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	<title>Ludwig Hupfeld - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T00:47:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ludwig_Hupfeld&amp;diff=712163&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-31117-66 am 4. November 2025 um 11:11 Uhr</title>
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		<updated>2025-11-04T11:11:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hupfeld.jpg|mini|Pianofortefabrik Ludwig Hupfeld um 1911 in [[Böhlitz-Ehrenberg]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ludwig Hupfeld&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. November]] [[1864]] in [[Maberzell]]; † [[8. Oktober]] [[1949]] in [[Leipzig]]) war ein deutscher Musikinstrumentenbauer und [[Unternehmer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Phonola.jpg|mini|Phonola der Ludwig Hupfeld AG von 1900 (auf [[Schloss Voigtsberg]] in [[Oelsnitz/Vogtl.]])]]&lt;br /&gt;
Ludwig Hupfeld besuchte das Königliche Gymnasium in [[Fulda]] und durchlief eine kaufmännische Ausbildung in [[Köln]]. 1892 erwarb er das Leipziger Musikalienhandelsunternehmen [[J. M. Grob &amp;amp; Co.]], das in Leipzig-[[Eutritzsch]] seinen Sitz hatte und neben dem Musikalienhandel auch mechanische Instrumente herstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Übernahme wurde die [[Firma]] in &amp;#039;&amp;#039;Hupfeld Musikinstrumentenwerke&amp;#039;&amp;#039; geändert. Seit der Umwandlung in eine [[Aktiengesellschaft]] 1904 lautete die Firma &amp;#039;&amp;#039;[[Ludwig Hupfeld AG]]&amp;#039;&amp;#039;. Mit dem Umzug 1911 entstand im Leipziger Stadtteil [[Böhlitz-Ehrenberg]] eine imposante Fabrikanlage. Hupfeld kaufte im Laufe der Jahre mehrere Klavierbau-Unternehmen auf, darunter 1918 die [[Rönisch|Carl Rönisch Hof-Pianofabrik]].&amp;lt;ref&amp;gt;Unternehmensgeschichte des Klavierbauers Rönisch: [http://www.roenisch-pianos.de/ueber-roenisch1.html &amp;#039;&amp;#039;1900–1944. Eine Weltmarke und ihre musikalischen Verehrer&amp;#039;&amp;#039;].&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Fusion 1925 mit dem Leipziger Unternehmen [[Zimmermann (Klavierhersteller)|Zimmermann]] war Hupfeld branchenführend in Europa. Für seine Erfolge wurde ihm der Ehrentitel [[Kommerzienrat]] verliehen. Die Ludwig Hupfeld AG wurde in den 1920er Jahren zum größten Hersteller von mechanischen Musikwerken in Europa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hupfeld Phonoliszt Violina (1).JPG|mini|links|Hupfeld Phonoliszt Violina, Technisches Museum Wien.]]&lt;br /&gt;
Zu den bekanntesten Produkten gehörte seit 1902 das selbstspielende Klavier &amp;#039;&amp;#039;Phonola&amp;#039;&amp;#039; in Konkurrenz zum US-amerikanischen &amp;#039;&amp;#039;[[Pianola]]&amp;#039;&amp;#039;. Eher bescheidenen Erfolg hatte Hupfeld mit dem 1908 vorgestellten [[Reproduktionsklavier]] &amp;#039;&amp;#039;DEA&amp;#039;&amp;#039;, dessen Rolle später das &amp;#039;&amp;#039;Triphonola&amp;#039;&amp;#039; wesentlich erfolgreicher übernahm.&lt;br /&gt;
[[Datei:GrabmalHupfeld.JPG|mini|Familiengrabstätte Ludwig Hupfeld auf dem Südfriedhof Leipzig]]&lt;br /&gt;
Sehr erfolgreich war die sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Hupfeld Phonoliszt-Violina&amp;#039;&amp;#039;, welche bis 1930 ca. 3500 Mal gebaut wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.siegfrieds-musikkabinett.de/hupfeld2.htm |wayback=20150924101645 |text=„&amp;#039;&amp;#039;Das achte Weltwunder&amp;#039;&amp;#039;“}}, abgerufen am 16. August 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Grundlage bildete eine 1907 erfundene Vorrichtung zum Automatisieren des Geigenspiels. Über einen Rundbogen erfolgte das Anstreichen dreier Geigen mit jeweils nur einer aktiven Saite. Mit Hilfe eines Balges werden diese gegen den Rundbogen gedrückt; die Töne werden ebenfalls mittels balggesteuerter &amp;quot;Finger&amp;quot; abgegriffen. Mittels eines Lochstreifens erfolgt die Steuerung sowohl des Geigenspiels als auch die Klaviersteuerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vielleicht wichtigste Beitrag von Hupfeld ist das sogenannte Weltarchiv Pianistischer Kunst, d.&amp;amp;nbsp;h. die weit über 10.000 Notenrollen-Titel aus der Zeit ca. 1904–1936, die bei Hupfeld aufgenommen oder arrangiert wurden. Darin sind Musikstücke und Aufnahmen, die die gesamte Piano-Literatur der damaligen Zeit für die Nachwelt in dieser Form erhalten hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde die Ludwig Hupfeld AG, da im Zweiten Weltkrieg Munitionskisten und Treibstofftanks im Werk gefertigt worden waren, als Rüstungsfabrikant [[Enteignung|enteignet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ludwig Hupfeld wurde zusammen mit seiner Frau Elisabeth, geb. Beyer (1874–1953), auf dem [[Südfriedhof (Leipzig)|Leipziger Südfriedhof]] in einer bis heute erhaltenen Familiengruft beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zur weiteren Unternehmensgeschichte nach dem Tode des Gründers ==&lt;br /&gt;
Hupfelds Unternehmen wurde 1949 in &amp;#039;&amp;#039;[[Volkseigener Betrieb|VEB]] Deutsche Pianounion&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Diese produzierte weiterhin Klaviere auch unter dem Markennamen &amp;#039;&amp;#039;Hupfeld&amp;#039;&amp;#039;. Nach der [[Wende (DDR)|Wende]] firmierte der Betrieb als &amp;#039;&amp;#039;Pianofabrik Leipzig GmbH &amp;amp; Co. KG&amp;#039;&amp;#039;. Im Stammwerk in der nach dem Gründer benannten Ludwig-Hupfeld-Straße 16 in Böhlitz-Ehrenberg fertigte er bis 2009 Instrumente unter den Markennamen &amp;#039;&amp;#039;Rönisch&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Hupfeld&amp;#039;&amp;#039;. Im Jahr 2009 musste die Pianofortefabrik Leipzig GmbH &amp;amp; Co. KG Insolvenz anmelden und wurde von der [[Julius Blüthner Pianofortefabrik]] GmbH übernommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Näheres zur Unternehmensgeschichte seit 1918 unter dem Lemma [[Rönisch]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:LE-Leutzsch Wasserturm Hupfeld-02.jpg|mini|Hupfeld Turm in Leipzig Böhlitz-Ehrenberg]]&lt;br /&gt;
Der einzige Hinweis auf die ehemalige Produktion von Klavieren mit dem Markennamen Hupfeld ist das Hupfeldcenter mit seinem Turm, der meist als &amp;#039;&amp;#039;Pianoturm&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wird und ein Wahrzeichen im Leipziger Westen und Böhlitz-Ehrenberg ist. Dort haben sich verschiedene Unternehmen angesiedelt; kleine Bands fanden dort Proberäume, so wird die musikalische Tradition des Ortes fortgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hupfeld Geschäftsunterlagen ==&lt;br /&gt;
2013 sind verschollen geglaubte Unterlagen von Hupfeld ins [[Sächsisches Staatsarchiv|Sächsische Staatsarchiv]], Staatsarchiv Leipzig, gelangt. 20 lfm. Geschäftsberichte, Produktbeschreibungen u.&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;m. mit sehr vielen Details zu diesem Unternehmen. Diese Unterlagen sind als Digitalisate einsehbar (siehe Weblinks).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Paul Daehne: &amp;#039;&amp;#039;Jubelfeier im Hause Ludwig Hupfeld A.G. in Leipzig&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für Instrumentenbau]]&amp;#039;&amp;#039;, 37. Jahrgang 1917, Nr. 28 ([https://daten.digitale-sammlungen.de/~db/bsb00004263/images/index.html?id=00004263&amp;amp;nativeno=290 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* {{NDB|10|73|74|Hupfeld, Ludwig|Herbert Pönicke|117070394}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=1}}&lt;br /&gt;
* [https://www.archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=09.13&amp;amp;bestandid=20903 Hupfeld Geschäftsunterlagen], Website des Sächsischen Staatsarchivs, Staatsarchiv Leipzig&lt;br /&gt;
* [https://www.faszinationpianola.de/erhaltene-instrumente/ Erhaltene Hupfeld Instrumente], Website FaszinationPianola&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.dnb.de/EN/DMA/Bestaende/Abspielgeraete/triphonola.html |text=Triphonola der Firma Hupfeld auf der Basis eines Klaviers der Firma Rönisch |wayback=20160106173210}}&lt;br /&gt;
* [https://hupfeldcenter.de/ueber-uns.html Hupfeldcenter – Geschichte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117070394|VIAF=47530398}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hupfeld, Ludwig}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikinstrumentenbauer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Fulda)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1864]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1949]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hupfeld, Ludwig&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Musikinstrumentenbauer und Unternehmer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. November 1864&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Maberzell]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Oktober 1949&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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