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	<title>Ludwig Bassermann-Jordan - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T13:36:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ludwig_Bassermann-Jordan&amp;diff=753048&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ditschie-wiki: /* Literatur */ Hinweis zugefügt und verlinkt</title>
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		<updated>2025-11-05T19:09:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Hinweis zugefügt und verlinkt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ludwig Bassermann-Jordan.jpg|mini|hochkant|Ludwig Bassermann-Jordan]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ludwig Bassermann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ab 1883 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bassermann-Jordan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. Dezember]] [[1869]] in [[Deidesheim]]; † [[11. August]] [[1914]] bei [[Mülhausen]]) war ein deutscher Weinfachmann. Er war maßgeblich an der Gründung des [[Verband Deutscher Prädikatsweingüter|Verbands Deutscher Prädikatsweingüter]] (VDP) und der Neufassung des [[Weingesetz]]es 1909 beteiligt. In seiner Heimatstadt Deidesheim war Bassermann-Jordan Bürgermeister und führte hier [[Weingut Geheimer Rat Dr. von Bassermann-Jordan|ein Weingut]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Er entstammte der wohlhabenden pfälzischen Familie [[Bassermann (Familie)|Bassermann]], die seit [[Ordensbruder|Frater]] Johannes Bassermann de Radegishusen ([[Kloster Riddagshausen]] bei [[Braunschweig]]) nachweisbar ist und deren direkte Stammreihe mit Dietrich Bassermann (1615–1682) in [[Hanau]] begann. Er war der Sohn des Weingutsbesitzers und [[Landrat (Deutschland)|Landrats]] [[Emil Bassermann-Jordan|Emil Bassermann]] (1835–1915, ab 1883 Bassermann-Jordan) und der Auguste Jordan (1841–1899); seine Brüder waren [[Friedrich von Bassermann-Jordan]] und [[Ernst von Bassermann-Jordan]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Ehe mit seiner Cousine Marie Bassermann († 1910), die er 1902 geheiratet hatte, blieb kinderlos.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kermann&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=Joachim Kermann|Hrsg=[[Kurt Andermann]], [[Berthold Schnabel]]|Titel=Tendenzen der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung in Deidesheim von 1816 bis 1914|Sammelwerk=Deidesheim – Beiträge zu Geschichte und Kultur einer Stadt im Weinland|Verlag=Jan Thorbecke Verlag|Ort=Sigmaringen|Datum=1995|ISBN=3-7995-0418-4|Seiten=239-240}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Großvater mütterlicherseits, [[Ludwig Andreas Jordan]], hatte keinen männlichen Erben, der seinen Namen weitertragen würde. Nachdem dieser 1883 gestorben war, folgte der bayerische König [[Ludwig II. (Bayern)|Ludwig II.]] seinem Wunsch und gab am 17. September 1883 auf [[Schloss Linderhof]] die Erlaubnis zur Namensvereinigung als „Bassermann-Jordan“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Bassermann besuchte die Deidesheimer Lateinschule und anschließend das Gymnasium in [[Karlsruhe]]. Danach legte er das juristische Doktor- und Staatsexamen ab. Nach dem Tod seiner Mutter (1899) übernahm er mit seinem Bruder Friedrich die Bewirtschaftung des elterlichen Weinguts (heute [[Weingut Geheimer Rat Dr. von Bassermann-Jordan]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;kermann&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bassermann-Jordan war eine anerkannte Autorität auf dem Gebiet des [[Weinbau]]s. Er war Mitglied des Deutschen Landwirtschaftsamtes, des Weinbauvereins der Rheinpfalz, gehörte dem Ausschuss des [[Deutscher Weinbauverein|Deutschen Weinbauvereins]] an&amp;lt;ref name=&amp;quot;kermann&amp;quot; /&amp;gt; und war außerdem Mitglied der Commission Internationale Permanente de Viticulture in Paris.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=www.bassermann-jordan.de/ludwbj.html|wayback=20041022205214|text=Ludwig Bassermann-Jordan(1869-1914)}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bassermann-Jordan war der Vertreter des deutschen Weinbaus bei internationalen Veranstaltungen; er fungierte als Vizepräsident der Jury für Weine auf [[Weltausstellung]]en, so in [[Louisiana Purchase Exposition|St. Louis 1904]], [[Brüssel International – 1910|Brüssel 1910]] und [[Weltausstellung Turin 1911|Turin 1911]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;kermann&amp;quot; /&amp;gt; sowie auf den internationalen Landwirtschaftskongressen in [[Wien]] 1907, [[Madrid]] 1911 und [[Montpellier]] 1913.&amp;lt;ref name=&amp;quot;jung&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=Otto Jung|Titel=Kurze Biografie für die Pfalz|Sammelwerk=Das Große Pfalzbuch|Verlag=Pfälzische Verlagsanstalt GmbH|Ort=Neustadt an der Weinstraße|Datum=1959|Seiten=487}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Vorträgen auf solchen Kongressen machte er sich um das Ansehen deutscher Weine und insbesondere der Pfalzweine verdient. Sein Vortrag „Die Würdigung der Rheinpfalzweine“ (1904) fand großen Anklang. Bassermann-Jordan setzte sich sehr für das Ansehen des [[Naturwein]]s ein, den er genau definierte;&amp;lt;ref name=&amp;quot;GfGdW&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |titel=Bassermann-Jordan, Ludwig (1869-1914)|autor=Henning Türk, Essen; Wolfgang Thomann, Ingelheim|hrsg=Gesellschaft für Geschichte des Weines e. V.|url=https://www.geschichte-des-weines.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=110:bassermann-jordan-ludwig-1869-1914&amp;amp;catid=45:persoenlichkeiten-a-z&amp;amp;Itemid=83|abruf=2017-02-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; er hatte wesentlichen Anteil an der Neufassung des Weingesetzes vom 7. April 1909,&amp;lt;ref name=&amp;quot;kermann&amp;quot; /&amp;gt; durch welches auch die Bezeichnungen der Pfalzweine einheitlich geregelt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bassermann-Jordan war maßgeblich bei der Gründung des „Vereins der Naturweinversteigerer der Rheinpfalz“ (1908),&amp;lt;ref name=&amp;quot;jung&amp;quot; /&amp;gt; heute „Verein Pfälzer Prädikats- und Qualitätsweingüter e. V.“, und des „Verbandes Deutscher Naturweinversteigerer“ (1910), heute [[Verband Deutscher Prädikatsweingüter]], beteiligt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vdp-geschichte&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |titel=Die Geschichte des VDP.Bundesverbands |hrsg=VDP.Die Prädikatsweingüter |url=https://www.vdp.de/fileadmin/user_upload/B-Standards/Standardbrosch%C3%BCren_Flyer_PDFs/2019_Geschichte_des_VDP.pdf |format=pdf |abruf=2020-12-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Deidesheim Ludwig Bassermann-Jordan Porträtmedaillon1.jpg|mini|hochkant|Porträtmedaillon vom Grabstein, Friedhof Deidesheim]]&lt;br /&gt;
Wie sein Großvater [[Ludwig Andreas Jordan]] und sein Urgroßvater [[Andreas Jordan]] war Bassermann-Jordan ebenfalls Bürgermeister von Deidesheim, er verrichtete dieses Ehrenamt von 1905 bis zu seinem Tod 1914. Als Bürgermeister war er sehr um die Verschönerung des Stadtbildes und die Belebung des Fremdenverkehrs in Deidesheim bemüht. Er setzte sich besonders für die Erhaltung und Bekanntmachung der historischen [[Deidesheimer Geißbockversteigerung]] ein und konnte erreichen, dass in sämtlichen Deidesheimer Gaststätten nur Naturweine ausgeschenkt wurden. Die Umgestaltung des Ratssaales im historischen [[Historisches Rathaus (Deidesheim)|Deidesheimer Rathaus]] (1912) zu seiner heutigen Form geschah auf seine Initiative.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kermann&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bassermann-Jordan war Träger zahlreicher hoher in- und ausländischer Orden und ein Mäzen des 1869 gegründeten [[Historisches Museum der Pfalz|Historischen Museums der Pfalz]] in [[Speyer]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;kermann&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Rittmeister]] der [[Kavallerie]] im [[1. Badisches Leib-Dragoner-Regiment Nr. 20|1. Badischen Leib-Dragoner-Regiment Nr. 20]] fiel Bassermann-Jordan schon in den ersten Tagen des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] bei [[Mülhausen]] im [[Elsass]]. Er wurde auf dem [[Friedhof (Deidesheim)|Deidesheimer Friedhof]] bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Georg Bewersdorf: „Dr. jur. Ludwig Bassermann-Jordan. Einer der ersten gefallenen deutschen Offiziere im Ersten Weltkrieg (* 24.12.1869 Deidesheim, † 11.08.1914). Rittm. d. Res. im 1. Badischen Leibdragoner Regiment Nr. 20.“ In: &amp;#039;&amp;#039;Orden und Ehrenzeichen. Das Magazin für Freunde der Phaleristik,&amp;#039;&amp;#039; Hrsg.: [[Deutsche Gesellschaft für Ordenskunde]], Heft 92, 16. Jahrgang, Gäufelden 2014. ISSN 1438-3772.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ludwig Bassermann-Jordan&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Hohenheimer Lexikon der Agrarbiografien&amp;#039;&amp;#039;. Hohenheim, 2025. S. 103 ([https://uniarchiv.uni-hohenheim.de/fileadmin/einrichtungen/uniarchiv/Agrarbiografien/Hohenheimer_Lexikon_der__Agrarbiografien2025_aktualisiert.pdf Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.geschichte-des-weines.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=110:bassermann-jordan-ludwig-1869-1914&amp;amp;catid=45:persoenlichkeiten-a-z&amp;amp;Itemid=83 Kurzbiografie Ludwig Bassermann-Jordans] bei der [[Gesellschaft für Geschichte des Weines]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=137377975|VIAF=81576964}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Bassermann-Jordan, Ludwig}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Weinbau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Deidesheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Familie Bassermann|Ludwig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1869]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1914]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bassermann-Jordan, Ludwig&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Bassermann, Ludwig&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Bürgermeister und Winzer in [[Deidesheim]]&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Dezember 1869&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Deidesheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. August 1914&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Mülhausen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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