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	<title>Ludwig Curtius - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ludwig_Curtius&amp;diff=127173&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;John Red: Einzelnachweis ergänzt</title>
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		<updated>2026-04-17T11:52:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einzelnachweis ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ludwig Curtius.jpg|mini|Grabstätte des Archäologen Ludwig Curtius]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Curtius Ludwig Grab in Rom.jpg|mini|Familiengrab auf dem [[Campo Santo Teutonico]], Rom]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ludwig Michael Curtius&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. Dezember]] [[1874]] in [[Augsburg]]; † [[10. April]] [[1954]] in [[Rom]]) war ein deutscher [[Klassische Archäologie|Klassischer Archäologe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ludwig Curtius war der Sohn des Augsburger Arztes Ferdinand Curtius (1844–1919) und dessen Ehefrau Therese Curtius, geborene Göhl, aus [[Bad Hindelang|Hindelang]] (1855–1939).&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig Curtius: &amp;#039;&amp;#039;Hindelang und die Großmutter&amp;#039;&amp;#039;. Mit einem Essay von [[Toni Gaßner-Wechs]]. Ursus-Verlag, Hindelang 2009, ISBN 978-3-9812493-7-8, S. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er studierte nach dem Abitur am Augsburger [[Gymnasium bei St. Stephan (Augsburg)|Gymnasium bei Sankt Stephan]] zunächst Philosophie, Rechtswissenschaften und [[Volkswirtschaftslehre|Nationalökonomie]] an den Universitäten [[Ludwig-Maximilians-Universität München|München]] und [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]], ehe er durch eine Vorlesung [[Adolf Furtwängler]]s die Archäologie für sich entdeckte und 1896 in München bei Furtwängler das Studium dieses Faches aufnahm. 1899 wurde er Privatlehrer für dessen Sohn, den späteren Dirigenten [[Wilhelm Furtwängler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1901 wurde Curtius Assistent am [[Staatliche Antikensammlungen|Königlichen Antiquarium]] in München, im Folgejahr erfolgte die [[Promotion (Doktor)|Promotion]]. Von 1904/05 erhielt er das [[Reisestipendium des Deutschen Archäologischen Instituts|Reisestipendium des Archäologischen Instituts des Deutschen Reichs]] und nahm bis 1907 an den deutschen Ausgrabungen auf [[Ägina]] und im türkischen [[Ḫattuša|Boğazköy]] teil. Nach seiner Habilitation in München im Jahr 1907 wurde er am 7. Juli 1908 außerordentlicher Professor, am 2. Januar 1913 schließlich [[Lehrstuhl|Ordinarius]] an der [[Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg|Universität Erlangen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] begann er, obwohl schon Professor, als einfacher Soldat an der Westfront, wurde aber im Verlaufe des Krieges bis zum [[Leutnant]] befördert und diente als Nachrichtenoffizier auf dem [[Balkanhalbinsel|Balkan]], wo ihm seine Kenntnisse des [[Neugriechische Sprache|Griechischen]] beim Kontakt mit [[Partisan]]engruppen zugutekamen. Im Anschluss wurde er am 1. August 1918 Professor und Direktor des Archäologischen Instituts der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Universität Freiburg im Breisgau]], bis er 1920 als Nachfolger von [[Friedrich von Duhn]] an das [[Institut für Klassische Archäologie und Byzantinische Archäologie|Archäologische Institut der Universität Heidelberg]] ging. Dort erweiterte er die [[Antikensammlung der Universität Heidelberg|Gipsabguss-Sammlung]] um zahlreiche, teilweise sehr kostspielige Stücke, konzentrierte sich daneben aber besonders auf den Ausbau der Institutsbibliothek und der Phototek/Diasammlung. Am 11. Juni 1921 heiratete er in Heidelberg Edith [[Fransecky (Adelsgeschlecht)|von Fransecky]], geborene Wyneken (1885–1932), die zwei Töchter aus erster Ehe hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Bis zu ihrer Scheidung im März 1921 (Kaestner &amp;amp; von Urach’s Genealogische Adelsdatenbank: {{Internetquelle |url=https://stammreihen.de/?people=I870202F&amp;amp;tree=tree1 |titel=Stammblatt Rudolf von Fransecky |werk=stammreihen.de |abruf=2026-04-06}}) war die Tochter des preußischen Generalleutnants [[Otto Wyneken]] mit dem Generalmajor [[Rudolf von Fransecky]] (1870–1930) verheiratet; [https://wynekens.de/WynekenDatabase/wc03/wc03_097.html Stammtafel Wyneken].&amp;lt;/ref&amp;gt; 1924/1925 war Curtius Mitglied des Engeren Senats und Dekan der Philosophischen Fakultät der Universität Heidelberg; 1925 lehnte er einen Ruf an die [[Universität zu Köln]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1928 wurde er wissenschaftlicher Direktor der [[Deutsches Archäologisches Institut Rom|Abteilung Rom des Archäologischen Instituts des Deutschen Reichs]], blieb aber [[Honorarprofessor]] der Universität Heidelberg. Mit seiner Einwilligung fand er auch einen Eintrag im deutschen [[Das Deutsche Führerlexikon|Führerlexikon]] 1934/1935&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=GmbH Verlagsanstalt Otto Stollberg |Titel=Das Deutsche Führerlexikon 1934-1935 |Datum=1934 |Seiten=89 |Online=https://archive.org/details/DasDeutscheFhrerlexikon19341935OCR |Abruf=2023-08-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Im Jahr 1937 versetzten die Nationalsozialisten Curtius in den vorzeitigen Ruhestand. Im selben Jahr erschien mit zweijähriger Verspätung eine Festschrift zum sechzigsten Geburtstag in zwei Bänden beim Verlag W. Kohlhammer Stuttgart.&amp;lt;ref&amp;gt;S. unten Literatur.&amp;lt;/ref&amp;gt; Rom blieb gleichwohl bis zu seinem Tode seine zweite Heimat. Das Grab von Ludwig Curtius befindet sich auf dem [[Campo Santo Teutonico]] in Rom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1952 wurde er Mitglied des Ordens [[Pour le Mérite]] und erhielt das [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Große Verdienstkreuz mit Stern]] der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Er war Mitglied des [[Deutsches Archäologisches Institut|Deutschen Archäologischen Instituts]], des [[Österreichisches Archäologisches Institut|Österreichischen Archäologischen Instituts]], der [[Bayerische Akademie der Wissenschaften|Bayerischen Akademie der Wissenschaften]] (ab 1935),&amp;lt;ref&amp;gt;{{BAdW|553 |Name=Ludwig Curtius |Kommentar=mit Link zum Nachruf |Datum=6. September 2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der [[Heidelberger Akademie der Wissenschaften]] (ab 1921),&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://www.hadw-bw.de/mitglieder?id=414| titel=Mitglieder: Ludwig Curtius| hrsg=Heidelberger Akademie der Wissenschaften| zugriff=2025-09-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der [[Niedersächsische Akademie der Wissenschaften zu Göttingen|Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]] (ab 1934)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://adw-goe.de/mitglieder/personendetails/person/ludwig-curtius/| titel=Mitglieder: Ludwig Curtius| hrsg=Niedersächsische Akademie der Wissenschaften zu Göttingen| zugriff=2025-09-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie der [[Accademia Nazionale dei Lincei]] (seit 1930).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://www.lincei.it/it/socio/curtius-ludwig| titel=Accademici: Ludwig Curtius| hrsg=Accademia Nazionale dei Lincei| zugriff=2026-04-17| sprache=it}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinen Schülerinnen gehörte unter anderem [[Hermine Speier]] (1898–1989), die er im Jahr 1928 mit nach Rom an das Archäologische Institut nahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil seines schriftlichen Nachlasses liegt im [[Deutsches Kunstarchiv|Deutschen Kunstarchiv]] im [[Germanisches Nationalmuseum|Germanischen Nationalmuseum]] in [[Nürnberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
Siehe &amp;#039;&amp;#039;Schriften von Ludwig Curtius (1874-1954). Eine Bibliographie.&amp;#039;&amp;#039; Zusammengestellt und mit einem Vorwort versehen von [[Reinhard Lullies]]. Zabern, Mainz 1979.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Arbeiten über &amp;#039;&amp;#039;Das antike Rom&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Die antike Kunst – Die klassische Kunst Griechenlands&amp;#039;&amp;#039; (2 Bände) sind prägend für das Verständnis antiker Kunst in seiner Zeit. In &amp;#039;&amp;#039;Die Wandmalerei Pompejis&amp;#039;&amp;#039; verbreitet Curtius grundlegende Erkenntnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die antike Kunst.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände, Berlin 1923–1938. 3. Auflage, Darmstadt 1959.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das antike Rom.&amp;#039;&amp;#039; Aufnahmen von [[Alfred Nawrath]]. Schroll, Wien 1944.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Wandmalerei Pompejis.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1929 (Nachdruck Darmstadt 1972).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutsche und antike Welt. Lebenserinnerungen.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1950 (Autobiografie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Bulle (Archäologe)|Heinrich Bulle]] (Herausgeber): &amp;#039;&amp;#039;Corolla Curtius. Zum sechzigsten Geburtstag dargebracht.&amp;#039;&amp;#039; Text- und Tafelband,  W. Kohlhammer, Stuttgart 1937.&lt;br /&gt;
* [[Reinhard Herbig]]: &amp;#039;&amp;#039;Ludwig Curtius (1874–1954) zum Gedächtnis.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Römische Mitteilungen|Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts. Römische Abteilung]].&amp;#039;&amp;#039; Band 62, 1955, S. 185–200.&lt;br /&gt;
* {{NDB|3|449|449|Curtius, Ludwig Michael|[[Robert Heidenreich (Archäologe)|Robert Heidenreich]]|118523066}}&lt;br /&gt;
* [[Guido Kaschnitz von Weinberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Ludwig Curtius. Das wissenschaftliche Werk.&amp;#039;&amp;#039; Baden-Baden 1958.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Festreden zur Feier des 100. Geburtstages von Ludwig Curtius. Gehalten in der Winckelmann-Adunanz am 13. Dezember 1974 im Deutschen Archäologischen Institut in Rom.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts. Römische Abteilung.&amp;#039;&amp;#039; Band 82, 1975, S. 3–20.&lt;br /&gt;
* Dagmar Düll: &amp;#039;&amp;#039;Heidelberger Gelehrtenlexikon 1803–1932.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Berlin u. a. 1986, ISBN 3-540-15856-1, S. 42.&lt;br /&gt;
* [[Sylvia Diebner]], [[Christian Jansen]]: &amp;#039;&amp;#039;Ludwig Curtius&amp;#039;&amp;#039;. In: Gunnar Brands, Martin Maischberger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lebensbilder. Klassische Archäologen und der Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Band 2 (= &amp;#039;&amp;#039;Menschen – Kulturen – Traditionen. ForschungsCluster 5 – Geschichte des Deutschen Archäologischen Instituts im 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Band 2,2). Marie Leidorf, Rahden 2016, ISBN 978-3-86757-394-8, S. 79–111 ([https://www.academia.edu/36976161/ Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Marius Hirschfeld: &amp;#039;&amp;#039;Der Archäologe und Wissenschaftsmanager Ludwig Curtius (1874–1954) als exemplarischer Bildungsbürger&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte der Archäologie und der Altertumswissenschaften.&amp;#039;&amp;#039; Band 5). Reichert, Wiesbaden 2024, ISBN 978-3-7520-0794-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118523066}}&lt;br /&gt;
* [https://www.wissner.com/stadtlexikon-augsburg/artikel/stadtlexikon/curtius/3510 Eintrag im Augsburger Stadtlexikon, mit Bild]&lt;br /&gt;
* [https://arthistorians.info/curtiusl Eintrag] im [[Dictionary of Art Historians]]&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/bc0b4f81-3ffa-4534-9c23-2fa19f18258c/ Nachlass Bundesarchiv N 1304]&lt;br /&gt;
* [https://www.orden-pourlemerite.de/mitglieder/ludwig-curtius Eintrag] beim Orden Pour le Mérite&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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{{SORTIERUNG:Curtius, Ludwig}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassischer Archäologe]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Mitglied der Accademia dei Lincei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Augsburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1874]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1954]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Curtius, Ludwig&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Curtius, Ludwig Michael (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Klassischer Archäologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Dezember 1874&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Augsburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. April 1954&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Rom]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;John Red</name></author>
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