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	<title>Ludwig Kusche - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 27. Dezember 2024 um 17:59 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ludwig Kusche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[31. März]] [[1901]] in [[Mainz]]; † [[5. September]] [[1982]] in [[München]]) war ein Solopianist, Kammermusiker, Liedbegleiter, Dirigent, Komponist und Schriftsteller und Mitgestalter von Hörfunksendungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Kusche, Sohn eines Privatgelehrten, war ein Schüler von [[Hermann Wolfgang von Waltershausen]]. Nach seinem Musikstudium wurde er 1925 an die [[Münchner Kammeroper]] verpflichtet, wo er als musikalischer Leiter und Pianist tätig war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Prieberg&amp;quot;&amp;gt;[[Fred K. Prieberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. CD-ROM-Lexikon, Kiel 2009, 2. Auflage, S. 4329f&amp;lt;/ref&amp;gt; 1930 gründete Ludwig Kusche zusammen mit [[Peter Paul Althaus]] und [[Wolfgang von Weber]] in München das literarische Kabarett &amp;#039;&amp;#039;Der Zwiebelfisch&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. April 1933 trat er der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 1.664.696).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/24341542&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Prieberg&amp;quot;/&amp;gt; Im selben Jahr begann er eine Tätigkeit als freischaffender Film- und Rundfunkkomponist. Neben Hörspielmusiken schrieb er in der [[Zeit des Nationalsozialismus]] verschiedene systemkonforme Kompositionen und leitete Rundfunksendungen im Sinne des Regimes, darunter 1938/39 die Sendung &amp;#039;&amp;#039;Eine Saat bricht auf. Hitlerjungen finden ein Lied&amp;#039;&amp;#039;, er schrieb die Musik zur Sendung &amp;#039;&amp;#039;Nürnberg. Ein festlicher Aufklang zum Reichsparteitag 1939&amp;#039;&amp;#039;, die am 30. August 1939 gebracht wurde, kurz bevor der geplante [[Reichsparteitag]] wegen des deutschen [[Überfall auf Polen|Überfalls auf Polen]] abgesagt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Prieberg&amp;quot;/&amp;gt; Ferner schrieb er 1942 die Musik zum Militärfilm &amp;#039;&amp;#039;Melder durch Beton und Stahl&amp;#039;&amp;#039;, sowie für die Kurzfilme &amp;#039;&amp;#039;[[Weltraumschiff I startet]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Germanen gegen Pharaonen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{IMDb|nm0476237}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Kusche stand 1944 in der [[Gottbegnadeten-Liste]] des [[Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda|Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Kusche, Ludwig&amp;#039;&amp;#039;. In: Theodor Kellenter: &amp;#039;&amp;#039;Die Gottbegnadeten : Hitlers Liste unersetzbarer Künstler&amp;#039;&amp;#039;. Kiel: Arndt, 2020, ISBN 978-3-88741-290-6, S. 429f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nachkriegszeit begann er 1950 beim [[Bayerischer Rundfunk|Bayerischen Rundfunk]] mit der Sendung &amp;#039;&amp;#039;Das Musikaleum&amp;#039;&amp;#039;, die später auch von anderen Sendern und 1956 vom Fernsehen übernommen wurde. Diese Sendung war als eine unterhaltsame Einführung in die Musik- und Kulturgeschichte gestaltet. Kusche schrieb zunächst nur die Manuskripte für das Musikaleum, sprach aber später auch die Texte selbst und spielte die Beispiele am Klavier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine später erscheinende musikalische Sprechplattenreihe &amp;#039;&amp;#039;Fröhliche Musikgeschichte&amp;#039;&amp;#039; von und mit Kusche folgte dem Konzept der Rundfunksendungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinen Kompositionen gehören Vertonungen von Gedichten seines Freundes [[Peter Paul Althaus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1966 erhielt Ludwig Kusche den [[Schwabinger Kunstpreis]] und 1981 wurde er von den [[Münchner Turmschreiber]]n mit dem [[Bayerischer Poetentaler|Bayerischen Poetentaler]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
=== Kompositionen ===&lt;br /&gt;
* Bearbeitung von Mozarts Opernfragment &amp;#039;&amp;#039;[[Lo sposo deluso|Der betrogene Bräutigam]]&amp;#039;&amp;#039; (1928)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schwefel, Baumöl und Zichorie oder Die drei gefühlvollen Gewürzkrämer&amp;#039;&amp;#039;, Lustspiel mit Gesang nach Nestroy (München 1934)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Zauber der Stimme&amp;#039;&amp;#039;, groteske Komödie (Köln 1936)&lt;br /&gt;
* ferner Orchesterwerke, wie die Tanzsymphonie &amp;#039;&amp;#039;Herzdame&amp;#039;&amp;#039; (München 1937), Kammermusik, Klavierstücke, Lieder und eine Chorballade mit Orchester.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Prieberg&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schriften ===&lt;br /&gt;
* Karl Ganzer, Ludwig Kusche, Vierhändig, 1954&lt;br /&gt;
* Ludwig Kusche, Jürgen Dieter Waidelich, Musik und Theater in Bayern, 1955&lt;br /&gt;
* Zweihundert Jahre Liebe zu Mozart, 1956&lt;br /&gt;
* Robert Schumann, Ludwig Kusche, der Dichter spricht, 1956&lt;br /&gt;
* Der nachdenkliche Musikant, 1958&lt;br /&gt;
* Heimliche Aufforderung zu Richard Strauß, 1959&lt;br /&gt;
* Frédéric Chopin, 1960&lt;br /&gt;
* Musik als Vergnügen und Unbehagen, 1960&lt;br /&gt;
* Franz Liszt, 1961&lt;br /&gt;
* Franz Schubert, 1962&lt;br /&gt;
* Musik und Musiker in Baiern, 1963&lt;br /&gt;
* Richard Strauss im Kulturkarussell der Zeit 1864–1964, 1964&lt;br /&gt;
* Stimmt denn das auch?, 1966&lt;br /&gt;
* Richard Wagner und die Putzmacherin, 1967&lt;br /&gt;
* Dr. Rieslings Umgang mit Weinen, 1967&lt;br /&gt;
* Auf musikalischen Schleichwegen, 1968&lt;br /&gt;
* Musik, 1968&lt;br /&gt;
* Liebe zu Mozart, 1969&lt;br /&gt;
* Mütter machen Musikgeschichte. Das Genie im Zwiespalt, 1972&lt;br /&gt;
* Frau Musica, die unverstandene Frau. Glück und Ende des 19. Jahrhunderts, 1974&lt;br /&gt;
* Ich hab’s erlebt, 1982&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskografie ==&lt;br /&gt;
* Fröhliche Musikgeschichte von und mit Ludwig Kusche – [[Joseph Haydn]], Bertelsmann 11 368&lt;br /&gt;
* Fröhliche Musikgeschichte von und mit Ludwig Kusche – Salonmusik für Höhere Töchter, Ariola 1961&lt;br /&gt;
* Fröhliche Musikgeschichte von und mit Ludwig Kusche – Franz Schubert, ein melodisches Wunder, Ariola 1962&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Fred K. Prieberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. CD-ROM-Lexikon, Kiel 2009, 2. Auflage, S. 4329f. [https://archive.org/details/handbuch-ns-musiker-prieberg online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118725610|TEXT=Werke von und über}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118725610|LCCN=n86126655|VIAF=69357312}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Kusche, Ludwig}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist klassischer Musik (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassischer Pianist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liedbegleiter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bayerischer Rundfunk)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1901]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1982]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kusche, Ludwig&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Solopianist, Dirigent und Mitgestalter von Hörfunksendungen&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. März 1901&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mainz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. September 1982&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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