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	<title>Ludwig Erdmann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T09:07:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Bisam: fehlender Buchstabe</title>
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		<updated>2023-11-16T14:18:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;fehlender Buchstabe&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ludwig Erdmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. Februar]] [[1820]] in [[Böddeken]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Erdmann, Carl Ludwig&amp;#039;&amp;#039;, in: Bürgerbuch der Stadt Düsseldorf, Bd. 2 (C-E), Bestand: 7-0-0 Bürgerbücher, Signatur: 2.0000, S. 291.&amp;lt;/ref&amp;gt;, Regierungsbezirk [[Minden]]; † vor [[1891]] in [[Düsseldorf]]) war ein deutscher [[Maler]] der [[Düsseldorfer Malerschule]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ludwig Erdmann (eigentlich Carl Ludwig Erdmann) studierte von 1841 bis 1846 an der [[Kunstakademie Düsseldorf]], zunächst Porträt-Malerei in der Elementarklasse, ab 1842 in der Vorbereitungsklasse, ab 1843/44 in der 2. Malklasse bei [[Theodor Hildebrandt]], ab 1846 dann in der Architekturklasse bei [[Rudolf Wiegmann]] und schließlich noch im gleichen Jahr in der 1. Malklasse bei [[Friedrich Wilhelm von Schadow]]. Mit Semesterende musste Erdmann die Akademie „aus Mangel an Mitteln die Akad. verlassen“ (Vermerk Schadows in den Schülerlisten). Ab sofort lebte Erdmann als freischaffender Maler in Düsseldorf, hielt sich für seine Malerei aber wiederholt in seiner ostwestfälischen Heimat auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Günter Meißner |Titel=Allgemeines Künstlerlexikon. Die Bildenden Künstler aller Zeiten und Völker |Band=34 |Ort=München; Leipzig |Datum=2002 |Seiten=290f}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1852 bis 1856 war Erdmann Mitglied des [[Malkasten (Künstlerverein)|Düsseldorfer Künstlervereins Malkasten]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Kunstmuseum Düsseldorf im Ehrenhof; Galerie Paffrath Düsseldorf |Titel=Lexikon der Düsseldorfer Malerschule 1819–1918 |Band=1 |Ort=Düsseldorf |Datum=1997 |Seiten=330}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er widmete sich vor allem der [[Lithografie|Lithographie]] und der [[Genremalerei]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.smkp.de/fileadmin/media/Sammlungen/Forschung_Dokumentation/Duesseldorfer_Malerschule/Content_neu/2016_K%C3%BCnstlerliste_DM_2016_12.pdf |text=Künstler und Künstlerinnen der Düsseldorfer Malerschule (Auswahl, Stand: November 2016): Erdmann, Ludwig, 1840–1846 an der Kunstakademie bei Theodor Hildebrandt, Rudolf Wiegmann, Wilhelm von Schadow (PDF) |wayback=20181021232746 |archiv-bot=2022-03-21 03:51:32 InternetArchiveBot}}, auf smkp.de, abgerufen am 22. Februar 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Ludwig Erdmann war vor allem für heitere und humoristische Bilder von „angenehmem Chlorid.“ bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Hans Wolfgang Singer |Titel=Allgemeines Künstler-Lexicon. Leben und Werke der berühmtesten bildenden Künstler |Band=1 |Auflage=3. |Ort=Frankfurt am Main |Datum=1895 |Seiten=402}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei handelte es sich vor allem um Genreszenen aus einem dörflichen und kleinbürgerlich-städtischen Milieu. Der Dichter [[Wolfgang Müller von Königswinter]] lobte bereits 1854 Erdmanns Erfindungsreichtum und seine „drolligen Gedanken“. Die wenigen in der Literatur beschriebenen bzw. durch Abbildungen bekannte Arbeiten von Erdmann zeigen liebenswürdig-verschrobene, karikaturistisch typisierte [[Hagestolz]]e, [[Philister (Ästhetik)|Philister]] und Sonderlinge, die an das Motiv- und Figurenrepertoire von [[Carl Spitzweg]] erinnern. Erdmanns Gemälde wurden schon früh für ihr harmonisches Kolorit, effektvolle Lichtführung, anekdotische Zuspitzung und narrativen Detailreichtum sowie eine feinmalerisch-virtuose Technik gelobt, wie sie für die Düsseldorfer Schule bekannt war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=K.G. Saur |Titel=Allgemeines Künstlerlexikon. Die Bildenden Künstler aller Zeiten und Völker |Band=34 |Ort=München; Leipzig |Datum=2002 |Seiten=290f}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben seiner deutlichen Figurencharakterisierung dokumentiert zum Beispiel seine Bleistiftzeichnung &amp;#039;&amp;#039;Im Atelier&amp;#039;&amp;#039; (1852), welche für die [[Düsseldorfer Monathefte|Düsseldorfer Monatshefte]] (Bd. 5) abgedruckt wurde, seine zeichnerische Begabung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Kunstmuseum Düsseldorf im Ehrenhof; Galerie Paffrath Düsseldorf |Titel=Lexikon der Düsseldorfer Malerschule 1819–1918 |Band=1 |Ort=Düsseldorf |Datum=1997 |Seiten=330}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit zahlreichen solcher Zeichnungen beteiligte sich Erdmann unter anderem an den Düsseldorfer Monatsheften (beispielsweise 1852, Nr. 1, Tafel 48) und am Düsseldorfer Künstler-Album (vor 1855).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Reproduktionen seiner Zeichnungen sind zudem in dem Werk &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Spruchwörter und Spruchreden in Bildern und Gedichten&amp;#039;&amp;#039; zu finden, einer Sammlung von 20 Lithographien von Werken bekannter Düsseldorfer Maler wie [[Rudolf Jordan (Maler)|Rudolf Jordan]], [[Wilhelm Camphausen]], [[Henry Ritter]]. In einer Ausgabe der [[Düsseldorfer Monathefte|Düsseldorfer Monatsheften]] von 1952 stehen die ersten Initialen von Erdmann auf einem Blatt mit zwei Männern, welche den jüdischen Pferdehändler fragen, warum er nur einen Sporn trage. Eine zweite Originallithographie ist mit &amp;#039;&amp;#039;Judenverfolgung&amp;#039;&amp;#039; betitelt. Erdmann lieferte auch Zeichnungen zum Holzschnitt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Dr. G. K. Angler; Dr. An. Andresden |Titel=Die Monogrammierten und diejenigen bekannten und unbekannten Künstler aller Schulen, welche sich zur Bezeichnung ihrer Werke eines figürlichen Zeichens, der Initialen des Namens, der Abbreviatur desselben  bedient haben |Band=4 |Ort=München |Datum=1871 |Seiten=342}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeiten (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
=== Gemälde und Zeichnungen (Auswahl) ===&lt;br /&gt;
Von seinen meist humoristischen und gemütvollen Bildern sind bekannt:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fischerfamilien beobachten eines ihren in Seenot geratenen Schiffe&amp;#039;&amp;#039; (1842)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein Anstreicher in Bewunderung der von ihm an die Wand gemalten Blumen&amp;#039;&amp;#039; (1846)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Schuster lehrt seinen Vogel pfeifen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Kavalier&amp;#039;&amp;#039; (1850)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Im Atelier&amp;#039;&amp;#039; (1852)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein Blumenfreund erblickt den Schaden, den Ziegen seinen Rosen angetan&amp;#039;&amp;#039; (1852)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Sonntagsjäger&amp;#039;&amp;#039; (1853)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ertapptes Liebespaar&amp;#039;&amp;#039; (1854)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Sonntagsjäger&amp;#039;&amp;#039; (1854)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Morgen nach dem Maskenball&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bildnis Carl von Gaugreben in Ritterrüstung&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wilfried Reininghaus; Horst Conrad |Titel=Für Freiheit und Recht. Westfalen und Lippe in der Revolution 1848/49 |Verlag=Aschendorff |Ort=Münster |Datum=1999 |Seiten=146}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der zufriedene Künstler&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Blumenfreund und die Ziegen im Garten&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Drei Berauschte, vom Jahrmarkt heimkehrend&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die gefährliche Überfahrt&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;The hazardous crossing&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Unterhaltung am Zaun&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Illustrationen (Auswahl) ===&lt;br /&gt;
* In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Sprüchwörter und Spruchreden in Bildern und Gedichten.&amp;#039;&amp;#039; – Düsseldorf: Arnz, 1852. [https://dfg-viewer.de/show/?set&amp;amp;#91;mets&amp;amp;#93;=https%3A//digital.ub.uni-duesseldorf.de%2Foai%2F%3Fverb%3DGetRecord%26metadataPrefix%3Dmets%26identifier%3D1758963 Digitalisierte Ausgabe] der [[Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erdmann, Ludwig.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hermann Alexander Müller]]: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Künstler-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, Verlag des Biographischen Instituts, Leipzig 1882, S. 161 ([https://www.retrobibliothek.de/retrobib/seite.html?id=66864 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* [https://archive.org/details/malerwerkedesne00boetgoog/page/274/mode/2up &amp;#039;&amp;#039;Erdmann, Ludwig.&amp;#039;&amp;#039;] In: [[Friedrich von Boetticher (Kunsthistoriker)|Friedrich von Boetticher]]: &amp;#039;&amp;#039;Malerwerke des neunzehnten Jahrhunderts. Beitrag zur Kunstgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Fr. von Boetticher’s Verlag, Dresden 1891, Band 1, S. 275.&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker |Autor= |Lemma=Erdmann, Ludwig |Band=10 |Seite=592}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hinweis Meyers 1888–1890}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=143377566|VIAF=163961290}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Erdmann, Ludwig}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Düsseldorfer Malerschule)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Genremaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1820]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 19. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Erdmann, Ludwig&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Februar 1820&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Böddeken]], Regierungsbezirk [[Minden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=vor 1891&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bisam</name></author>
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