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Moroder, Ludwig}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gröden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (St. Ulrich in Gröden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der Krone von Italien (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Südtirol)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Person (Südliches Tirol)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Geschlechts Moroder|Ludwig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ladiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1879]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1953]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Moroder, Ludwig&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Moroder, Lodovico; il Vecchio della Val Gardena; Moroder, Ludwig Angelo&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Südtiroler Bildhauer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. November 1879&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[St. Ulrich in Gröden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. August 1953&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[St. Ulrich in Gröden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Moroder</name></author>
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