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	<title>Ludwig Lichtheim - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ludwig_Lichtheim&amp;diff=1034812&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Grubenhagener am 31. Januar 2026 um 13:24 Uhr</title>
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		<updated>2026-01-31T13:24:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:L. Lichtheim.jpg|mini|hochkant|Ludwig Lichtheim]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ludwig Lichtheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. Dezember]] [[1845]] in [[Breslau]]; † [[13. Januar]] [[1928]] in [[Bern]]) war ein deutscher [[Innere Medizin|Internist]] und [[Neurologe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lichtheim-Ludwig-Abschied1912.jpg|mini|Verabschiedung Lichtheims 1912 im Hörsaal der Medizinischen Klinik der Universität Königsberg (s.Lit.)]]&lt;br /&gt;
Lichtheim entstammte einer [[Juden|jüdischen]] Familie. Der Vater war Kaufmann in Breslau, wo Ludwig Lichtheim ab 1854 das [[Maria-Magdalenen-Gymnasium]] besuchte. Nach der Taufe und dem [[Abitur]] im Jahre 1863 studierte er Medizin an den Universitäten in [[Universität Breslau|Breslau]], [[Universität Zürich|Zürich]] und [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]]. Hier wurde er 1867 – nach [[Militärdienst]] im Jahre 1866 – zum Dr. med. [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Während seines Studiums wurde er 1863 Mitglied der [[Alte Breslauer Burschenschaft der Raczeks zu Bonn|Alten Breslauer Burschenschaft der Raczeks]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis der Alten Herren der Deutschen Burschenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Überlingen am Bodensee 1920, S. 35.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Willy_Nolte]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Burschenschafter-Stammrolle. Verzeichnis der Mitglieder der Deutschen Burschenschaft nach dem Stande vom Sommer-Semester 1934.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1934, S. 294.&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1866 Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;[[Burschenschaft]] Teutonia Zürich&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Elsheimer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis der Alten Burschenschafter. Ausgabe 1925/26.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 1925/26, S. 267.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1869 bis 1872 war er unter [[Hermann Lebert]] Assistent an der [[Universitätsklinik]] in Breslau. Als [[Robert Koch]] bei [[Ferdinand Julius Cohn]] 1876 in Breslau mehrtägige Experimente durchführte, waren auch Lichtheim und [[Karl Weigert]] anwesend. Es folgte ein Jahr an der [[Chirurgie|Chirurgischen Klinik]] in [[Halle (Saale)]] unter [[Richard von Volkmann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend war Lichtheim bis 1877 wieder in Breslau an der [[Poliklinik]] unter Lebert und [[Anton Biermer]]. 1876 wurde er [[habilitiert]] und lehrte in Breslau als [[Privatdozent]]. 1877 ging er als [[außerordentlicher Professor]] nach [[Universität Jena|Jena]], wo er auch die Leitung der Poliklinik übernahm. 1878 wurde er an die [[Universität Bern]] berufen als [[ordentlicher Professor]] für [[Nosologie]] und [[Therapie]] und Leiter des [[Universitätsklinik|Universitätshospitals]]. Von 1882 bis 1884 war er hier auch [[Dekan (Hochschule)|Dekan]] der medizinischen [[Fakultät (Hochschule)|Fakultät]]. Das Ergebnis einer Zusammenarbeit mit [[Carl Wernicke]] war 1885 das ‚Wernicke-Lichtheim-Modell’; es betrifft Sprachabläufe. [[Hermann Sahli]] – der Nachfolger Lichtheims in Bern – schrieb 1915:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Lichtheim war mit [[Robert Koch|Koch]] befreundet und wurde von ihm persönlich in die damals noch neue bakteriologische Technik so vollständig eingeweiht, dass er die [[Bakteriologie]] in ihrer ganzen Ausdehnung als Hilfswissenschaft für die Klinik verwerten konnte.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ludwig Lichtheim war 43 Jahre alt, als er – in vergleichbarer Position wie in Bern – 1888 nach [[Albertus-Universität Königsberg|Königsberg]] ging. Im Amtsjahr 1900/01 wurde er zum Rektor der Universität Königsberg gewählt. In Königsberg wirkte er bis 1912. Zusammen mit [[Adolf von Strümpell]] und [[Wilhelm Erb]] sowie Friedrich Schultze aus Bonn gründete Lichtheim 1891 die &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Zeitschrift für Nervenheilkunde&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
Lichtheim arbeitete als internistischer Kliniker. Er galt als Förderer der Bakteriologie und als Mitbegründer der Neurologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leistungen ==&lt;br /&gt;
Lichtheim ist bekannt durch seine heute als klassische [[Aphasie|Aphasielehre]] bekannte, 1884 veröffentlichte Auffassung der Trennung zwischen [[Zentrum (Neuroanatomie)|Zentren]] der Hirnrinde und sie verbindenden [[Nervenbahn]]en, die isoliert voneinander geschädigt werden können. Hieraus resultiert eine Vielzahl von Schädigungsmustern. Sie gilt heute noch als didaktisches Schema, ist jedoch in dieser Ausschließlichkeit im klinischen Gebrauch nicht mehr anerkannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WPP&amp;quot;&amp;gt;[[Uwe Henrik Peters]]: &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch der Psychiatrie und medizinischen Psychologie.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Urban &amp;amp; Schwarzenberg, München 1984, S.&amp;amp;nbsp;314 – zu Wb.-Lemma „klassische Aphasielehren“.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
Publikationsverzeichnis: {{Webarchiv | url=http://www.whonamedit.com/doctor.cfm/518.html | wayback=20241126234047 | text=Ludwig Lichtheim bei whonamedit.com}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ueber den Einfluss der Rückenmarksreizung auf die Gallensecretion.&amp;#039;&amp;#039; Diss. Berlin 1867.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|42572|Lichtheim, Ludwig|Autor=[[Urs Boschung]]}}&lt;br /&gt;
* Dominik Loogen: &amp;#039;&amp;#039;Aphasiologie im Grenzgebiet zwischen Psychologie und Zeichentheorie. Die Rezeption des ‚Wernicke-Lichtheim-Schemas&amp;#039; durch Sigmund Freud und Ferdinand de Saussure.&amp;#039;&amp;#039; Magisterarbeit am Lehrstuhl für Deutsche Philologie der RWTH Aachen 2003.&lt;br /&gt;
* U. Boschung, K. Schopfer: &amp;#039;&amp;#039;Ludwig Lichtheim und Robert Koch. Wie die Entdeckung des Tuberkelbazillus in der Schweiz bekannt wurde (1882/1883).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schweizerische Medizinische Wochenschrift.&amp;#039;&amp;#039;  Band 125, Nr. 37, 1995, S. 1715–1725.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|14|466|467|Lichtheim, Richard|[[Franz Menges]]|11698628X}} (dort kurz erwähnt)&lt;br /&gt;
* {{NDB|16|400|401|Matthes, Karl|Eberhard Wormer|139699821}} (dort kurz erwähnt)&lt;br /&gt;
* DBE (Deutsche Biographische Enzyklopädie)&lt;br /&gt;
* H. Vogt: &amp;#039;&amp;#039;Die Medizinische Universitätsklinik zu Königsberg.&amp;#039;&amp;#039; Ostpreußische Arztfamilie 1964; Sommer, S. 16–22. – Die Abbildung (Ostpreußische Arztfamilie 1963; Sommer, S. 35) mit dem Untertitel &amp;quot;Abschiedsvorlesung von Geheimrat Lichtheim&amp;quot; stammt von einer auf dem Bild abgebildeten Person aus Israel, die 1963 ausdrücklich nicht genannt werden wollte. Im Anhang zur Legende wird eine Vielzahl der an der Feier anwesenden Personen genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://jewishencyclopedia.com/view.jsp?artid=392&amp;amp;letter=L&amp;amp;search=lichtheim Kurzbiographie von Ludwig Lichtheim in jewishencyclopedia.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116986263|VIAF=77081890}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lichtheim, Ludwig}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Internist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neurologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Bern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Albertus-Universität Königsberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1845]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1928]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lichtheim, Ludwig&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Internist und Neurologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Dezember 1845&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Breslau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. Januar 1928&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bern]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Grubenhagener</name></author>
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