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	<title>Ludwig Eichholz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ludwig_Eichholz&amp;diff=1727167&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lubitsch2: Überführung in reine Oberkategorie siehe https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Benutzer_Diskussion:%EF%BC%B4%EF%BD%8F%EF%BD%8D&amp;diff=prev&amp;oldid=252693106</title>
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		<updated>2026-01-24T20:33:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Überführung in reine Oberkategorie siehe https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Benutzer_Diskussion:%EF%BC%B4%EF%BD%8F%EF%BD%8D&amp;amp;diff=prev&amp;amp;oldid=252693106&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:EichholzLudwig.jpg|mini|hochkant|Ludwig Eichholz]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ludwig Eichholz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. Februar]] [[1903]] in [[Česká Lípa|Böhmisch-Leipa]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[3. Mai]] [[1964]] in [[Höxter]]) war ein [[Sudetenland|sudetendeutscher]] [[Politiker]], [[Lehrer]], [[Mitglied des Reichstags]] und [[Sturmabteilung|SA-Führer]]. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] war er Präsident des Hauptamts Unterricht und Wissenschaft im [[Generalgouvernement]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Eichholz besuchte das Gymnasium in [[Rumburk|Rumburg]] und studierte nach dem 1921 bestandenen [[Abitur]] [[Philosophie]], [[Germanistik]] und [[Slawistik]] an der [[Karls-Universität Prag|Universität Prag]]. Nachdem er 1925 zum [[Dr. phil.]] [[Promotion (Doktor)|promovierte]], war er als Dozent in [[Uničov|Mährisch-Neustadt]] und danach von 1926 bis 1927 in [[Bratislava|Preßburg]] beschäftigt. Nach dem Ableisten seines Militärdienstes von 1927 bis 1929 war er kurzzeitig in [[Banská Štiavnica|Schemnitz]] als Lehrer tätig. Von 1929 bis 1931 war er Gymnasiallehrer in [[Loket|Elbogen]] und danach bis 1935 in [[Duchcov|Dux]]. Eichholz war von 1921 bis 1933 Mitglied der [[Deutsche Nationalsozialistische Arbeiterpartei (Tschechoslowakei)|DNSAP]]. Der [[Sudetendeutsche Heimatfront|Sudetendeutschen Heimatfront]] gehörte er ab März 1933 an, die später als [[Sudetendeutsche Partei]] (SdP) firmierte. Zudem wurde er Ortsleiter dieser Partei in Dux. Ab 1935 gehörte er für die SdP dem Abgeordnetenhaus des Prager Parlaments an und wurde im Oktober 1936 Geschäftsführer des Parlamentarischen Klubs der Partei. Innerhalb der SdP war er ab 1937 Hauptleiter für Erziehung und Unterrichtswesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lilla456f&amp;quot;&amp;gt;Joachim Lilla: &amp;#039;&amp;#039;Die Vertretung des „Reichsgaus Sudetenland“ und des „Protektorats Böhmen und Mähren“ im Grossdeutschen Reichstag.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bohemia. Zeitschrift für Geschichte und Kultur der böhmischen Länder.&amp;#039;&amp;#039; Band 40, Ausgabe 2, 1999, S. 456&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Eingliederung des Sudetenlandes in das [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutsche Reich]] infolge des [[Münchner Abkommen]]s wurde er Generalbeauftragter des [[Stillhaltekommissar für Organisationen, Vereine und Verbände|„Stillhaltekommissars“]] für volksbildende Vereinigungen und zusätzlich Leiter der Unterabteilung „Erziehung und Volksbildung“ bei der Gauleitung in [[Liberec|Reichenberg]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lilla456f&amp;quot; /&amp;gt; Er trat zum 1. November 1938 der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 6.600.833).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/7510116&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Diensttagebuch947&amp;quot;&amp;gt;Werner Präg, Wolfgang Jacobmeyer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Diensttagebuch des deutschen Generalgouverneurs in Polen 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1975, S. 947.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1938 bis 1945 übernahm Eichholz als Gauamtsleiter das Amt für Erzieher im Sudetengau und war zudem Gauwalter des [[NS-Lehrerbund]]es.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lilla456f&amp;quot; /&amp;gt; Eichholz wurde nach der Ergänzungswahl am 4. Dezember 1938 Mitglied des [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|nationalsozialistischen Reichstages]] für die, durch das [[Münchener Abkommen]] dem [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutschen Reich]] zugeschlagenen, sudetendeutschen Gebiete und blieb dies bis Kriegsende. Von Anfang Oktober 1942 bis Mitte Januar 1945 leitete Eichholz in der Regierung des Generalgouvernements (GG) als Regierungsdirektor und Präsident das Hauptamt Unterricht. Eichholz, der als [[Sturmabteilung|SA-Mitglied]] 1944 den Rang eines SA-Standartenführers erreichte, gehörte ab 1943 dem Führungsstab der SA im GG an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee129&amp;quot;&amp;gt;Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 2007, S. 129.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende kam Eichholz in [[Sowjetunion|sowjetische]] Kriegsgefangenschaft, nahm nach seiner Entlassung seinen Wohnsitz in Höxter und arbeitete von 1948 bis 1959 als Gymnasiallehrer. Er wurde noch 1959 zum Oberstudienrat ernannt und leitete danach das Schul- und Kulturamt, die Stadtbücherei und Volkshochschule in Höxter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lilla456f&amp;quot; /&amp;gt; Politisch engagierte er sich in der Vertriebenenpartei [[GB/BHE]], für die er 1953 erfolglos im [[Bundestagswahlkreis Höxter – Lippe II|Bundestagswahlkreis Warburg – Höxter – Büren]] kandidierte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|9783000207037 |Titel=Eichholz, Ludwig, Prof. Dr. |Fundstelle=E |Seiten=255 |KBytes=201}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1955 wurde er Kreisobmann der [[Sudetendeutsche Landsmannschaft|Sudetendeutschen Landsmannschaft]] in Höxter und gehörte auch dem [[Sudetendeutscher Rat|Sudetendeutschen Rat]] an. Eichholz starb Anfang Mai 1964 in Höxter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lilla456f&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
In Höxter wurde eine Straße nach Ludwig Eichholz benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*{{BibISBN|3770052544}}&lt;br /&gt;
* [[Joachim Lilla]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Vertretung des „Reichsgaus Sudetenland“ und des „Protektorats Böhmen und Mähren“ im Grossdeutschen Reichstag.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Bohemia (Zeitschrift)|Bohemia]]. Zeitschrift für Geschichte und Kultur der böhmischen Länder.&amp;#039;&amp;#039; Band 40, Ausgabe 2, 1999, S. 456&amp;amp;nbsp;f.&lt;br /&gt;
*{{BibISBN|9783596160488}}&lt;br /&gt;
* Werner Präg, Wolfgang Jacobmeyer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Diensttagebuch des deutschen Generalgouverneurs in Polen 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Veröffentlichungen des [[Institut für Zeitgeschichte|Instituts für Zeitgeschichte]], Quellen und Darstellungen zur Zeitgeschichte Band 20, Stuttgart 1975, ISBN 3-421-01700-X.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ludwig Eichholz&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Mads Ole Balling]]: &amp;#039;&amp;#039;Von Reval bis Bukarest – Statistisch-Biographisches Handbuch der Parlamentarier der deutschen Minderheiten in Ostmittel- und Südosteuropa 1919–1945&amp;#039;&amp;#039;. Kopenhagen 1991, S. 332. &lt;br /&gt;
* Mikuláš Zvánovec: &amp;#039;&amp;#039;Die SdP im Parlament. Eine Kollektivbiographie der Mitglieder des parlamentarischen Klubs der Sudetendeutschen und der Karpatendeutschen Partei. Prag:&amp;#039;&amp;#039; 2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|116416939}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116416939}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116416939|VIAF=47512872}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Eichholz, Ludwig}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter des Tschechoslowakischen Abgeordnetenhauses]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Polens 1939–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SdP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DNSAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GB/BHE-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Höxter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechoslowake]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1903]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1964]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Eichholz, Ludwig&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=sudetendeutscher Politiker (NSDAP), MdR und SA-Führer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Februar 1903&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Česká Lípa|Böhmisch-Leipa]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Mai 1964&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Höxter]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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