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		<summary type="html">&lt;p&gt;+ d&amp;amp;d&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:RUSMARKA-1777.jpg|mini|Ludwig Guttmann]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ludwig Guttmann2.jpg|mini|Ludwig Guttmann]]&lt;br /&gt;
Sir &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ludwig Guttmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, [[Order of the British Empire|CBE]] (* [[3. Juli]] [[1899]] in [[Toszek|Tost]], [[Kreis Tost-Gleiwitz]], [[Provinz Schlesien]], [[Deutsches Reich]]; † [[18. März]] [[1980]] in [[Aylesbury]], [[Buckinghamshire]], [[Vereinigtes Königreich]]) war ein [[Neurologe]] und [[Neurochirurgie|Neurochirurg]]. In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] emigrierte er nach [[England]] und schuf dort die Grundlagen für die Behandlung [[Querschnittlähmung|Querschnittgelähmter]]. Er war Förderer des [[Behindertensport]]s und Begründer&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.paralympic.org/TheIPC/HWA/HistoryoftheMovement |titel=Paralympics History |werk=[[Internationales Paralympisches Komitee]] |datum=2021 |abruf=2021-07-03 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der [[Paralympische Spiele|Paralympischen Spiele]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Als Ludwig Guttmann drei Jahre alt war, zog seine Familie nach [[Chorzów|Königshütte]]. 1917 legte er dort sein Abitur am [[Humanistisches Gymnasium|Humanistischen Gymnasium]] ab. Anschließend wurde er zum Militärdienst einberufen. Ab 1918 studierte er Medizin an der [[Universität Breslau]], ab 1919 an der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg]] und an der [[Julius-Maximilians-Universität Würzburg]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutsch-sprachigen Emigration nach 1933&amp;#039;&amp;#039;, Vol. 2, S. 356&amp;amp;nbsp;f, 1983.&amp;lt;/ref&amp;gt; und er wurde 1924 [[Approbation (Heilberufe)|approbiert]]. Er war Mitglied im [[Kartell-Convent|Kartell-Convent der Verbindungen deutscher Studenten jüdischen Glaubens (K.C.)]] und Mitgründer des [[Kameraden, deutsch-jüdischer Wanderbund|Deutsch-jüdischen Wanderbundes „Kameraden“]]&amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Joseph Walk: &amp;#039;&amp;#039;Kurzbiographien zur Geschichte der Juden, 1918–1945&amp;#039;&amp;#039;, 1988.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Anschließend arbeitete er in der Neurologischen Klinik in Breslau, wo er sich 1930 im Fach Neurologie [[Habilitation|habilitierte]]. 1933 wurde er Facharzt für Neurologie und im selben Jahr von seinem Posten als Chefarzt am Wenzel-Hancke-Krankenhaus in [[Breslau]] aufgrund des nationalsozialistischen [[Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums|Berufsverbots]] für Juden entlassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=David Neuhäuser |Titel=Neurologe Ludwig Guttmann: Der Arzt, der die Paralympics erfand |Sammelwerk=Der Spiegel |Datum=2021-08-24 |ISSN=2195-1349 |Online=https://www.spiegel.de/geschichte/neurologe-ludwig-guttmann-der-arzt-der-die-paralympics-erfand-a-8bac0397-bffc-4c04-9979-0bee7846f15a |Abruf=2024-01-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend arbeitete er als Oberarzt in der Abteilung für Neurologie am [[Jüdisches Krankenhaus Breslau|Jüdischen Krankenhaus Breslau]] weiter, 1937 wurde er zudem Direktor des Krankenhauses. Am 9. November 1938, während der Judenverfolgungen der [[Reichspogromnacht]], gewährte er dort 64 Juden Zuflucht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;telegraph1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Cherrill Hicks |url=http://www.telegraph.co.uk/lifestyle/9450182/Paralympics-founder-Sir-Ludwig-Guttmanns-legacy-celebrated-in-BBC-drama.html |titel=Paralympics founder Sir Ludwig Guttmann’s legacy celebrated in BBC drama. The Paralympic Games were the creation of one remarkable man, whose story is told in a forthcoming BBC drama |werk=[[The Daily Telegraph|The Telegraph]] |datum=2012-08-03 |abruf=2024-02-10 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Guttmann lernte von dem Pionier der Neurochirurgie [[Otfried Foerster]] an dessen Forschungsinstitut in Breslau, der ihn 1939 zu seinem ersten Assistenten machte.&amp;lt;ref&amp;gt;J. R. Silver: &amp;#039;&amp;#039;History of the treatment of spinal injuries.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Postgraduate medical journal.&amp;#039;&amp;#039; Band 81, Nummer 952, Februar 2005, S.&amp;amp;nbsp;108–114, {{ISSN|0032-5473}}. {{DOI|10.1136/pgmj.2004.019992}}, PMID 15701743, {{PMC|1743190}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im gleichen Jahr 1939 konnte er nach [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]] fliehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Zwischen 1939 und 1943 war er in der Neurochirurgischen Abteilung in Nuffield tätig. 1943 erhielt er von der britischen Regierung den Auftrag, das &amp;#039;&amp;#039;National Spinal Injuries Centre&amp;#039;&amp;#039; als erste Spezialklinik für Wirbelsäulenverletzte im Stoke Mandeville Hospital in [[Aylesbury]] aufzubauen. Die Initiative ging von der [[Royal Air Force]] aus, um die Behandlung und Rehabilitation der wirbelsäulenverletzten Piloten zu gewährleisten, „die häufig beim Landeanflug mit ihren durch Beschuss beschädigten Bombern abstürzten“.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Probst&amp;quot;&amp;gt;Jürgen Probst: &amp;#039;&amp;#039;Gedenken der jüdischen Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Unfallheilkunde, Versicherungs- und Versorgungsmedizin&amp;#039;&amp;#039; Orthopädie und Unfallchirurgie Mitteilungen und Nachrichten, Oktober 2013, S. 606–613.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bis 1967 war er Direktor der Klinik. Guttmann entwickelte bis heute gültige Methoden zur Behandlung von Querschnittgelähmten. Gleichzeitig förderte er die sportliche Betätigung von Behinderten in diesem Zentrum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals 1948 führte er die [[IWAS World Games|Stoke Mandeville Games]] für Behinderte durch. Im Gründungsjahr der Spiele nahmen 16 kriegsversehrte Männer und Frauen mit Rückenmarksverletzungen an diesen teil. Die Teilnehmer maßen sich im Bogenschießen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://olympia.ard.de/london2012/paralympics/geschichte/stokemandeville101.html Die Anfänge der Paralympics]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1952 beteiligten sich bereits 130 Sportler aus verschiedenen Ländern an den Wettkämpfen. 1956 erhielt Ludwig Guttmann den [[Fearnley Cup]] als Würdigung seines Beitrags zur Förderung der olympischen Idee.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://academic.oup.com/brain/article/135/11/3193/274000 |titel=Editorial |werk=Oxford Academic |abruf=2024-01-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1960 war Guttmann am Ziel, in [[Rom]] wurden erstmals die [[Paralympische Spiele|Paralympischen Spiele]] durchgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.paralympic.org/paralympic-games/rome-1960&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese finden seitdem meist nach den [[Olympische Spiele|Olympischen Spielen]] in derselben Stadt statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. Februar 1961 gründete Guttmann die &amp;#039;&amp;#039;British Sports Association for the Disabled&amp;#039;&amp;#039; (Britischer Behindertensportverband).&amp;lt;ref&amp;gt;Nigel Thomas, Andrew Smith: [http://books.google.de/books?id=VWHntTRKCQ0C&amp;amp;pg=PA27&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Disability Sport: Policy and Society: An Introduction.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;books.google.de&amp;#039;&amp;#039;. Routledge 2009; Seite 27. Abgerufen am 23. August 2009 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guttmann erhielt hohe britische und internationale Auszeichnungen, er wurde 1966 in Großbritannien als [[Knight Bachelor]] in den Adelsstand erhoben und erhielt in Deutschland das [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Große Verdienstkreuz mit Stern]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Amir Wechsler, Berlin |Titel=Paralympics: Ludwig Guttmann entdeckt Sport als Lebensretter |Sammelwerk=FAZ.NET |Datum=2021-09-06 |ISSN=0174-4909 |Online=https://www.faz.net/aktuell/sport/sportpolitik/paralympics-ludwig-guttmann-entdeckt-sport-als-lebensretter-17518030.html |Abruf=2024-01-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach ihm ist auch das Ludwig-Guttmann-Haus der Orthopädischen [[Universitätsklinik Heidelberg]] benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/zentrum-fuer-orthopaedie-unfallchirurgie-und-paraplegiologie/klinik-fuer-paraplegiologie-querschnittzentrum |titel=Klinik für Paraplegiologie - Querschnittzentrum |werk=Universitätsklinikum Heidelberg |abruf=2024-01-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Mitte der 1960er Jahre wurde er auch wieder in Deutschland aktiv, zunächst als Berater des [[Bundesarbeitsministerium]]s und für den [[Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften]]. Besonders war er beratend am Aufbau eines ersten Zentrums für Querschnittverletzte in Deutschland tätig und war entscheidend bei der Errichtung der Abteilung für Rückenmarkverletzte an der [[Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Murnau|Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Murnau]] beteiligt, bei deren Einweihung er 1969 auch einen Gastvortrag hielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ludwig-Guttmann-Preis ==&lt;br /&gt;
Der Ludwig-Guttmann-Preis der [[Deutschsprachige Medizinische Gesellschaft für Paraplegiologie|Deutschsprachigen Medizinischen Gesellschaft für Paraplegie e.&amp;amp;nbsp;V.]] „wird für eine hervorragende wissenschaftliche Arbeit auf dem Gebiet der umfassenden Rehabilitation Querschnittgelähmter und der damit verbundenen Forschung verliehen“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dmgp.de/die-dmgp/preise &amp;#039;&amp;#039;Ludwig-Guttmann-Preis der DMGP.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutschsprachige Medizinische Gesellschaft für Paraplegiologie]] e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; Abgerufen am 3. Juli 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel Ludwig Guttmann (Königshütte).jpg|mini|Gedenktafel für Ludwig Guttmann an der Wand des Krankenhauses in [[Chorzów]], in dem Guttmann als Pfleger gearbeitet hat]]&lt;br /&gt;
* [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Verdienstkreuz mit Stern]] der Bundesrepublik Deutschland&amp;lt;ref name=&amp;quot;Probst&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der Begründer der ersten Rehabilitationsklinik für Querschnittgelähmte in Spanien Mr. Guillermo González Gilbey, der selbst unter Querschnittlähmung litt und in England bei Ludwig Guttmann große Fortschritte erzielte, benannte 1965&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.guttmann.com/en-us/hospital/useful-information/chronology.html |wayback=20120618205055 |text=Archivierte Kopie}}&amp;lt;/ref&amp;gt; diese Klinik in [[Barcelona]] &amp;#039;&amp;#039;Institut Guttmann&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.guttmann.com/en-us/hospital/useful-information/the-history-of-institut-guttmann.html |wayback=20120618205011 |text=Archivierte Kopie}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1966 wurde Ludwig Guttmann von [[Elizabeth Bowes-Lyon|Queen Elizabeth The Queen Mother]] zum [[Knight Bachelor|Ritter geschlagen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{London Gazette |issue=43904 |date=1966-02-18 |startpage=1891 |accessdate=2012-08-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die [[British Broadcasting Corporation|BBC]] drehte über das Leben von Guttmann ein Doku-Drama &amp;#039;&amp;#039;The Best of Men&amp;#039;&amp;#039;, das am 16. August 2012 zum ersten Mal ausgestrahlt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;telegraph1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Papst [[Johannes XXIII.]] würdigte Guttmann als den „[[Pierre de Coubertin|Coubertin]] der Behinderten“.&amp;lt;ref&amp;gt;Maria Teresa Lo Bianco: {{Webarchiv|url=http://www.salesianiperlosport.org/joomla/sport-e-fraternita/69-lo-sport-agonistico-per-disabili |wayback=20130610051637 |text=&amp;#039;&amp;#039;Lo sport agonistico per disabili.&amp;#039;&amp;#039;}} In: &amp;#039;&amp;#039;CNOS Sport&amp;#039;&amp;#039;. Abgerufen am 23. August 2012 (italienisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* In [[Ludwigshafen am Rhein]] wurde die Straße, an der die [[Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Ludwigshafen]] liegt, nach Ludwig Guttmann benannt. &lt;br /&gt;
* Auch [[Heidelberg]] würdigte ihn mit einer &amp;#039;&amp;#039;Ludwig-Guttmann-Straße&amp;#039;&amp;#039; auf dem Gelände der [[SRH Holding|SRH]], der ursprünglichen Stiftung Rehabilitation Heidelberg, deren [[SRH Hochschule Heidelberg]] bis Anfang 1991 ausschließlich Studierende mit Behinderungen aufnahm. Während der [[Paralympische Spiele|Paralympischen Spiele]] 1972 dienten die dortigen Einrichtungen der SRH den ca. 1.000 Sportlern, damals ausschließlich Rollstuhlfahrer, als olympisches Dorf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rnz.de/nachrichten/heidelberg_artikel,-Heidelberg-Als-Heidelberg-die-Weltspiele-der-Gelaehmten-rettete-_arid,44459.html |titel=Als Heidelberg die &amp;quot;Weltspiele der Gelähmten&amp;quot; rettete |sprache=de |abruf=2022-03-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Im badischen [[Karlsbad (Baden)|Karlsbad]] wurde ein [[Förderschule (Deutschland)|Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum]] für Kinder und Jugendliche mit Körperbehinderung, die &amp;#039;&amp;#039;[[Ludwig Guttmann Schule Karlsbad]]&amp;#039;&amp;#039;, ebenso nach ihm benannt wie die &amp;#039;&amp;#039;Guttmannstraße&amp;#039;&amp;#039;, an der die Schule liegt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ludwig-guttmann-schule.de/main/hi-impressum/impressum/index.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Seine Heimatstadt Tost ehrte Guttmann 2007 durch die Benennung einer Straße.&lt;br /&gt;
* 2014: Aufnahme in die [[Hall of Fame des deutschen Sports]].&lt;br /&gt;
* 2021 wurde Guttmann von der Suchmaschine Google mit einem [[Google Doodle|Doodle]] geehrt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.googlewatchblog.de/2021/07/sir-ludwig-guttmann-google-doodle/ |titel=Sir Ludwig Guttmann: Ein sportliches Google-Doodle zum 122. Geburtstag des Gründers der Paralympics |werk=GoogleWatchBlog |datum=2021-07-03 |abruf=2021-07-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Schweißsekretion des Menschen in ihren Beziehungen zum Nervensystem.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für die gesamte Neurologie und Psychiatrie]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 135 (Dezember 1931), S. 1–48, [[doi:10.1007/BF02864049]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Motorische und vegetative Grenzzonenreflexe bei Läsionen peripherer und zentraler Abschnitte des Nervensystems.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für die gesamte Neurologie und Psychiatrie.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 147 (Dezember 1933), S. 291–307, [[doi:10.1007/BF02870448]].&lt;br /&gt;
* [[Otfried Foerster]], Ludwig Guttmann: &amp;#039;&amp;#039;Cerebrale Komplikationen bei Thrombangiitis obliterans&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Archiv für Psychiatrie und Nervenkrankheiten]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 100 (1933), S. 506–511, [[doi:10.1007/BF01814753]].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Place of Our Spinal Paraplegic Fellow-Man in Society: A Survey on 2000 Patients&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Dame Georgina Buller Memorial Lecture.&amp;#039;&amp;#039; 1959).&lt;br /&gt;
* Franz Karl Kessel, Ludwig Guttmann, [[Georg Maurer (Mediziner)|Georg Maurer]]: &amp;#039;&amp;#039;Verletzungen der Wirbelsäule und des Rückenmarks. Verletzungen der peripheren Nerven.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Neuro-Traumatologie mit Einschluß der Grenzgebiete&amp;#039;&amp;#039; Band 2). Urban &amp;amp; Schwarzenberg, München 1971, ISBN 3-541-01341-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Spinal Cord Injuries: Comprehensive Management and Research&amp;#039;&amp;#039;. Blackwell, Oxford 1973, ISBN 0-632-09680-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sport and Recreation for the Mentally and Physically Handicapped.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;The Journal of the Royal Society for the Promotion of Health&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 93 (1973), S. 208–221.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Textbook of Sport for the Disabled&amp;#039;&amp;#039;. HM+M, Aylesbury 1976, ISBN 0-85602-055-9.&lt;br /&gt;
** Übersetzung: &amp;#039;&amp;#039;Sport für Körperbehinderte&amp;#039;&amp;#039;. Urban &amp;amp; Schwarzenberg, München 1979, ISBN 3-541-08911-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Daniel Dubinski, [[Hartmut Collmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Sir Ludwig Guttmann (1899–1980).&amp;#039;&amp;#039; In: Ulrike Eisenberg, Hartmut Collmann, Daniel Dubinski: &amp;#039;&amp;#039;Verraten – Vertrieben – Vergessen. Werk und Schicksal nach 1933 verfolgter deutscher Hirnchirurgen.&amp;#039;&amp;#039; Hentrich &amp;amp; Hentrich, Berlin 2017, ISBN 978-3-95565-142-8, S. 252–287.&lt;br /&gt;
* Erdmann Kreusch, Karl-Ludwig Lemberg, Volkmann: &amp;#039;&amp;#039;Das Institut für Rückenmarksverletzte in Stoke-Mandeville&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Bundesministerium für Arbeit und Soziales|Bundesministerium für Arbeit]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rehabilitation in England&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Arbeit und Gesundheit.&amp;#039;&amp;#039; Neue Folge, Heft 62). Thieme, Stuttgart 1957, S. 149 f.&lt;br /&gt;
* Susan Goodman: &amp;#039;&amp;#039;Spirit of Stoke Mandeville: The Story of Sir Ludwig Guttmann&amp;#039;&amp;#039;. Collins, London 1986, ISBN 0-00-217341-7.&lt;br /&gt;
* Joan Scruton: &amp;#039;&amp;#039;Stoke Mandeville: Road to the Paralympics&amp;#039;&amp;#039;. Peterhouse, Brill 1998, ISBN 0-946312-10-9.&lt;br /&gt;
* [[Joseph Walk]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kurzbiographien zur Geschichte der Juden 1918–1945.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Leo Baeck Institute, Jerusalem. Saur, München 1988, ISBN 3-598-10477-4.&lt;br /&gt;
* John F. Oppenheimer (Red.) u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon des Judentums.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Bertelsmann Lexikon Verlag, Gütersloh u.&amp;amp;nbsp;a. 1971, ISBN 3-570-05964-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Guttmann, Sir Ludwig&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Werner Röder]]; [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;International Biographical Dictionary of Central European Emigrés 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. Band 2,1. München : Saur, 1983, ISBN 3-598-10089-2, S. 442f.&lt;br /&gt;
* Daniel Westermann: &amp;#039;&amp;#039;Sir Ludwig Guttmann und seine Sportidee &amp;#039;&amp;#039; In: Daniel Westermann: &amp;#039;&amp;#039;Die XXI. Weltspiele der Gelähmten in Heidelberg 1972. Entstehungsgeschichte und Ablauf.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Regionalkultur, Heidelberg u.&amp;amp;nbsp;a. 2014, ISBN 978-3-89735-807-2, S. 33–54.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Hall of Fame des deutschen Sports}}&lt;br /&gt;
* [[Hans-Ulrich Dillmann]]: [http://www.rehatreff.de/sir-ludwig-guttmann/ &amp;#039;&amp;#039;Sir Ludwig Guttmann&amp;#039;&amp;#039;; auf RehaTreff DAS MAGAZIN, vom 14. März 2012; abgerufen am 23. August 2012]; deutschsprachige Kurzbiographie&lt;br /&gt;
* [http://www.jewishsports.net/BioPages/LudwigPoppaGuttmann.htm Sir Ludwig „Poppa“ Guttmann] in der [[International Jewish Sports Hall of Fame]] (englisch)&lt;br /&gt;
* Andrea Kath: [https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-paralympics-stoke-mandaville-games-100.html &amp;#039;&amp;#039;29. Juli 1948 - Die ersten Stoke Mandeville Games werden eröffnet&amp;#039;&amp;#039;] [[WDR]] [[ZeitZeichen (Hörfunksendung)|ZeitZeichen]] vom 29. Juli 2023. (Podcast, verfügbar bis 29. Juli 2099.)&lt;br /&gt;
* [[Daniel Dubinski]]: [https://www.deutsche-biographie.de/ppn129293555.html Ludwig Guttmann], in: [[NDB-online]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=129293555|LCCN=n/50/24218|NDL=00442049|VIAF=108812296}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Guttmann, Ludwig}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neurologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Behindertensport)]]&lt;br /&gt;
[[:Kategorie:Paralympische Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der International Jewish Sports Hall of Fame]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Hall of Fame des deutschen Sports]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Commander des Order of the British Empire]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Knight Bachelor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter (jüdische Studentenverbindung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Breslau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brite]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1980]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Guttmann, Ludwig&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Neurochirurg und Förderer des Behindertensports&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Juli 1899&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Toszek|Tost]], [[Kreis Tost-Gleiwitz]], [[Provinz Schlesien]], [[Deutsches Reich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. März 1980&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Aylesbury]], [[Buckinghamshire]], [[Vereinigtes Königreich]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wietek</name></author>
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