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	<title>Ludwig August Riedinger - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T06:45:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ludwig_August_Riedinger&amp;diff=1154026&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;GeisterPirat: wl angepasst, Formalie</title>
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		<updated>2025-10-28T17:27:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;wl angepasst, Formalie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ludwig August Riedinger 1875.jpg|miniatur|Ludwig August Riedinger, etwa 1875]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Riedinger Anschreiben Geismann kl.jpg|mini|Brief von 1897 an die [[Brauerei Geismann Fürth]] mit [[Lithografie]] des Werkes der &amp;#039;&amp;#039;L.&amp;amp;nbsp;A. Riedinger Maschinen- und Broncewaaren-&amp;lt;!-- damalige Schreibweise. sic! --&amp;gt;Fabrik&amp;amp;nbsp;Actien-Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:L-A-Riedinger-1880.jpg|mini|Firmenschild an der Fußgängerbrücke im [[Bahnhof Lindau-Insel]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ludwig August Riedinger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. November]] [[1809]] in [[Schwaigern]]; † [[20. April]] [[1879]] in [[Augsburg]]) war ein deutscher Unternehmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
Riedingers Vater Johannes (1756–1823) war von Beruf Schneider, die Mutter Susanna Magdalena (1776–1824) Tochter eines Bauern. Am 13. Mai 1833 heiratete Riedinger in Heidenheim die Chirurgentochter Wilhelmine Spellenberg (1813–1865), mit der er drei Töchter und drei Söhne bekam, unter anderem [[August Riedinger]], der ihm später im Unternehmen nachfolgte. Aus der zweiten Ehe mit der Kemptenerin Margarethe Friederike Fretscher (1845–1924), Tochter eines Baders und Chirurgen, stammt ein weiterer Sohn Erwin Riedinger (1870–1936), Schriftsteller in München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausbildung ===&lt;br /&gt;
Von 1824 bis 1827 erlernte Riedinger in [[Güglingen]] und [[Öhringen]] den Beruf eines Schreiners und arbeitete anschließend erst als Geselle in [[Ludwigsburg]], 1829 dann als Modellschreiner in der Baumwollspinnerei der Gebrüder Hartmann in [[Heidenheim an der Brenz]]. 1832 wird er Werkmeister im Zweigwerk [[Herbrechtingen]] mit dem Spezialgebiet Spinnereitechnik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Berufliche Laufbahn ===&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1839 tritt Ludwig August Riedinger als 1. Karderiemeister (Spinnmeister) neben Emil Bourcart als Spinnereidirektor in die 1837 konzessionierte &amp;#039;&amp;#039;[[Mechanische Baumwollspinnerei und Weberei Augsburg|Augsburger Mechanischen Baumwollspinnerei und Weberei]]&amp;#039;&amp;#039; (SWA) ein. Ende 1842 wurde er zum technischen Direktor ernannt. Der Aufschwung, den die SWA in der Folgezeit nahm, ist wesentlich ihm zu verdanken. Mit seiner Gründung einer betrieblichen Kranken- und Pensionskasse trug er zum Aufbau von Sozialmaßnahmen bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1846 lieferte [[Joseph Anton von Maffei]] seine &amp;#039;&amp;#039;[[Dampfmaschine]] No. 16&amp;#039;&amp;#039; als erste von insgesamt zehn bis 1916 eingesetzten an den Betrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://hdbg.eu/koenigreich/index.php/objekte/index/herrscher_id/2/id/636 |titel=Haus der Bayerischen Geschichte - Königreich - „Dampfmaschine No. 16 für den Betrieb der Spinnerei Augsburg. Gebaut von J. A. Maffei im Jahre 1846“ |abruf=2024-06-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende März 1847 wurde der erste Kauf von [[Baumwolle]] direkt in Amerika getätigt. Im Jahr [[Deutsche Revolution 1848/1849|1848]] konnten durch die menschenfreundliche Haltung Direktor Riedingers Unruhen unter den Arbeitern vermieden werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://hdbg.eu/koenigreich/index.php/themen/index/herrscher_id/3/id/28 |titel=Haus der Bayerischen Geschichte - Königreich - Die deutsche Revolution von 1848/49 |abruf=2024-06-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Beratungen von Statuten einer neu zu gründenden Krankenunterstützungs- und Pensionskasse wurden 1849 durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unternehmer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch auf der [[Great Exhibition|Weltausstellung]] vom 1. August 1851 bis 30. September 1851 in [[London]] brachte Riedinger Neuerungen mit, durch welche die Ware der Baumwollspinnerei und -weberei verbessert und gleichzeitig verbilligt werden konnte. Im Jahr 1852 übernahm der bisherige Stellvertreter Johann Boley die technische Leitung der Produktion. Direktor Riedinger überwarf sich mit der Geschäftsleitung der SWA und schied zum 25. Juli 1852 als Mitarbeiter aus, wobei seine großen Fähigkeiten und Verdienste jedoch volle Anerkennung fanden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.albert-gieseler.de/dampf_de/firmen2/firmadet20644.shtml |titel=Albert Gieseler -- Mechanische Baumwoll-Spinnerei und Weberei |abruf=2024-06-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach war er Mitbegründer mechanischer Spinnereien und Webereien in [[Augsburg]], [[Bamberg]], [[Bayreuth]], [[Erlangen]], [[Esslingen am Neckar]], [[Köln]], [[Kolbermoor]], [[Kulmbach]] und [[Worms]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als technischer Direktor der &amp;#039;&amp;#039;[[Mechanische Baumwollspinnerei und Weberei Augsburg|Augsburger Mechanischen Baumwollspinnerei und Weberei]]&amp;#039;&amp;#039; (SWA) war Riedinger schon für die Gasbeleuchtung der Textilfabrik zuständig gewesen. Die Bekanntschaft mit [[Max von Pettenkofer]] führte zu einer Zusammenarbeit der beiden auf dem Gebiet der Beleuchtung mit [[Holzgas]]. 1851 Jahr stellten Riedinger und Pettenkofer zusammen mit Oberbaurat Pauli die Beleuchtung des [[München Hauptbahnhof|Hauptbahnhofs von München]] mit Holzgas fertig. 1852/53 errichtete Riedinger sein erstes Gaswerk in [[Bayreuth]], es folgte 1855 die Gasversorgung von [[Bamberg]]. Insgesamt geht auf Riedinger die [[Gasbeleuchtung]] in 25 Städten in Bayern und weiteren 42 im übrigen Deutschland, der Schweiz,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.hirschmatt-neustadt.ch/de/neustadtplan/voegeligaertli/gasfabrik/ |titel=Hirschmatt-Neustadt Luzern :: Gasfabrik |abruf=2024-06-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Österreich-Ungarn und Russland zurück. Für die Verwaltung seiner Gaswerke gründete der Unternehmer 1864 die Gesellschaft für Gasindustrie in Augsburg mit einem Aktienkapital von 2 Millionen Gulden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parallel gründete er 1857 in Augsburg eine Gasapparatefabrik, aus der später die &amp;#039;&amp;#039;L.&amp;amp;nbsp;A. Riedinger Maschinen- und Broncewaaren-&amp;lt;!-- damalige Schreibweise. sic! --&amp;gt;Fabrik&amp;amp;nbsp;Actien-Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039; entstand, und erwarb im gleichen Jahr die Reste der [[Lokomotive]] [[LEG – Adler und Pfeil|Adler]] von der [[Ludwigseisenbahn|Ludwigs-Bahngesellschaft]] mit dem Tender, aber ohne Räder und andere Anbauteile. 1862 erwarb Riedinger das [[Imhofhaus]] in der Augsburger Innenstadt und ersetzte es bis 1865 durch einen repräsentativen Neubau (sog. [[Riedingerhaus]]) im [[Neurenaissance]]stil. 1878 ersteigerte er das [[Hotel Drei Mohren (Augsburg)|Hotel Drei Mohren]] in [[Augsburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Riedingers Fabrik hatte 1892 beinahe 1.000 Mitarbeiter. Sie fusionierte 1927 mit der &amp;#039;&amp;#039;[[MAN|Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg]]&amp;#039;&amp;#039; und wurde noch bis 1967 als &amp;#039;&amp;#039;L.A.R.sche Bronzewarenfabrik für Lampen&amp;#039;&amp;#039; fortgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehrungen ===&lt;br /&gt;
Für seine Verdienste bekam Riedinger zahlreiche Ehrungen verliehen, darunter das bayerische [[Orden vom Heiligen Michael (Bayern-Kurköln)|Ritterkreuz vom Heiligen Michael]] und das belgische [[Leopoldsorden (Belgien)|Leopolds-Ritterkreuz]]. Zudem wurde er zum Ehrenbürger von [[Augsburg]] (1850) und [[Coburg]] (1854) ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|28|534|535|Riedinger, Ludwig August|Wilhelm Vogt|ADB:Riedinger, Ludwig August}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|21|572|573|Riedinger, Ludwig August|Richard Winkler|11653561X}}&lt;br /&gt;
* Wolfgang Zorn: &amp;#039;&amp;#039;Ludwig August und August Riedinger&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Lebensbilder aus dem Bayerischen Schwaben&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 4, München 1955, S. 381–394&lt;br /&gt;
* Peter Fassl: &amp;#039;&amp;#039;Ludwig August Riedinger (1809–1879). Techniker, Industriegründer und sozialer Unternehmer&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Miscellanea Suevica Augustana&amp;#039;&amp;#039;, Sigmaringen 1985, S. 155–174&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://gaswerk-augsburg.de/wissen/l-a-riedinger/ L. A. Riedinger – Das Gaswerk in Augsburg Oberhausen]&lt;br /&gt;
* [http://www.stadtarchiv.augsburg.de/index.php?id=17289 Stadtarchiv Augsburg – Augsburger Persönlichkeiten]&lt;br /&gt;
* [http://www.augsburgwiki.de/index.php/AugsburgWiki/RiedingerLudwigAugust Ludwig August Riedinger im Augsburgwiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11653561X|VIAF=37669673}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Riedinger, Ludwig August}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Leopoldsordens (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens vom Heiligen Michael]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Augsburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Gaswerke)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1809]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1879]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Riedinger, Ludwig August&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Unternehmer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. November 1809&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schwaigern]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. April 1879&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Augsburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;GeisterPirat</name></author>
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