<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Ludwig_Adolf_Neugebauer</id>
	<title>Ludwig Adolf Neugebauer - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Ludwig_Adolf_Neugebauer"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ludwig_Adolf_Neugebauer&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-07T19:43:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ludwig_Adolf_Neugebauer&amp;diff=356504&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;BergwachtBern: Kaiserlichen Universität Dorpat</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ludwig_Adolf_Neugebauer&amp;diff=356504&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-07-17T07:29:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Kaiserliche_Universit%C3%A4t_Dorpat&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kaiserliche Universität Dorpat (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kaiserlichen Universität Dorpat&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ludwig Adolf Neugebauer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Mai]] [[1821]] in Dojutrów/[[Blizanów]] bei [[Kalisz|Kalisch]]; † [[9. August]] [[1890]] in [[Berlin]]) war ein deutsch-polnischer und russischer [[Gynäkologe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Familie ===&lt;br /&gt;
Die [[Evangelische Kirche|evangelische]] Familie stammte aus der Nähe von [[Oleśnica|Oels]] und wanderte nach Kalisch am Anfang des 18. Jahrhunderts ein. Der Vater Ludwig Adolfs war Peter Heinrich Neugebauer, Seifensieder und Mühlenbesitzer in [[Dojutrów]] an der [[Prosna]]  bei Kalisch, dieser heiratete Elisabeth Neugebauer (die jüngste Tochter seines Vetters David Neugebauer).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ludwig Adolf Neugebauer war mit &amp;#039;&amp;#039;Klara Schrötter&amp;#039;&amp;#039; verheiratet und bekam von ihr zwei Söhne: den Gynäkologen [[Franz Ludwig Neugebauer|Franciszek Ludwik Neugebauer]] und den Chemiker [[Edmund Ludwig Neugebauer|Edmund Ludwik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werdegang ===&lt;br /&gt;
Der Ludwig Adolf besuchte das renommierte [[Gymnasium]] in [[Brzeg|Brieg]] in [[Schlesien]]. 1841 begann er an der [[Kaiserliche Universität Dorpat|Kaiserlichen Universität Dorpat]] sein Medizinstudium, das er an der [[Universität Breslau]] fortsetzte, wo er 1845 promoviert und bis 1849 an der dortigen Geburtsklinik angestellt wurde. Für seine [[Dissertation]], &amp;#039;&amp;#039;Systema venosum avium cum eo mammalium et imprimis hominis collatum&amp;#039;&amp;#039; (Breslau und Bonn 1845) hatte er eine Goldmedaille erhalten. 1849 kehrte er nach Kalisch zurück und war dort bis 1857 als praktizierender Privatarzt und ab 1850 als Leiter des Trinitätshospitals tätig. 1858 wurde er nach [[Warschau]] berufen als Dozent der Anatomie und später der Geburtshilfe an der Medizinischen Akademie, danach an der  [[Warschauer Hauptschule]] und schließlich an der russischen  Kaiserlichen Universität. 1862 wurde er auch zum Chefarzt am renommierten Heilig-Geist-Krankenhaus ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ludwig Adolf Neugebauer - Grab.jpg|mini|200px|Das Grab der Neugebauers in Warschau]]&lt;br /&gt;
Neugebauer wurde bekannt als einer der Schöpfer der modernen [[Gynäkologie]] im Russischen Kaiserreich, als Erfinder neuer Operationsmethoden und -geräte. Er veröffentlichte über 175 wissenschaftliche Arbeiten aus dem Gebiet der Gynäkologie, zuerst in deutscher und lateinischer, ab 1850 auch in polnischer, und in den letzten Jahren in russischer Sprache, die er alle mit eigenhändigen Illustrationen versah. Neugebauer war Mitglied von über 30 in- und ausländischen wissenschaftlichen Gesellschaften. 1845 wurde er mit dem Beinamen &amp;#039;&amp;#039;Meckel II.&amp;#039;&amp;#039; in die [[Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina]] aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ferdinand Neigebaur|J. D. F. Neigebaur]]: Geschichte der kaiserlichen Leopoldino-Carolinischen deutschen Akademie der Naturforscher während des zweiten Jahrhunderts ihres Bestehens. Friedrich Frommann, Jena 1860, S. 272 [https://archive.org/stream/geschichtederka00neiggoog#page/n296/mode/2up Digitalisat]&amp;lt;/ref&amp;gt; Er hinterließ eine riesige [[Bibliographie]] der Gynäkologie und Geburtshilfe, die alle Werke seit dem Altertum bis 1874 umfasste (nie herausgegeben und wahrscheinlich verschollen), und eine Arbeit zur Geschichte der eigenen Familie, &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Geschlechts Neugebauer aus  Ostrowine  in Schlesien&amp;#039;&amp;#039; (Breslau 1844), die er noch als  Breslauer Student verfasst hatte. Seine Büchersammlung testamentierte er der [[Warschauer Ärztekammer]]. Kurz vor dem Tode wurde er zum Universitätsprofessor ernannt. Er starb plötzlich während eines Kongresses in Berlin und wurde nach der Überführung der Leiche nach Warschau auf dem dortigen [[Evangelisch-Augsburgischer Friedhof (Warschau)|Evangelisch-Augsburgischen Friedhof]] begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Polski Słownik Biograficzny&amp;#039;&amp;#039;, Band 22: &amp;#039;&amp;#039;Morsztyn Zbigniew - Niemirycz Teodor&amp;#039;&amp;#039;. Instytut Historii, Warschau 1977.&lt;br /&gt;
* Eugeniusz Szulc: &amp;#039;&amp;#039;Cmentarz Ewangelicko-Augsburski w Warszawie. Zmarli i ich Rodziny&amp;#039;&amp;#039;. Państwowy Instytut Wydawniczy, Warschau 1989, ISBN 83-06-01606-8, (&amp;#039;&amp;#039;Biblioteka Syrenki&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* Barbara I. Tshisuaka: &amp;#039;&amp;#039;Neugebauer, Ludwig Adolph.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Werner E. Gerabek]], Bernhard D. Haage, [[Gundolf Keil]], Wolfgang Wegner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie Medizingeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Walter de Gruyter, Berlin und New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 1033.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Leopoldina|5824|IDName=ludwig-neugebauer|Name=Ludwig Neugebauer|Weblink=1|Datum=6. Januar 2017}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=104285966|LCCN=n87148078|VIAF=10280055}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Neugebauer, Ludwig Adolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gynäkologe, Geburtshelfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Warschau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Russisches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1821]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1890]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Breslau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Neugebauer, Ludwig Adolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=polnischer Gynäkologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Mai 1821&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kalisz|Kalisch]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. August 1890&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;BergwachtBern</name></author>
	</entry>
</feed>