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	<title>Ludwig Ferdinand Hesse - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ludwig_Ferdinand_Hesse&amp;diff=343433&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-03-28T16:08:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ludwig Ferdinand Hesse 1.jpg|mini|Ludwig Ferdinand Hesse, um 1845, vermutlich [[Eduard Gaertner]]|254x254px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hesse Grab.jpg|mini|225x225px|Grab auf dem Dreifaltigkeitsfriedhof I ([[Friedhöfe vor dem Halleschen Tor]]) in Berlin-Kreuzberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ludwig Ferdinand Hesse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. Januar]] [[1795]] in [[Białogard|Belgard a. d. Persante]]; † [[8. Mai]] [[1876]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Baumeister]], Hofarchitekt und [[Malerei|Maler]], der in Berlin und hauptsächlich Potsdam tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Ludwig Ferdinand Hesse wurde als drittes Kind des Fleischermeisters und Landwirts Johann Georg Hesse und dessen Ehefrau Dorothea Maria, geborene Nöske im pommerschen Belgard geboren. Nach dem Tod der Mutter kam er mit 13&amp;amp;nbsp;Jahren zu einem Onkel, der Vermessungsrevisor war. Bei ihm erhielt Hesse eine Ausbildung zum [[Geodät|Feldmesser]] und Unterricht in Architektur- und Planzeichnen. Nach einer Anstellung bei der [[Regierungsbezirk Köslin|Regierung in Köslin]] folgte von 1819 bis 1820 der Militärdienst in Berlin mit gleichzeitigem Studium an der [[Berliner Bauakademie|Bauakademie]] und der Universität, das er im April 1820 mit dem Feldmesserexamen abschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Studium trat er eine Stelle als Kondukteur in der Ministerial-Baukommission an, zunächst bei Baurat [[Johann Gottlieb Schlaetzer]] und nach dessen Tod 1824 bei [[Johann Friedrich Moser]]. Die zweite Prüfung zum Baumeister legte er vor einer Prüfungskommission des Oberbaudepartements im Juni 1825 mit dem sogenannten „Examen der Baukunst“ ab. Anschließende Studienreisen führten ihn 1828 nach Österreich, Süddeutschland und an den Rhein, um als Mitglied in der Bauleitung der [[Friedrichswerdersche Kirche|Friedrichswerderschen Kirche]] Kenntnisse über [[Gewölbe]]bauten zu gewinnen. Ab 1828 führte er den Kirchenbau unter [[Karl Friedrich Schinkel]]s Leitung zu Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Anstellung in Potsdam als Wegebaumeister, mit der Zuständigkeit für die Chausseen nach Berlin und [[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg]], folgte ab dem 1. August 1830 und am 1.&amp;amp;nbsp;September 1831 die Stelle als Bauinspektor in der Berliner Ministerial-Baukommission, wo er 1832 zum Hofbauinspektor befördert wurde. Zur Weiterbildung unternahm er 1834 bis 1835 weitere Studienreisen nach Italien, Sizilien, Frankreich, Belgien, England, Irland und Schottland sowie von 1838 bis 1839 nach Russland, Finnland, Schweden und Dänemark. Auf seinen Reisen entstanden Architekturskizzen, Landschaftsmalereien in Öl und Kopfstudien, die teilweise auf Berliner Akademieausstellungen gezeigt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1844 holte ihn [[Friedrich Wilhelm IV.]] nach Potsdam, wo er bis 1863 am Hofbauamt tätig war. Neben Aufträgen im privaten Villenbau, entwarf Hesse Zeichnungen nach Skizzen des Königs zur architektonischen Verschönerung der Residenzstadt und der Parkanlage Sanssouci. Wegen fehlender finanzieller Mittel konnten jedoch nicht alle Pläne des „Romantikers auf dem Thron“ ausgeführt werden. Hesse arbeitete mit namhaften Architekten seiner Zeit zusammen, wie [[Ludwig Persius]] oder [[Friedrich August Stüler]], errichtete aber auch Bauten nach eigenen Entwürfen. Am 16.&amp;amp;nbsp;Januar 1847 wurde er Hofbaurat und am 12.&amp;amp;nbsp;Januar 1859 zum Oberhofbaurat ernannt. Seine Kenntnisse publizierte Hesse 1854 unter den Titeln &amp;#039;&amp;#039;Sanssouci und seine Architekturen unter Friedrich Wilhelm IV&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Ausgeführte ländliche Wohngebäude&amp;#039;&amp;#039; sowie 1855 &amp;#039;&amp;#039;Ausgeführte städtische Wohngebäude in Berlin&amp;#039;&amp;#039;. Zu Studienzwecken reiste er 1862 erneut nach London und Paris und bekam im selben Jahr das Berliner Stadtbauressort übertragen. Nach dem Tod Friedrich August Stülers wurde er 1865 dessen Nachfolger als Direktor der Berliner Schlossbaukommission und erhielt am 6.&amp;amp;nbsp;Mai die Ernennung zum Geheimen Oberhofbaurat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ludwig Ferdinand Hesses Hauptwohnsitz war in Berlin, wo er am 30. Dezember 1826 in der [[Dreifaltigkeitskirche (Berlin)|Dreifaltigkeitskirche]] in [[Berlin-Friedrichstadt]] die 18-jährige Adoptivtochter seines ehemaligen Chefs Johann Gottlieb Schlaetzer heiratete. Aus der Ehe mit Pauline Marie Schön, adoptierte Schlaetzer, gingen sechs Kinder hervor, von denen zwei kurz nach der Geburt starben. Seine zwei Söhne, der 1827 geborene [[Carl Hesse (Architekt)|Carl]] und der 1829 geborene [[Rudolf Hesse (Architekt)|Rudolf]], erlernten später den Beruf des Vaters. Die Hesses wohnten zunächst für zwei Jahre in der heutigen Taubenstraße und zogen 1828 in Paulines Elternhaus in der Wilhelmstraße&amp;amp;nbsp;100, das sie 1846 erbte.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Kitschke: &amp;#039;&amp;#039;Porticus.&amp;#039;&amp;#039; S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war der Onkel mütterlicherseits des berühmten Arztes, Anthropologen und Politikers [[Rudolf Virchow]]. Für Virchows frühen Jahre in Berlin als Medizinstudent, war er eine wichtige Bezugsperson, da er ihn in das Berliner Bürgertum einführte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Goschler, Constantin |Titel=Rudolf Virchow. Mediziner - Anthropologe - Politiker |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=Böhlau Verlag |Ort=Köln / Weimar / Wien |Datum=2002 |ISBN= |Seiten=39}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pauline Hesse starb 1860 im Alter von 53 Jahren, Ludwig Ferdinand Hesse 1876 81-jährig an einem Gehirnschlag, kurz nach einer Baubesichtigung des [[Schauspielhaus Berlin|Berliner Schauspielhauses]] am Gendarmenmarkt. Die Beisetzung erfolgte in einem [[Erbbegräbnis]] auf dem [[Friedhöfe vor dem Halleschen Tor#Friedhof I der Dreifaltigkeitsgemeinde|Dreifaltigkeitsfriedhof&amp;amp;nbsp;I]] vor dem [[Hallesches Tor|Halleschen Tor]]. Die Wandgrabanlage ist – in restauriertem und ergänztem Zustand – erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans-Jürgen Mende (Historiker)|Hans-Jürgen Mende]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Berliner Begräbnisstätten.&amp;#039;&amp;#039; Pharus-Plan, Berlin 2018, ISBN 978-3-86514-206-1, S.&amp;amp;nbsp;226.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Potsdam ehrte ihn in der Nauener Vorstadt mit der Hessestraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaften ==&lt;br /&gt;
* 1825 Mitglied im „Berlinischen Künstlerverein“&lt;br /&gt;
* 1838 Mitglied der technischen Sektion an der [[Charité]]&lt;br /&gt;
* 1843 Mitglied der Berliner [[Preußische Akademie der Künste|Akademie der Künste]]&lt;br /&gt;
* 1846 Mitglied des [[Architekten- und Ingenieur-Verein zu Berlin|Berliner Architektenvereins]] (Beitritt am 4. April unter Mgl.-Nr. 591)&lt;br /&gt;
* 1852 Vorsitzender der Baugesellschaft Alexandra Stiftung&lt;br /&gt;
* 1866 Berufung in den Senat der Akademie der Künste&lt;br /&gt;
* 1866 korrespondierendes Mitglied der [[Académie des Beaux-Arts]], Section d’Architecture, Paris&lt;br /&gt;
* 1871 bis 1873 Vorsitzender in der 1847 von Friedrich August Stüler gegründeten „Berliner gemeinnützigen Baugesellschaft“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
=== Berlin ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin Loewenbruecke Hesse AA.jpg|mini|Ansicht, Schnitte, Grundriss und Details zur Löwenbrücke, publiziert im [[Architektonisches Album|Architektonischen Album]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1822–1823 Umbauarbeiten an der Gold- und Silbermanufaktur am [[Wilhelmplatz (Berlin)|Wilhelmplatz]] 79 (1945 zerstört)&lt;br /&gt;
* 1824–1830 Mitarbeit in der Bauleitung an der Friedrichswerderschen Kirche nach Entwürfen von Karl Friedrich Schinkel&lt;br /&gt;
* 1831–1832 Bauleitung bei der Versetzung der Unterbaumbrücke, später [[Kronprinzenbrücke]] (1945 zerstört, 1992–1996 Neubau) und am Koppenkanal&lt;br /&gt;
* 1831–1834 Neue [[Charité]] (nicht erhalten)&lt;br /&gt;
* 1833–1835 Umbau Logengebäude für die [[Große National-Mutterloge „Zu den drei Weltkugeln“]] in der Splittgerbergasse 3&lt;br /&gt;
* 1834 Umbau im Mittelbau und im Neuen Flügel des Schlosses [[Schloss Charlottenburg|Charlottenburg]]&lt;br /&gt;
* 1834 Entwurf für das Grabmal [[Friedrich Schleiermacher]], [[Dreifaltigkeitskirchhof II]] Berlin-Kreuzberg&lt;br /&gt;
* 1836 eiserne Dachkonstruktion am Speicher der [[Bank- und Handelshaus Splitgerber &amp;amp; Daum|Zuckersiederei Schickler]], Stralauer Straße / Ecke Alexanderstr. 13–17&lt;br /&gt;
* 1836–1837 Pockenhaus der Charité (ältestes erhaltenes Gebäude der Charité), unter Denkmalschutz&lt;br /&gt;
* 1838–1839 Waschhaus der Charité (nicht erhalten)&lt;br /&gt;
* 1838 [[Löwenbrücke (Berlin)|Löwenbrücke]] im [[Großer Tiergarten|Großen Tiergarten]], unter Denkmalschutz&lt;br /&gt;
* 1839–1840 Hauptgebäude der Tierarzneischule, [[Luisenstraße (Berlin)|Luisenstraße]] 56&lt;br /&gt;
* 1840 Medizinische Pferdeklinik (Chirurgische Klinik), Luisenstraße 56, unter Denkmalschutz&lt;br /&gt;
* 1840–1842 Fertigstellung des Grabmals für [[Jean Pierre Frédéric Ancillon]] auf dem [[Französischer Friedhof (Berlin)|Französischen Friedhof]]. Nach einem Entwurf von Karl Friedrich Schinkel, ausgeführt durch [[Christian Gottlieb Cantian]]&lt;br /&gt;
* 1841–1842 Erweiterung des [[Mausoleum im Schlosspark Charlottenburg|Mausoleums im Schlosspark Charlottenburg]] durch Querflügel, Apsis und neuer Fassade (alte Fassade auf die [[Pfaueninsel]] umgesetzt)&lt;br /&gt;
* 1851–1852 Sommerlazarett der Charité (nicht erhalten)&lt;br /&gt;
* 1865–1867 Elisabeth-Diakonissen- und Krankenhaus, Lützowstr. 24–26&lt;br /&gt;
* 1865–1875 Um- und Ergänzungsbauten im [[Berliner Stadtschloss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Potsdam ===&lt;br /&gt;
* 1843–1844 Umbau [[Meierei im Neuen Garten]], Bauleitung nach Entwurf von Ludwig Persius&lt;br /&gt;
* 1843–1848 Mitarbeit beim Ausbau der Seitenflügel des [[Marmorpalais]]&lt;br /&gt;
* 1845–1849 Umbau des [[Palast Barberini]] am [[Alter Markt (Potsdam)|Alten Markt]] mit Gustav Emil Prüfer, nach einem Entwurf von Ludwig Persius (1945 zerstört, 2015/16 rekonstruiert)&lt;br /&gt;
* 1845 gläserne Zwiebelkuppel auf dem [[Pfaueninsel#Das Palmenhaus|Palmenhaus]] der Pfaueninsel. Entwurf wahrscheinlich Karl Friedrich Schinkel (1880 durch Großbrand zerstört)&lt;br /&gt;
[[Datei:VillaHeydertPotsdam.jpg|mini|Villa Heydert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Villa Persius.jpg|mini|Wohnhaus am Parkeingang Charlottenhof (Umbau 1846)]]&lt;br /&gt;
* 1846 Zinnenbekrönung am Gebäude der Garde-Ulanen-Kaserne am [[Luisenplatz (Potsdam)|Luisenplatz]] (heute: Sitz der [[Mittelbrandenburgische Sparkasse in Potsdam|Mittelbrandenburgischen Sparkasse]])&lt;br /&gt;
* 1846/47 Villenensemble „Koch’sche Häuser“, Jägerallee 28/29. Erbaut im Auftrag des Bildhauers, Stuckateurs und Tonfabrikanten Friedrich &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm&amp;#039;&amp;#039; Koch (1815–1889). In den 1870er und 1880er Jahren Umbau und Erweiterung durch Maurermeister Rudolf Mangelsdorff († 1921)&lt;br /&gt;
* 1847 [[Bayrisches Haus]] auf dem Schäfereiberg im [[Wildpark Potsdam|Wildpark]]&lt;br /&gt;
* 1847/48 Umbau des Mühlenhauses. Entwurf von Ludwig Persius&lt;br /&gt;
* 1847–1849 Winzerhaus auf dem Mühlenberg oberhalb des Triumphtors, Gregor-Mendel-Str. 25&lt;br /&gt;
* 1847–1863 [[Belvedere auf dem Pfingstberg]], Entwürfe in Zusammenarbeit mit [[Friedrich Wilhelm IV.]], Ludwig Persius und Friedrich August Stüler&lt;br /&gt;
* 1847–1862 Mitarbeit an der Planung zum [[Orangerieschloss#Vorwort|Höhenstraßenprojekt]] (nicht ausgeführt)&lt;br /&gt;
* 1849 Wohnhaus, Weinbergstr. 12&lt;br /&gt;
* 1849–1850 Umbau des älteren Brückenpächterhauses am [[Neuer Garten Potsdam|Neuen Garten]] zu einer Turmvilla, Behlertstr. 32&lt;br /&gt;
* 1850–1851 [[Triumphtor (Potsdam)|Triumphtor]] am Fuße des Mühlenbergs, in Zusammenarbeit mit Friedrich August Stüler&lt;br /&gt;
* um 1850 Wasserspiel in Form eines Tempelchens am Triumphtor. Figur einer [[Danaide]] (verschollen) von [[Franz Woltreck]]&lt;br /&gt;
* 1850 Schulhaus nahe dem [[Krongut Bornstedt]]&lt;br /&gt;
* 1850–1852 [[Neuendorfer Kirche (Babelsberg)|„Alte Neuendorfer Kirche“]] am Neuendorfer Anger, [[Potsdam-Babelsberg]], Entwurf nach Skizzen Friedrich Wilhelms IV.&lt;br /&gt;
* 1850 Turmvilla im italienischen Villenstil für den Küchenmeister Piechowski, Reiterweg 3&lt;br /&gt;
* 1853 Turmanbau an der 1837/38 erbauten Villa Persius (Villa Persius-Keller 1945 zerstört, Grundstück Hegelallee 29/Ecke Schopenhauerstr.)&lt;br /&gt;
* 1854 Belvedere ([[Monopteros (Tempel)|Monopteros]]) auf dem Kahlen Berg bei [[Potsdam-Eiche]]&lt;br /&gt;
* 1854–1855 mehrstufiger Schalenbrunnen mit Figurengruppe auf dem [[Luisenplatz (Potsdam)|Luisenplatz]] (1903 gegen ein Standbild des Kaisers [[Friedrich III. (Deutsches Reich)|Friedrich III.]] mit kleinerer Brunnenanlage ausgetauscht)&lt;br /&gt;
* 1854–1855&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig Ferdinand Hesse: &amp;#039;&amp;#039;Ausgeführte ländliche Wohngebäude. Zweite Lieferung: Ländliche Wohngebäude in der Umgegend von Sanssouci und Potsdam. […].&amp;#039;&amp;#039; Berlin/Potsdam 1855. Erläuterungstext zu Blatt 12 &amp;#039;&amp;#039;Umbau des Wohnhauses des Kunstgärtners Heydert vor dem Nauener Thor in Potsdam.&amp;#039;&amp;#039; Hesse schreibt, der Umbau sei im Oktober 1854 &amp;#039;&amp;#039;jetzt massiv aufgeführt&amp;#039;&amp;#039;. Der Stadthistoriker Hans Kania gibt in der Kataster-Kartei 14, fol. 60, Archiv der Stadtverwaltung Potsdam, fälschlicherweise „um 1845“ an.&amp;lt;/ref&amp;gt; Umbau [[Villa Heydert|Hofgärtnerhaus Heydert]] (auch Thiemann-Villa, oder Thiemann-Haus) im italienischen Villenstil, Friedrich-Ebert-Str. 83&lt;br /&gt;
* 1855–1856 Wohnhaus Maetzke, heute „Hotel am Jägertor“ (stark verändert), Hegelallee 11&lt;br /&gt;
* 1856 „Einsiedelei“, An der Einsiedelei (letzte Potsdamer Turmvilla im italienischen Stil)&lt;br /&gt;
* 1859–1860 [[Schloss Lindstedt]], Entwürfe in Zusammenarbeit mit Ludwig Persius, Friedrich August Stüler und [[Ferdinand von Arnim (Architekt)|Ferdinand von Arnim]]&lt;br /&gt;
* 1859/60 Umbau der Zichorienmühle in ein Wohngebäude, Schiffbauergasse 2–4 (heute neben dem [[Hans Otto Theater]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Park Sanssouci ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Paradiesgarten Wasserkaskade1.jpg|mini|Wasserkaskade im Paradiesgarten. Im Hintergrund der westliche Eckpavillon des [[Orangerieschloss]]es]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Potsdam Orangerie Zinkvase.jpg|mini|Monumentalvase aus Zinkguss von 1848. Seit 1862 auf der mittleren Terrasse vor dem Orangerieschloss]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rossbrunnen.jpg|mini|Der sogenannte Rossbrunnen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ab 1840 Umgestaltungsarbeiten an den [[Neue Kammern|Neuen Kammern]]&lt;br /&gt;
* 1844–1846 Bauleitung beim Umbau des Küchengärtner-Wohnhauses zur Villa Illaire, nach Entwürfen von Ludwig Persius&lt;br /&gt;
* 1845–1854 [[Friedenskirche (Potsdam)|Friedenskirche]] im Park Sanssouci, Bauleitung mit Ferdinand von Arnim nach Plänen von Ludwig Persius und Friedrich August Stüler sowie die Königsgruft 1861–1864 und die Ausgangspforten: 1850–54 Säulentor, 1851/52 Dreikönigstor an der Schopenhauerstraße und 1854 das [[Grünes Gitter (Potsdam)|Grüne Gitter]]&lt;br /&gt;
* 1846 Marmorkaskade im [[Botanischer Garten Potsdam#Gartenarchitekturen im Paradiesgarten|Paradiesgarten]]&lt;br /&gt;
* 1846 Wohnhaus am Parkeingang zum [[Schloss Charlottenhof|Charlottenhofer]] Abschnitt der Parkanlage Sanssouci, heute: Geschwister-Scholl-Straße 35&lt;br /&gt;
* 1847 Wohnhausumbau in der Maulbeerallee für die Witwe des Architekten Ludwig Persius. Heute Institutsgebäude der Universität Potsdam im [[Botanischer Garten Potsdam|Botanischen Garten]]&lt;br /&gt;
* 1847–1849 Mühlenhaus neben der [[Historische Mühle von Sanssouci|Historischen Mühle von Sanssouci]] nach Entwürfen von Ludwig Persius&lt;br /&gt;
* 1854 Weißblaue Glassäule mit vergoldetem Zinkgusskapitell für den [[Marlygarten]], die [[Roseninsel]] im Starnberger See und die Zarininsel im Kolonistenpark, [[Peterhof (Stadt)|Peterhof]]. Bekrönt mit der vergoldeten Zinkgussfigur [[Mädchen mit Papagei]] nach dem Entwurf von [[Heinrich Berges]], ausgeführt von [[Siméon Pierre Devaranne]]&lt;br /&gt;
* 1847–1850 Umgestaltungen der oberen Terrasse und unterhalb der [[Bildergalerie (Sanssouci)|Bildergalerie]] u. a. Wasserspiel mit antiker Granitwanne, Baldachinfontäne, Puttenmauer, Kaskade und Wiederherstellungsarbeiten an der [[Neptungrotte]]&lt;br /&gt;
* 1848 acht halbrunde Marmorbänke um die Große Fontäne im &amp;#039;&amp;#039;Französischen Figurenrondell&amp;#039;&amp;#039; unterhalb der Weinbergterrassen. Ausgeführt in [[Carrara]].&lt;br /&gt;
* 1848 vier marmorne Brunnenwände im Parterre unterhalb der Weinbergterrassen. Ausgeführt in [[Carrara-Marmor|Carrara]]&lt;br /&gt;
* 1850 Umbau des Gebäudes der Gartendirektion unterhalb des Schlosses Sanssouci (ehem. Wohn- und Amtssitz von [[Peter Joseph Lenné]], heute: Schlösser- und Gartendirektion der [[Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg|SPSG]])&lt;br /&gt;
* 1851–1864 [[Orangerieschloss]], insbesondere Gestaltung der Innenräume. Entwurf Friedrich Wilhelm IV., Ausführung in Zusammenarbeit mit Friedrich August Stüler&lt;br /&gt;
* 1852 Viehtränke, sog. „Rossbrunnen“, an der Maulbeerallee unterhalb des Ehrenhofs von Schloss Sanssouci. Entwurf von Hesse nach einer Skizze Friedrich Wilhelms IV.&lt;br /&gt;
* 1851 Froschfontäne, Knabenfigur (Entwurf Stüler) und Froschmodelle von [[Friedrich Wilhelm Dankberg]] (kurz nach 1900 entfernt)&lt;br /&gt;
* 1861–1862 Marstall unterhalb der Historischen Mühle (heute: Besucherzentrum)&lt;br /&gt;
* 1862 Remise unterhalb des Mühlenhauses&lt;br /&gt;
* Verschiedene Entwürfe für Zinkvasen. Erhalten sind zwei Exemplare auf der mittleren Terrasse vor dem Orangerieschloss. Ausführung: Friedrich Wilhelm Dankberg, Guss: Simeon Pierre Devaranne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere ===&lt;br /&gt;
* ab 1843 [[Jagdschloss Letzlingen]] ([[Sachsen-Anhalt]]) in Zusammenarbeit mit Friedrich August Stüler, 1865 Kavalierhaus, 1868/69 Kastellanhaus&lt;br /&gt;
* 1868–1870 Gutachten und Restaurierungsarbeiten am [[Schloss Benrath]], [[Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
* 1871 Treibhaus und Gärtnerwohnhaus am [[Schloss Bad Homburg|Schloss Homburg]] in [[Bad Homburg vor der Höhe]] ([[Hessen]])&lt;br /&gt;
* Entwürfe für Möbel, Raumdekorationen und Eisenkunstguss&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Andreas Kitschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Ludwig Ferdinand Hesse – Eine erfolgreiche Spurensuche.&amp;#039;&amp;#039; In: Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Porticus.&amp;#039;&amp;#039; 2. Heft, Potsdam 2007.&lt;br /&gt;
* Andreas Kitschke: &amp;#039;&amp;#039;Ludwig Ferdinand Hesse (1795–1876) Hofarchitekt unter drei preußischen Königen.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflg., Deutscher Kunstverlag, München 2007, ISBN 978-3-422-06611-3.&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker |Autor= |Lemma=Hesse, Ludwig Ferdinand |Band=16 |Seite=592 |SeiteEnde=}}&lt;br /&gt;
* Uwe Kieling: &amp;#039;&amp;#039;Berliner Baubeamte und Staatsarchitekten im 19. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Kulturbund der DDR, Berlin 1986, S. 43&amp;amp;nbsp;f.&lt;br /&gt;
* [[Eva Börsch-Supan]]: &amp;#039;&amp;#039;Berliner Baukunst nach Schinkel, 1840–1870.&amp;#039;&amp;#039; Prestel-Verlag, München 1977, ISBN 3-7913-0050-4, S. 583–588.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Ludwig Ferdinand Hesse}}&lt;br /&gt;
* [https://architekturmuseum.ub.tu-berlin.de/index.php?p=58&amp;amp;D1=Hesse&amp;amp;D2=Ludwig+Ferdinand Bestand zu Ludwig Ferdinand Hesse] im [[Architekturmuseum der Technischen Universität Berlin]]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|102486018}}&lt;br /&gt;
* {{archINFORM|arch|16811}}&lt;br /&gt;
* [https://denkmaldatenbank.berlin.de/suchresultat.php?stichwort=&amp;amp;person=Hesse%2C+Ludwig+Ferdinand&amp;amp;objekt=090 Hesse, Ludwig Ferdinand] in Denkmaldatenbank Berlin. Abgerufen am 30. August 2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=102486018|LCCN=no/2007/106811|VIAF=15161653}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hesse, Ludwig Ferdinand}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt des Klassizismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Preußischen Akademie der Künste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baumeister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Potsdam)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1795]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1876]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hesse, Ludwig Ferdinand&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Baumeister und Architekt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Januar 1795&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Białogard|Belgard]], [[Pommern]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Mai 1876&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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