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	<title>Ludwig Barnay - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Leyo: unerwünscht, siehe Wikipedia:Verlinken</title>
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		<updated>2025-07-27T21:09:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;unerwünscht, siehe &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:Verlinken&quot; title=&quot;Wikipedia:Verlinken&quot;&gt;Wikipedia:Verlinken&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ludwig Barnay.jpg|mini|hochkant|Ludwig Barnay; [[Fotografie]] um 1880/90]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ludwig Barnay 1.jpg|mini|hochkant|Bildnis Ludwig Barnay&amp;lt;br /&amp;gt;Beilage zum Darmstädter Tagblatt, Nr. 26/1886]]&lt;br /&gt;
[[File:Grab Ludwig Barnay.jpg|mini|hochkant|Das Grab von Ludwig Barnay auf dem [[Stadtfriedhof Engesohde]] in Hannover]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Ludwig Weiß&amp;#039;&amp;#039;, [[Künstlername]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ludwig Barnay&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, (* [[11. Februar]] [[1842]] in [[Pest (Stadt)|Pest]], heute zu [[Budapest]]; † [[31. Januar]] [[1924]] in [[Hannover]]) war ein deutscher [[Schauspieler]] und später auch Theater-[[Intendant]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ludwig Barnay war ein Sohn des [[Chasan (Kantor)|Kantors]] der [[Synagoge]] von Pest. Im Alter von 18 Jahren konnte Barnay 1860 unter dem Künstlernamen &amp;#039;&amp;#039;Lacroix&amp;#039;&amp;#039; in [[Trutnov|Trautenau]] ([[Riesengebirge]]) erfolgreich debütieren. Nach einem kleinen Engagement in seiner Heimatstadt wurde er an das [[Burgtheater]] nach [[Wien]] verpflichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1862 wurde er Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;Vereinigten Theater Pest-Ofen&amp;#039;&amp;#039; und hatte Gastauftritte am [[Schauspielhaus Graz#Geschichte|Landestheater Graz]]. Im darauffolgenden Jahr begannen ausgedehnte [[Tournee]]n, die ihn für beinahe fünf Jahre an die Theater in [[Mainz]], [[Prag]], [[Riga]] und [[Leipzig]] führten. Ab 1868 fand er eine längere Anstellung am großherzoglich sächsischen [[Nationaltheater Weimar|Hoftheater Weimar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1864 heiratete er die Sängerin [[Marie Kreuzer]] (1839–1904)&amp;lt;ref&amp;gt;{{operissimo|ffcyoieagxaaaaabcebn|Marie Kreuzer}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, Tochter des bekannten Tenors [[Heinrich Kreuzer (Sänger)|Heinrich Kreuzer]] von der [[Wiener Hofoper]]. Aus der Ehe gingen drei Töchter hervor, von denen nur die 1872 in [[Frankfurt am Main]] geborene Charlotte das Erwachsenenalter erreichte, die später unter dem Künstlernamen &amp;#039;&amp;#039;Lolo Barnay&amp;#039;&amp;#039; als Malerin und Sängerin in Berlin erfolgreich war.&amp;lt;ref&amp;gt;Der 1884 in Wien geborene Theaterdirektor und Schriftsteller [[Paul Barnay]] war nicht –&amp;amp;nbsp;wie in verschiedenen Quellen behauptet (z.&amp;amp;nbsp;B. Munzinger)&amp;amp;nbsp;– sein Sohn, sondern sein Neffe.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ludwig Barnay war im Jahre 1870 ein noch verhältnismäßig unbekannter Schauspieler am Stadttheater in Frankfurt am Main. Wie er später bekannte, lebte er damals nach dem Motto &amp;#039;&amp;#039;Wir sind nichts – was wir wollen, ist alles&amp;#039;&amp;#039; (frei nach &amp;#039;&amp;#039;Qu’est-ce que le tiers état?&amp;#039;&amp;#039; von [[Emmanuel Joseph Sieyès]]). Er stand uneigennützig im Dienste der darstellenden Kunst als einer unter vielen Gleichgesinnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Interessen der Arbeitgeber vertrat seit 1861 der &amp;#039;&amp;#039;[[Deutscher Bühnenverein|Deutsche Bühnenverein]]&amp;#039;&amp;#039;, einer Vereinigung aller Theaterdirektoren unter dem Vorsitz des Intendanten der königlich preußischen Schauspiele [[Botho von Hülsen]]. Es existierte aber kein Verband, der für die Rechte der Schauspielerinnen und Schauspieler als Arbeitnehmer eintrat. Deshalb verfolgte er zielgerichtet die Wahrnehmung der Interessen der Schauspieler, und so kam es 1871 zur Gründung der ersten Interessengemeinschaft der Schauspieler, der [[Genossenschaft Deutscher Bühnenangehöriger]] (GDBA). Barnay war im Juli 1871 der Gründer und später Ehrenpräsident dieser Genossenschaft. Er konnte sich in seiner Arbeit auf eine große Tradition berufen: Schon [[Conrad Ekhof]]s und [[Friedrich Ludwig Schröder]]s Bemühungen galten dem Ziel, die Schauspieler von wirtschaftlichen Nöten zu befreien, sie zu vereinigen, zu bilden und ihr Standesbewusstsein zu stärken, um ihnen gesellschaftliche Achtung und bürgerliche Anerkennung zu verschaffen. Dieser Gedanke ist seither nie mehr vergessen worden, immer wieder fanden sich Menschen, die versuchten, ihn zu verwirklichen. Die Jagd nach persönlichen Erfolgen und die Sucht, als Einzelner zu glänzen, untergruben Standesgeist und Gemeinsinn, soziale Grundsätze, für welche die führenden Schauspieler des 19. Jahrhunderts, von der [[Friederike Caroline Neuber|Neuberin]] bis zu [[August Wilhelm Iffland]], gekämpft hatten.&lt;br /&gt;
{{Zitat|Text=Juristen, Ärzte, Maler, Architekten, Bäcker, Schuster und Schneider und Gott weiß was für Künste und Gewerbe tagen seit Jahren in Deutschland und genießen den Segen ihrer Assoziationsbestrebungen. Warum wollen wir Schauspieler denn gar nicht zur Erkenntnis unseres Standesbewußtseins gelangen, warum sollen wir nicht die Gelegenheit ergreifen, uns auch einmal über unsere nächsten künstlerischen und materiellen Interessen aussprechen.}}&lt;br /&gt;
Das Zitat bezeichnet den Beginn der Geschichte der &amp;#039;&amp;#039;Genossenschaft Deutscher Bühnenangehöriger&amp;#039;&amp;#039; als eines Verbandes, der in den Jahren der stärker und stärker sich entwickelnden Arbeiterbewegung die Gedanken und Anliegen der Väter der deutschen Schauspielkunst verwirklichte und der im Laufe der Zeit immer mehr zu einer sozialen Kampforganisation wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1874 bis 1876 und weiterhin 1881 und 1885 war Barnay am [[Meininger Hoftheater]] engagiert und nahm an den erfolgreichen Gastspielreisen der [[Meininger]] teil, die in dieser Zeit u.&amp;amp;nbsp;a. nach [[Berlin]], [[London]] und [[St. Petersburg]] führten. Am 5. März 1874 wurde er zum Ehrenmitglied des Meininger Hoftheaters ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1883 heiratete Ludwig Barnay in zweiter Ehe die Schauspielerin [[Minna Barnay|Minna]], geborene &amp;#039;&amp;#039;Arndt&amp;#039;&amp;#039; (1852–1932).&amp;lt;ref name=&amp;quot;HBL&amp;quot;&amp;gt;Hugo Thielen: &amp;#039;&amp;#039;Barnay (eigtl. Weiß), (1) Ludwig.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hannoversches Biographisches Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, S. 40. ([https://books.google.de/books?id=ShneE5mxmEUC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=hannoversches+biographisches+lexikon&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=OfOPT5ffLI3Kswbvv6y1BA#v=onepage&amp;amp;q=barnay&amp;amp;f=false eingeschränkte Vorschau] bei &amp;#039;&amp;#039;Google Bücher&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit [[Adolph L’Arronge]] (eigentlich Aaron, 1838–1908) gründete Barnay am 29. September 1883 die Sozietät &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Theater&amp;#039;&amp;#039; im Haus des [[Deutsches Theater Berlin|Friedrich-Wilhelmstädtischen Theaters]], Schumannstraße 13a in Berlin, und blieb dort bis zum 24. Juni 1884; am 1. Juli 1884 beendete er auch seine Funktion als Leiter der Sozietät. Er war Gründer und Leiter des [[Berliner Theater]]s an der Charlottenstraße in Kreuzberg (1888–1894). Nach seiner Tätigkeit als Direktor des Berliner Theaters lebte Ludwig Barnay in [[Wiesbaden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Barnay wurde zum &amp;#039;&amp;#039;Geheimen Intendanz- und [[Hofrat]]&amp;#039;&amp;#039; ernannt und leitete ab 1906 das [[Königliches Schauspielhaus Berlin|Königliche Schauspielhaus]] in Berlin und von 1908 bis 1912 das königlich preußische [[Hoftheater Hannover]]. Ab 1909 bewohnte Barnay eine [[Villa]] an der damaligen &amp;#039;&amp;#039;Corvinusstraße&amp;#039;&amp;#039; im [[Hindenburgviertel]] in Hannover, die nach Plänen des Architekten [[Franz Hoffmann (Architekt, 1881)|Franz Hoffmann]] schon 1907 fertiggestellt worden war. Nach zu Lebzeiten Barnays wurde die Straße 1922 nach ihm umbenannt, während sein ehemaliges Wohngebäude &amp;#039;&amp;#039;Ludwig-Barnay-Straße 3&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Helmut Zimmermann (Archivar)|Helmut Zimmermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die „Kleine Bult“ wurde zum Stadtteil „Zoo“.&amp;#039;&amp;#039; In Helmut Zimmermann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zwischen [[Maschsee]] und [[Eilenriede]] …&amp;#039;&amp;#039; Harenberg, Hannover 1985, ISBN 3-89042-015-X, S. 60–64; hier: S. 63.&amp;lt;/ref&amp;gt; im heutigen hannoverschen Stadtteil [[Hannover-Zoo|Zoo]] erst später unter [[Denkmalschutz]] gestellt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Neß]]: &amp;#039;&amp;#039;Bauliche Entwicklung zwischen Seelhorststraße, Scharnhorststraße und Plathnerstraße.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hans-Herbert Möller]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Stadt Hannover, Teil 1.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland]], Baudenkmale in Niedersachsen&amp;#039;&amp;#039;, Band 10.1.) Friedr. Vieweg &amp;amp; Sohn, Braunschweig 1983, ISBN 3-528-06203-7, S. 149–152. (sowie &amp;#039;&amp;#039;Zoo&amp;#039;&amp;#039; im [[Addendum (Schriftwesen)|Addendum]] zu Teil 2 (= Band 10.2.): &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis der Baudenkmale gem. § 4 ([[Niedersächsisches Denkmalschutzgesetz|NDSchG]]) (ausgenommen Baudenkmale der [[Archäologie|archäologischen]] [[Denkmalpflege]]), Stand: 1. Juli 1985, Stadt Hannover&amp;#039;&amp;#039;, Niedersächsisches Landesverwaltungsamt – Veröffentlichungen des Instituts für Denkmalpflege, S. 10 f.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ludwig Barnay starb in Hannover elf Tage vor seinem 82. Geburtstag am 31. Januar 1924 und wurde auf dem [[Stadtfriedhof Engesohde]] in [[Hannover]], Abteilung &amp;#039;&amp;#039;23E&amp;#039;&amp;#039;, Grabnummer &amp;#039;&amp;#039;48&amp;#039;&amp;#039;, beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Karin van Schwartzenberg (Verantw.): &amp;#039;&amp;#039;Ehrengräber und Gräber bedeutender Persönlichkeiten auf dem Stadtfriedhof Engesohde.&amp;#039;&amp;#039; (Faltblatt, DIN A3, mit Übersichtsskizze) (hrsg. von der Landeshauptstadt Hannover, Der Oberbürgermeister, Fachbereich Umwelt und Stadtgrün, Bereich Städtische Friedhöfe, Sachgebiet Verwaltung und Kundendienst) Hannover 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das 1926 geschaffene [[Grabmal]] schmückt eine Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft darstellende figürliche Plastik von Bildhauer [[Roland Engelhard]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HBL&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rollen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Gartenlaube (1878) b 005.jpg|mini|hochkant|Barnay als [[Mark Anton]]; [[Holzstich]] von &amp;#039;&amp;#039;Adolph Neumann&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Gartenlaube]]&amp;#039;&amp;#039;, 1878]]&lt;br /&gt;
* Uriel Acosta ([[Uriel Acosta]], [[Karl Gutzkow]])&lt;br /&gt;
* Tell ([[Wilhelm Tell (Schiller)|Wilhelm Tell]], [[Friedrich Schiller]])&lt;br /&gt;
* Essex ([[Graf Essex]], [[Heinrich Laube]])&lt;br /&gt;
* Othello ([[Othello]], [[William Shakespeare]])&lt;br /&gt;
* Marc Anton ([[Antonius und Cleopatra]], William Shakespeare)&lt;br /&gt;
* Lear ([[König Lear]], William Shakespeare)&lt;br /&gt;
* Hamlet ([[Hamlet]], William Shakespeare)&lt;br /&gt;
* Kean ([[Kean oder Leidenschaft und Genie]], [[Alexandre Dumas der Ältere]])&lt;br /&gt;
* Wallenstein ([[Wallenstein (Schiller)|Wallenstein]], Friedrich Schiller)&lt;br /&gt;
* Holofernes ([[Judith und Holofernes (Nestroy)|Judith und Holofernes]], [[Johann Nestroy]])&lt;br /&gt;
* Graf Waldemar ([[Gustav Freytag]])&lt;br /&gt;
* Egmont ([[Egmont (Goethe)|Egmont]], [[Johann Wolfgang von Goethe]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1903. / &amp;#039;&amp;#039;als [[Nachdruck|Reprint]]:&amp;#039;&amp;#039; Henschel-Verlag, Berlin 1953.&lt;br /&gt;
: Der Schauspieler [[Siegwart Friedmann]] behauptete von diesem Buch, die Erinnerungen seien interessant, &amp;#039;&amp;#039;weil keiner eine so eingehende Charakterisierung über Barnay hätte schreiben können als Barnay selbst&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen und Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
(aus dem Schauspielerkatalog von 1906)&lt;br /&gt;
* preußischer [[Roter Adlerorden]] IV. Klasse&lt;br /&gt;
* [[preußischer Kronenorden]] IV. Klasse&lt;br /&gt;
* 20. Dezember 1887 – [[Offizier (Ordenskunde)|Ritter I. Klasse]] des großherzoglich hessischen [[Verdienstorden Philipps des Großmütigen|Verdienstordens Philipps des Großmütigen]]&amp;lt;ref&amp;gt;Großherzoglich Hessische Ordensliste 1888, S. 59.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ritter I. Klasse des württembergischen Friedrichs-Ordens&lt;br /&gt;
* [[Ritter (Ordenskunde)|Ritter]] des großherzoglich sächsischen [[Hausorden vom Weißen Falken|Hausordens vom Weißen Falken]]&lt;br /&gt;
* Ritter I. und II. Klasse des [[Herzoglich Sachsen-Ernestinischer Hausorden|Herzoglich Sachsen-Ernestinischen Hausordens]] (1908)&lt;br /&gt;
* Ritter der I. Klasse des herzoglich anhaltischen [[Hausorden Albrechts des Bären|Hausordens Albrechts des Bären]]&lt;br /&gt;
* Ritter I. und II. Klasse des russischen [[Sankt-Stanislaus-Orden]]s&lt;br /&gt;
* königlich schwedischer [[Wasaorden]]&lt;br /&gt;
* 28. Februar 1902 – Ritter I. Klasse mit Krone des großherzoglich hessischen Verdienstordens Philipps des Großmütigen&amp;lt;ref&amp;gt;Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt 1902, Beilage Nr. 4, S. 59.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2. Mai 1910 – großherzoglich hessische Goldene Verdienstmedaille für Kunst und Wissenschaft&amp;lt;ref&amp;gt;Großherzoglich Hessische Ordensliste 1914, S. 200.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ehrenmitglied des Hoftheaters in Meiningen (1874)&lt;br /&gt;
* Ehrenmitglied des Stadttheaters und Thalia-Theaters in Hamburg&lt;br /&gt;
* Ehrenmitglied und Meister des Freien Deutschen Hochstifts zu Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
* Ehrenpräsident der Genossenschaft Deutscher Bühnenangehöriger (1883/1885)&lt;br /&gt;
sowie weitere Verdienstkreuze und Medaillen für Kunst und Wissenschaften&lt;br /&gt;
* Die 1902 angelegte &amp;#039;&amp;#039;Corvinusstraße&amp;#039;&amp;#039; in Hannover wurde 1922 umbenannt in &amp;#039;&amp;#039;Ludwig-Barnay-Straße&amp;#039;&amp;#039;, da der Opernintendant hier wohnte. In der Zeit des [[Nationalsozialismus]] galt von 1933 bis 1945 wieder der ursprüngliche Straßenname.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ludwig-Barnay-Straße.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Helmut Zimmermann (Archivar)|Helmut Zimmermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Straßennamen der Landeshauptstadt Hannover.&amp;#039;&amp;#039; S. 164.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Zu Barnays Ehren wurde am 1. November 1963 der vormalige &amp;#039;&amp;#039;Laubenheimer Platz&amp;#039;&amp;#039; in der [[Künstlerkolonie Berlin]] in &amp;#039;&amp;#039;Ludwig-Barnay-Platz&amp;#039;&amp;#039; umbenannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LuiseLexStr|art=a|bez=09|id=L547|zlb98=1252|kaupert=Ludwig-Barnay-Platz-14197-Berlin|name=Ludwig-Barnay-Platz}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|1|594||Barnay (eigentlich Weiß), Ludwig|Margot Berthold|118652575}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ludwig Barnay&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Leben und Schicksal. Zur Einweihung der Synagoge in Hannover.&amp;#039;&amp;#039; (mit Fotos von Hermann Friedrich u.&amp;amp;nbsp;a.) (hrsg. von der Landeshauptstadt Hannover, Presseamt, in Zusammenarbeit mit der Jüdischen Gemeinde Hannover e.&amp;amp;nbsp;V.) Hannover o. J. (1963), S. 171.&lt;br /&gt;
* [[Hugo Thielen]]: &amp;#039;&amp;#039;Barnay (eigtl. Weiß), (1) Ludwig.&amp;#039;&amp;#039; In: Dirk Böttcher, Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein, Hugo Thielen: &amp;#039;&amp;#039;[[Hannoversches Biographisches Lexikon]]. Von den Anfängen bis in die Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Schlütersche, Hannover 2002, ISBN 3-87706-706-9, S. 40. ([https://books.google.de/books?id=ShneE5mxmEUC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=hannoversches+biographisches+lexikon&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=OfOPT5ffLI3Kswbvv6y1BA#v=onepage&amp;amp;q=barnay&amp;amp;f=false eingeschränkte Vorschau] bei &amp;#039;&amp;#039;Google-Bücher&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Hugo Thielen: &amp;#039;&amp;#039;Barnay (eigtl. Weiß), (1) Ludwig.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Stadtlexikon Hannover]]&amp;#039;&amp;#039;, S. 50.&lt;br /&gt;
* {{DeutBiogrEnz |Autor= |Lemma= |Auflage=1 |Band=1 |TB= |SeiteVon=297}}&lt;br /&gt;
* {{DeutBiogrEnz |Autor= |Lemma= |Auflage=2 |Band=1 |TB= |SeiteVon=372 |Online=https://books.google.de/books?id=kh3XPau9g_AC&amp;amp;pg=PA297#v=onepage&amp;amp;q=Barnay&amp;amp;f=false}}&lt;br /&gt;
* Wilhelm Kosch, Ingrid Bigler-Marschall: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsches Theater-Lexikon]]. Biographisches und bibliographisches Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, de Gruyter, Berlin / New York 1953, S. 595.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Barnay, Ludwig.&amp;#039;&amp;#039; In: Archiv Bibliographia Judaica (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon deutsch-jüdischer Autoren]]. Band 1: A–Benc.&amp;#039;&amp;#039; K. G. Saur, München 1992, ISBN 3-598-22681-0, S. 350–354.&lt;br /&gt;
* {{Gartenlaube |Wikisource=Ein Tribun der Bühne |Autor=[[Rudolf Gottschall]] |Jahr=1878 |Heft=1 |Seite=5–7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.europeana.eu/en/search?query=ludwig+barnay Ludwig Barnay] auf [[Europeana]].eu&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=118652575|titel=Barnay, Ludwig|datum=2023-02-11}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118652575|LCCN=n/2003/75836|VIAF=52482978}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Barnay, Ludwig}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterintendant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 4. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Preußischen Königlichen Kronenordens 4. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Wasaordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Friedrichs-Ordens (Ritter I. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens Philipps des Großmütigen (Ritter I. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Herzoglich Sachsen-Ernestinischen Hausordens (Ritter/Ritter I. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Hausordens Albrechts des Bären]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Hausordens vom Weißen Falken (Ritter II. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Darstellender Künstler (Meiningen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenmitglied eines Theaters]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GDBA-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geheimrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pseudonym]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Intendant (Hannover)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1842]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1924]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Barnay, Ludwig&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Weiß, Ludwig (wirklicher Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schauspieler und Intendant&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Februar 1842&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Pest (Stadt)|Pest]], heute zu Budapest&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=31. Januar 1924&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hannover]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Leyo</name></author>
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