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	<title>Ludwig Mirre - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ludwig_Mirre&amp;diff=2791330&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler am 18. Dezember 2025 um 05:21 Uhr</title>
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		<updated>2025-12-18T05:21:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Juristen Mirre. Zum alten Pflanzennamen und zum Gummiharz siehe [[Myrrhe]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;August Otto Ludwig Mirre&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. Mai]] [[1878]] in [[Magdeburg]]; † [[25. Juli]] [[1954]] in [[Garmisch-Partenkirchen]]) war ein deutscher Steuerjurist und letzter Präsident des [[Reichsfinanzhof]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ludwig Mirre, Sohn des Fabrikeigners Ludwig Mirre senior (1847–1934), beendete 1896 seine Schullaufbahn in seiner Heimatstadt an der [[Kloster Unser Lieben Frauen|Klosterschule Unser lieben Frauen]] mit dem [[Abitur]]. Anschließend absolvierte er ein Studium der [[Rechtswissenschaft]] an den Universitäten [[Universität Leipzig|Leipzig]], [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]] und [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Halle]]. Nach dem im Juli 1899 bestandenen ersten juristischen [[Staatsexamen]] folgte sein [[Rechtsreferendariat]] und im Februar 1904 das zweite juristische Staatsexamen. Danach war er wenige Monate als [[Richter auf Probe|Gerichtsassessor]] am Amtsgericht [[Groß Salza]] tätig und danach als Assessor in der [[Königreich Preußen|preußischen]] Verwaltung der indirekten Steuern. Ab Anfang April 1909 war er in [[Breslau]] etatmäßiges Mitglied der Oberzolldirektion und gehörte dem dortigen Vorstand des Stempel- und Erbschaftssteueramts an. Im Juli 1912 wurde er zum [[Regierungsrat (Amtsbezeichnung)|Regierungsrat]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] wechselte er im Januar 1917 ins preußische Finanzministerium, wo er als [[Hilfsarbeitskraft#„Hilfsarbeiter“ im höheren Dienst|Hilfsarbeiter]] beschäftigt war. Nach Kriegsende führte er ab April 1919 die Titel [[Geheimrat|Geheimer Finanzrat]] sowie [[Vortragender Rat]] und trat unter Minister [[Matthias Erzberger]] Anfang Oktober 1919 in das neugegründete [[Reichsfinanzministerium]] ein, wo er Anfang Januar 1920 zum [[Ministerialrat]] ernannt wurde. Ab Anfang September 1921 war er als Reichsfinanzrat am Reichsfinanzhof in [[München]] tätig und betätigte sich als Autor steuerrechtswissenschaftlicher Kommentare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur [[Zeit des Nationalsozialismus]] übernahm er Mitte März 1934 zunächst kommissarisch und ab Anfang Mai 1934 offiziell das Amt des Präsidenten des Landesfinanzamts München. In dieser Funktion war er daran beteiligt, dass [[Adolf Hitler]] seine hohen Einkünfte aus &amp;quot;[[Mein Kampf]]&amp;quot; nicht versteuern musste. Dafür bekam er bis Kriegsende eine Bonuszahlung der [[Reichskanzlei]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
| autor=Heike Göbel, Hendrik Wieduwilt&lt;br /&gt;
| url=https://www.faz.net/aktuell/finanzen/rudolf-mellinghoff-bundesfinanzhof-praesident-im-interview-15811896.html&lt;br /&gt;
| titel=&amp;quot;Das Steuergeheimnis gilt, aber...&amp;quot;&lt;br /&gt;
| titelerg=&lt;br /&gt;
| werk=Frankfurter Allgemeine Zeitung&lt;br /&gt;
| hrsg=&lt;br /&gt;
| datum=2018-09-28&lt;br /&gt;
| seiten=22&lt;br /&gt;
| archiv-url=&lt;br /&gt;
| archiv-datum=&lt;br /&gt;
| zugriff=2018-10-01&lt;br /&gt;
| abruf-verborgen=&lt;br /&gt;
| format=&lt;br /&gt;
| sprache=&lt;br /&gt;
| kommentar=Seitenangabe bezieht sich auf die Printausgabe vom 29. September 2018&lt;br /&gt;
| zitat=&lt;br /&gt;
| offline=&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Anfang April 1935 wurde er Präsident des Reichsfinanzhofs und bekleidete dieses Amt bis zum April 1945. In Personalunion leitete er am Reichsfinanzhof von Januar 1939 bis Mai 1944 den Senat VI a. Mirre trat zum 1. Mai 1937 der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 6.099.284).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/28761494&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab Mitte April 1943 lehrte er als Honorarprofessor an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München|Universität München]] Steuerrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde Mirre am 6. Juni 1945 durch die [[alliierte]]n Besatzungsbehörden festgenommen und noch im selben Monat seines Amtes enthoben. Nach seiner [[Entnazifizierung]] wurde er im Dezember 1948 durch die [[Kabinett Ehard II|Bayerische Staatsregierung]] zum [[Senatspräsident]]en herabgestuft und zugleich in den Ruhestand verabschiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|17|558|559|Mirre, Ludwig| Johann Heinrich Kumpf|117051004}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117051004}}&lt;br /&gt;
* [[Joachim Lilla]]: Mirre, August, in: ders.: Staatsminister, leitende Verwaltungsbeamte und (NS-)Funktionsträger in Bayern 1918 bis 1945, URL: &amp;lt;[https://verwaltungshandbuch.bayerische-landesbibliothek-online.de//mirre-august https://verwaltungshandbuch.bayerische-landesbibliothek-online.de//mirre-august]&amp;gt; (11. September 2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste RFH-Präsidenten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117051004|VIAF=35223915}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mirre, Ludwig}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präsident (Reichsfinanzhof)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist in der Finanzverwaltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Ludwig-Maximilians-Universität München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geheimer Finanzrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1878]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1954]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerialrat (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Behördenleiter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mirre, Ludwig&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Mirre, August Otto Ludwig (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Steuerjurist und erster Präsident des Reichsfinanzhofs&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Mai 1878&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Magdeburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. Juli 1954&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Garmisch-Partenkirchen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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