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	<title>Ludwig Claisen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T12:54:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ludwig_Claisen&amp;diff=338106&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Onkelkoeln: typos, Stil</title>
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		<updated>2022-11-29T15:28:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typos, Stil&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ludwig Claisen 1897 Kiel.jpg|miniatur|Ludwig Claisen in Kiel]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ludwig Rainer Claisen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. Januar]] [[1851]] in [[Köln]]; † [[5. Januar]] [[1930]] in [[Bad Godesberg|Godesberg]], heute [[Bonn]]) war ein deutscher [[Chemiker]]. Er entdeckte die [[Claisen-Kondensation]], die [[Claisen-Tiščenko-Reaktion]] sowie die [[Claisen-Umlagerung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ludwigs Vater war ein angesehener Justizrat und Notar in Köln. Mit seinen Brüdern besuchte er ein altsprachliches katholisches Gymnasium in Köln, das er 1869 mit dem Abitur verließ. Er studierte von 1869 bis 1871 Chemie an der [[Universität Bonn]] bei Theophil Engelbach, von 1871 bis 1873 bei [[Hans Hübner (Chemiker)|Hans Hübner]], [[Friedrich Wöhler]] und [[Bernhard Tollens]] in [[Universität Göttingen|Göttingen]] Chemie. Nach der [[Promotion (Doktor)|Promotion]] zum Dr. phil. im Jahr 1875 mit der Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Kenntniss des [[Mesityloxid|Mesityloxyds]] und des [[Phoron]]s&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;L. Claisen: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Kenntniss des Mesityloxyds und des Phorons.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Berichte der deutschen chemischen Gesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; 7, 1874, S.&amp;amp;nbsp;1168, {{DOI|10.1002/cber.18740070274}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; in Bonn bei [[Friedrich August Kekulé von Stradonitz|August Kekulé]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Academictree |chemistry |72055|Name=Ludwig Rainer Claisen |Datum=28. Januar 2018}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde er zunächst dessen Assistent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1878 [[Habilitation|habilitierte]] er sich dort und wurde anschließend als [[Privatdozent]] übernommen. Ab 1881 befasste sich Claisen mit der Umsetzung von Malonsäureestern mit [[Ketone]]n. Später untersuchte er mit seinen Schülern die Umsetzung von [[Acetessigester]] mit Ketonen und [[Aldehyde]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einige Jahre ging er an das Owens College in Manchester und anschließend als Mitarbeiter von [[Adolf von Baeyer]] nach München. 1890 folgte er einem Ruf zur [[RWTH Aachen]], wo er zum Ordinarius für Chemie für die Hauptarbeitsgebiete &amp;#039;&amp;#039;Synthetische [[Organische Chemie]] und [[Tautomerie]]-Erscheinungen (Claisensche Sauerstoff-[[Allyl]], Kohlenstoff-[[Allylumlagerung]])&amp;#039;&amp;#039; ernannt wurde. Im Jahr 1897 wechselte Claisen zur [[Universität Kiel]], wo er bereits 1902 aus gesundheitlichen Gründen [[Emeritierung|emeritiert]] wurde. Zwei Jahre später zog es ihn für einige Zeit zur Universität Berlin, um dort seine begonnenen Forschungen über die Wirkung von [[Natriumamid]] bei Kondensationen abzuschließen. Danach zog es ihn endgültig wieder zurück ins Rheinland, wo er ein privates Laboratorium betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1877 erschien seine Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen über organische Säurecyanide&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;L. Claisen: &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen über organische Säurecyanide.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Berichte der deutschen chemischen Gesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; 10, 1877, S.&amp;amp;nbsp;1663, {{DOI|10.1002/cber.18770100299}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; In dieser Arbeit wurde die leichte Umwandelbarkeit von [[Benzoylcyanid]] zu [[Benzoylameisensäure]] und [[Acetylcyanid]] zu [[Brenztraubensäure]] gezeigt. In seiner [[Habilitationsschrift]] wurde auch eine Darstellung von [[Isatin]], einer Vorstufe des [[Indigo]]s, aufgezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1881 entdeckte er die heute nach ihm benannte [[Claisen-Kondensation]] von [[Carbonsäureester]]n und die [[Claisen-Tiščenko-Reaktion]] zur Herstellung von Carbonsäureestern aus [[Aldehyd]]en. Schon im Ruhestand entdeckte er die ebenfalls nach ihm benannte [[Claisen-Umlagerung]] von Phenylallylethern in o-Allylphenole.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen und Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Ludwig Claisen war Mitglied der [[Bayerische Akademie der Wissenschaften|Bayerischen Akademie der Wissenschaften]] sowie Ehrenmitglied des [[Verein Deutscher Chemiker|Vereins deutscher Chemiker]] und wurde für seine Verdienste unter anderem zum [[Ehrendoktor|Dr. Ing. E. h.]] der RWTH Aachen ernannt. Im Jahr 1881 wurde er zum Mitglied der [[Leopoldina]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Leopoldina|IDName=ludwig-claisen|Name=Ludwig Claisen|Datum=21. Juni 2022}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihm sind mehrere Laborgeräte benannt, die &amp;#039;&amp;#039;Claisenbrücke&amp;#039;&amp;#039;, eine [[Destillierbrücke]], die neben einer Öffnung für ein [[Thermometer]] eine weitere für eine [[Kapillare#Chemie|Siedekapillare]] enthält, manchmal auch als &amp;#039;&amp;#039;[[Claisen-Aufsatz]]&amp;#039;&amp;#039; ausgeführt, der keinen Kühler enthält, und der &amp;#039;&amp;#039;[[Claisen-Kolben]]&amp;#039;&amp;#039;, bei dem ein Claisen-Aufsatz mit einem Kolben (meist als [[Spitzkolben]] ausgeführt) kombiniert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|3|257|258|Claisen, Ludwig|[[Ludwig Anschütz (Chemiker)|Ludwig Anschütz]]|116524995}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ludwig Claisen}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.euchems.org/Distinguished/19thCentury/claisen.asp | wayback=20110526164557 | text=Porträt}}&lt;br /&gt;
* [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel]]: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.uni-kiel.de/grosse-forscher/index.php?nid=claisen Kurzbiographie von Ludwig Claisen]&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
* www.personenlexikon.net: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.personenlexikon.net/d/claisen-ludwig-rainer/claisen-ludwig-rainer.htm Ludwig Claisen]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116524995|VIAF=47515605}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Claisen, Ludwig}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemiker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (RWTH Aachen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im KV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1851]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1930]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Claisen, Ludwig&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Claisen, Ludwig Rainer (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Chemiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Januar 1851&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Januar 1930&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bad Godesberg|Godesberg]], heute [[Bonn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Onkelkoeln</name></author>
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