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	<title>Ludwig Hammers - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T03:17:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Tri-l: /* Einzelnachweise */ Kategorie:Preuße+</title>
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		<updated>2024-09-21T09:40:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Preu%C3%9Fe&quot; title=&quot;Kategorie:Preuße&quot;&gt;Kategorie:Preuße&lt;/a&gt;+&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Oberbürgermeister Ludwig Hammers, Foto Constantin Luck Düsseldorf.png|mini|Oberbürgermeister Ludwig Hammers, um 1900 fotografiert von [[Constantin Luck]], [[Stadtmuseum Düsseldorf]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ludwig Hammers&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. März]] [[1822]] in [[Wassenberg]], [[Kreis Heinsberg]]; † [[3. Juni]] [[1902]] in [[Düsseldorf]]) war 27 Jahre lang – von 1849 bis 1876 – [[Oberbürgermeister]] von Düsseldorf. In seine Amtszeit fiel die Entwicklung Düsseldorfs von einer mittleren Beamtenstadt zu einer Industriestadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ludwig Hammers wurde als siebtes Kind eines preußischen Oberzollinspektors und einer französischen Mutter in Wassenberg im Kreis Heinsberg geboren. Die Familie zog um 1834 nach [[Uerdingen]], wo der junge Ludwig das örtliche Progymnasium besuchte. Ab 1836 war er Schüler des [[Görres-Gymnasium (Düsseldorf)|Königlichen Gymnasiums in Düsseldorf]] und legte dort am 31.&amp;amp;nbsp;August 1841 das Abitur ab. In [[Bonn]] und [[Berlin]] studierte er [[Kameralwissenschaft]]. Im Anschluss an das Studium meldete sich der Fünfundzwanzigjährige als Freiwilliger für ein Jahr zum Militär in Berlin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen seiner weiteren Ausbildung trat Hammers am 24.&amp;amp;nbsp;Oktober 1844 als [[Auskultator]] beim [[Oberlandesgericht Hamm]] ein und wurde am 29.&amp;amp;nbsp;November 1844 beim Land- und Stadtgericht Duisburg vereidigt. Bei seinem Wechsel in den preußischen Verwaltungsdienst am 11.&amp;amp;nbsp;September 1845 zum Regierungsreferendar bei der Königlich preußischen [[Regierungsbezirk Düsseldorf|Regierung]] in [[Düsseldorf]] ernannt, versah er während seiner dortigen Dienstzeit vom 14.&amp;amp;nbsp;Dezember 1846 bis Dezember 1847 im Vertretungswege die Verwaltung des Kreises Duisburg. Weitere Dienststationen waren am 7.&amp;amp;nbsp;Januar 1848 die Regierung in Potsdam, 27.&amp;amp;nbsp;Juni 1848 die Regierung in Posen und von dort aus am 7.&amp;amp;nbsp;Juli 1848 die vertretungsweise Verwaltung des [[Kreis Bomst|Kreises Bomst]], bevor er mit Ablegung der [[Juristenausbildung in Deutschland#Zweistufige Ausbildung in Preußen seit 1869|zweiten juristischen Prüfung]] am 15.&amp;amp;nbsp;August 1849 die Ernennung zum Regierungsassessor erhielt. Wenige Tage zuvor hatte Hammers am 4.&amp;amp;nbsp;August kommissarisch die Ernennung zum Bürgermeister von Düsseldorf erhalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Romeyk&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3770075854|Seiten=498&amp;amp;nbsp;f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf seine Wahl vom 6.&amp;amp;nbsp;August 1850 folgte am 11.&amp;amp;nbsp;November die Bestätigung und am 23.&amp;amp;nbsp;Dezember 1850 die formelle Amtseinführung. Nach der Verleihung des Oberbürgermeistertitels am 29.&amp;amp;nbsp;Juni 1858 wurde Hammers am 18.&amp;amp;nbsp;Februar 1862 als solcher wiedergewählt (Bestätigung am 28.&amp;amp;nbsp;April 1862), bevor er am 1.&amp;amp;nbsp;August 1876 auf Gesuch vom 12.&amp;amp;nbsp;Dezember 1875 nach 27&amp;amp;nbsp;Jahren in den Ruhestand trat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Romeyk&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hammers wurde am 15.&amp;amp;nbsp;Juni 1855 in das [[Preußisches Herrenhaus|Preußische Herrenhaus]] berufen, in das er am 30.&amp;amp;nbsp;November eintrat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Romeyk&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zu seinem Tode am 3.&amp;amp;nbsp;Juni 1902 übte Hammers zahlreiche ehrenamtliche Tätigkeiten in Düsseldorf aus. Der südlich des [[Bahnhof Düsseldorf-Bilk|S-Bahnhofs Düsseldorf-Bilk]] gelegene Ludwig-Hammers-Platz wurde nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik und Amtsführung ==&lt;br /&gt;
Im Rahmen der neuen, 1850 erlassenen [[Gemeindeordnungen in Deutschland|Gemeindeordnung]] wurde Hammers am 6.&amp;amp;nbsp;August 1850 für zwölf Jahre vom Stadtrat zum Oberbürgermeister gewählt. Nur wenige Jahre zuvor hatte die Industrialisierung Düsseldorfs eingesetzt. 1852 organisierte Hammers eine erste Industrieausstellung im Ständehaus im [[Düsseldorfer Schloss|alten Schloss]] mit der Unterstützung von [[Freimaurerloge]]n.&amp;lt;ref&amp;gt;Roland Emrich, Andreas Stephainski: &amp;#039;&amp;#039;Zeitreise. 1200 Jahre Leben in Düsseldorf.&amp;#039;&amp;#039; AST Medien, Göttingen 2009. ISBN 978-3-9812527-3-6. S. 64&amp;lt;/ref&amp;gt; 1862 wurde Ludwig Hammers einstimmig wiedergewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1870 geriet Hammers im Zusammenhang mit dem [[Stadtwerke Düsseldorf|Städtischen Gaswerk]] unter Korruptionsverdacht. Die Vorwürfe konnten letztlich entkräftet werden, aber ein gewisses Misstrauen blieb. Während des [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieges]] 1870/71 warf man ihm vor, die französischen Kriegsgefangenen zu gut behandelt zu haben. Im Rahmen des [[Kulturkampf]]es erwuchsen ihm weitere Gegner, die dem gläubigen [[Römisch-katholische Kirche|Katholiken]] „[[Ultramontanismus|ultramontane Bestrebungen]]“ unterstellten. Dennoch wurde Hammers erneut im Januar 1874 von der Stadtverordnetenversammlung einstimmig wiedergewählt. Die Gegner blieben im Hintergrund, sorgten aber für ein gewisses Misstrauen in Berlin, sodass die Bestätigung von [[Wilhelm I. (Deutsches Reich)|Kaiser Wilhelm I.]] zunächst nicht erfolgte. Erst nach mehreren Stadtratsabordnungen, die zum Innenminister nach Berlin reisten, und einer persönlichen Audienz Hammers’ beim Kaiser wurde der langjährige Oberbürgermeister im November 1874 erneut bestätigt. Dennoch flammten die Gerüchte um die Gaswerk-Affaire erneut auf. Hammers’ demonstratives Fernbleiben von einer wichtigen Ratssitzung in Sachen Schulpolitik sorgte für eine Vertrauenskrise. Am 23.&amp;amp;nbsp;April 1875 sprach die liberale Mehrheit der Stadtverordneten dem Oberbürgermeister das Misstrauen aus. In der Gaswerk-Angelegenheit erklärte die Regierung, dass es dem Oberbürgermeister an „Sorgfalt und Umsicht habe fehlen lassen“. Es kam zu heftigen Auseinandersetzungen in der Düsseldorfer Presse. Hammers schied daraufhin auf eigenes Gesuch aus dem Dienst aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Hammers heiratete am 21.&amp;amp;nbsp;Mai 1862 in Düsseldorf Wilhelmine &amp;#039;&amp;#039;Luise&amp;#039;&amp;#039; Hellweg (geboren am 5.&amp;amp;nbsp;Juli 1841 in Köln; gestorben am 22.&amp;amp;nbsp;Dezember 1903 in Düsseldorf), eine Tochter des Düsseldorfer Landgerichtspräsidenten Wilhelm Hellweg (gestorben am 6.&amp;amp;nbsp;Januar 1879) und dessen Ehefrau Walburgis Anna Adolphine Hellweg, geborene von und zur Mühlen (gestorben am 16.&amp;amp;nbsp;April 1871).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Romeyk&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.archivportal-d.de/item/7RAVPYPBBQADXS35MPIO42JUSEUYSNTQ Personalia Familie Hellweg], Stadtarchiv Düsseldorf&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Paar bekam fünf Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hugo Weidenhaupt]]: &amp;#039;&amp;#039;Aus Düsseldorfs Vergangenheit&amp;#039;&amp;#039;. Verlag der Goethe-Buchhandlung, Düsseldorf 1988, ISBN 3-924-331-17-0, S. 358–366.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Landräte des Kreis Duisburg&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Oberbürgermeister von Düsseldorf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1025032640|VIAF=257151307}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Hammers, Ludwig}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landrat (Kreis Duisburg)]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Düsseldorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Herrenhauses]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Preuße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1822]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hammers, Ludwig&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kommunalpolitiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. März 1822&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wassenberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Juni 1902&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tri-l</name></author>
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