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	<title>Ludwig Ebermayer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ludwig_Ebermayer&amp;diff=1816722&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonKatBot: Bot: Kategorie:Sachbuchautor (Rechtswissenschaften) umbenannt in Kategorie:Sachbuchautor (Rechtswissenschaft): laut Diskussion</title>
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		<updated>2026-04-12T05:16:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Sachbuchautor_(Rechtswissenschaften)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Sachbuchautor (Rechtswissenschaften) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Sachbuchautor (Rechtswissenschaften)&lt;/a&gt; umbenannt in &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Sachbuchautor_(Rechtswissenschaft)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Sachbuchautor (Rechtswissenschaft) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Sachbuchautor (Rechtswissenschaft)&lt;/a&gt;: laut &lt;a href=&quot;/index.php?title=Wikipedia:WikiProjekt_Kategorien/Diskussionen/2026/April/5&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Wikipedia:WikiProjekt Kategorien/Diskussionen/2026/April/5 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ebermayer-Klamroth.png|mini|Ludwig Ebermayer, 1921, Gemälde von [[Anton Klamroth]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ludwig Friedrich Peter Ebermayer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. April]] [[1858]] in [[Nördlingen]]; † [[30. Juni]] [[1933]] in [[Leipzig]]) war [[Jurist]], [[Reichsgerichtsrat]], [[Oberreichsanwalt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ebermayer war Sohn eines protestantischen [[Superintendent|Dekans]]. Nach dem Tod des Vaters zog seine Mutter mit ihm zurück zu ihrer Familie nach Schweinfurt. Dort besuchte er die Volksschule und das Gymnasium und legte 1875 das Abitur ab. Anschließend nahm er in Würzburg das Studium der Altphilologie auf, brach dieses jedoch schon nach einem Semester ab, um stattdessen [[Rechtswissenschaft]]en zu studieren. 1877 wurde er in die [[Stiftung Maximilianeum]] in [[München]] aufgenommen, wo er freie Kost und Logis genoss. Seit dem Studium war er Mitglied der [[Studentenverbindung]] [[AGV München|Akademischer Gesangverein München]] im [[Sondershäuser Verband|SV]].&amp;lt;ref&amp;gt;Sondershäuser Verband Deutscher Sängerverbindungen: &amp;#039;&amp;#039;A.H.-Anschriften-Buch. Mitglieder-Verzeichnisse sämtlicher A.H.-Verbände. Stand vom 15. April 1929.&amp;#039;&amp;#039; München 1929, S.&amp;amp;nbsp;100.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1879 legte er an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München]] die erste juristische Staatsprüfung ab, 1882 die zweite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebermayer trat 1883 in den bayerischen Justizdienst ein. Dort hatte er 1883 die Stellung eines III. Staatsanwalts in Straubing, 1884 die eines Amtsrichters in Neuburg an der Donau, 1890 eines II. Staatsanwalts in Bayreuth und 1894 war er Landgerichtsrat in Bamberg, 1899 wurde er Staatsanwalt am [[Oberlandesgericht Bamberg]]. 1902 wurde er zum Richter am [[Reichsgericht]] ernannt. Eine [[Jahrzehnt|Dekade]] gehörte er dem [[III. Strafsenat des Reichsgerichts]] an. 1911 war er Mitglied der Kommission zur Strafrechtsreform und war beteiligt am Entwurf 1914. 1914 kehrte er in den Strafsenat zurück. Ab dem Frühjahr 1918 war er wieder für 1½ Jahre mit den wiederaufgenommenen Reformarbeiten beschäftigt. Im September 1918 wurde er in Abwesenheit zum Senatspräsidenten des [[II. Strafsenat des Reichsgerichts|II. Strafsenats des Reichsgerichts]] ernannt. Eine Berufung auf den Lehrstuhl [[Adolf Wach|Wachs]] lehnte er 1920 ab. Ab 1921 war er fünf Jahre lang Oberreichsanwalt. Beteiligt war er bei zahlreichen spektakulären Prozessen, beispielsweise den [[Leipziger Prozesse]]n. Die Leipziger Prozesse stellten den ersten Versuch dar, Kriegsverbrechen zu ahnden, die während des Ersten Weltkrieges begangen worden waren. Seine öffentlicher Bekanntheitsgrad war geprägt durch seine Rolle als Ankläger im [[Hochverrat]]sverfahren gegen die [[Kapp-Putsch]]isten oder [[Mord]]es an [[Walther Rathenau]]. Auch hat er den [[Hamburger Aufstand]] von 1923 untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Standpunkt zur Republik bleibt zwiespältig. Einerseits soll er [[Franz Gürtner|Gürtners]] Ansinnen der Mitarbeit an der Strafrechtsreform im Mai 1933 mit den Worten abgelehnt haben, er sei kein [[Nationalsozialist]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.uni-leipzig.de/pdf/Journal/2009.pdf |wayback=20160305070058 |text=Erik Lommatzsch: Gesichter der Uni; Ludwig Ebermayer (1858-1900) in www.uni-leipzig.de/journal, Heft 3/2009 S. 20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Andererseits sprach Ebermayer stets nur von „sogenannten Kriegsverbrechen“, als er in den Leipziger Kriegsverbrecherprozessen die Anklage zu vertreten hatte, und beschrieb, wie es ihm „das Herz im Leibe herumgedreht“ habe, „unsere eigenen Leute“ vor Gericht stellen zu müssen. Ebenso klingt der Ton, wenn er von den „unzweifelhaft edlen Motiven“ des [[Kapp-Putsch]]isten [[Traugott von Jagow|von Jagow]] ausging.&amp;lt;ref&amp;gt;Ingo Müller: Kein Grund zur Nostalgie: das Reichsgericht; Betrifft JUSTIZ Nr. 65, März 2001, S. 12ff, 15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Internationale Kriminalistische Vereinigung|Internationalen Kriminalistischen Vereinigung]] war er Vorsitzender der deutschen Landesgruppe. Er war Mitherausgeber der Leipziger Zeitschrift und seit 1926 [[Deutsche Juristen-Zeitung|Deutschen Juristen-Zeitung]]. Wissenschaftlich bekannt wurde er als Mitinitiator des [[Leipziger Kommentar]]s. Bei Ärzten war Ebermayer durch seine zahlreichen Publikationen zum Arztrecht bekannt; er beschäftigte sich nicht nur mit den Fragen der Ärzte rund um den ärztlichen Heileingriff, die Einwilligung des Patienten, die ärztliche Schweigepflicht oder die aktive und passive Sterbehilfe, sondern auch mit dem Kassenarztrecht. So war Ebermayer einer der ersten Juristen, die sich publizistisch der besonderen Beziehungen zwischen Arzt und Recht widmeten und versuchten, dieses der sehr interessierten Ärzteschaft näher zu bringen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://staufer.de/blog/wp-content/uploads/2015/06/EbermayerArztrecht.pdf Andreas Staufer, Aus dem Arzt im Recht wurde das Arztrecht. Zum 150. Geburtstag von Ludwig Ebermayer] Abgerufen am 12. Juni 2015 (PDF).&amp;lt;/ref&amp;gt; Er erhielt zahlreiche Ehrungen: 1913 den [[Ehrendoktor]] der juristischen Fakultät der [[Georg-August-Universität Göttingen|Universität Göttingen]]. 1924 wurde er Dr. med. h. c. der Medizinischen Fakultät der [[Universität Leipzig]]. Seit 1927 war er [[Honorarprofessor]] für Strafrecht an der Universität Leipzig.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Staufer: Ludwig Ebermayer: Leipziger Universitätsverlag, 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Der Schriftsteller [[Erich Ebermayer]] war sein Sohn. Seine Frau Angelika war die Tante von Hitlers späterem Reichsleiter [[Philipp Bouhler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Strafrechtsreform: Das Ergebnis der Arbeiten der Strafrechtskommission, Tübingen 1914.&lt;br /&gt;
* Der Entwurf eines Deutschen Strafgesetzbuches: nach den Beschlüssen der Strafrechtskommission systematisch bearbeitet, Berlin 1914&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Leipziger Kommentar|Reichs-Strafgesetzbuch: mit besonderer Berücksichtigung der Rechtsprechung des Reichsgerichts]]; 4. Aufl. 1920, 1922, 1925, 1929&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Arzt und Patient in der Rechtsprechung, Berlin 1924.&lt;br /&gt;
* Taschenkommentar des Patentgesetzes sowie des Gesetzes, betreffend die Patentanwälte und des Gesetzes, betreffend den Schutz von Gebrauchsmustern. Berlin 1926.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* (Hrsg.) Das materielle Strafrecht: Anleitung zur strafrechtlichen Praxis. Ein Beitrag zur Ausbildung unserer jungen Juristen und ein Ratgeber für jüngere Praktiker, Bd. 2, 4. Aufl., Berlin 1929.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fünfzig Jahre Dienst am Recht. Erinnerungen eines Juristen, Grethlein &amp;amp; Co, Leipzig 1930.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Steffi Böttger: &amp;#039;&amp;#039;„Nicht einen Schritt abweichen von der Bahn des Gesetzes.“ Ludwig Ebermayer - Oberreichsanwalt von 1921 bis 1926.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Leipziger Blätter&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 86, Frühjahr 2025, S. 50–52.&lt;br /&gt;
* Andreas Michael Staufer: Ludwig Ebermayer – Leben und Werk des höchsten Anklägers der Weimarer Republik unter besonderer Berücksichtigung seiner Tätigkeit im Medizin- und Strafrecht. (= Leipziger Juristische Studien, Rechtshistorische Abteilung, Bd. 6), Leipzig 2010.&lt;br /&gt;
* {{NDB|4|248|249|Ebermayer, Ludwig|Erich Döhring|116328932}}&lt;br /&gt;
* Ludwig Ebermayer: Selbstdarstellung, in: [[Hans Planitz]] (Hrsg.): Die Rechtswissenschaft der Gegenwart in Selbstdarstellungen, Band 1, Leipzig 1924, S. 24ff.&lt;br /&gt;
* „Personalien“, [[Deutsche Juristen-Zeitung]], Jahrgang 31 (1926), Sp. 880.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116328932}}&lt;br /&gt;
* {{CPL|Ebermayer_206}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|GND=116328932}}&lt;br /&gt;
* [http://staufer.de/blog/wp-content/uploads/2015/06/2010-Ebermayer-Ludwig-Publikationen.pdf Übersicht der Publikationen von Ludwig Ebermayer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116328932|LCCN=no/92/13775|VIAF=54897467}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ebermayer, Ludwig}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberreichsanwalt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Reichsgericht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuchautor (Rechtswissenschaft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Georg-August-Universität Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im SV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1858]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1933]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ebermayer, Ludwig&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ebermayer, Ludwig Friedrich Peter&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Oberreichsanwalt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. April 1858&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Nördlingen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. Juni 1933&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonKatBot</name></author>
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