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	<title>Ludwig Hirschfeld-Mack - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Goesseln: /* Literatur */</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hirschfeld-mack ludwig 1923.png|mini|hochkant|Ludwig Hirschfeld-Mack, 1923]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hirschfeld-mack ludwig.png|mini|hochkant|Ludwig Hirschfeld-Mack 1942 beim Kunstunterricht mit Schülern der Geelong Grammar School in Geelong, Victoria, Australien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ludwig Hirschfeld-Mack&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. Juli]] [[1893]] in [[Frankfurt am Main]]; † [[7. Januar]] [[1965]] in [[Sydney]], [[Australien]]) war ein deutscher Maler und [[Reflektorische Farbenlichtspiele|„Farblicht-Musiker“]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berufliche Laufbahn ==&lt;br /&gt;
Ludwig Hirschfeld-Mack besuchte zunächst die [[Musterschule]], ein musisches Gymnasium in Frankfurt am Main. Seine künstlerische Ausbildung erfuhr er im Lehr- und Versuchsatelier für angewandte und freie Kunst bei [[Hermann Obrist]] und [[Wilhelm von Debschitz]] von 1912 bis 1914 an der [[Debschitz-Schule]] in München. Bei [[Heinrich Wölfflin]] und [[Fritz Burger (Kunsthistoriker)|Fritz Burger]] hörte er kunsthistorische Vorlesungen. Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] war Ludwig Hirschfeld-Mack von 1914 bis 1918 Infanterieoffizier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1920 wurde er Lehrling für das [[Kunstdruck]]handwerk am [[Bauhaus]] in Weimar. Seine Gesellenprüfung absolvierte er 1921 im Kupferdruck und wurde gleichzeitig Etatgeselle in der grafischen [[Bauhausdruckerei|Druckerei]] des Bauhauses, wo er 1922 zum Gesellenvertreter avancierte und 1924 schließlich als &amp;#039;&amp;#039;Bauhausgeselle&amp;#039;&amp;#039; seine Gesellenprüfung in [[Lithografie]] und [[Steindruck]] ablegte. Er blieb dort bis 1926 und seine&lt;br /&gt;
Aktivitäten kreisten um extracurriculare Farbseminare, Farbkreisel, seine &amp;#039;&amp;#039;Pädagogische Puppenstube&amp;#039;&amp;#039; sowie die mit [[Kurt Schwerdtfeger]] entwickelten [[Reflektorische Farbenlichtspiele|Reflektorischen Farblichtspiele]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1926 wurde Ludwig Hirschfeld-Mack Kunsterzieher in der [[Freie Schulgemeinde Wickersdorf|Freien Schulgemeinde Wickersdorf]], wo er bis März 1928 wirkte.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Dudek: &amp;#039;&amp;#039;„Versuchsacker für eine neue Jugend“. Die Freie Schulgemeinde Wickersdorf 1906–1945&amp;#039;&amp;#039;. Julius Klinkhardt, Bad Heilbrunn 2009, ISBN 978-3-7815-1681-6, S. 11–12.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 erhielt er eine Anstellung an der [[Bauhaus-Universität Weimar#Staatliche Bauhochschule Weimar|Staatlichen Hochschule für Handwerk und Baukunst]] in Weimar als Lehrer für allgemeine Farb- und Formlehre. Bereits ein Jahr später erhielt er 1930 eine Professur an der [[Liste der Baudenkmale in Frankfurt (Oder)#Pädagogische Akademie (heute Gauss-Gymnasium)|Pädagogischen Akademie in Frankfurt (Oder)]] (Gebäude wird heute vom [[Gauß-Gymnasium Frankfurt (Oder)|Gauß-Gymnasium]] genutzt). Hirschfeld-Mack führte seine Farbenlichtspiele am 5. März 1927 im Rahmen des I. Kongresses für [[Farbe-Ton-Forschung|Farbe-Ton Forschung]] in Hamburg auf. Das Programm bestand aus zwei Farbsonatinen und dem „Kreuzspiel“.&amp;lt;ref&amp;gt;Rolf Grundner: Bericht über den ersten Kongress für Farbe-Ton-Forschung und über die Sitzungen der Psychologisch-ästhetischen Forschungsgesellschaft in Hamburg (1927–1930). Hamburg, 1930&amp;lt;/ref&amp;gt; Zusammen mit der früheren Bauhausmeisterin [[Gertrud Grunow]] nahm er 1930 am II. Kongress für Farbe-Ton Forschung mit einem Vortrag teil.&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig Hirschfeld-Mack: farbenlichtspiele. In Georg Anschütz: Farbe-Ton-Forschungen. Bd. 3. Bericht über den 2. Kongress für Farbe-Ton-Forschung. Hamburg: Psychologisch-ästhetische Forschungsgesellschaft, 1931, 109-14&amp;lt;/ref&amp;gt; 1932 unterrichtete er an der [[Pädagogische Hochschule|Pädagogischen Akademie]] in [[Kiel]], die jedoch 1933 von den [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] in eine nach ihrer Ideologie geführte [[Hochschule für Lehrerbildung]] (HfL) umgewandelt wurde. Er begab sich bis 1935 an die [[Fritz Jöde|Jöde]]-Schule/[[Dorothee Günther|Günther]]-Schule in Berlin und beschäftigte dort die Schüler und sich mit dem Bau von einfachen Musikinstrumenten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1936 emigrierte Mack nach England. Er lehrte Kunst und Werken an der &amp;#039;&amp;#039;Subsistence Production Society of the Eastern Valley of [[Monmouthshire]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Südwales]]. Seine Tochter Marga folgte ihm 1936 ins englische Exil, die andere Tochter Ursel (17) beging 1937 unter dem Eindruck zunehmender Repressalien in Deutschland Selbstmord. 1940 wurde Ludwig Hirschfeld-Mack als &amp;#039;&amp;#039;[[Enemy Alien|enemy alien]]&amp;#039;&amp;#039; auf dem Schiff &amp;#039;&amp;#039;[[Dunera]]&amp;#039;&amp;#039; nach [[Australien]] deportiert und dort in den Lagern Hay, Tatura und Orange interniert. Er nahm nun die australische Staatsbürgerschaft an. Bis zur [[Emeritierung]] an der &amp;#039;&amp;#039;[[Geelong]] Church of England Grammar School&amp;#039;&amp;#039; in [[Victoria (Australien)|Victoria]] war er Leiter der Kunstschule und Gastlektor an der [[Universität Melbourne]]. Er unternahm noch verschiedene Reisen nach Europa und trieb die Wiederaufführung der Farblichtspiele voran. Ludwig Hirschfeld-Mack starb am 7.&amp;amp;nbsp;Januar 1965 in Sydney.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hirschfeld-Mack-Professuren in Deutschland und Australien ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2008 wurde am Institut für Englische Philologie der Freien Universität Berlin (FU) ein Ludwig Hirschfeld-Mack Visiting Chair of Australian Studies eingerichtet. Die Gastprofessur ist nach Hirschfeld-Mack benannt, so die FU, „to stress the interdisciplinary nature of its teachers, their commitment to the role of culture in the public sphere, and the central transcultural German-Australian aspect of the project.“&amp;lt;ref&amp;gt;Freie Universität Berlin: {{Webarchiv|url=http://www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/we06/institut/news/gastprofessur.html |wayback=20150713025303 |text=Ludwig Hirschfeld-Mack Gastlehrstuhl für Australienstudien. |archiv-bot=2019-04-28 13:26:42 InternetArchiveBot }} 15. Oktober 2008. Abgerufen am 19. August 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Lehrstuhl wird vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) und der Australischen Botschaft Berlin finanziert. Bisherige Hirschfeld-Mack-Professoren in Berlin waren Stephen Muecke, Professor für Cultural Studies an der University of Technology Sydney (Wintersemester 2008/09) und Philip Mead, Professor für Australian Literature an der University of Western Australia, Perth (Wintersemester 2009/10).&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig Hirschfeld-Mack Gastlehrstuhl für Australienstudien: [https://www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/we06/arbeitsbereiche/gastlehrstuhl/liste_der_gastprofessorInnen/index.html Gastprofessorinnen und -professoren]. Abgerufen am 19. August 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2010 wurde, ebenfalls mit Unterstützung des DAAD, in umgekehrter Richtung eine Hirschfeld-Mack-Gastprofessur für German Studies am German Department der University of Western Australia in Perth eingerichtet. Durch diese „Tandem“-Gastprofessur soll der Austausch zwischen dem australischen und dem deutschen Hochschulsystem weiter intensiviert werden. Erste Hirschfeld-Mack-Professoren in Perth waren die Germanisten [[Matthias N. Lorenz]], Universität Bern (2010), Sven Kramer, Leuphana Universität Lüneburg (2011) und Helmut Peitsch, Universität Potsdam (2012).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Andreas Hapkemeyer, Peter Stasny (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ludwig Hirschfeld-Mack. Bauhäusler und Visionär.&amp;#039;&amp;#039; Hatje Cantz, Ostfildern 2000, ISBN 978-3-7757-0928-6.&lt;br /&gt;
* Josef Straßer: &amp;#039;&amp;#039;50 Bauhaus-Ikonen, die man kennen sollte.&amp;#039;&amp;#039; Prestel, München 2009, ISBN 978-3-7913-4197-2, S. 80f.&lt;br /&gt;
* {{AKL|73|343|345|Hirschfeld-Mack, Ludwig|Ulla Heise}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hirschfeld-Mack, Ludwig&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Werner Röder]]; [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;International Biographical Dictionary of Central European Emigrés 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. Band 2,1. München: Saur, 1983, ISBN 3-598-10089-2, S. 519f.&lt;br /&gt;
* Resi Schwarzbauer, Chris Bell: &amp;#039;&amp;#039;Ludwig Hirschfeld-Mack, More than a Bauhaus Artist.&amp;#039;&amp;#039; History Smiths Pty Ltd. Australien 2021, ISBN 978-0-6489574-1-6.&lt;br /&gt;
* Peter Stasny: Ludwig Hirschfeld-Mack als Pädagoge. In: Ulrike Kremeier und Ulrich Röthke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Bauhaus in Brandenburg: Industriedesign und Handwerk im Zeichen der Moderne&amp;#039;&amp;#039;. Brandenburgische Kulturstiftung Cottbus 2019, ISBN 978-3-942798-11-2, S. 108–119.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|121965783}}&lt;br /&gt;
* [https://bauhauskooperation.de/wissen/das-bauhaus/koepfe/biografien/biografie-detail/person-Hirschfeld-Mack-Ludwig-532 Ludwig Hirschfeld-Mack] bei bauhauskooperation.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=121965783|LCCN=nr/93/49197|VIAF=79458584}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:HirschfeldMack, Ludwig}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (PH Kiel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schüler am Bauhaus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in Australien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant im Vereinigten Königreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Australier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1893]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1965]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hirschfeld-Mack, Ludwig&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hirschfeld, Ludwig; Hirschfeld Mack, Ludwig&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-australischer Künstler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Juli 1893&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Frankfurt am Main]], Deutschland&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Januar 1965&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Sydney]], Australien&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Goesseln</name></author>
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