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	<title>Ludwig Habich - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ludwig_Habich&amp;diff=425149&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 11. Januar 2025 um 20:58 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Emil Stumpp Ludwig Habich.jpg|mini|hochkant|[[Emil Stumpp]] Ludwig Habich (1926)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ColumbusBremerhaven.JPG|mini|hochkant|Columbus-Denkmal in Bremerhaven (Nachguss)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ludwig Habich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. April]] [[1872]] in [[Darmstadt]]; † [[20. Januar]] [[1949]] in [[Seeheim-Jugenheim|Jugenheim]]) war ein deutscher [[Bildhauerei|Bildhauer]], [[Medailleur]] und [[Hochschullehrer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Bereits mit sechs Jahren kam Ludwig Habich 1879 als Schüler zu dem Bildhauer [[Benedikt König]] (1842–1906), bei dem er bis 1886 lernte.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Weyrauch: &amp;#039;&amp;#039;Der Bildhauer Ludwig Habich (1872–1949).&amp;#039;&amp;#039; Hessische Historische Kommission, Darmstadt 1990, S. 11 und S. 13. ([https://books.google.de/books?id=AIkTAQAAMAAJ&amp;amp;q=Benedikt+K%C3%B6nig+Bildhauer&amp;amp;dq=Benedikt+K%C3%B6nig+Bildhauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=i4WSUOShEcjQ4QSOnYDgAw books.google.de] Snippet-Ansicht)&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1890 studierte er bei [[Gustav Kaupert]] am [[Staatliche Hochschule für Bildende Künste – Städelschule|Städelschen Kunstinstitut]] in [[Frankfurt am Main]], dann bei [[Hermann Volz (Bildhauer)|Hermann Volz]] an der [[Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe|Karlsruher Kunstakademie]] und bei [[Wilhelm von Rümann]] an der [[Akademie der Bildenden Künste München|Münchner Kunstakademie]]. Er beendete diese Studien zwar erst 1900, führte außer Studienarbeiten aber bereits ab 1893 erste selbstständige Werke aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen ersten größeren Erfolg außerhalb seiner hessischen Heimat erzielte Habich 1897 mit dem [[Christoph Kolumbus|Columbus]]-Denkmal für [[Bremerhaven]], das auf einer Kunstausstellung in München prämiert wurde. 1898 war er Gründungsmitglied der &amp;#039;&amp;#039;Freien Vereinigung Darmstädter Künstler&amp;#039;&amp;#039;. 1899 wurde er von [[Ernst Ludwig (Hessen-Darmstadt, Großherzog)|Großherzog Ernst Ludwig]] als Mitglied der [[Darmstädter Künstlerkolonie Mathildenhöhe|Darmstädter Künstlerkolonie]] berufen. Habich schuf für Darmstadt unter anderem die Kolossalfiguren &amp;#039;&amp;#039;Mann und Frau&amp;#039;&amp;#039; am Eingang des Ernst-Ludwig-Hauses auf der [[Mathildenhöhe]], einen Brunnen mit überlebensgroßer Relieffigur eines trinkenden Jünglings am [[Joseph Maria Olbrich|Olbrich]]-Haus sowie das [[Goethedenkmal (Darmstadt)|Goethe-Denkmal]] im [[Sehenswürdigkeiten in Darmstadt#Herrngarten|Herrngarten]]. Zwei weitere Werke Ludwig Habichs sind im alten Amtsgerichtsgebäude in Darmstadt zu sehen. In dessen Eingangshalle sind auf der Seite der Säle der Strafgerichte der Blitzschleuderer mit Gesetzestafel als Verkörperung der strafenden Gerechtigkeit und auf der Seite der Zivilgerichte ein Mädchen, das sich verhüllt, als Sinnbild der Scheu vor der Öffentlichkeit zu sehen. 1906 wurde auf dem [[Ludwigsplatz (Darmstadt)|Ludwigsplatz]] in Darmstadt das [[Bismarckdenkmal (Darmstadt)|Bismarckdenkmal]] fertiggestellt. Die künstlerische Gestaltung des Bismarck-Standbildes, der Reliefs und der Ornamentik dieses  [[Bismarckdenkmal (Darmstadt)|Bismarck-Brunnens]] stammen von Habich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;140&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mathildenhoehe-ernst-ludwig-haus-076.jpg|Kolossalfiguren am Ernst-Ludwig-Haus, Mathildenhöhe Darmstadt&lt;br /&gt;
Goethe-Denkmal by Ludwig Habich in Herrngarten, Darmstadt - IMG 7062.JPG|Goethe-Denkmal im [[Herrngarten]] in Darmstadt&lt;br /&gt;
Rosenhöhe Darmstadt - memorial - IMG 7053.JPG|Grabmal der [[Elisabeth von Hessen-Darmstadt (1895–1903)|Prinzessin Elisabeth]], [[Park Rosenhöhe|Rosenhöhe]] Darmstadt&lt;br /&gt;
Denkmal Elisabeth Herrngarten Darmstadt.JPG|Gedenkstein für Prinzessin Elisabeth im Herrngarten&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ludwig Habich Hirsch.jpg|mini|hochkant|Hirsch auf der Kuppel des Stuttgarter Kunstgebäudes]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1906 übersiedelte Habich nach [[Stuttgart]], wo er zunächst Bildhauerei bzw. plastisches Gestalten an der Architektur-Abteilung der [[Universität Stuttgart|Technischen Hochschule Stuttgart]] lehrte. 1910 wurde er in der Nachfolge [[Adolf von Donndorf]] als Professor an die [[Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart|Stuttgarter Kunstakademie]] berufen, wo er bis zu seiner [[Emeritierung]] im Jahr 1937 blieb.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Kermer]]: &amp;#039;&amp;#039;Daten und Bilder zur Geschichte der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart: Edition Cantz, 1988 (= Verbesserter Sonderdruck aus: &amp;#039;&amp;#039;Die Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart: eine Selbstdarstellung&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart: Edition Cantz, 1988), o. P. [S. 9]&amp;lt;/ref&amp;gt;  Schüler von Ludwig Habich waren [[Frida Christaller]], [[Emil Hipp]], [[Lilli Kerzinger-Werth]] (Meisterschülerin), [[Fritz Nuss]] und Franziska Sarwey.&amp;lt;ref&amp;gt;[[#Neumann 1999.1]], S. 128. – Ausführliche Liste der Schüler: [[#Heyfelder 1935]], S. 63.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu seinen bekanntesten Stuttgarter Werken zählen die 1911 entstandene Skulptur eines Genesenden für das Hermann-Burckhardt-Denkmal auf dem Hegelplatz und die Figur eines goldenen Hirschs als Kuppelbekrönung des [[Kunstgebäude Stuttgart|Kunstgebäudes]] von 1913.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Habichs künstlerisches Hauptmotiv war die bewegte Jünglingsfigur, die er oft variierte. Mit diesem Motiv und seinem relativ traditionell geprägten künstlerischen Stil entsprach er auch den nationalsozialistischen Kunstauffassungen. Zum 1. Mai 1933 trat Habich der [[NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 3.234.552).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/12800637&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Holger Köhn: &amp;#039;&amp;#039;Projekt Darmstädter Straßennamen&amp;#039;&amp;#039;. Darmstadt 2019 [https://dablog.hypotheses.org/files/2019/05/Biographien_Stra%C3%9Fennamen.pdf online]&amp;lt;/ref&amp;gt; Besondere Wertschätzung erfuhr in dieser Zeit eine bereits 1900 geschaffene Jünglingsfigur, die ursprünglich den Titel „Den Sternen entgegen“ trug, dann aber wegen der dargestellten Körperhaltung als „[[Hitlergruß|Der Deutsche Gruß]]“ umgedeutet und 1940 mit einem Kulturpreis ausgezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Zerstörung seines Darmstädter Wohnhauses im Zweiten Weltkrieg, übersiedelte er 1945 nach Jugenheim an der Bergstraße. Dort starb er im Januar 1949. Ludwig Habich wurde auf dem [[Alter Friedhof (Darmstadt)|Alten Friedhof]] in Darmstadt bestattet (Grabstelle: I D 121a). Sein Nachlass wird im Darmstädter Stadtarchiv aufbewahrt. Sein Werk-Katalog umfasst 504 Positionen, darunter 23 Denkmäler, 32 Grabmale und 189 Statuen, Bauplastiken und Büsten. Er gestaltete zahlreiche Medaillen und amtliche Münzen für das Deutsche Reich, das Großherzogtum Luxemburg und das Königreich Polen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Arthur Dobsky]]: &amp;#039;&amp;#039;Ludwig Habich.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Illustrirte Zeitung (Leipzig).&amp;#039;&amp;#039; 151, 1918, Nr. 3932, S. 523&amp;amp;nbsp;f.&lt;br /&gt;
* Hanns Otto Roecker: &amp;#039;&amp;#039;Der Bildhauer Ludwig Habich.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Württemberg. Monatsschrift im Dienste von Volk und Heimat.&amp;#039;&amp;#039; 1932, S. 341–346.&lt;br /&gt;
* {{Anker|Heyfelder 1935}}Erich Heyfelder: &amp;#039;&amp;#039;Ludwig Habich und seine Bildhauerschule an der Stuttgarter Kunstakademie.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schwäbisches Heimatbuch.&amp;#039;&amp;#039; 1935, S. 53–66.&lt;br /&gt;
* {{Anker|Neumann 1999.1}}Edith Neumann: &amp;#039;&amp;#039;Künstlerinnen in Württemberg. Zur Geschichte des Württembergischen Malerinnen-Vereins und des Bundes Bildender Künstlerinnen Württembergs.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. Stuttgart 1999.&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker |Autor=[[Dorothea Stern]] |Lemma=Habich, Ludwig |Band=15 |Seite=401 |SeiteBis=402}}&lt;br /&gt;
* [[Peter Weyrauch]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Bildhauer Ludwig Habich (1872–1949).&amp;#039;&amp;#039; Hessische Historische Kommission, Darmstadt 1990, ISBN 3-88443-166-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ludwig Habich.&amp;#039;&amp;#039; In: Historischer Verein für Hessen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Stadtlexikon Darmstadt.&amp;#039;&amp;#039; Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 2006, S. 339.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://dfg-vk-darmstadt.de/Lexikon_Auflage_2/HabichLudwig.htm Kurzbiografie von Ludwig Habich] auf den Internetseiten der &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, Gruppe Darmstadt&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 16. November 2012.&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=11897470X|titel=Habich, Ludwig|datum=2023-08-09}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11897470X|LCCN=n92061990|VIAF=96185783}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Habich, Ludwig}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medailleur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler des Jugendstils]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Deutschen Künstlerbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildender Künstler (Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Stuttgart)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Stuttgart)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1872]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1949]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Habich, Ludwig&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bildhauer und Medailleur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. April 1872&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Darmstadt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. Januar 1949&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Seeheim-Jugenheim|Jugenheim]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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