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	<title>Ludwig Lohner - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-02-15T15:06:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; k&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Ludwig Lohner, c. 1910 (Allgemeine Automobil-Zeitung, 1925).jpg|mini|Ludwig Lohner (ca. 1910)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ludwig Lohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. Juli]] [[1858]] in [[Liesing (Wiener Bezirksteil)|Liesing]]; † [[14. Juli]] [[1925]] in [[Wien]]) war ein [[österreich]]ischer Industrieller und Pionier in der Fahrzeug- und Flugzeugtechnik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Ludwig Lohner studierte Maschinenbau an der [[Technische Universität Wien|Technischen Hochschule Wien]] in den Jahren 1875 bis 1880. 1887 zog sich sein Vater [[Jakob Lohner|Jakob]] aus seiner Firma ([[Lohner-Werke|Jacob Lohner &amp;amp; Comp.]]) zurück und Ludwig übernahm die Leitung des väterlichen Unternehmens. Als sein Vater im Jahr 1892 starb, erbte er die größte Pferdewagenfabrik [[Österreich-Ungarn]]s, die einen großen Teil ihrer Produktion bis nach Übersee exportierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1897 begann er mit dem [[Automobilfertigung|Automobilbau]], wo er schon damals eine große Zukunft sah. Da der [[Ottomotor|Benzinmotor]] nicht ganz den Anforderungen entsprach, war auch die Entwicklung des ganzen [[Fahrzeug]]es eher ein Misserfolg. Aus diesem Grund wendete er sich dem Bau von [[Elektroauto|Elektrofahrzeugen]] zu, denen er eine noch größere Chance am Markt zumaß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Ferdinand Porsche]] entwickelte er 1899 den [[Lohner-Porsche]] mit einem [[Radnabenmotor]], es war ein großer Erfolg auf der [[Weltausstellung Paris 1900|Weltausstellung 1900]] in Paris. Im Folgejahr entwickelte Lohner gemeinsam mit Porsche weitere Fahrzeuge mit gemischtem Benzin-Elektroantrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1906 verkaufte Lohner seine Patente an die [[Austro-Daimler|Oesterreichische Daimler-Motoren-Gesellschaft]], die ihren Sitz in [[Wiener Neustadt]] hatte. Porsche wechselte gleichzeitig zu Daimler und wurde deren Direktor. Von Daimler wurden zahlreiche Fahrzeuge mit diesem Antrieb gebaut. Bekannt wurden davon vor allem Feuerwehrfahrzeuge, wie sie auch bei der [[Berufsfeuerwehr Wien]] eingesetzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lohner selbst widmete sich mehr dem [[Karosserie]]bau, baute aber auch komplette Fahrzeuge. So wurde von ihm der [[Oberleitungsbus|O-Bus]] entwickelt (Bauart Lohner-Stoll).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lohner austria skizze.jpg|miniatur|rechts|Lohner Pfeilflieger mit [[Flugzeugkokarde|Hoheitszeichen]] - [[Ejército del Aire|Spanische Luftwaffe]] ]]&lt;br /&gt;
1909 wechselte er zum [[Flugzeugbau]] und baute mit seinem Floridsdorfer Betriebsleiter [[Karl Paulal]] einen [[Doppeldecker (Flugzeug)|Doppeldecker]] als erstes Motorflugzeug, das mit einem 40-PS [[Alessandro Anzani|Anzani-Motor]] ausgestattet wurde. Da er auf dem Gebiet erfolgreich war, bestellte die k.u.k. Heeresleitung bei ihm 36 Flugzeuge des Typs &amp;#039;&amp;#039;[[Etrich Taube]]&amp;#039;&amp;#039;. In der Folge baute er einen Doppeldecker, den [[Lohner Pfeilflieger]], der sowohl als Land- als auch als Wasserflugzeug eingesetzt werden konnte. Die Motoren hatten bis zu 350 PS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] wurde das Werk in [[Floridsdorf]] wesentlich erweitert. Im Jahr 1916 wurde das 30.000 Fahrzeug sowie das 500. Flugzeug gefertigt. Bis zum Ende des Krieges kamen noch 185 dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1917 wurde das Unternehmen in eine [[Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Österreich)|GesmbH]] umgewandelt. Nach Kriegsende wurde die Produktion auf Karosserien umgestellt und auch mit dem Bau von [[Eisenbahnwagen|Waggons]] begonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seiner Tätigkeit als Unternehmer war Lohner in zahlreichen öffentlichen Ämtern tätig. So hatte er einen Sitz als [[Liberales Forum|liberaler]] Gemeinderat in Wien inne. Auch gehörte er zu den Gründern des [[Industriellenvereinigung|österreichischen Industriellenverbandes]], des [[Österreichischer Automobil-, Motorrad- und Touring Club|ÖAMTC]] und des [[Österreichischer Aero-Club|Österreichischen Aero Clubs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Tag vor seinem 67. Geburtstag starb Lohner. Er wurde im Familiengrab auf dem [[Pötzleinsdorfer Friedhof]] (Gruppe D, Nummer 20) bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Würdigung ==&lt;br /&gt;
In Wien-Floridsdorf wurde im Jahr 1970 die &amp;#039;&amp;#039;Lohnergasse&amp;#039;&amp;#039; nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2012 wurde in Dortmund, Ortsteil Wambel die zunächst mit dem Arbeitstitel Automeile bezeichnete nördliche Auf-/Abfahrt „Hauptfriedhof“ der B1 / A40 in Ludwig-Lohner-Str.  benannt. Auf den ehemaligen Sportplätzen der britischen Rheinarmee, die nach deren Abzug Jahrzehntelang brach lagen, wurden zwei Autohäuser (Audizentrum Dortmund und Toyota) angesiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|15|136|137|Lohner, Ludwig|Viktor Schützenhofer|13299187X}}&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|5|299|300|Lohner, Ludwig|Seper}}&lt;br /&gt;
* Anne-Katrin Ebert: &amp;#039;&amp;#039;Ludwig Lohners Elektrofahrzeuge. Innovationen mit 100-jähriger Anlaufzeit?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Österreich in Geschichte und Literatur&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 58 (2014), Heft 3 (380), S. 297–311.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.strassenbahn-europa.at/strassenba_02.htm Firma Lohner]&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Lohner-Werke,_Wagenbauunternehmen|Lohner-Werke}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=13299187X|VIAF=67642698}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lohner, Ludwig}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ingenieur, Erfinder, Konstrukteur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luftfahrtpionier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Flugzeugbau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Luftfahrt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Industriellenvereinigung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1858]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1925]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lohner, Ludwig&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Industrieller, Fahrzeugpionier und Politiker, Landtagsabgeordneter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Juli 1858&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Liesing (Wiener Bezirksteil)|Liesing]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Juli 1925&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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