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	<title>Ludwig Klingenberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T23:40:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ludwig_Klingenberg&amp;diff=1269977&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Peter.H.Carls: /* Weblinks */ Wandscher.</title>
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		<updated>2024-04-25T07:05:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Wandscher.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bremen Gerichtsgebäude 1902.jpg|mini|Gerichtshaus Bremen 1902]][[Datei:Wittmund Kreishaus.jpg|mini|Kreishaus des Landkreises Wittmund]][[Datei:Villa Schröder in Bremen, Weserstraße 79.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;[[Villa Schröder (Bremen)|Villa Schröder]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Vegesack]] [[Weserstraße (Bremen)|Weserstraße]] 79]][[Datei:Gebäudeensemble Moltkestr. 24, Roonstr. 7 &amp;amp; Bismarckstr. 12 in Oldenburg i. O. (2024).jpg|mini|Gebäudeensemble Moltkestr. 24, Roonstr. 7 &amp;amp; Bismarckstr. 12 in Oldenburg]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anton Ludwig Dietrich Alexander Klingenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. Oktober]] [[1840]] in [[Wittmund]]; † [[1. April]] [[1924]] in [[Elmendorf (Bad Zwischenahn)|Elmendorf]]) war ein deutscher [[Architekt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Klingenberg war der Sohn des späteren Amtsrentmeisters Ernst Georg Klingenberg (1797–1869) und der Margarethe Elisabeth geb. Richter (1807–1887). Er wuchs als eines von sechs Kindern in [[Wittmund]] auf. Sein älterer Bruder [[Ernst Klingenberg|Ernst]] (1830–1918) wurde später ebenfalls Architekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der Volksschule in Wittmund und des [[Mariengymnasium Jever|Gymnasiums]] in [[Jever]] absolvierte Klingenberg ab 1856 eine Maurerlehre und studierte er ab 1859 an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München|Universität München]]. Danach leitete er als [[Bauführer]] den Bau der [[Stadtkirche Rotenburg (Wümme)|Stadtkirche Rotenburg]]. Anschließend unternahm er ausgedehnte Studienreisen durch [[Nordamerika]], [[England]], [[Frankreich]] und [[Spanien]], wo er als [[Bauzeichner]] arbeitete. In Frankreich und England beschäftigte er sich intensiv mit den Bauformen und dem Bauschmuck des Mittelalters und gab später einen umfangreichen Band mit eigenen Skizzen mittelalterlicher Bauornamente heraus. Auf diesen Reisen begründete er seine Vorliebe für mittelalterliche Stilelemente unter Verwendung von Back- und Sandstein, glasierten Mauersteinen und ornamentalem Beiwerk. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland war er zunächst kurze Zeit beim Staatsbauamt in [[Hamburg]] angestellt, machte sich aber bereits 1867 als Architekt selbständig und errichtete von 1871 bis 1874 eine Reihe von Wohnhäusern und Amtsgebäuden im [[Marinestützpunkt|Marinehafen]] [[Wilhelmshaven]]. 1875 übersiedelte er nach [[Oldenburg (Oldb)|Oldenburg]], wo er zusammen mit seinem Partner [[Hugo Weber (Architekt)|Hugo Weber]] ein erfolgreiches Büro unterhielt. Neben zahlreichen Wohnhausbauten leitete er nach den modifizierten Plänen seines Bruders Ernst auch den Umbau der [[Lambertikirche (Oldenburg)|Lambertikirche]], bei dem der Hauptturm in neugotischem Stil errichtet wurde, der später teilweise wieder abgebrochen wurde. Ab 1890 unterhielt er ein weiteres Büro in Bremen. Im Großraum Oldenburg und in Bremen errichtete er zahlreiche öffentliche Bauten, so z. B. das Alte Kurhaus in [[Bad Zwischenahn]] (1874) und das [[Wittmunder Kreishaus]] (1901) sowie das [[Landgericht Bremen|Gerichtsgebäude Domsheide]] in Bremen (1895), das Provinziallandeshaus in [[Münster]] (1898/1901) sowie mehrere Bahnhöfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klingenberg war Mitglied im [[Hamburger Künstlerverein von 1832]]. Er besaß ausgeprägte kunsthandwerkliche Interessen und gehörte zu den Mitbegründern des Oldenburger Kunstgewerbemuseums. Der geschäftliche Erfolg ermöglichte ihm den Erwerb eines großen Besitzes in Elmendorf am Zwischenahner Meer, wo er bis zu seinem Tode lebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Klingenberg heiratete am 7. November 1869 Sophie Wilhelmine geb. Ulex (1844–1919), der Tochter des Lehrers an der Hamburgischen Pharmaceutischen Lehranstalt [[Georg Ludwig Ulex]] (1811–1883) und dessen Ehefrau Sophie geb. Dieterichs (1818–1913). Das Ehepaar hatte zwei Töchter und fünf Söhne, von denen der Sohn [[Georg Klingenberg|Georg]] (1870–1925) Hochschullehrer und Vorstandsmitglied der [[AEG]] wurde, der Sohn [[Walter Klingenberg|Walter]] wurde ebenfalls Architekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ehrungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Oldenburg (Oldenburg)|Oldenburg]] ist eine Straße nach Ludwig Klingenberg benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauten und Entwürfe (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
Im Stil des [[Historismus]] entwarf Klingenberg:&lt;br /&gt;
* 1874: Altes Kurhaus in Bad Zwischenahn (später verändert; unter Denkmalschutz)&lt;br /&gt;
* 1886: &amp;#039;&amp;#039;[[Villa Bischoff (Bremen)|Villa Bischoff]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Vegesack]], [[Weserstraße (Bremen)|Weserstraße]] 84 (gemeinsam mit Hugo Weber)&lt;br /&gt;
* 1887: &amp;#039;&amp;#039;[[Villa Schröder (Bremen)|Villa Schröder]]&amp;#039;&amp;#039; in Vegesack, Weserstraße 78a/79 (gemeinsam mit Hugo Weber)&lt;br /&gt;
* 1888/89: &amp;#039;&amp;#039;Villa Danziger&amp;#039;&amp;#039; in Vegesack, Weserstraße 80/81 (gemeinsam mit Hugo Weber), nicht erhalten.&lt;br /&gt;
* 1890: Wettbewerbsentwurf für das neue Gerichtshaus in [[Bremen]], an der [[Domsheide]] (gemeinsam mit Hugo Weber; prämiert mit dem 2. Preis; in überarbeiteter Fassung ab 1891 ausgeführt)&lt;br /&gt;
* 1896: Wettbewerbsentwurf für das [[Landeshaus Münster|Provinzialständehaus]] in Münster (Westfalen) (prämiert mit dem 1. Preis; in von fremder Hand überarbeiteter Fassung ab 1898 ausgeführt)&lt;br /&gt;
* 1898: [[Strandlust Vegesack]], Rohrstraße 11 (gemeinsam mit Hugo Weber), mehrmals umgebaut.&lt;br /&gt;
* 1901: Kreishaus des Landkreises Wittmund in [[Wittmund]], Marktplatz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichung ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die ornamentale Baukunst des Mittelalters. Nach eigenen Aufnahmen bearbeitet und herausgegeben.&amp;#039;&amp;#039; Lüttich und Leipzig, ohne Jahresangabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Nils Aschenbeck]]: &amp;#039;&amp;#039;Architektur und Elektrizität. Ein Monument am Hafen und andere Bauten der Stromversorgung in Oldenburg und Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; In: Lioba Meyer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mehr Licht! Die Geschichte der Energieversorgung Ems-Weser-Elbe, Ausstellungskatalog zur gleichnamigen Ausstellung im Stadtmuseum Oldenburg.&amp;#039;&amp;#039; Oldenburg 2005, S. 129–142.&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker|Band=20|Seite=510|SeiteEnde=511|Lemma=Klingenberg, Ludwig|Autor=Otto Holtze}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur| Autor=Martin Stolzenau| Titel=Wittmunder Kreishaus trägt seine Handschrift| TitelErg=Ludwig Klingenberg ist in der Harlestadt geboren und starb vor 100 Jahren| Sammelwerk=Anzeiger für Harlingerland| Nummer=89| Verlag=OF-Verlags-GmbH| Ort=Wittmund| Datum=2024-04-16| Seiten=3| Online=https://zeitungskiosk.nwzonline.de/titles/harlinger/8686/publications/5278/pages/2| Abruf=2024-04-21}}&lt;br /&gt;
* Heinrich Wandscher: &amp;#039;&amp;#039;Klingenberg, Anton Ludwig Dietrich Alexander.&amp;#039;&amp;#039; In: Hans Friedl u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Handbuch zur Geschichte des Landes Oldenburg]].&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. im Auftrag der Oldenburgischen Landschaft. Isensee, Oldenburg 1992, ISBN 3-89442-135-5, S.&amp;amp;nbsp;374 ([https://www.lb-oldenburg.de/pdf/biohandb/ijk.pdf online]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle| autor=Heinrich Wandscher| url=https://bibliothek.ostfriesischelandschaft.de/wp-content/uploads/sites/3/dateiarchiv/2356/Klingenberg-Ludwig.pdf| titel=Ludwig Klingenberg| hrsg=Ostfriesische Landschaft| abruf=2024-04-25}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bad-zwischenahn-touristik.de/index.php?sid=1089&amp;amp; Altes Kurhaus in Bad Zwischenahn auf www.bad-zwischenahn-touristik.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1034931830|LCCN=nr/2005/3116|VIAF=61499658}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Klingenberg, Ludwig}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt des Historismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Oldenburg (Oldb))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ostfriese]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1840]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1924]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Klingenberg, Ludwig&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Klingenberg, Anton Ludwig Dietrich Alexander (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Oktober 1840&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wittmund]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. April 1924&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Elmendorf (Bad Zwischenahn)|Elmendorf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Peter.H.Carls</name></author>
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