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	<title>Ludwig Hatschek - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T08:08:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Robert Wetzlmayr: +Wikilinks</title>
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		<updated>2025-12-27T15:47:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Wikilinks&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ludwig Hatschek.png|miniatur|Porträt um 1900]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ludwig Hatschek&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. Oktober]] [[1856]] in [[Těšetice u Olomouce|Těšetice]] (Tieschetitz) bei [[Olmütz]], [[Mähren]]; † [[15. Juli]] [[1914]] in [[Linz]]) war ein österreichischer Industrieller. Bekannt ist er als Gründer der [[Eternit-Werke]] in [[Vöcklabruck]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Lexikon der gesamten Technik und ihrer Hilfswissenschaften |Autor=[[Otto Lueger]] |Auflage=2. |Verlag=Deutsche Verlagsanstalt |Ort=Stuttgart und Leipzig |Datum=1920 |Online=http://www.zeno.org/Lueger-1904/A/Schiefer |Abruf=2019-05-07 |Kommentar=Lexikoneintrag „Schiefer“ }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ludwig Hatschek wurde am 9. Oktober 1856 als Sohn der [[Juden|jüdischen]] Eltern Filipp und Sophie Hatschek (geb. Scheuer) in Těšetice geboren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.geni.com/people/Ludwig-Hatschek/6000000014948506085 |titel=Ludwig Hatschek genealogy |werk= |datum=June 4, 2023 |sprache=en |abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit 10 Jahren übersiedelte Ludwig Hatschek mit seiner Familie von Mähren nach Linz. Er besuchte die Handelsschule und absolvierte die Brauereischule in [[Weihenstephan]] bei München. Neben seiner späteren Beschäftigung in der Brauerei des Vaters, der [[Brau Union|&amp;#039;&amp;#039;Linzer Aktienbrauerei und Malzfabrik&amp;#039;&amp;#039;]], unternahm er ausgedehnte Reisen. Um 1890 stieg er aus dem väterlichen Unternehmen aus und ließ sich seinen Anteil von 100 000 Gulden ausbezahlen. Während er in Großbritannien ein neues Betätigungsfeld suchte, suchte seine Frau, die Bankierstochter Rosa Würzburger in Oberösterreich ein geeignetes Geschäftslokal. 1893 wurde eine stillgelegte Papiermühle in Schöndorf bei [[Vöcklabruck]] gekauft. Für diese Fabrik erwarb er gebrauchte Asbest-Spinnmaschinen aus einer abgebrannten Spinnerei in [[Lend (Salzburg)|Lend]]. In dem neu gegründeten Unternehmen entwickelte er in den Jahren danach eine unbrennbare Dacheindeckung aus [[Asbestzement]], die er im Jahr 1900 patentieren ließ. Im Jahr 1903 gab er dem entwickelten Produkt den Markennamen &amp;#039;&amp;#039;[[Eternit]]&amp;#039;&amp;#039;. Auch Rohre wurden in der Folge produziert. Der dazu nötige Zement kam ab 1908 von einer eigens errichteten Zementfabrik aus [[Pinsdorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einst wüste Sandgrube auf dem Bauernberg wurde von Ludwig Hatschek 1910–1913 mit großem finanziellen Aufwand in eine großzügige Parkanlage umgewandelt und der Stadt Linz geschenkt. 1914 erfolgte seine Ernennung zum Ehrenbürger, 1945 wurde ein Straßenzug nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Ludwig Hatschek Grabstein.JPG|mini|hochkant|Grabstein von Ludwig Hatschek in der Schöndorfer Kirche in Vöcklabruck]]&lt;br /&gt;
Ab 1910 wurde das Leben des zum &amp;#039;&amp;#039;Kaiserlichen Rat&amp;#039;&amp;#039; ernannten Unternehmers durch eine schwere Krankheit bestimmt. Er unternahm noch zahlreiche Kuraufenthalte auch im Ausland. Im Juli 1914 starb er schließlich in seinem Wohnsitz, der prächtigen, im Jugendstil gehaltenen &amp;#039;&amp;#039;Hatschekvilla&amp;#039;&amp;#039; in Linz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1953 wurde in Wien-[[Donaustadt]] (22. Bezirk) die &amp;#039;&amp;#039;Hatschekgasse&amp;#039;&amp;#039; nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Sohn [[Hans Hatschek]] folgte ihm an der Unternehmensspitze nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Luisenhöhe bei [[Haag am Hausruck]] erinnert eine Jahrestafel am &amp;quot;Pfad der Sinne&amp;quot; an die Patentanmeldung von Eternit durch Ludwig Hatschek.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|2|208||Hatschek Ludwig|}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Neue österreichische Biographie.&amp;#039;&amp;#039; Band 10.&lt;br /&gt;
* [[Hanns Kreczi]]: &amp;#039;&amp;#039;Linz, Stadt an der Donau.&amp;#039;&amp;#039; Linz 1951, S. 19 und 50.&lt;br /&gt;
* {{NDB|8|58|59|Hatschek, Ludwig|[[Gustav Otruba]]|127024891}}&lt;br /&gt;
* Karl Steiger: &amp;#039;&amp;#039;Die Grünanlagen der Gemeinde Linz&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Die Städte Deutschösterreichs.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1927, S. 336–340.&lt;br /&gt;
* [[Alfred Zerlik]]: &amp;#039;&amp;#039;Sudetendeutsche in Oberösterreich.&amp;#039;&amp;#039; Linz 1981, S. 135f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Hatschek,_Ludwig}}&lt;br /&gt;
* [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/serien/landsleute/art10236,45851 Ludwig Hatschek] in den [[Oberösterreichische Nachrichten|Oberösterreichischen Nachrichten]] vom 24. Februar 2006&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=127024891|VIAF=23149933}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hatschek, Ludwig}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Industrieller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Linz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1856]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1914]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brauer (Österreich)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hatschek, Ludwig&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Unternehmer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Oktober 1856&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Těšetice u Olomouce|Těšetice]] bei [[Olmütz]], [[Mähren]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Juli 1914&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Linz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Robert Wetzlmayr</name></author>
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