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	<title>Ludwig Landwehr - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Bisam: Abkürzungen korrigiert bzw. vereinheitlicht, doppelter Leerschlag</title>
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		<updated>2026-01-02T06:55:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abkürzungen korrigiert bzw. vereinheitlicht, doppelter Leerschlag&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ludwig Landwehr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. Mai]] [[1897]] in [[Osnabrück]]; † [[10. August]] [[1981]] in Osnabrück) war ein deutscher Politiker ([[KPD]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Landwehr besuchte die [[Volksschule]] und arbeitete nach seiner Ausbildungszeit als Kassengehilfe bei der Stadtsparkasse Osnabrück. Seit 1911 war er Mitglied der [[SPD]]. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] war er Soldat. Nach seiner Rückkehr bei Kriegsende arbeitete er als Beamtenanwärter bei der Stadtverwaltung Osnabrück und legte im Jahr 1923 die Verwaltungsdienstprüfung ab. 1920 trat Landwehr aus der SPD aus und der KPD bei, für die er in der Folgezeit verschiedene Funktionen ausübte. So war er 1924 Reichstagskandidat und bewarb sich mehrfach für ein Mandat der KPD für den Hannoverschen Provinziallandtag. Landwehr war seit 1922 Parteisekretär in Osnabrück. Im Jahr 1924 wurde er Redakteur der &amp;#039;&amp;#039;Arbeiter-Zeitung&amp;#039;&amp;#039; nach Bremen und gehörte dort der Bezirksleitung Nordwest an. 1926 wurde er wegen parteischädigenden Verhaltens aus der KPD ausgeschlossen. Im Dezember 1929 war er wieder in der KPD. Im Jahr 1932 wurde er Unterbezirksleiter. Nach der [[Machtergreifung]] der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] wurde er am 22. März 1933 er wegen Vorbereitung zum Hochverrat wegen seiner Tätigkeit für die KPD angezeigt. Erst im Juni 1933 wurde er verhaftet und im November 1933 vom [[Sondergericht Hamm]] zu einem Jahr und drei Monaten Gefängnis verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Reinhard Jacobs M. A. |url=http://www.otto-brenner-stiftung.de/fileadmin/publikationen_pdf/a020.pdf |titel=Terror unterm Hakenkreuz – Orte des Erinnerns in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt Studie im Auftrag der Otto Brenner Stiftung |hrsg=Otto Brenner Stiftung |werk=www.otto-brenner-stiftung.de |datum=2001-03 |seiten=92 |abruf=2012-05-31 |format=PDF; 394&amp;amp;nbsp;kB |archiv-url=https://web.archive.org/web/20071020034801/http://www.otto-brenner-stiftung.de/fileadmin/publikationen_pdf/a020.pdf |archiv-datum=2007-10-20 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im September 1934 wurde er aus dem Gerichtsgefängnis Weener entlassen. Er zog 1935 nach Stuttgart. Zu Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] 1939 wurde er erneut verhaftet und ins [[KZ Buchenwald]] gebracht, aus dem er 1945 befreit wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1945 wurde er mit der Einrichtung und Leitung einer Abteilung Wohnungsbau bei der Stadtverwaltung Osnabrück beauftragt, wurde aber wegen eines Verbotes von politischer Tätigkeit der Beamten zur Aufgabe dieser Stelle gezwungen. Er wurde daraufhin Leiter der Wirtschafts- und Kommunalabteilung der KPD für den [[Regierungsbezirk Braunschweig]]. Dem nach dem Zweiten Weltkrieg [[Ernannter Hannoverscher Landtag|Ernannten Hannoverschen Landtag]] gehörte er vom 23. August 1946 bis zum 29. Oktober 1946 an. Danach gehörte er dem [[Niedersächsischer Landtag|Niedersächsischen Landtag]] in den ersten drei Wahlperioden, insgesamt vom 3. November 1947 bis zum 5. Mai 1959 an. Im Landtag war er in der ersten Wahlperiode stellvertretender Vorsitzender der KPD-Landtagsfraktion. 1950 besuchte der den Bischof [[Joseph Godehard Machens]] in Hildesheim, um ihn für einen Demontage-Stopp der ehemaligen [[Reichswerke Hermann Göring]] in [[Salzgitter]] zu gewinnen.&amp;lt;ref&amp;gt;Demontage-Stopp-Bewegung in Niedersachsen und das Engagement des Bischofs von Hildesheim, Erlebnisbericht von Ludwig Landwehr in [[Johannes Teich|Hans Teich]]: Hildesheim und seine Antifaschisten, Selbstverlag, Hildesheim 1979, S. 161–165&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1950 wurde Landwehr wegen Verächtlichmachung der britischen Militärgerichtsbarkeit in drei Zeitungsartikeln in der KPD-Zeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Die Wahrheit (Zeitung)|Die Wahrheit]]&amp;#039;&amp;#039; zu einer Gefängnisstrafe von einem Jahr verurteilt. Ludwig Landwehr war [[Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten|VVN]]-Vorsitzender von Niedersachsen&amp;lt;ref&amp;gt;(1961/62) „[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45140536.html Edel georgelt]“, Der Spiegel vom 20. Juni 1962; (1970) 60 Jahre VVN Niedersachsen, {{Webarchiv|url=http://niedersachsen.vvn-bda.de/selbst.php?kapitel=6 |wayback=20160304055935 |text=„Die VVN in der Friedensbewegung“ }}, abgerufen am 31. Mai 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; und Mitglied des Internationalen Buchenwaldkomitees. 1962 startete Ludwig Landwehr eine Kampagne gegen [[Wolfgang Otto (SS-Mitglied)|Wolfgang Otto]], den er auf Grund der Aussage des ehemaligen Buchenwaldhäftlings Marian Zgoda des Mordes an [[Ernst Thälmann]] bezichtigte. Eine im Oktober 1966 geplante Pressekonferenz, in der Landwehr Dokumente vorstellen wollte, die dem Bundespräsidenten [[Heinrich Lübke]] die Beteiligung am Bau von Konzentrationslagern nachweisen sollten, wurde polizeilich mit der Begründung verboten, dass damit die verbotene KPD hätte gefördert werden sollen.&amp;lt;ref&amp;gt;Alexander von Brünneck, Politische Justiz gegen Kommunisten in der Bundesrepublik 1949–1968, (Diss. jur. Frankfurt 1976) 1976 Frankfurt 1978, S. 188.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine von Landwehr einberufene Pressekonferenz am 8. Februar 1968 im Frankfurter Hotel „Hamburger Hof“ sollte einen Programmentwurf einer neuen KPD vorstellen. Die Pressekonferenz wurde aufgelöst durch den Frankfurter Polizeipräsidenten auf Anordnung des hessischen Innenministers nach Ersuchen des Bundesinnenministeriums wegen Förderung der Ziele der verbotenen KPD. Landwehr war später im Parteivorstand der DKP.&amp;lt;ref&amp;gt;Thilo Gabelmann: &amp;#039;&amp;#039;Thälmann ist niemals gefallen? Eine Legende stirbt&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Das Neue Berlin, Berlin 1996, ISBN 3-359-00800-6, S. 235.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;„Recht und Richter“&amp;#039;&amp;#039;, Osnabrück oJ [1961]&lt;br /&gt;
* „&amp;#039;&amp;#039;Alarmierende Tatsachen - Eine Dokumentation über die Verfolgung von Atomkriegsgegnern und Antifaschisten&amp;#039;&amp;#039;“, Osnabrück 1961.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;„NS-Juristen in Niedersachsen - Namenskatalog, Urteile, Personalakten“&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg. von Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN), Hannover 1964.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;„Zu den Vorschlägen Max Reimanns an die Bundesregierung“&amp;#039;&amp;#039;, und &amp;#039;&amp;#039;KPD-Verbot – Handhabe zum Eingreifen der politischen Polizei und Justiz in das persönliche und berufliche Schicksal von Hunderttausenden&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Wolfgang Abendroth]], [[Helmut Ridder]] und [[Otto Schönfeldt]]: &amp;#039;&amp;#039;„KPD-Verbot oder mit Kommunisten leben?“&amp;#039;&amp;#039; Roro Verlag, 1968&lt;br /&gt;
* (zusammen mit [[Max Reimann]], [[Willi Mohn]] und [[Otto Niebergall]]): „&amp;#039;&amp;#039;KPD-Verbot. Ursachen und Folgen 1956-71&amp;#039;&amp;#039;“, Frankfurt/M. 1971&lt;br /&gt;
* „... interessant war&amp;#039;s eigentlich immer!“: aus den Lebenserinnerungen des Ludwig Landwehr, Osnabrück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmographie ==&lt;br /&gt;
* Verfolgte wieder verfolgt, Dokumentarfilm – DDR, 1963, s/w, 17 min Wolfgang Landvogt, DEFA-Studio für Dokumentarfilme&amp;lt;ref&amp;gt;https://progress.film/record/16833 abgerufen am 3. Mai 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Und jeder hatte einen Namen. Ettersberg (Buchenwald) [AT], Dokumentarfilm – DDR, 1974 [[Gerhard Jentsch]], DEFA-Studio für Kurzfilme, Potsdam-Babelsberg; für die Nationale Mahn- und Gedenkstätte Buchenwald, Weimar&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.cine-holocaust.de/cgi-bin/gdq?efw00fbw000956.gd |wayback=20110611232617 |text=Und jeder hatte einen Namen }} abgerufen am 26. Juni 2011; Thomas Heimann: &amp;#039;&amp;#039;Bilder von Buchenwald: die Visualisierung des Antifaschismus in der DDR (1945–1990)&amp;#039;&amp;#039;. Böhlau, Köln und Weimar 2005, S. 172, 182.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Barbara Simon (Archivarin)|Barbara Simon]]: &amp;#039;&amp;#039;Abgeordnete in Niedersachsen 1946–1994. Biographisches Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Präsidenten des Niedersächsischen Landtages. Niedersächsischer Landtag, Hannover 1996, S. 227.&lt;br /&gt;
* Gerd Steinwascher (Bearbeiter): &amp;#039;&amp;#039;Gestapo Osnabrück meldet ... Polizei- und Regierungsberichte aus dem Regierungsbezirk Osnabrück aus den Jahren 1933 bis 1936&amp;#039;&amp;#039;. (= Osnabrücker Geschichtsquellen und Forschungen, XXXVI), Osnabrück 1995, S. 37.&lt;br /&gt;
* Rainer Hehemann: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Handbuch zur Geschichte der Region Osnabrück]]&amp;#039;&amp;#039;. Bramsche 1990, S. 176–177.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://os-rundschau.de/featured/or-serie-widerstand-im-osnabrueck-der-ns-zeit-folge-13-ludwig-landwehr/ Widerstand im Osnabrück der NS-Zeit - Ludwig Landwehr, Osnabrücker Rundschau vom 4. September 2022]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1034944614|VIAF=300949216}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Landwehr, Ludwig}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Buchenwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der VVN-BdA]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Niedersachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter (Ernannter Hannoverscher Landtag)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DKP-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1981]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Landwehr, Ludwig&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (KPD), MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Mai 1897&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Osnabrück]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. August 1981&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Osnabrück]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bisam</name></author>
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