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	<title>Ludwig Bopp - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T18:33:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-12-10T15:17:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;die Adresse lautet: Richard Zanders Str. 47 - eine Nr. 147 gibt es nicht https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Richard-Zanders.Str._47.JPG&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ludwig Bopp.jpg|mini|hochkant|Ludwig Bopp]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bergisch Gladbach altes Rathaus.jpg|mini|Rathaus in Bergisch Gladbach]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ludwig Bopp&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Februar]] [[1869]] in [[Memmingen]]; † [[10. Januar]] [[1930]] in [[Köln]]; vollständiger Name: &amp;#039;&amp;#039;Ernst Christoph Ludwig Bopp&amp;#039;&amp;#039;) war ein deutscher [[Architekt]] des [[Historismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ludwig Bopp kam als Sohn des Maurermeisters und zeitweiligen Geschäftsführers Georg Christoph Ernst Bopp (1840–1908) und der Regina Wilhelmine Bopp, geb. Zech (1843–1886) in [[Schwaben (Bayern)|Bayerisch Schwaben]] zur Welt. Über seine Schul- und Ausbildungszeit liegen keine Erkenntnisse vor. Möglicherweise zog sein Vater mit ihm und seinen fünf Schwestern nach dem frühen Tod der Mutter nach München, wo dieser bereits nach einem halben Jahr erneut heiratete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Jahr 1895 trat Bopp in das Büro des Architekten [[Gabriel von Seidl]] in [[München]] ein, der einer der führenden Architekten des Historismus war. Bopp wurde 1898 von München nach [[Bergisch Gladbach]] gesandt, um beim Bau von [[Schloss Lerbach]] als Bauleiter zu fungieren, das Gabriel von Seidl für das Industriellenehepaar [[Richard Zanders|Richard]] und [[Anna Zanders]] entworfen hatte. Vor seinem Wechsel ins Rheinland heiratete er im Jahr 1898 in Memmingen die Elisabeth Herrmann, mit der er fünf Kinder bekam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch während des Baus von Schloss Lerbach machte Bopp sich [[Selbständigkeit (beruflich)|selbständig]] und konzipierte für Richard Zanders die bekannte [[Gartensiedlung Gronauerwald]], für die er rund 70 Einfamilienhäuser für Arbeiter der Papierfabrik Zanders sowie das Ensemble „An der Eiche“ mit mehreren Mietwohnungen schuf. Nach seinen Plänen entstand auch das [[Bürgerhaus Bergischer Löwe]] mit dem &amp;#039;&amp;#039;Mariensaal&amp;#039;&amp;#039;, in dem Platz für Veranstaltungen mit bis zu 1000 Gästen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höhepunkt seines Wirkens war der Bau des Rathauses in Bergisch Gladbach 1905/1906. In der Folge entwarf Bopp im gesamten [[Rheinland]] Villen im Stil des Historismus (in Bergisch Gladbach beispielsweise &amp;#039;&amp;#039;Haus Niesen&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Haus Klingner&amp;#039;&amp;#039;, in Köln das &amp;#039;&amp;#039;Haus Meirowsky&amp;#039;&amp;#039;), aber auch Industriebauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] blieben Aufträge aus, außerdem war der historisierende Stil Bopps nicht mehr gefragt. Mit seiner Familie zog er nach [[Wesseling]] und richtete in Köln ein neues Büro ein, wo er an einem Wohnungsbauprojekt der [[GAG Immobilien|GAG]] mitwirkte. Hinzu kamen private Probleme. Bopp begann eine außereheliche Beziehung, aus der zwei Kinder hervorgingen und die schließlich zur Trennung von der Familie führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ludwig Bopp ist der Kulturpreis „DER BOPP“ benannt, der seit 2008 jährlich durch den „Stadtverband KULTUR“ in Bergisch Gladbach verliehen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauten (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1898: [[Haus Lerbach]], Bergisch Gladbach (Bauleitung); Entwurf: [[Gabriel von Seidl]], München&lt;br /&gt;
* 1904: [[Bürgerhaus Bergischer Löwe]] mit Mariensaal (zerstört), Bergisch Gladbach&lt;br /&gt;
* 1905/06: [[Rathaus (Bergisch Gladbach)| Rathaus Bergisch Gladbach]]&lt;br /&gt;
* 1905/1906: Neubau und Erweiterung des &amp;quot;[[Gasthaus Am Bock|Gasthaus am Bock]]&amp;quot; in Bergisch Gladbach&lt;br /&gt;
* 1905/06, Arbeiterwohnhaus, Gronauer Waldweg 37, Teil der [[Gronauer Waldsiedlung]]&lt;br /&gt;
* 1906: Villa Bopp (1), Richard-Zanders-Straße 53, erweitert 1934&lt;br /&gt;
* 1910, um: Villa Bopp (2)&lt;br /&gt;
* 1910, um: Villa Max Meirowsky, [[Köln-Lindenthal]], teilweise erhalten&amp;lt;ref&amp;gt;[[Helmut Fußbroich]]: Max Meirowsky – Kölner Unternehmer, Stifter und Kunstsammler, in: Beiträge zur rheinisch-jüdische Geschichte, Jg. 5, 2015, H. 5, S. 28–46&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1910, um: Villa Klinger, Bergisch Gladbach, Richard-Zanders-Str. 47&lt;br /&gt;
* 1920, nach: Wohnblock Cimbernstrasse, [[Köln-Deutz]], Unteroffizierswohnungen für die Britische Besatzungsarmee (zerstört)&amp;lt;ref&amp;gt;Vogts, Hans: Köln. Bauliche Entwicklung 1888-1927, Berlin 1927, S. 129; vgl. auch: {{Webarchiv|url=http://www.bilderbuch-koeln.de/Fotos/deutz_wohnh%C3%A4user_in_historisch_cimbernstra%C3%9Fe_alt_befestigung_441026|wayback=20180918074857 |text=&amp;#039;&amp;#039;Bilderbuch Köln - Wohnhäuser in Deutz&amp;#039;&amp;#039;}} (abgerufen am 4. Januar 2017)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1924: Villa Berg, [[Solingen-Ohligs]]&amp;lt;ref&amp;gt;Fahmüller, Johannes; Rogge, Ralf; Kieser, Marco: Villen in Solingen. Bürgerliche Wohnhäuser zwischen 1860 und 1950 (Arbeitsheft der rheinischen Denkmalpflege 74), Worm 2009, S. 69–71&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Leonhard Brenner]]: &amp;#039;&amp;#039;Von Schwaben ins Bergische Land. Ludwig Bopp, der Architekt des Bergisch Gladbacher Rathauses.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Heimat zwischen Sülz und Dhünn. Geschichte und Volkskunde in Bergisch Gladbach und Umgebung&amp;#039;&amp;#039;, Heft 3.) Bergisch Gladbach 1996, S. 20–33.&lt;br /&gt;
* [[Wolfram Hagspiel]]: &amp;#039;&amp;#039;(Ernst Christoph) Ludwig Bopp.&amp;#039;&amp;#039; In: ders.: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Kölner Architekten vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 1: &amp;#039;&amp;#039;A-G&amp;#039;&amp;#039;. Böhlau, Wien, Köln 2022 (Veröffentlichungen des Kölnischen Geschichtsvereins e.V.; 52), ISBN 978-3-412-52446-3, S. 215f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=132734931|VIAF=20853588}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bopp, Ludwig}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt des Historismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Memmingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1869]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1930]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bopp, Ludwig&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Bopp, Ernst Christoph Ludwig (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Februar 1869&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Memmingen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Januar 1930&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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