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	<title>Ludwig Heitmann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ludwig_Heitmann&amp;diff=1336371&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Privat-User: /* Werke (Auswahl) */ Links → RosDok</title>
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		<updated>2026-02-10T14:26:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Werke (Auswahl): &lt;/span&gt; Links → RosDok&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ferdinand Carl Ludwig Heitmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. Juni]] [[1880]] in [[Hamburg-Ochsenwerder]]; † [[2. Juli]] [[1953]] in [[Hamburg]]) war ein deutscher einflussreicher evangelisch-[[lutherisch]]er Pastor in Hamburg, Mitbegründer der [[Berneuchener Bewegung]] und der Evangelischen Michaelsbruderschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Heitmann wuchs als Sohn des Lehrers Hinrich Heitmann in einem konservativ lutherischen Elternhaus auf. Er besuchte das [[Hamburg-Harburg|Harburger]] [[Realgymnasium]] und bestand hier 1899 die Reifeprüfung. Um Theologie studieren zu können, musste er zunächst die alten Sprachen lernen und Ergänzungsprüfungen ablegen. Anschließend studierte er in [[Universität Göttingen|Göttingen]] und [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]] Theologie. Er wurde dabei vor allem von [[Paul Althaus der Ältere|Paul Althaus d. Ä.]], [[Rudolf Smend (Theologe, 1851)|Rudolf Smend]], [[Julius Kaftan]], [[Bernhard Weiss (Theologe)|Bernhard Weiß]], [[Adolf von Harnack]] und [[Reinhold Seeberg]] geprägt. Während des Studiums nahm er das Band des [[Göttinger Wingolf|Göttinger]] und [[Berliner Wingolf|Berliner]], später auch des Hamburger [[Wingolf]] auf. &lt;br /&gt;
[[Datei:Pincerno - Hammerbrook um 1900.jpg|mini|St. Annen um 1900]]&lt;br /&gt;
Nach kurzer Tätigkeit als Lehrer wurde er 1905 in der [[St.-Michaelis-Kirche (Hamburg)|St.-Michaelis-Kirche]] durch [[Senior (Kirche)|Senior]] [[Georg Behrmann (Theologe)|Georg Behrmann]] ordiniert; seine erste Stelle war die eines Hilfspredigers an der [[St.-Katharinenkirche (Hamburg)|St.-Katharinenkirche]] für den stark proletarisch geprägten Bezirk St. Annen im Stadtteil [[Hammerbrook]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1909 wurde er Pastor der [[St.-Johannis-Kirche (Eppendorf)|St. Johanniskirche]] in [[Hamburg-Eppendorf]]. Dieses Amt behielt er bis zu seiner Emeritierung 1951, wobei er von 1915 bis 1918 als freiwilliger [[Militärgeistlicher|Feldgeistlicher]] an der [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]] tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1927 war Heitmann mit Marie Henriette Luise Wilhelmine Schwartz (* 23. Januar 1897 in Lübeck; † 20. Juni 1970 in Hamburg) verheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
Seit seiner Arbeit zum 2. Theologischen Examen beschäftigte sich Heitmann mit den Chancen und Aufgabe der Kirche in der modernen Großstadt. In Hammerbrook hatte er einen Lehrlingsverein gegründet, in Eppendorf konzentrierte er sich auf die Jugendarbeit, die von seinem Ansatz im Sinn der [[Bündische Jugend|Bündischer Jugend]] geprägt war.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eppendorfer Kirche führte er eine Reihe liturgischer Neuerungen ein, so eine &amp;#039;&amp;#039;Wochenschlussfeier&amp;#039;&amp;#039; für die Jugendlichen, ein experimentelles [[Tischabendmahl]] nach der Ordnung der &amp;#039;&amp;#039;[[Didache]]&amp;#039;&amp;#039;, und ab 1930 die Feier der [[Osternacht]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1920er Jahren engagierte sich Heitmann in der Volkskirchenbewegung und setzte sich für eine &amp;#039;&amp;#039;neue Kirche&amp;#039;&amp;#039; ein. Die auch in der Synode vertretene &amp;#039;&amp;#039;neukirchliche Fraktion&amp;#039;&amp;#039; wollte den in Hamburg tiefen Graben zwischen &amp;#039;&amp;#039;Positiven&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Liberalen&amp;#039;&amp;#039; überwinden. Obwohl er zu den stärksten Befürwortern der Einführung des [[Bischof]]samtes in der [[Evangelisch-Lutherische Kirche im Hamburgischen Staate|Evangelisch-Lutherischen Kirche im Hamburgischen Staate]] zählte, stellte er sich im [[Kirchenkampf]] auf die Seite der Kritiker von Landesbischof [[Franz Tügel]], mit dem er Anfang der 1920er Jahre noch zusammengearbeitet hatte. Parteipolitisch grundsätzlich ungebunden, trat Heitmann dem [[Pfarrernotbund]] schon bei seiner Gründung im Oktober 1933 bei und wurde Vertreter Hamburgs in dessen Leitungsgremium, dem [[Reichsbruderrat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heitmann wurde besonders durch sein dreibändiges Werk &amp;#039;&amp;#039;Großstadt und Religion&amp;#039;&amp;#039; bekannt, das in den 1920er Jahren mehrfach aufgelegt wurde. Für seinen Einsatz für einen zeitgemäßen Religionsunterricht 1929 erhielt er von der Theologischen Fakultät der [[Universität Gießen]] den theologischen [[Ehrendoktor]].   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Anfang an nahm Heitmann an den Berneuchener Konferenzen 1923 bis 1927 teil; er war einer der Mitverfasser und ist einer der Mitunterzeichner ihrer Programmschrift &amp;#039;&amp;#039;Berneuchener Buch&amp;#039;&amp;#039;. Gemeinsam mit [[Karl Bernhard Ritter]], [[Wilhelm Stählin]] und [[Wilhelm Thomas (Theologe)|Wilhelm Thomas]] stiftete er 1931 die Evangelische Michaelsbruderschaft. Mit großem persönlichen Einsatz sorgte er dafür, dass ihr zahlreiche Pastoren und Laien in Hamburg und Norddeutschland beitraten, darunter der Architekt [[Gerhard Langmaack]], den er 1911 in Eppendorf konfirmiert hatte, und [[Axel Werner Kühl]]. Ab 1942 kam es jedoch zu einem schweren Zerwürfnis zwischen Heitmann und den Michaelsbrüdern über den – aufgrund der in der Michaelsbruderschaft eingeführten Form der [[Ohrenbeichte|Einzelbeichte]] – von Heitmann als zunehmend unlutherisch empfundenen Kurs der Bruderschaft, das 1945 zu seinem Austritt führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Realschüler: Ein Beitrag zur Psychologie der Jugendlichen des Mittelstandes.&amp;#039;&amp;#039; Eger, Leipzig 1912 (Die Entwicklungsjahre, Heft 4)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Völkerkrieg und das Christentum: Eine Erwiderung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Christliche Welt&amp;#039;&amp;#039;. Band 29, 1915, S. 360–364.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Großstadt und Religion&amp;#039;&amp;#039;. Boysen, Hamburg&lt;br /&gt;
*: Teil 1. &amp;#039;&amp;#039;Die religiöse Situation in der Großstadt&amp;#039;&amp;#039;. 1913 ([https://purl.uni-rostock.de/rosdok/ppn1772059773 RosDok]), ab der 2. Auflage (1921) Titel: &amp;#039;&amp;#039;Der Aufbau der modernen Großstadt&amp;#039;&amp;#039; ([https://purl.uni-rostock.de/rosdok/ppn1772065110 RosDok])	&lt;br /&gt;
*: Teil 2. &amp;#039;&amp;#039;Der Kampf um die Religion in der Großstadt&amp;#039;&amp;#039;. 1919 ([https://purl.uni-rostock.de/rosdok/ppn1772060933 RosDok])&lt;br /&gt;
*: Teil 3. &amp;#039;&amp;#039;Die religiöse Wahrheit für die Großstadt&amp;#039;&amp;#039; 1920 ([https://purl.uni-rostock.de/rosdok/ppn1772063517 RosDok])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vom Werden der neuen Gemeinde&amp;#039;&amp;#039;, A. Töpelmann, Gießen 1925.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Das heilige Abendmahl.&amp;#039;&amp;#039; Hanseatische Verlagsanstalt, Hamburg 1927.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Die Beichte der Gemeinde&amp;#039;&amp;#039;, Hanseatische Verlagsanstalt, Hamburg 1928.&lt;br /&gt;
* (mit Karl Bernhard Ritter und Wilhelm Stählin): &amp;#039;&amp;#039;Das Gebet der Tageszeiten.&amp;#039;&amp;#039; 3., erweiterte und neubearbeitete Auflage, Bärenreiter-Verlag, Kassel 1929&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Krisis und Neugestaltung im Erziehungswerk&amp;#039;&amp;#039;, Verlag F. Bahn, Schwerin 1930.&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv|url=http://www.gottesjahr.de/goja1/gj30/3009a.htm|wayback=20071019054102|text=&amp;#039;&amp;#039;Freizeit und Kloster&amp;#039;&amp;#039;}}. In: &amp;#039;&amp;#039;Gottesjahr&amp;#039;&amp;#039;. 1930, S. 65–72&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Lutherisches Bekenntnis und Gemeindegestaltung&amp;#039;&amp;#039; (Kirche im Aufbau, Heft 1). Neuwerk-Verlag, Kassel-Wilhelmshöhe 1935.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [http://www.quatember.de/J1954/q54027.htm Rudolf Spieker: Erinnerung an Ludwig Heitmann], in: Quatember 1954, S. 27f.&lt;br /&gt;
* Hans Carl von Haebler: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Evangelischen Michaelsbruderschaft von ihren Anfängen bis zum Gesamtkonvent 1967.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. im Auftrag der Evangelischen Michaelsbruderschaft, Marburg 1975, S. 155–159&lt;br /&gt;
* {{BBKL|h/heitmann_f_c_l|band=16|spalten=649-667|autor=Rainer Hering|artikel=Heitmann, Ferdinand Carl Ludwig}}&lt;br /&gt;
* {{HambBio|Heitmann, Ludwig|5|179|181|Rainer Hering}}&lt;br /&gt;
* Matthias Frenzel: &amp;#039;&amp;#039;Ludwig Heitmann und die Berneuchener Bewegung&amp;#039;&amp;#039;, in: Quatember 87 (2023), S. 261–269.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1028243510|VIAF=282025057}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Heitmann, Ludwig}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Bekennenden Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im Wingolf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Christentums (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1880]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1953]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Heitmann, Ludwig&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Heitmann, Ferdinand Carl Ludwig (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher evangelisch-lutherischer Pastor in Hamburg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Juni 1880&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg-Ochsenwerder]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Juli 1953&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg-Ochsenwerder]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Privat-User</name></author>
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