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	<title>Ludwig Friedrich Gaab - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T15:22:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: /* Leben */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2025-05-27T16:51:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ludwig Friedrich Gaab&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ab 1852 Ludwig Friedrich von Gaab (* [[1. April]] [[1800]] in [[Tübingen]]; † [[23. August]] [[1869]] in [[Stuttgart]]) war ein deutscher [[Architekt]] und [[Königreich Württemberg|württembergischer]] [[Baubeamter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ludwig Gaab war ein Sohn des [[Universitätsprofessor]]s, [[Ephorus]] und [[Prälat]]en &amp;#039;&amp;#039;Johann Friedrich von Gaab&amp;#039;&amp;#039; und dessen Ehefrau &amp;#039;&amp;#039;Luise Eberhardine von Gaab geborene Hoffmann&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stuttgarter Zeitung, Stuttgart Germany |url=https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.150-todestag-von-ludwig-friedrich-von-gaab-ein-fleissiger-und-vielseitig-begabter-baumeister.12b05b51-d5bc-48f1-b4d3-046b0b5ed765.html |titel=150. Todestag von Ludwig Friedrich von Gaab: Ein fleißiger und vielseitig begabter Baumeister |abruf=2019-11-14 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach seiner [[Konfirmation]] verließ er die [[Lateinschule]] und ging bei einem [[Zimmerer]] in die Lehre. Mit 18 Jahren arbeitete er ein Jahr lang bei der &amp;#039;&amp;#039;Königlichen Garten- und Baudirection&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war der Schüler des Baumeisters [[Friedrich Bernhard Adam Groß]]. Gaab studierte [[Mathematik]] und [[Philosophie]] an der [[Eberhard Karls Universität Tübingen]]. Während seines Studiums wurde er 1818 Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;[[Burschenschaft Germania Tübingen|Tübinger Burschenschaft Arminia]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Band II: &amp;#039;&amp;#039;Künstler.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 2018, ISBN 978-3-8253-6813-5, S. 231–232.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Kommilitonen waren [[Carl Marcell Heigelin]] und [[Ludwig von Zanth]]. Nach seinem Abschluss machte er eine Ausbildung beim Architekten [[Ferdinand von Fischer]]. Mit 21 Jahren legte er das [[Staatsexamen]] ab und ging auf Reisen nach Frankreich und Italien. 1824 arbeitete er für den württembergischen Baubeamten [[Gottlob Georg Barth]], entwarf Zuchthäuser und errichtete eines in Ludwigsburg. 1826 entwarf er die Rotebühlkaserne, die Infanteriekaserne in Stuttgart. Mit 28 Jahren heiratete er Emilie Pistorius und hatte mit ihr fünf Kinder. Er arbeitete im Staatsdienst als &amp;#039;&amp;#039;Weg[[Inspektor|inspector]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Biberach an der Riß]], baute Straßen und Brücken, so zum Beispiel die Straße nach [[Wangen im Allgäu]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ludwig Gaab wurde als &amp;#039;&amp;#039;Hofbauinspector&amp;#039;&amp;#039; nach Stuttgart versetzt und 1838 zum &amp;#039;&amp;#039;Hofkammerbaumeister&amp;#039;&amp;#039; ernannt, 1840 zusätzlich zum &amp;#039;&amp;#039;Stadtdirektionsbaumeister&amp;#039;&amp;#039; in Stuttgart. 1846 kam er zum Eisenbahnbau, bis zu seinem Tod war er Mitglied der württembergischen Eisenbahnkommission. Im Gegensatz zu seinen früheren Kollegen [[Karl Etzel]] und [[Michael Knoll]] war er reiner Architekt ohne ingenieurwissenschaftlichen Hintergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1852 empfing Gaab als Auszeichnung das [[Ritterkreuz]] des [[Orden der Württembergischen Krone|Ordens der Württembergischen Krone]], mit dem der persönliche [[Adel]] verbunden war. 1855 verlieh ihm die Stadt Stuttgart ihre [[Ehrenbürger]]würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ludwig Gaab starb am 23. August 1869 in Stuttgart und wurde auf dem [[Hoppenlaufriedhof]] begraben.&amp;lt;ref&amp;gt;[[#Pfeiffer 1895]]. – Grab nicht aufgefunden.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu Gaabs Schülern zählt der Heilbronner Stadt- und Stiftungsbaumeister [[Louis de Millas]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Friedrichshafen Stadtbahnhof 20080918.jpg|mini|[[Bahnhof Friedrichshafen Stadt]] (September 2008)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1831 baute Ludwig Friedrich Gaab die Honauer Steige zum Lichtenstein, die Straße von [[Jettingen|Oberjettingen]] nach [[Nagold]] und die Straße von [[Freudenstadt]] auf den [[Kniebis]]. Er entwarf die Pläne für die 1833 errichtete Kirche der Pfarrgemeinde [[Pfrondorf (Tübingen)|Pfrondorf]], die 1833–1834 errichtete Evangelische Johanneskirche, An der Kirchstraße 10&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.evangelischer-kirchenbezirk-tuebingen.de/kirchengemeinden/dettenhausen.php |wayback=20130126110914 |text=Bau und Zustandsbeschreibung}}, abgerufen am 8. Mai 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Dettenhausen]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kirchbau.de/php/300_datenblatt.php?id=2230&amp;amp;name=keiner Datenblatt], abgerufen am 30. Juni 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; jeweils im [[Kameralamtsstil]], 1843 die Infanteriekaserne (heutiger Rotebühlbau, zusammen mit Johann Kaspar Vogel), den Umbau des alten Lusthauses am [[Schloßplatz (Stuttgart)|Schloßplatz]] und das Kronprinzenpalais (1846–1850, nach Vorbild des Münchener [[Herzog-Max-Palais]]) in Stuttgart,&amp;lt;ref&amp;gt;Ellrich 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; den Umbau des Schlosses in [[Kilchberg (Tübingen)|Kilchberg]] (1843), die neue [[Heilig-Kreuz-Kirche (Loffenau)|Heilig-Kreuz-Kirche]] in [[Loffenau]] (1843), den Teilneubau der evangelischen St.-Gregor-Kirche in [[Neckarwestheim]] (1844), die [[Berger Kirche (Stuttgart)|Berger Kirche]] in [[Stuttgart-Berg|Berg]] (1853–1855) und den Umbau des Schlosses in [[Donzdorf]] (1856). In seiner Funktion bei der Stadt Stuttgart plante er darüber hinaus verschiedene Privathäuser, u.&amp;amp;nbsp;a. die Häuser Herdweg 31&amp;lt;ref&amp;gt;Im Zweiten Weltkrieg zerstört. Siehe Breig 2004, Seite 269–271.&amp;lt;/ref&amp;gt;, Kriegsbergstraße 30&amp;lt;ref&amp;gt;1883 abgerissen. Siehe Breig 2004, Seite 348–350.&amp;lt;/ref&amp;gt; und das 1841–1842 erbaute Gartenhaus für [[Georg Wilhelm von Goes|Georg Wilhelm Goes]] hinter der Militärstraße in Stuttgart.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Stuttgarts Privatgebäude von 1806 bis 1844.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Schweizerbart, Stuttgart 1844, S. 3 f. ([http://digital.wlb-stuttgart.de/purl/kxp1688952098/page/11 Digitalisat]), Tafel VI. ([http://digital.wlb-stuttgart.de/purl/kxp1688952098/page/23 Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen seiner Tätigkeit für die württembergischen Eisenbahnen entstand von 1846 bis 1853 die [[Bahnstrecke Ulm–Friedrichshafen]] (Südbahn) mit repräsentativen [[Empfangsgebäude]]n wie beispielsweise in [[Ulm Hauptbahnhof|Ulm]] (1850) und [[Bahnhof Friedrichshafen Stadt|Friedrichshafen Stadt]] (1847–1848). 1857 und 1858 entstanden unter von Gaab die ersten Pläne für die [[Bahnstrecke Crailsheim–Heilbronn|Strecke Heilbronn–Hall]] („Kocherbahn“), die jedoch durch die Entscheidung, die Strecke über [[Weinsberg]] anstatt über [[Neckarsulm]] zu bauen, weitgehend hinfällig wurden. Von 1857 bis 1869 widmete er sich der [[Bahnstrecke Plochingen–Immendingen]]. Von 1865 bis 1869 entstand unter von Gaab darüber hinaus die [[Bahnstrecke Tübingen–Sigmaringen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Gaabs Baustil war zunächst [[Klassizismus|klassizistisch]] geprägt. Später entwickelte er einen Hang zum [[Historismus]], den er jedoch in seinen Bauten für die Eisenbahn kaum durchsetzen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gebhard Blank: &amp;#039;&amp;#039;Stuttgarter Villen im 19. Jahrhundert. Eine Begleitschrift zur Ausstellung im Wilhelms-Palais vom 18. März bis 16. August 1987.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1987, S. 8, S. 12 und S. 16.&lt;br /&gt;
* Christine Breig: &amp;#039;&amp;#039;Der Villen- und Landhausbau in Stuttgart 1830–1930. Ein Überblick über die unterschiedlichen Umsetzungen und Veränderungen des Bautypus Villa in Stuttgart.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 2004, S. 269–271, S. 348–350 und S. 524.&lt;br /&gt;
* Karl Büchele: &amp;#039;&amp;#039;Kirche in Berg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Stuttgart und seine Umgebungen für Einheimische und Fremde.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1858, S. 318–322.&lt;br /&gt;
* Hartmut Ellrich: &amp;#039;&amp;#039;Das historische Stuttgart. Bilder erzählen.&amp;#039;&amp;#039; Michael Imhof Verlag, Petersberg 2009, ISBN 978-3-86568-381-6, S. 75 f.&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Roland Feitenhansl|Titel=Der Bahnhof Heilbronn. Seine Empfangsgebäude von 1848, 1874 und 1958|Verlag=DGEG Medien|Ort=Hövelhof|Jahr=2003|ISBN=3-937189-01-7}}&lt;br /&gt;
* Joachim Hennze: &amp;#039;&amp;#039;Kirchen im Landkreis Heilbronn.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;heilbronnica 3. Beiträge zur Stadt- und Regionalgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Heilbronn 2006.&lt;br /&gt;
* [[Georg Himmelheber]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Kronprinzenpalais in Stuttgart.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schwäbische Heimat, Zeitschrift für Regionalgeschichte, württembergische Landeskultur, Naturschutz und Denkmalpflege&amp;#039;&amp;#039;, 8. Jahrgang 1957, S. 48.&lt;br /&gt;
* Horst Ossenberg: &amp;#039;&amp;#039;Was bleibt, das schaffen die Baumeister. Das württembergische Hof- und Staats-Bauwesen vom 15. bis 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; [[Books on Demand]], Norderstedt 2004, ISBN 3-8334-0633-X, S. 64 f.&lt;br /&gt;
* {{Anker| Pfeiffer 1895}}Bertold Pfeiffer: &amp;#039;&amp;#039;Der Hoppenlau-Friedhof in Stuttgart.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Württembergischer Altertumsverein, Rechenschaftsbericht für die Jahre 1894 und 1895.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1895, S. 67, Nr. 234.&lt;br /&gt;
* Bernhard Sterra: &amp;#039;&amp;#039;Planerische Leitvorstellungen im Widerstreit. Die Auseinandersetzung um das Kronprinzenpalais.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Das Stuttgarter Stadtzentrum im Aufbau. Architektur und Stadtplanung 1945 bis 1960.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1991, S. 183–189.&lt;br /&gt;
* {{Anker|Zeller 1845}}E. J. Zeller: &amp;#039;&amp;#039;Stuttgart’s Privat-Gebäude von 1806 bis 1844.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1845–1846, Erstes Heft, Tafeln 6 und 9–10, Zweites Heft, Tafeln 6 und 10–12, Drittes Heft, Tafeln 3–4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Ludwig Friedrich Gaab}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117669695|VIAF=8171263}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gaab, Ludwig Friedrich von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Baden-Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Stuttgart)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt des Klassizismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt des Historismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Württembergische Staatseisenbahnen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Stuttgart]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der Württembergischen Krone (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Württemberger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1800]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1869]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gaab, Ludwig Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gaab, Ludwig Friedrich von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt, württembergischer Baubeamter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. April 1800&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Tübingen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. August 1869&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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