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	<title>Ludwig Bickell - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T20:46:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Crazy1880: linkfix</title>
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		<updated>2026-05-01T08:58:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Portraits-Ludwig Bickell-1873-Edit-Commons.jpg|mini|Ludwig Bickell (1873)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Portraits-Ludwig Bickell-nach 1859.jpg|mini|Ludwig Bickell als Student]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotokamera und Stativ von Ludwig Bickell fm810494 (cropped).jpg|mini|Eine von Bickells großformatigen Plattenkameras und Stativ (ca.&amp;amp;nbsp;1895)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ludwig Bickell Wohnhaus Marburg Kugelgasse 1 von Westen.jpg|mini|Ludwig Bickells Wohnhaus mit Fotoatelier in Marburg Kugelgasse&amp;amp;nbsp;1]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ludwig Bickell Glasplattennegativ 810.044a.jpg|mini|Original Glasplattennegativ von Ludwig Bickell 16×21&amp;amp;nbsp;cm²]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab von Ludwig Bickell.jpg|mini|Grab von Ludwig Bickell auf dem Marburger Hauptfriedhof (2017)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ludwig Theodor Alexander Bickell&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. September]] [[1838]] in [[Marburg]]; † [[20. Oktober]] [[1901]] ebenda&amp;lt;ref&amp;gt;siehe {{HStAM|915|5690|372}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher Jurist, Fotograf und Denkmalpfleger, der im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts zahlreiche Gebäude und Kulturdenkmäler in Hessen fotografisch dokumentierte und [[Volkskunde|volkskundliche]] Sammlungen anlegte. Er wurde dafür 1892 zum Bezirkskonservator im [[Regierungsbezirk Kassel]] ernannt und ihm wurde die [[Ehrendoktor]]würde der [[Philipps-Universität Marburg|Universität Marburg]] verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ludwig Bickell war Sohn des [[Kurfürstentum Hessen|kurhessischen]] [[Landrat (Deutschland)|Landrats]] [[Karl Wilhelm Bickell]] (1796–1864) und der Wilhelmine Gertrude Giller († 1868). Er besuchte das [[Gymnasium Philippinum Marburg|Gymnasium der Stadt Marburg]] und verließ es 1860 mit dem Abitur, um an der [[Philipps-Universität Marburg]] und an der [[Universität Leipzig]] die [[Kameralwissenschaft]]en zu studieren. In Marburg war er 1860 Mitgründer der [[Burschenschaft Arminia Marburg]]. Nach dem juristischen [[Staatsexamen]] 1864 begann er als [[Referendariat|Referendar]] im Verwaltungsdienst bei der [[Oberhessen (Kurhessische Provinz)|oberhessisch-kurhessischen]] Regierung in Marburg. Diese wurde nach der [[Annexion]] Kurhessens 1866 durch das [[Königreich Preußen]] aufgelöst. Um nach dem Tod des Vaters bei seiner kranken Mutter in Marburg zu bleiben, unterbrach er seine Beamtenlaufbahn, die er in Marburg nicht fortsetzen konnte. Nach ihrem Tod begab er sich 1868 zusammen mit seinem gleichaltrigen Cousin [[Gustav Bickell]] auf eine mehrmonatige Studienreise durch das [[Rheinland]], [[Belgien]], [[Frankreich]], nach [[London]] und [[Oxford]]. Ein in dieser Zeit betriebenes Projekt, ein umfassendes Werk über den Bau und die Geschichte der [[Orgel]] zu schreiben, vollendete er nie. Auch scheiterten alle seine Versuche als „Orgelbautechniker“ oder freiberuflicher Fotograf Fuß zu fassen. Seine wirtschaftliche Situation blieb für mehr als zwei Jahrzehnte prekär. Eine einzige von ihm konzipierte Orgel wurde auch gebaut: Im Chor der Pfarrkirche von [[Großseelheim]]. Das [[Neugotik|neugotische]] Instrument wurde 1970 beseitigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Meyer, S. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die großen europäischen Museen und ihre Kunstschätze in London, Paris, Nürnberg etc. regten ihn an, Kunst- und [[Kulturdenkmal|Kulturdenkmäler]] seiner [[Hessen|hessischen]] Heimat zu dokumentieren und „hessische Altertümer“ zu [[sammeln]]. Zur Dokumentation verwendete er Zeichnungen und ab 1870 auch die Fotografie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1875 übernahm der [[Verein für hessische Geschichte und Landeskunde|Hessische Geschichtsverein]] die Sammlung Bickells und bestellte ihn zu deren Konservator. Dieser Sammlung hessischer Altertümer wurde im ehemaligen [[Marburger Schloss|Landgrafenschloss]] in Marburg staatlicherseits einige Räume zur Verfügung gestellt und damit der Grundstock für das spätere [[Museum für Kunst- und Kulturgeschichte an der Universität Marburg|Universitätsmuseum Marburg]] gelegt. Nach zehnjähriger Tätigkeit erschien 1878 die Bildreproduktion „Das alte Marburg“. Er war es auch, der auf die architektonische Bedeutung des [[Romanisches Haus (Gelnhausen)|Romanischen Hauses]] in Gelnhausen aufmerksam machte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ZentralblBauverw |Autor=–B– |Titel=Vermischtes |Jahr=1883 |Heft=17 |Seiten=153–154 |Kommentar=Bau- und Lagebeschreibung und Restaurationsvorschlag |zlb=160}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Rahmen der Kasseler Kunstausstellung in der Orangerie 1884 zeigte Bickell die bedeutendsten Stücke seiner Sammlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1892 schließlich wurde ihm die Ehrendoktorwürde durch die Philosophische Fakultät der [[Philipps-Universität Marburg|Universität Marburg]] verliehen. Im selben Jahr wurde durch die Umorganisation der staatlichen Denkmalverwaltung die Stelle eines beamteten Bezirkskonservators der Denkmäler im Regierungsbezirk Kassel geschaffen und Ludwig Bickell erhielt diese Stelle. Auffallend ist dabei sein der zeitgenössischen Auffassung weit vorauseilender Denkmalbegriff, unter den er nicht nur repräsentative Bauten von Herrschaft und Kirche einordnete, sondern auch „Alltagsdenkmäler“, wie Wohnhäuser, Bauernhöfe oder Scheunen. Auch Ensembles ([[Gesamtanlage]]n) und [[Umgebungsschutz]] für [[Kulturdenkmäler]] waren Begriffe, mit denen er bereits arbeitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von seinem Vater hatte Ludwig Bickell dessen [[Asthma|asthmatisches Leiden]] geerbt, was ihn zeitlebens stark beeinträchtigte. Da seine sechs Geschwister alle jung starben, taten die Eltern alles, um ihn zu schonen. So entwickelte er früh einen eigenwilligen Charakter.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Menk: &amp;#039;&amp;#039;Ein „antiquitätischer Herr“. Leben und Werk des hessischen Denkmalpflegers und technischen Pioniers Ludwig Bickell (1838–1901)&amp;#039;&amp;#039;. S. 23 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er starb 1901 unverheiratet im Alter von 63 Jahren in Marburg. Sein Nachfolger als Bezirkskonservator wurde [[Alhard von Drach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Fotograf ==&lt;br /&gt;
Um 1870 ließ Ludwig Bickell seine erste Kamera bauen. 1897 besaß er zwei große und sechs ältere Kameras, unter anderem eine zusammenklappbare Reisekamera, die er seit 1883 ständig benutzte. Beim Fotografieren unterwegs hatte er neben Kamera und Stativ, Glasplatten und dazu passende Kassetten, verschiedene Objektive, Fotochemikalien und Zubehör dabei. All dies transportierte er in einer zur [[Dunkelkammer (Fotografie)|Dunkelkammer]] umgebauten Kutsche, die von einem Pferd gezogen wurde. Bickell verwendete hauptsächlich das [[Kollodium-Nassplatte|Kollodium-Nassplatten-Verfahren]], bei dem die Glasplatte kurz vor der Aufnahme im Dunklen präpariert und noch im nassen Zustand belichtet werden musste. Anschließend musste das Bild in der Dunkelkammer zeitnah entwickelt und fixiert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gerhard Oberlik |Hrsg=[[Elmar Brohl]], [[Gerhard Menk]] |Titel=Das &amp;quot;Modell 97&amp;quot; - ein Einblick in die Fototechnik |Sammelwerk=Ludwig Bickell (1838–1901). Ein Denkmalpfleger der ersten Stunde |Reihe=Arbeitshefte des Landesamtes für Denkmalpflege Hessen |BandReihe=7 |Verlag=Theiss |Ort=Stuttgart |Datum=2005 |Seiten=356, 360, 366 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die schweren und zerbrechlichen Glasplatten mussten von einem Glaser zugeschnitten werden und hatten Spezialformate von 9 × 12 cm bis 30 × 40 cm.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kulturgutschutz-deutschland.de/DE/3_Datenbank/Kulturgut/Hessen/07852.html Eintrag in der Datenbank geschützter Kulturgüter]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Belichtungszeiten variierten nach Bickells Angaben je nach den Lichtverhältnissen zwischen 1,5 Minuten für Außenaufnahmen in hellem Sonnenlicht und 25 Minuten für Innenräume. Dementsprechend erscheinen bewegte Objekte wie Tiere, Menschen und vom Wind bewegte Bäume unscharf. Das Nasskollodium reagierte stark auf blaues Licht, weshalb Himmel und Wolken stark überbelichtet wurden. In diesen Bereichen zeigten sich Kollodiumstreifen, die mittels nachträglicher [[Retusche]] auf dem Negativ entfernt werden mussten. Bickell verwendete dazu schwarze Farbe oder Lack oder auch dunkles Papier. Im Positiv erscheint der retuschierte Himmel rein weiß und wirkt unnatürlich. Bei der Herstellung von Lichtdrucken konnten nachträglich Wolken hinzugefügt werden, um einen natürlichen oder stimmungvollen Himmel zu erzeugen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Sonja Feßel |Titel=The glass plates of Ludwig Bickell: Invaluable sources for art history and the history of photography, for conservation and cultural studies |Sammelwerk=Art Libraries Journal |Band=45 |Nummer=Special Issue 1: Photo Archives |Datum=2020 |Seiten=26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ludwig Bickell war kein gewöhnlicher Werbefotograf mit einem Ladengeschäft. Portraits und Personenaufnahmen gibt es deshalb in seinen Bildern nur wenige. Er warb für seine Dienste als Fotograf für Landschaft, Architektur und Kunstgewerbe. 1877 veröffentlichte er eine Werbebroschüre, in der er 264 Fotografien von Städten, Gebäuden sowie kunsthandwerklichen Objekten zum Verkauf anbot, die meisten davon aus seiner Heimatstadt Marburg, aber auch aus [[Alsfeld]], [[Fulda]] und [[Schmalkalden]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gerhard Menk |Titel=Ein „antiquitätischer Herr“. Leben und Werk des hessischen Denkmalpflegers und technischen Pioniers Ludwig Bickell (1838–1901) |Reihe=Beiträge zur Geschichte Marburgs und Hessens |BandReihe=1 |Verlag=Verein für Hessische Geschichte und Landeskunde |Ort=Marburg |Datum=2005 |Seiten=84–89}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Schwerpunkte in seinem Gesamtwerk bilden Fachwerkbauten, Kirchen, ihre Innenausstattung und speziell Orgeln, sowie Portale und Türen, Ofenplatten, Bucheinbände und Grabdenkmäler. Er wollte dokumentieren und für die Nachwelt festhalten, was ihm kulturgeschichtlich wertvoll erschien und setzte sich für den dessen Erhalt ein. Wenn historische Bauwerke abgerissen wurden, so hielt er den alten Zustand vorher oder auch während des Abrisses fest oder er begleitete die Umbauphasen fotografisch. So hat er beispielsweise die Umgestaltung der Dächer am [[Marburger Schloss|Marburger Landgrafenschloss]] von 1878 bis 1890 in allen Phasen festgehalten. Anhand dieser Aufnahmen lassen sich andere Fotografien der Stadt, auf denen das Schloss zu sehen ist, zeitlich einordnen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Katharina Schaal, Ulrich Ritzerfeld |Hrsg=Karl Murk |Titel=Das Marburger Schloss im Spiegel der Photographien Ludwig Bickells (1871–1901) |Sammelwerk=Das Marburger Landgrafenschloss im Wandel der Zeiten: Vom Herrschaftssitz zum Erinnerungsort |Reihe=Marburger Beiträge zur hessischen Geschichte |BandReihe=22 |Verlag=Marburger Geschichtsverein |Ort=Marburg |Datum=2013 |Seiten=53–114}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dasselbe gilt für den Neubau der [[Alte Universität (Marburg)|&amp;quot;Alten&amp;quot; Universität]] in Marburg von 1873 bis 1891 an der Stelle des ehemalien Dominikanerklosters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1870 bis 1901 fotografierte Ludwig Bickell hauptsächlich im damaligen [[Provinz Hessen-Nassau#Regierungsbezirk Kassel|Regierungsbezirk Kassel der Preußischen Provinz Hessen-Nassau]] mit den Kreisen [[Landkreis Eschwege|Eschwege]], [[Landkreis Frankenberg|Frankenberg]], [[Kreis Fritzlar|Fritzlar]], [[Landkreis Fulda|Fulda]], [[Landkreis Gelnhausen|Gelnhausen]], [[Landkreis Gersfeld|Gersfeld]], [[Landkreis Hanau|Hanau]], [[Landkreis Hersfeld|Hersfeld]], [[Landkreis Hofgeismar|Hofgeismar]], [[Kreis Homberg|Homberg]], [[Landkreis Hünfeld|Hünfeld]], [[Landkreis Kassel|Kassel]], [[Landkreis Kirchhain|Kirchhain]], [[Landkreis Marburg|Marburg]], [[Landkreis Melsungen|Melsungen]], [[Landkreis Rotenburg (Fulda)|Rotenburg]], [[Landkreis Schlüchtern|Schlüchtern]], [[Landkreis Witzenhausen|Witzenhausen]], [[Landkreis Wolfhagen|Wolfhagen]], [[Landkreis Ziegenhain|Ziegenhain]] und den Exklavaen [[Kreis Rinteln|Rinteln]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Landkreis Grafschaft Schaumburg|Grafschaft Schaumburg]]&amp;#039;&amp;#039;, heute Niedersachsen) und [[Landkreis Herrschaft Schmalkalden|Schmalkalden]] (heute Thürigen), aber auch in den Landkreisen [[Landkreis Alsfeld|Alsfeld]], [[Landkreis Friedberg (Hessen)|Friedberg]] und [[Landkreis Lauterbach|Lauterbach]] der Provinz [[Oberhessen (Provinz Hessen-Darmstadt)|Oberhessen von Hessen-Darmstadt]], sowie in den zu Preußen gehörenden Städten [[Hann. Münden]] und [[Warburg]]. Die meisten Aufnahmen machte er in Marburg und seinen heutigen Ortsteilen (fast 700), gefolgt von [[Gelnhausen]] (250), [[Fritzlar]] (120), [[Frankenberg (Eder)]] (60), [[Kassel]] (55), sowie [[Bad Sooden-Allendorf]] und [[Witzenhausen]] (je 53).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt sind aus diesem Zeitraum fast 3000 Negativglasplatten von Ludwig Bickell erhalten, die seit 1977 im [[Bildarchiv Foto Marburg]] als Dauerleihgabe des Marburger Geschichtsvereins archiviert werden. Diese großformatigen Negative von hoher fotografischer Qualität in Bezug auf Bildausschnitt, Belichtung und Schärfe zeugen von der vielfältigen fototechnischen Erfahrung Bickells bei der Glasplattenbeschichtung und dem Kamerabau.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kulturgutschutz-deutschland.de/DE/3_Datenbank/Kulturgut/Hessen/07852.html Eintrag in der Datenbank geschützter Kulturgüter]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;300px&amp;quot; heights=&amp;quot;300px&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot; perrow=&amp;quot;2&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Marburg Pfarrkirche und Südviertel von N Ludwig Bickell ca1878.jpg|Marburg Stadtansicht vom Schloss ca. 1878&lt;br /&gt;
 Stadt Marburg fm810009.jpg|Marburg Stadtansicht vom Barfüßertor 1884–1887&lt;br /&gt;
 Marburg Stadtansicht von Weidenhausen Ludwig Bickell vor 1879.jpg|Marburg Stadtansicht von Weidenhausen vor 1879&lt;br /&gt;
 Steinweg Marburg fm810051.jpg|Marburg Stadtansicht von der Elisabethkirche 1877&lt;br /&gt;
 Marburg Elisabethkirche und altes Torhaus von SO Ludwig Bickell.jpg|Marburg Elisabethkirche und Deutschordensgelände vor 1885&lt;br /&gt;
 Marburg Rathaus Ludwig Bickell 1877.jpg|Marburg Rathaus 1877&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;300px&amp;quot; heights=&amp;quot;300px&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot; perrow=&amp;quot;2&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Untermarkt Gelnhausen fm811140.jpg|Gelnhausen Untermarkt 1881&lt;br /&gt;
 Romanisches Haus Gelnhausen fm811142a.jpg|Gelnhausen Romanisches Haus 1895&lt;br /&gt;
 Fritzlarer Dom fm810832.jpg|Fritzlar Dom&lt;br /&gt;
 Altes Kaufhaus Fritzlar fm810954.jpg|Fritzlar Marktplatz&lt;br /&gt;
 Bickell Frankenberg Obermarkt 1880.jpg|Frankenberg Obermarkt 1871 oder 1882&lt;br /&gt;
 Bickell Frankenberg Untermarkt ca1880.jpg|Frankenberg Untermarkt 1871 oder 1882&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;300px&amp;quot; heights=&amp;quot;300px&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot; perrow=&amp;quot;2&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Fachwerkhäuser - Kassel Altmarkt fm811676.jpg|Kassel Altmarkt 1882 oder 1884&lt;br /&gt;
 Bickell Kassel Druselplatz Oberste Gasse 1870 1890.jpg|Kassel Druselplatz Oberste Gasse 1882 oder 1884&lt;br /&gt;
 Wohnhaus - Witzenhausen fm811912a.jpg|Witzenhausen Ermschwerder Straße 17&lt;br /&gt;
 Burg Ludwigstein fm811982.jpg|Werratal mit Blick auf Burg Ludwigstein&lt;br /&gt;
 Straße - Bad Orb fm811296.jpg|[[Bad Orb]] Obertorstraße&lt;br /&gt;
 Wohnhaus - Bad Orb fm811302b.jpg|Bad Orb Hauptstraße&lt;br /&gt;
 Ludwig Bickell-Hessische Holzbauten-Heft 01-1887-025-Homberg Gasthof zur Krone 1480.jpg|[[Gasthof zur Krone (1480)|Gasthof zur Krone]] in [[Homberg (Efze)]], erbaut 1480&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Würdigung ==&lt;br /&gt;
Bickells Wohnhaus in der Kugelgasse 1 befindet sich in der Marburger Altstadt zwischen Kalbstor und [[St. Johannes Evangelist (Marburg)|Kugelkirche]]. Neben dem Hauseingang erinnert eine Gedenktafel an ihn. Die ihm zu Ehren benannte &amp;#039;&amp;#039;Ludwig-Bickell-Treppe&amp;#039;&amp;#039; in Marburg führt von der Ritterstraße zum [[Marburger Schloss]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bickells Architekturfotografien wurden am 27. November 2013 vom Sachverständigenrat beim [[Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst|Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst]] aufgrund ihres historischen, fototechnischen und künstlerischen Wertes als einmalig und von nationaler Bedeutung gewürdigt und einstimmig für die Eintragung in das „Verzeichnis national wertvollen Kulturgutes“ empfohlen. Diese erfolgte noch im selben Jahr.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.uni-marburg.de/de/fotomarburg/bestaende/uebernahmen/bickell Bildarchiv Foto Marburg Fotosammlung Bickell]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kulturgutschutz-deutschland.de/DE/3_Datenbank/Kulturgut/Hessen/07852.html Eintrag in der Datenbank geschützter Kulturgüter]&amp;lt;/ref&amp;gt; Am selben Tag eröffnete im Marburger Landgrafenschloss die Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Ludwig Bickell: Frühe Fotografie für die Denkmalpflege&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Kutsche als fahrbare Dunkelkammer&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung|FAZ]]&amp;#039;&amp;#039;, 13. Dezember 2013, S. 60.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2025 hat das Bildarchiv Foto Marburg die Fotografien von Ludwig Bickell [[Wikimedia Commons]] als Bilderspende in Form von hochaufgelösten Scans zur Verfügung gestellt. Insgesamt handelt es sich um rund 2500 Bilder als Ergänzung zu den bereits vorhanden ca. 500. Damit erhalten die wertvollen Bilddokumente Bickells eine größere Sichtbarkeit und können von einer breiteren Öffentlichkeit genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachlass ==&lt;br /&gt;
Der Nachlass von Ludwig Bickell und seiner Familie wird im [[Hessisches Staatsarchiv Marburg|Hessischen Staatsarchiv Marburg]] (Bestände 340 Bickell und M 51a Bickell) aufbewahrt. Er hat eine [[Laufzeit (Archivwesen)|Laufzeit]] von 1769 bis 1901 und einen Gesamtumfang von ca. 3 m und 241 Kartenblättern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Arcinsys Hessen|typ=Detail|ID=b777| linktext=Übersicht über den  HStAM Bestand 340 Bickell| hrsg=default| datum=2005}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Arcinsys Hessen|typ=Detail|ID=b1195| linktext=Übersicht über den HStAM Bestand M 51a: Bickell, Ludwig (1838–1901)| hrsg=default| datum=2013-05-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das alte Marburg: vier Reproductionen von älteren Stichen der General-Versammlung des Gesamt-Vereins deutscher Geschichts- und Alterthumsvereine zu Marburg 1878&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Erinnerung an die Elisabethkirche zu Marburg und zur sechsten Säcularfeier ihrer Einweihung.&amp;#039;&amp;#039; Elwert, Marburg 1883; {{archive.org |zurerinnerungdie00bick |Blatt=}}.&lt;br /&gt;
* mit [[Johann Baptist Obernetter]]: &amp;#039;&amp;#039;Hessische Holzbauten. Bd. 1 mit 30 Lichtdrucken&amp;#039;&amp;#039; Elwert, Marburg 1887.&lt;br /&gt;
* hrsg. von C. Alhard von Drach: &amp;#039;&amp;#039;Aeltere Silberarbeiten in den Königlichen Sammlungen zu Cassel: mit urkundlichen Nachrichten und einem Anhang: Der Hessen-Casselsche Silberschatz zu Anfang des siebenzehnten Jahrhunderts und seine späteren Schicksale.&amp;#039;&amp;#039; Nach den Aufnahmen von Ludwig Bickell. Elwert, Marburg 1888.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Eisenhütten des Klosters Haina und der dafür thätige Formschneider Philipp Soldan von Frankenberg.&amp;#039;&amp;#039; Elwert, Marburg 1889.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hölzernes Scheiben-Reliquiar aus der Elisabethkirche zu Marburg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für christliche Kunst]]&amp;#039;&amp;#039;, 1890, 3, S. 81–84 ([http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/zchk1890/0056 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mittelalterlicher Buchdeckel in der Landesbibliothek zu Kassel.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für christliche Kunst&amp;#039;&amp;#039;, 1890, 3, S. 117–120 ([http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/zchk1890/0075 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* mit Johann Baptist Obernetter: &amp;#039;&amp;#039;Hessische Holzbauten. Bd. 2 und 3 mit 50 Lichtdrucken&amp;#039;&amp;#039; Elwert, Marburg 1891.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bucheinbände des XV. bis XVIII. Jahrhunderts aus hessischen Bibliotheken&amp;#039;&amp;#039;. [[Anton Hiersemann Verlag|Hiersemann]], Leipzig 1892 ([https://orka.bibliothek.uni-kassel.de/viewer/image/1336383601106/ Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Bau- und Kunstdenkmäler im Regierungsbezirk Cassel&amp;#039;&amp;#039;. Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Kreis Gelnhausen&amp;#039;&amp;#039;. Elwert, Marburg 1901 ([http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/bkrcbd1text/0009 Textband Digitalisat Textband], [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/bkrcbd1tafeln Bildatlas Digitalisat Bildatlas]).&lt;br /&gt;
* mit Johann Baptist Obernetter: &amp;#039;&amp;#039;Hessische Holzbauten. Fünfzig ausgewählte Tafeln.&amp;#039;&amp;#039; Elwert, Marburg 1906.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karl Alhard von Drach: &amp;#039;&amp;#039;Bericht des Konservators der Denkmäler im Regierungsbezirk Cassel über seine Tätigkeit vom 11. April 1902 bis 31. März 1904 an die Bezirkskommission zur Erforschung und zum Schutze der Denkmäler im Regierungsbezirk Cassel. Nebst einleitenden Nachrichten über die Geschehnisse in den Jahren 1892 bis 1901.&amp;#039;&amp;#039; Kassel 1904.&lt;br /&gt;
* Hermann Bauer: &amp;#039;&amp;#039;Aus der Lebensarbeit Ludwig Bickells *13. Sept. 1838 - 20. Okt. 1901.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hessenland&amp;#039;&amp;#039; 49, 1938, S. 219–222.&lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft]].&amp;#039;&amp;#039; Band II: &amp;#039;&amp;#039;Künstler.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 2018, ISBN 978-3-8253-6813-5, S. 58–60.&lt;br /&gt;
* Elfriede und Gerhard Ehl: &amp;#039;&amp;#039;Marburg vor 100 Jahren: Historische Dokumente aus der Frühzeit der Photographie von Ludwig Bickell.&amp;#039;&amp;#039; Presseamt des Magistrats, Marburg 1982.&lt;br /&gt;
* Gerd Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Orgelforscher, Sammler, Denkmalpfleger, Fotograf. Ludwig Bikell, dem ersten hessischen Bezirkskonservator zur Erinnerung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Denkmalpflege in Hessen&amp;#039;&amp;#039;, 1989, 2, S. 2–9.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Michael Neumann&lt;br /&gt;
   |Hrsg=[[Elmar Brohl]], [[Gerhard Menk]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Der Bezirkskonservator&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Ludwig Bickell (1838–1901). Ein Denkmalpfleger der ersten Stunde&lt;br /&gt;
   |Reihe=Arbeitshefte des Landesamtes für Denkmalpflege Hessen&lt;br /&gt;
   |BandReihe=7&lt;br /&gt;
   |Verlag=Theiss&lt;br /&gt;
   |Ort=Stuttgart&lt;br /&gt;
   |Datum=2005&lt;br /&gt;
   |Seiten=265–274}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Gerhard Menk&lt;br /&gt;
   |Titel=Ein „antiquitätischer Herr“. Leben und Werk des hessischen Denkmalpflegers und technischen Pioniers Ludwig Bickell (1838–1901)&lt;br /&gt;
   |Reihe=Beiträge zur Geschichte Marburgs und Hessens&lt;br /&gt;
   |BandReihe=1&lt;br /&gt;
   |Verlag=Verein für Hessische Geschichte und Landeskunde&lt;br /&gt;
   |Ort=Marburg&lt;br /&gt;
   |Datum=2005}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Sonja Feßel&lt;br /&gt;
   |Titel=The glass plates of Ludwig Bickell: Invaluable sources for art history and the history of photography, for conservation and cultural studies&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Art Libraries Journal&lt;br /&gt;
   |Band=45&lt;br /&gt;
   |Nummer=Special Issue 1: Photo Archives&lt;br /&gt;
   |Datum=2020&lt;br /&gt;
   |Seiten=24–34&lt;br /&gt;
   |DOI=10.1017/alj.2019.37}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://commons.gallery/@bickell-fotos Commons Bildergalerie: Ludwig Bickell Fotografien (1870–1900)]&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=11616199X |titel=Bickell, Ludwig}}&lt;br /&gt;
* [http://www.fotomarburg.de/bestaende/uebernahm/bickell Bestände von Ludwig Bickell im Bildarchiv Foto Marburg]&lt;br /&gt;
* [http://www.fotomarburg.de/aktuelles/events/bickell Ausstellung: Ludwig Bickell – Frühe Fotografie für die Denkmalpflege] sowie [https://www.uni-marburg.de/archive/news/2013-11-28-fotografien-als-kulturelles-gedachtnis.html Pressebericht der Ausstellungseröffnung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11616199X|LCCN=n85177626|VIAF=54893024}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bickell, Ludwig}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Philipps-Universität Marburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmalpfleger (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimatforscher (Oberhessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fotopionier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekturfotograf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Marburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museumsleiter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volkskundesammler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1838]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1901]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bickell, Ludwig&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Bickell, Ludwig Theodor Alexander&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist, Sammler, Pionier der Fotografie, Fotograf und Denkmalpfleger&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. September 1838&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Marburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. Oktober 1901&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Marburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
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