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	<title>Ludwig Kattenstroth - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ludwig_Kattenstroth&amp;diff=2287816&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Koschi73: /* Sonstiges */</title>
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		<updated>2024-03-12T17:19:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Sonstiges&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ludwig Kattenstroth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. März]] [[1906]] in [[Kattenstroth]], [[Kreis Wiedenbrück]]; † [[31. August]] [[1971]] in [[Bonn]]-[[Bad Godesberg]]) war ein [[Beamter (Deutschland)|deutscher Beamter]] und sowohl [[Staatssekretär]] im [[Bundesschatzministerium]] als auch im [[Bundesministerium für Arbeit und Soziales|Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Studium und berufliche Laufbahn bis zum Zweiten Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Nach dem [[Abitur]] 1925 am [[Evangelisch Stiftisches Gymnasium Gütersloh|Evangelisch Stiftischen Gymnasium Gütersloh]] absolvierte er eine dreijährige [[Berufsausbildung]] in einer Seidenweberei und war danach als [[Handlungsgehilfe]] tätig. Im Anschluss absolvierte er zwischen 1928 und 1932 ein Studium der [[Rechtswissenschaft|Rechts-]] und [[Staatswissenschaften]] an der [[Eberhard Karls Universität Tübingen]], [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel]], [[Ludwig-Maximilians-Universität München]] sowie der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin]] und wurde nach Beendigung des Studiums [[Wissenschaftlicher Assistent]] an der dortigen Juristischen [[Fakultät (Hochschule)|Fakultät]]. Dort war er anfangs am [[Lehrstuhl]] von [[Martin Wolff (Rechtswissenschaftler)|Martin Wolff]] tätig, der 1934 wegen seiner [[Judentum|jüdischen]] Herkunft seine Lehrbefugnis verlor und 1938 nach [[England]] [[Auswanderung|emigrierte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss wurde er 1934 Referent bei der Reichsgruppe Industrie, der Nachfolgeorganisation des [[Reichsstand der Deutschen Industrie|Reichsstandes der Deutschen Industrie (RDI)]], ehe er schließlich 1939 zusätzlich eine Tätigkeit als [[Rechtsanwalt]] aufnahm. 1940 wurde er Mitarbeiter beim [[Reichskommissar]] für die besetzten [[Niederlande]] sowie danach 1941 beim [[Militärbefehlshaber]] in [[Frankreich]], und geriet dabei zuletzt während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] in [[Frankreich|französische]] [[Kriegsgefangene|Kriegsgefangenschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde er 1947 Mitarbeiter in der Dokumentenabteilung des [[Internationaler Militärgerichtshof|Internationalen Militärgerichtshof]] in [[Nürnberg]] sowie 1948 in der Wirtschaftsverwaltung des [[Bizone|Vereinigten Wirtschaftsgebiets]], wo er Leiter des Rechtsreferats war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg zum Staatssekretär in der Bundesrepublik ===&lt;br /&gt;
Mit der Gründung der [[Bundesrepublik Deutschland]] wurde Kattenstroth als [[Angestellter]] 1949 Leiter der Abteilung II (Wirtschaftsordnung, seit 1953 Wirtschaftsordnung und -förderung) im [[Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie|Bundeswirtschaftsministerium]]. 1953 erfolgte seine Übernahme in das Beamtenverhältnis sowie die Ernennung zum [[Ministerialdirektor]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundesarchiv.de/cocoon/barch/0011/k/k1953k/kap1_2/kap2_26/para3_8.html?highlight=true&amp;amp;search=Bundesschatzministerium&amp;amp;stemming=true&amp;amp;field=all#highlightedTerm Bundesarchiv]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1954 wurde er Leiter der Abteilung Z (Zentralabteilung), ehe er von 1956 bis 1962 Leiter der Abteilung III des Bundeswirtschaftsministeriums war, die die Zuständigkeit für [[Bergbau]], [[Energie]] und [[Wasserwirtschaft]], [[Eisen]] und [[Stahl]] sowie die [[Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl]] (EGKS) innehatte. Damit gehörte Kattenstroth zu den engeren Mitarbeitern von Bundeswirtschaftsminister [[Ludwig Erhard]] in der Zeit des [[Wirtschaftswunder]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1962 wechselte er ins [[Bundeskanzleramt (Deutschland)|Bundeskanzleramt]] und war dort ein Jahr lang Leiter der für Wirtschaft, Finanzen und Soziales zuständigen Abteilung II.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an diese Tätigkeit wurde er zunächst am 5. Juni 1963 Staatssekretär im Bundesschatzministerium, ehe er danach zwischen 1965 und 1969 Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung war. 1969 verfasste er für den [[Wirtschaftsrat der CDU]] die Abhandlung &amp;#039;&amp;#039;Produktive Sozialpolitik&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
1953 heiratete er Annie Kattenstroth geb. Kaiser. Er war Mitglied der [[Studentenverbindung]]en &amp;#039;&amp;#039;[[Verein Deutscher Studenten Kiel|VDSt Kiel]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;VDSt Tübingen&amp;#039;&amp;#039; im [[Verband der Vereine Deutscher Studenten|VVDSt]].&amp;lt;ref&amp;gt;Louis Lange (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kyffhäuser-Verband der Vereine Deutscher Studenten. Anschriftenbuch 1931.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1931, S. 107.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Nachlass befindet sich im [[Bundesarchiv (Deutschland)|deutschen Bundesarchiv]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks und Quellen ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|1025392825}}&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000010081}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bundesarchiv.de/cocoon/barch/0011/z/z1960a/kap1_11/para2_25.html Biografie] im Deutschen Bundesarchiv&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/7113b3bb-2241-4ef1-a29c-650f91e61395/ Nachlass Bundesarchiv N 1256]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1025392825|VIAF=256424311}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kattenstroth, Ludwig}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im VVDSt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beamteter Staatssekretär (Bundesrepublik Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerialdirektor (Bund)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungsjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung der Niederlande 1940–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Frankreichs 1940–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener von Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kattenstroth, Ludwig&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Beamter und Staatssekretär&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. März 1906&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kattenstroth]], [[Kreis Wiedenbrück]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=31. August 1971&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bonn]]-[[Bad Godesberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Koschi73</name></author>
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